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| FL18 - Frontline18 .:. Österreichisch-ungarisches Schlachtschiff der “Viribus Unitis”-Klasse |
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Österreichisch-ungarisches Schlachtschiff der “Viribus Unitis”-Klasse

SMS Viribus Unitis (zeitgenössische Postkarte)
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Nachdem Österreich in den Besitz der dalmatinischen Küste gelangt war, besaß es auch eine Kriegsflotte, die sich in den Kriegen Österreichs mehrfach auszeichnete. So kämpften österreichische Geschwader 1864 in der Nordsee gegen die Dänen, und im Krieg gegen Italien 1866 errang Österreich unter Admiral Tegetthoff seinen größten Seesieg mit unterlegenen Kräften bei der dalmatinischen Insel Lissa.
Die Doppelmonarchie besaß zu Anfang des 20. Jahrhunderts, wie jede andere Großmacht auch, eine Flotte aus Kreuzern, Linienschiffen und Torpedobooten. Die österreichische Flotte rangierte dabei weltweit auf dem achten Platz, immer in direkter Konkurrenz zu ihrem italienischen Rivalen. 1910 ging auch Italien von den bisherigen Linienschiffen zum Bau von modernen Dreadnought-Großkampfschiffen über, was Österreich in Zugzwang brachte, um nicht den Anschluß an die Entwicklung zu verlieren. Der Chef der Marinesektion des k.u.k. Kriegsministeriums, Admiral Graf Montecuccoli, gab bereits 1911 auf eigenes Risiko einen Dreadnought in Auftrag, ohne einen Finanzierungsbeschluß des Reichsrates abzuwarten, und zwar um zu verhindern, daß die Werften durch Auftragsmangel ausgebildete Facharbeiter entließen, was den Bau neuer Schiffe sehr erschwert hätte. Im nächsten Jahr wurde sein eigenmächtiger Schritt jedoch vom Parlament bestätigt, und noch drei weitere moderne Schlachtschiffe wurden bestellt. Langfristig sollte die österreichische Marine auf einen Bestand von 16 Schlachtschiffen, 12 Kreuzern, 24 Zerstörern, 72 Torpedobooten, 12 U-Booten, acht Donau-Monitoren und 12 Donau-Patrouillenbooten erweitert werden.
Die Zustimmung für die neuen Schlachtschiffe mußte allerdings mit einem Zugeständnis an die ungarischen Abgeordneten erkauft werden: eines der neuen Schiffe sollte auf einer ungarischen Werft gebaut werden. Jedoch gab es überhaupt keine ungarischen Werften, welche einen derartigen Großauftrag hätten ausführen können. Das einzige ungarische Unternehmen, das bereits Schiffe für die Flotte gebaut hatte, war die Danubius-Werft in Fiume (heute das kroatische Rijeka). Sie hatte allerdings bisher nur kleinere Schiffe erstellt und mußte zum Bau eines Schlachtschiffes kostspielig umgebaut und erweitert werden. Das dort auf Stapel gelegte Schiff hinkte denn auch in seiner Fertigstellung hinter den anderen dreien her, auch wegen der mangelnden Erfahrung des Werftpersonals mit Schiffen dieser Größenordnung. Nach dem Stapellauf mußte es zur Endausrüstung nach Pola geschleppt werden, weil die Danubius-Werft nicht die notwendigen Ausrüstungskais besaß. Die vier neuen Dreadnoughts waren im wesentlichen baugleich und erhielten die Namen Viribus Unitis, Tegetthoff, Prinz Eugen und Szent Istvan. Letztgenanntes war das auf der ungarischen Danubius-Werft erstellte Schlachtschiff und trug den Namen des ungarischen Nationalheiligen St. Stephan. Die Viribus Unitis (lateinisch “Mit vereinten Kräften”, der Wahlspruch Kaiser Franz Josefs) war dann von ihrer Fertigstellung 1912 bis zum Kriegsende 1918 das Flottenflaggschiff der K.u.k. Kriegsmarine.
