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| FL18 - Frontline18 .:. Die "Dicke Bertha" |
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Die "Dicke Bertha"
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Der 42 cm-Mörser "Dicke Bertha" hatte seinen Ursprung noch vor dem Ersten Weltkrieg in einem Geheimauftrag der Obersten Heeresleitung an die Firma Krupp für ein überschweres Geschütz, das jede bekannte Festung vernichten konnte. Der erste Entwurf von Krupp folgte im September 1911 und im Juli 1912 wurden schließlich die ersten beiden Geschütze bestellt.
Die "Dicke Bertha" erhielt ihren Spitznamen nach Bertha Krupp von Bohlen und Hallbach, der Enkelin des Krupp-Firmen- und Dynastiegründers Alfred Krupp, in dessen Unternehmen sie entwickelt und gefertigt wurde. Die Dicke Bertha war weder für hohe Reichweiten ausgelegt, noch war sie - entgegen landläufiger Meinung - das größtkalibrige Geschütz des Krieges. Andererseits dürfte sie das bekannteste Geschütz überhaupt sein, sowohl des Ersten Weltkrieges wie auch der gesamten Militärgeschichte. Oftmals wird sie allerdings mit dem berühmten "Paris-Geschütz" verwechselt.
Die Dicke Bertha läutete eine neue Ära der modernen Kriegsführung ein und ließ Festungen fast über Nacht veralten. Ihr offizieller Name war "M 42", M für Mörser und 42 für ihr Kaliber in Zentimetern. Da die Dicke Bertha ein Mörser oder auch Steilfeuergeschütz war, verschoß sie ihre Geschosse im hohen Bogen, und nicht in einer flachen, gestreckten Flugbahn wie eine Kanone. Die Granaten landeten dann fast genau von oben auf dem Ziel und richteten verheerende Schäden an. Dies machte sie zur idealen Waffe, um die im Weg der deutschen Armeen gelegenen Festungen Lüttich, Antwerpen, Namur und Verdun anzugreifen, deren schwächste Stellen die Decken der Festungsanlagen waren.
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Am 12. August 1914 begannen zwei M 42 Mörser die Beschießung der Forts um Lüttich. Die Stadt wurde von zwölf Forts umringt und galt zu dieser Zeit als die bestbefestigste Stadt Europas. Die Forts selbst, die von den Belgiern oftmals bis zum letzten Mann verteidigt wurden, stammten aus den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts und waren für diese Zeit immer noch ziemlich modern - aber scheinbar nicht modern genug. Der erste Schuß zielte zu kurz und landete in den Feldern vor dem Fort Pontisse. Der ungeheure Abschußknall zertrümmerte in einem Umkreis von einem Kilometer um das Geschütz Fensterscheiben und brachte Dächer zum Einsturz. Der Einschlag der Granate erzeugte ein kleines Erdbeben, das kilometerweit gespürt werden konnte. Der zweite Schuß lag bereits direkt im Ziel und durchschlug das drei Meter starke Gewölbe des Forts, tötete viele Angehörige der Besatzung und füllte die Gänge und Räume mit giftigen Rauchschwaden. Am 14. August durchschlug eine 42 cm-Granate mit dem ersten Treffer das Dach des Munitionsmagazins im Fort Loncin, die dadurch hervorgerufene ungeheure Explosion tötete auf der Stelle 350 Männer der 550 Mann starken Besatzung, zerstörte das Fort total und zwang die Überlebenden - mitsamt dem Festungskommandanten General Leman - zur Übergabe. Das Ergebnis der Beschießung war ungeheuerlich. In nur fünf Tagen wurden alle zwölf Forts der stärksten Festung Europas niedergekämpft und in Schutt und Asche gelegt, die Belgier wurden auf Antwerpen zurückgeworfen. Dasselbe Schicksal wie Lüttich erwartete nun Antwerpen mit seinen 48 veralteten Werken, und auch die Festung Namur entging ihrem Schicksal nicht. Durch diese Erfolge sowie eine massive Propaganda erreichten die „Dicken Berthas“ eine immense Popularität. Es wurden ihr viele Erfolge zugesprochen, auch vom Gegner, obwohl sie an betreffender Stelle gar nicht eingesetzt worden war. Viele Gegner ergaben sich sogar, um mit heiler Haut zu entkommen.
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Es gab zwei verschiedene Typen der Dicken Bertha. Zum einen die Feldversion (M-Gerät), die 42,6 Tonnen wog und in fünf Teile zerlegt werden konnte, zum anderen die Eisenbahnversion (Gamma-Gerät), die nicht weniger als 140 Tonnen schwer war. Beide Versionen hatten dasselbe Kaliber, 420 mm, aber unterschiedliche Leistungsdaten. Die Eisenbahnversion erlaubte einerseits eine größere Rohrerhöhung und damit eine größere Reichweite als die Feldversion, benötigte andererseits aber auch erheblich mehr Aufwand bei Aufbau und Betrieb. Die Feldversion konnte außerdem mehrere unterschiedliche Granatentypen verschießen, deren Gewicht zwischen 810, 930 und 1160 kg schwankte. Die Granaten waren so gewaltig, das nur vier von ihnen in einen Eisenbahnwagen paßten, sowohl aus Gewichts- als auch aus Sicherheitsgründen. Aufbau und Positionierung stellten bei beiden Versionen erhebliche Schwierigkeiten dar, ganz speziell bei der Eisenbahnversion - der Aufbau und der Transport erforderten bei ihr nicht weniger als 1000 Arbeiter. Das Eisenbahngeschütz wurde naturgemäß per Bahn transportiert und benötigte doppelte Gleise, um sein Ziel zu erreichen. Einmal dort angekommen, mußte ein großer eisenbahngestützter Kran die Einzelteile zusammensetzen, es erforderte außerdem eine speziell vorbereitete Betonbettung, um aufgebaut zu werden. Die wesentlich leichtere Feldversion wurde ebenfalls per Bahn transportiert, wurde aber dann durch Pferde in Position gebracht und an Ort und Stelle aufgebaut. Wenn man sich dann noch vor Augen hält, daß die Geschützrohre nur maximal 2000 Schuß abgeben konnten, bevor sie abgenutzt waren und jeder Schuß inklusive Treibladungen im Schnitt knappe 1500 Goldmark kostete, kann man sich vorstellen, wie sorgfältig jeder Einsatz vorbereitet werden mußte, und daß diese Waffe nicht leichtfertig eingesetzt werden konnte - es bedurfte schon eines besonderen Grundes, den Einsatz zu rechtfertigen. Die Feldversion (M-Gerät) fand in den Belagerungen von Lüttich, Antwerpen und Namur Verwendung. Es blieb den beiden M-Geräten überlassen, in der ersten Phase des Feldzuges im Westen gegen die auf dem Weg liegenden Festungen vorzugehen, da die Eisenbahnlinien, welche die Gamma-Geräte hätten heranbringen können, mit Nachschubtransporten verstopft waren. Die eisenbahngestützte Version wurde später im Krieg an anderer Stelle eingesetzt, so etwa gegen Verdun. Es zeigte sich allerdings, daß die überschweren Mörser sich mit den erheblich stärkeren Forts von Verdun sehr schwer taten, und der Einsatz wurde als Mißerfolg angesehen. Für den Rest des Krieges wurden die Dicken Berthas von der Front abgezogen.