Die Schiffe der Viribus Unitis-Klasse waren kleiner als die Dreadnoughts anderer Großmächte, sie hatten eine Verdrängung von nur etwa 22.000 Tonnen (die gleichzeitige deutsche König-Klasse hatte etwa 28.000 Tonnen). Dafür war ihre Konstruktion bemerkenswert modern und zukunftsweisend. Sie besaßen insgesamt zwölf schwere 30,5 cm-Geschütze in vier Dreifachtürmen, welche in überhöhter Endaufstellung montiert waren. Auf einen Turm mittschiffs konnte so verzichtet werden, was viel Platz sparte. Damit folgten die Österreicher dem Vorbild der amerikanischen South Carolina-Klasse, diese Art der Geschützaufstellung sollte sich bei späteren Großkampfschiffen allgemein durchsetzen. Die Bewaffnung war damit ebenso stark wie die ihrer italienischen Gegenstücke der Dante Aleghieri-Klasse, und sogar noch stärker als die der deutschen König-Klasse mit nur zehn 30,5 cm-Geschützen. Die zwölf Skoda-Geschütze waren von hervorragender Qualität und an Reichweite und Zielgenauigkeit denen vieler anderen Nationen überlegen. Der Unterwasserschutz war allerdings relativ schwach ausgelegt, und die Maschinen waren nicht übermäßig stark. Mit 27.000 wps gaben sie den Schiffen eine Höchstgeschwindigkeit von 20,8 Knoten. Jedes Schiff kostete etwa sechs Millionen Kronen.
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Szent Istvan mit dem Rest der Schlachtflotte im Hauptstützpunkt Pola
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Der erste Einsatz der Viribus Unitis war die gemeinsame Skutari-Unternehmung der europäischen Großmächte während der Balkan-Kriege im Jahr 1913. Nach Kriegsausbruch unterstützte die österreichische Marine durch Küstenbeschießungen die Angriffe der k.u.k. Armeen, so spielte sie eine tragende Rolle bei der Eroberung Montenegros und dem Vormarsch durch Albanien 1915. Im gleichen Jahr, nach dem Kriegseintritt Italiens, lief sie zu einer Beschießung der italienischen Küstenstadt Ancona aus. Häufig lagen die Schiffe jedoch in ihrem Stützpunkt Pola fest, weil es an Kohlen mangelte und weil sie in der Adria durch gegnerische U-Boote und Minen bedroht waren. Auch die Reichweite der Flotte war ungenügend, um außerhalb der Adria zu operieren, und die Straße von Otranto wurde durch Seestreitkräfte der Entente blockiert. Im Jahr 1918 unternahm die Marine einen Vorstoß gegen diese Blockadeflotte, um sie in den Feuerbereich der Schlachtschiffe zu locken. Dabei wurde am 10. Juni die Szent Istvan von einem italienischen Motortorpedoboot getroffen und sank wenig später, wobei 89 Matrosen ums Leben kamen. Noch heute wird dieser Tag in Italien als “Festtag der italienischen Marine” bzw. “Festa della marina” begangen, als Ausgleich für die nach über 50 Jahren immer noch als nationale Schmach empfundene Niederlage bei Lissa 1866.
Gegen Kriegsende, am 31. Oktober 1918, übergab Kaiser Karl I. die österreichische Marine an den neugebildeten südslawischen Nationalrat in der Hoffnung, daß sie einer föderativen neuen Habsburger Monarchie zur Verfügung stehen möge. Die Jugoslaven übernahmen die verbliebenen Schiffe, und Flottenkommandant Vizeadmiral Nikolaus von Horthy (der spätere Reichsverweser Ungarns und Bündnispartner Hitlers im Zweiten Weltkrieg) ging bereits am 30. Oktober von Bord der Viribus Unitis. Die Besatzung war am Morgen des 1. November um 6.15 Uhr gerade dabei, ihre Sachen zu packen und das Schiff zu verlassen, als eine Explosion das Flaggschiff erschütterte. Innerhalb von nur 14 Minuten versank der einstige Stolz der kaiserlichen Kriegsmarine im Hafenbecken von Pola, wobei etwa 400 Menschen ums Leben kamen. Zwei italienische Seeoffiziere hatten mittels eines konvertierten Torpedos Sprengladungen am Schiffsboden verteilt und gezündet, um noch vor dem Inkrafttreten des Waffenstillstandes ein Schlachtschiff der österreichischen Marine außer Gefecht zu setzen. Allerdings gerieten sie dabei in Gefangenschaft, wurden aber wenige Tage später bei der italienischen Besetzung Polas befreit. Das versenkte Schlachtschiff wurde 1919 gesprengt und abgewrackt, weil es ein Hindernis im Hafen darstellte. Die meisten Schiffe der ehemaligen österreichischen Marine wurden von den Siegern beschlagnahmt, nur ein kleiner Teil fiel in jugoslavische Hände. Die Tegetthoff wurde an Italien ausgeliefert und 1924 in La Spezia abgewrackt, die Prinz Eugen ging in französische Hände über und wurde als Zielschiff am 28. Juni 1922 südlich von Toulon durch Artilleriebeschuß der Schlachtschiffe France und Bretagne versenkt. Das Wrack der Szent Istvan ist heute ein beliebtes Ziel für Sporttaucher.
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Rißzeichnung der Viribus Unitis
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| Technische Daten |
Abmessungen
Verdrängung: 22.500 t
Länge über alles: 161 m
Breite: 27,3 m
Tiefgang: 8,6 m
Besatzung: 1050
Bewaffnung
12x 30,5 cm L/45 (Skoda-Geschütze, 4x3)
12x 15 cm L/50
18x 6,6 cm L/45
2x 7,5 cm Flak
53,3 cm-Torpedorohre: 4
Panzerung
Deck: 48 mm
Gürtel: 100 - 280 mm
Kommandoturm: 250 - 280 mm
Türme: 305 mm
Antrieb
Wellen: 4
Turbinen: 2
Typ: Parsons
Leistung
Gesamtleistung: 27.000 wps
Höchsgeschwindigkeit: 20,8 kn
Reichweite: 4200 sm bei 10 Knoten
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Das Wappen der k.u.k. Kriegsmarine
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P.S.: Einen sehr interessanten Artikel zum Wrack der Szent Istvan findet ihr hier.
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| Autor |
Thema: Österreichisch-ungarisches Schlachtschiff der “Viribus Unitis”-Klasse |
 | Sentenza |
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Clan: 0
Postings: 1344
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wie immer ein toller und sehr informativer artikel.
ganz ohne patriotismus halte ich diese schiffsklasse für eine der schönsten im ganzen ersten weltkrieg - gefolgt von der britischen Agincourt mit 14 geschützen.
leider (oder für die besatzung "gott sei dank") erhielten die schiffe nie die gelegenheit, sich in einem richtigen gefecht zu beweisen....
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See the most beautiful jetfighter aircraft in action.
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 | Parabellum |
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Clan: Team Frontline18
Postings: 5411
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| Cpt. Sentenza hat folgendes geschrieben: | wie immer ein toller und sehr informativer artikel.
ganz ohne patriotismus halte ich diese schiffsklasse für eine der schönsten im ganzen ersten weltkrieg... |
Na ich weiß nicht. Mir sind sie zu kurz und gedrungen.
| Zitat: | | ...gefolgt von der britischen Agincourt mit 14 geschützen. |
Ach ja *seufz* - HMS Agincourt oder "die Idiotie sieben Geschützturme hintereinander auf ein Schiff zu setzen"...

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Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. (Napoléon Bonaparte)
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 | Jagdpanther |
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Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348
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Die Agincourt wurde ursprünglich als Rio de Janeiro für Brasilien gebaut, dann verlor diese Land das Interesse daran und das unfertige Schiff wurde von den Osmanen angekauft, jetzt als Sultan Osman I. Weil dieses Schiff als Flottenflaggschiff dienen sollte, wurde es mit umfangreichen Luxus- und Repräsentationseinbauten versehen, die Standfestigkeit und Struktur erheblich schwächten. Das fertige Schiff, auf dem bereits die türkische Besatzung anwesend war, wurde im August 1914 von den Briten beschlagnahmt, weil man einem potentiellen Gegner kein Großkampfschiff dieser Größenordnung überlassen wollte, und als Agincourt in die Grand Fleet übernommen. Es wurde gemunkelt, daß sie aufgrund ihrer schwachen Struktur und der vielen Geschütze das Abfeuern ihrer erste Breitseite nicht überstehen würde. Sie nahm aber an der Skagerakschlacht teil, ohne daß etwas passierte.
Dieses Prunkschiff mit seinen völlig überzüchteten Geschützen trägt bei mir den Spitznamen "rollender Nuttenpalast" in Anlehnung an den Film "Snatch"...
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Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?
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 | Parabellum |
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Clan: Team Frontline18
Postings: 5411
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| Jagdpanther hat folgendes geschrieben: | | Weil dieses Schiff als Flottenflaggschiff dienen sollte, wurde es mit umfangreichen Luxus- und Repräsentationseinbauten versehen, die Standfestigkeit und Struktur erheblich schwächten. |
Interessant, das wußte ich noch nicht! Und ich dachte immer die Royal Navy wäre mein Paradegebiet... 
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 | Jagdpanther |
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Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348
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Lies mal beim Breyer den Abschnitt über die Agincourt, da stehts alles .
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Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?
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 | Radetzky |
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Clan: european.Xtreme.elite
Postings: 570
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Die Viribus unitis - KLasse war doch das erste schiff mit drei Geschützen in einem Turm oder?
Ich find das schiff auch sehr modern schön, wenn man das schiff mit Großkampfschiffen aus dem WW2 vergleicht (zB PoW) gibt es optisch eigentlich nur mehr wenige Unterschiede!
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Austriae est imperare orbi universo
Motto einer Österreichischen Minensucheinheit im Kosovo:
"Wer suchet der findet, wer drauftritt verschwindet."
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 | HELLCAT |
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Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 997
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Die Russischen Gangut Klasse hatte auch schon Drillings Geschütztürme. Und deren Baubeginn war 1 Jahr vor der Viribus Unitis Klasse .
Gangut = 15.06.1909
Viribus Unitis =24.07.1910
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 | Parabellum |
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Clan: Team Frontline18
Postings: 5411
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Bevor ihr jetzt das Streiten anfangt: Das erste Schiff mit Drillingstürmen war die italienische Dante Alighieri, deren Bauauftrag schon 1907 erfolgte.

[Editiert von Parabellum am 08.May.2004 um 14:01]
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Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. (Napoléon Bonaparte)
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 | Wilmo |
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Clan: Sturmfront-Kaarst
Postings: 2569
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ich finds genial, Parabellum weiß das immer alles, echt Respekt, genauso vor JP
Beeindruckend !
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Wir wissen, wo ein Krieg beginnt, aber wir wissen nicht, wo er endet - Otto von Bismarck

played for myChanges - BF2 EPS VII
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 | NOCKZ |
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Clan: Anti - Clan
Postings: 626
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Ich blick nicht mehr so durch......aber trotzdem interresant....
Ich lob hier einfach mal den History bereich, weil ich mir hier ziemlich viele infos zusammensammeln kann die mir helfen den achsolangweiligen englischen geschichtsunterricht besser zu verstehen....
thx @ all !
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Früher oder später sterben wir alle - ihr früher, ich später ;-)
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 | HELLCAT |
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Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 997
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1907 War die Etat Bewilligung für den Bau der Dante Alighieri nicht aber deren Kiellegung, die war erst am 06.06.1909.
Aber es stimmt das Konstrukteur Cuniberti mit der Dante Alighieri das erste Schlachtschiff mit Drillingstürmen schuf.
Nun aber genug von solchen Kleinigkeiten 
Sonst Streiten wir uns nacher noch wegen den ersten Vierlingstürmen 
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 | Parabellum |
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Clan: Team Frontline18
Postings: 5411
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@Wilmo: Danke für die Blumen!
| HELLCAT hat folgendes geschrieben: | | 1907 War die Etat Bewilligung für den Bau der Dante Alighieri nicht aber deren Kiellegung, die war erst am 06.06.1909. |
Ich habe ja auch gesagt "...deren Bauauftrag schon 1907 erfolgte."! Bei technischen Neuerungen halte ich das Etatjahr für aussagekräftiger als die Kiellegung.
Die Kiellegung der Alighieri war interessanterweise gerade mal 9 Tage vor der Kielweihe der Gangut. Der Grund dafür ist wahrscheinlich darin zu suchen, daß die Briten schnellstmöglich die zaristische Ostseeflotte zu einem Gegengewicht zu Deutschland ausbauen wollten. Das ging so weit, daß sie - auf dem Umweg über die Privatwerft John Brown - die Russen sogar direkt beim Bau unterstützten.
| HELLCAT hat folgendes geschrieben: | | Sonst Streiten wir uns nacher noch wegen den ersten Vierlingstürmen |
Erstmals geplant für die - nie gebaute - Normandie-Klasse (Bauprogramm 1913/14), realisiert dann mit der Dunkerque-Klasse (Programm 1931 bzw. 34).
Korrekt? 
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Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. (Napoléon Bonaparte)
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 | HELLCAT |
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Clan: Team Battlefield 1918
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Jawoll Herr Kapitän !!!
Wie ich sehe hast du auch das Standartwerk der Schiffsliebhaber. 
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 | Parabellum |
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Clan: Team Frontline18
Postings: 5411
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| HELLCAT hat folgendes geschrieben: | Wie ich sehe hast du auch das Standartwerk der Schiffsliebhaber. |
Den Breyer? Wenn man was deutsches zu den Thema sucht, landet man zwangsläufig bei Breyer oder Gröner...!
Falls einer von Euch mal wirklich ein Standardwerk sucht, daß keine Fragen mehr offen läßt: Conway's All The World's Fighting Ships! Ist zwar ziemlich teuer (~75 Euro pro Band), beschreibt aber dafür in vier Bänden (1860-1905, 1906-21, 1921-46, 1947-95) so ziemlich jedes Kriegsschiff der letzten 150 Jahre.
Die Autoren sämtliche neueren englischen Fachbücher zur Seekriegstechnik setzen die Kenntnis dieser vier Bücher schon quasi vorraus...
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Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. (Napoléon Bonaparte)
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 | Kaiserjäger84 |
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Clan: Kein Clan
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Dazu ist noch zu sagen, dass die Italiener die "Viribus Unitis" nicht grundlos in die Luft sprengten und schon gar nicht um den einstigen Gegner in seinem Stolz zu verletzen (jedenfalls ist dies nicht der Hauptgrund), sondern weil sie Befürchteten dass sich der SHS Staat die "Viribus Unitis" zu nutzen machen könnte. Sie reagierten richtig, den Frankreich und GB waren gegen eine Einverleibung Istriens zu Italien, wovon die Italiener ja schon seit Jahrhunderten geträumt haben(Venedig,Lissa1866 etc...), und sogar jetzt noch davon träumen, eine entgültige Vorherrschaft auf der Adria zu erlangen!
Außerdem gab es nach 1918 noch kein Jugoslawien, jedoch die VÖLKER der Südslawen!!! Nach 1918 wurde zunächst der erste SHS Staat gegründet (Staat der Slowenen, Kroaten & Serben). Dieser hielt ungefär ein Jahr lang, bis man sich dann einer Einverleibung zu Serbien aussprach, da man Angst vor der aggresiven Politik der Italiener hinsichtlich der Istrien-Dalmatienfrage hatte, und da die Verteidigungsmaßnahmen nicht außreichend waren, um eine italienische Invasion zu verhindern! So entstand 1919 der zweite SHS-Staat (Staat der Serben, Kroaten und Slowenen). Nachdem das Land immer mehr Zentralistisch regiert wurde, und da die macht nicht mehr unter den Südslawischen Völkern aufgeteilt wurde, sondern nur Belgrad bzw. der serbische König das sagen hatte, wollte man keinen Staat mit unterschiedl. Nationen, Religionen und Sprachen, sondern einen Einheitsstaat (Grossserbische Idee- zuletzt von Milosevic praktiziert)....JUGOSLAWIEN....Apropos hat dies nichts mit dem titoistischen Jugoslawien zu tun...das eine war eine Ideologie, das andere purer Nationalismus
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 | Jagdpanther |
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Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348
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Die Südslawen erbeuteten ohnehin den größten Teil der österreichischen Flotte, auch ohne die Viribus Unitis und die Szent Istvan fielen ihnen damit zwei Schlachtschiffe, mehrere Linienschiffe und etliche Kreuzer, Torpedoboote, Monitore, Begleit- und Versorgungsschiffe in die Hände. Nicht lange danach erschienen allerdings die Flotten der Siegermächte im Hafen von Pola und zwangen die Südslawen, den weitaus größten Teil der Schiffe herauszurücken, vermutlich auf italienischen Druck. Eine echte Gefahr für die künftige Vorherrschaft in der Adria bestand also nie, weil offenbar auch die anderen Sieger der Überzeugung waren, daß Italien die Seeherrschaft in der Adria als Beute zustand. Wenn ich mich recht erinnere, besetzten die Italiener sogar eine dalmatinische Stadt (ich denke es war Zara) und behielten sie bis Ende des Zweiten Weltkrieges.
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 | Parabellum |
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Clan: Team Frontline18
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| Kaiserjäger84 hat folgendes geschrieben: | | Dazu ist noch zu sagen, dass die Italiener die "Viribus Unitis" nicht grundlos in die Luft sprengten und schon gar nicht um den einstigen Gegner in seinem Stolz zu verletzen (jedenfalls ist dies nicht der Hauptgrund), sondern weil sie Befürchteten dass sich der SHS Staat die "Viribus Unitis" zu nutzen machen könnte. |
Wenn man es genau nimmt, war die jugoslawische Flaggenhissung auf der Viribus Unitis sogar völkerrechtswidrig, denn das Schiff gehörte noch Österreich-Ungarn. Erst mit dem Vertrag von St.Germain (1919) wurde festgelegt, wem welche Schiffe zufielen. Für Jugoslawien blieben dabei nur noch das uralte Panzerschiff Kronprinz Erzherzog Rudolf ('87), 8 T-Boote des 250 t-Typs ('74 T-Klasse') und 4 T-Boote der Kaiman-Klasse.
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Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. (Napoléon Bonaparte)
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 | SMS Württemberg |
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Clan: xTNT
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Also was mich interessieren würde, wo denn eigentlich "Pola" liegt, der Hauptstützpunkt der österreichisch-ungarischen Flotte. Ist damit etwa Pula im heutigen Kroatien gemeint, geografisch auf jeden Fall möglich.
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Das deutsche Volk, es lebe in Ewigkeit, in guten wie in schlechten Zeiten.
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 | Jagdpanther |
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Clan: Team Battlefield 1918
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Du hast es erfaßt - das heutige Pula entspricht der ehemaligen k.u.k. Hauptflottenbasis.
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 | Parabellum |
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Clan: Team Frontline18
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Kleine Orientierungshilfe - die Hauptstützpunkte der K.u.K. Marine:
Triest - Triest (Italien)
Pola - Pula (Kroatien)
Fiume - Rijeka (Kroatien)
Lussin - Veli Losinj (Kroatien)
Zara - Zadar (Kroatien)
Sebenico - Sibenik (Kroatien)
Cattaro - Kotor (Montenegro)
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Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. (Napoléon Bonaparte)
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 | tirpitz |
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Clan: 0
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Wem es von euch mal nach Wien verschlagen sollte der sollte auf jeden Fall mal nen Abstecher ins Heeresgeschichtliche Museum machen .
http://www.travelwriter.at/ueber/se...es-museum.shtml
lohnt auf jeden Fall
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 | Kaiserjäger Goldi |
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Clan: [BEF]
Postings: 6163
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kann ich nur unterstützen 
http://www.hgm.or.at/
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 | Makin |
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Clan: Kein Clan
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Weiß eigentlich einer was aus den Schiffen der Ersatz Monarch-klasse wurde? Ich habe infos, wonach ein Schiff noch vom Stapel gelaufen sein soll, wisst ihr vielleicht mehr?
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Kein Plan überlebt die erste Feindberührung. (Helmuth von Moltke)
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 | Sentenza |
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Clan: 0
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Hm..zumindest steht in Conway's nichts davon.
So sah der Plan von 1914 aus:
Name/Number | Builder envisaged | laying down | Completion
No VIII | STT | 1.7.1914 | 30.6.1917
No IX | Danubius | 1.1.1915 | 31.12.1917
No X | STT | 1.6.1916 | 31.5.1919
No XI | Danubius | 1.6.1916 | 31.5.1919
Ende Juni 1914 war das Budget für VIII und IX genehmigt und die Werften mit dem Bau beauftragt, doch durch den Ausbruch des Krieges verschob sich die Kiellegung und wurde schließlich aufgegeben.
Ein letzter Versuch, doch noch zumindest eine Einheit zu bauen, wurde 1915 aufgegeben, als Italien Österreich-Ungarn den Krieg erklärte. (Quelle: Conway's Fighting Ships 1906 - 1921)
Kannst aber zB nach "Improved Tegetthoff" google'n.
Hier ein paar Ergebnisse:
http://www.cronab.demon.co.uk/ah2.htm
http://homepages.fh-giessen.de/~hg6...-tegetthoff.htm
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See the most beautiful jetfighter aircraft in action.
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 | Makin |
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Clan: Kein Clan
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Danke für die Info.
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Kein Plan überlebt die erste Feindberührung. (Helmuth von Moltke)
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