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Zu Beginn des Krieges waren nur vier Gamma-Geräte und zwei M-Geräte einsatzbereit. Im Verlauf des Krieges wurden insgesamt zehn solche Geschütze eingesetzt, außerdem wurden noch acht Reserverohre zum Austausch hergestellt. Nach dem Krieg wurden sie alle an die Sieger ausgeliefert, die mit ihnen einige Versuche anstellten und sie dann verschrotteten. Lediglich ein Geschütz überlebte, versteckt und zerlegt, auf dem Krupp-Schießplatz Meppen - die Waffenstillstandskommision der Siegermächte hatte es nicht aufspüren können. Es fand im Zweiten Weltkrieg Verwendung bei der Belagerung von Sewastopol 1942 und der Niederschlagung des Warschauer Aufstandes 1943, sein Verbleib ist unklar. Alles was von der Dicken Bertha blieb, sind einige Granaten, von denen eine im Eisenturmmuseum von Diksmuide zu sehen ist, eine weitere befindet sich zur Zeit im Deutschen Historischen Museum in Berlin. Der Name "Dicke Bertha" lebt allerdings fort, genau wie die Erinnerung an diese monströse Waffe. Seit die Dicke Bertha zu ersten Mal ihre mächtige Stimme erhob, war die Kriegführung auf immer verändert. Die gewaltigen Festungen gehörten nun der Vergangenheit an, der uralte Wettlauf zwischen Geschütz und Befestigung war endgültig entschieden; die Zukunft gehörte den modernen Waffen.
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| Technische Daten |
Offizieller Name: M 42
Spitznamen: Big Bertha, Dicke Bertha, Große Bertha, Fleißige Bertha
Kaliber: 420 mm (16,5 Inch)
Maximale Reichweite: 12,5 km (M-Gerät) oder 15km (Gamma-Gerät)
Gesamtgewicht: 42,6 Tonnen (M-Gerät) oder 140 Tonnen (Gamma-Gerät)
Geschoßgewicht: variierend von 810 bis 930 und 1160 kg
Mündungsgeschwindigkeit: um 450m/sec
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(Originalartikel von X_VanTagE_X, übersetzt und ergänzt von Jagdpanther)
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| Autor |
Thema: Die "Dicke Bertha" |
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 | Sentenza |
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Clan: 0
Postings: 1345
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beeindruckender beitrag!
hmmm...ich les' hier "Gamma-Gerät"...
Gamma, das wär' doch was für dich?
ich glaube, der verbleib des letzten gerätes kann sehr wohl geklärt werden...
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See the most beautiful jetfighter aircraft in action.
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 | NOCKZ |
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Clan: Anti - Clan
Postings: 626
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FETT!
Großes Lob ans HISTORY-TEAM!!!
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Früher oder später sterben wir alle - ihr früher, ich später ;-)
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 | heni2000 |
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Clan: Schweizer
Postings: 198
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| Zitat: | | Die "Dicke Bertha" erhielt ihren Spitznamen nach Bertha Krupp von Bohlen und Hallbach, der Enkelin des Krupp-Firmen- und Dynastiegründers Alfred Krupp |
man würde mich das ansch****** wenn ich wüsste das eine massenvernichtungswaffe nach mir benannt würde
| Zitat: | | Am 14. August durchschlug eine 42 cm-Granate mit dem ersten Treffer das Dach des Munitionsmagazins im Fort Loncin |
Huihui heftiges BUUMMM
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 | Cold|Heat |
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Clan: The Ameland Rockers
Postings: 983
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Nun ich glaube das war damals eher eine Ehre als eine moralische Konfliktsituation... naja bis auf das "dick" vielleicht ^^
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Denn Mord, hat er schon keine Zunge, spricht mit wundervollen Stimmen.
- Ave Caesar, morituri te salutant! -
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 | Parabellum |
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Clan: Team Frontline18
Postings: 5411
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Bertha Krupp von Bohlen und Hallbach war zur damaligen Zeit ziemlich bekannt, weil sie sich sehr stark um ihre Angestellten kümmerte: Betriebswohnungen, Erziehungsurlaub, Kantinenverpflegung auf Firmenkosten, ... Alles Dinge, die damals eigentlich nicht üblich waren.
Insofern ist die Identifikation von Deutschlands berühmtester Waffe mit ihr von den Soldaten durchaus als "Ehrung" gemeint gewesen.
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Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. (Napoléon Bonaparte)
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 | Radetzky |
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Clan: european.Xtreme.elite
Postings: 570
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fantastischer Artikel den ihr hier verfasst habt 
vorallem die Größe und Dimensionen der Teile faszinieren mich...
Ich hab mal in meinen Büchern gestöbert um vielleicht noch n paar Bilder zu suchen um die Dimensionen der Geschosse und Geschütze noch gut darzustellen. Ich hab leider nur Bilder vom ö.ü Skoda 42cm-Mörser gefunden, aber die Größenordnung dürfte passen 
Montage der 42cm Küstenhaubitze bei Wetzmann im Lesachtal, Herbst 1916:
Mit dem zur Batterieausstattung gehörendem Kran wird der Untersatz auf den Bettungsring niedergelassen:

Das Rohr wird mittels Kran vom Transportwagen abgehoben:

Granate wird aus dem Munitionswagen ausgeschwenkt und auf den Spezialwagen verladen:

Abladen von 42cm Granaten, Serrada (ö.u)

"Granatengartl" (ö.u)

Ich hoffe das ist keine zu große Bilderflut.
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Austriae est imperare orbi universo
Motto einer Österreichischen Minensucheinheit im Kosovo:
"Wer suchet der findet, wer drauftritt verschwindet."
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 | Jagdpanther |
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Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348
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Mal eine Frage zu dem untersten Bild: ist das nur das Geschoß, doer ist die Treibladung auch dran? Bei einer Marinehaubitze spräche einiges dafür, daß es nur das Geschoß ist, die wurden meist getrennt geladen.
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Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?
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 | Parabellum |
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Clan: Team Frontline18
Postings: 5411
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42cm-Patronenmunition? Halte ich aus Gewichtsgründen schon für unsinnig. Zumal Geschütze dieser Größe ihre Reichweite hauptsächlich über die Treibladungsgröße einstellen. Patronenmunition wäre also gleich doppelter Blödsinn.
=> Das sind unter Garantie lediglich die Granaten.
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 | Radetzky |
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Clan: european.Xtreme.elite
Postings: 570
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Darüber steht leider nicht im Buch obs Patronenmunition oder nur die Granate ohne Treibladung ist. Wobei ich auch nicht ganz verstehe warum das ding ne Küstenhaubitze ist. Das Lesachtal liegt alles andere als am Meer, ganz im südwesten vom heutigen Kärnten, nahe dem heutigen Osttirol.
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 | Jagdtiger |
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Clan: Kein Clan
Postings: 21
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Öhm, Frage an Jagdpanther, die alte Schrapnelle: es war die Rede von verschiedenen Munitionssorten, die von dem mobilen "Jerät" verschossen werden konnten - weisst Du, welche Sorten das waren ? Ich würde schätzen leichtere Geschosse für höhere Schussweiten, schwerere für maximale Penetration und Sprengkraft. Auch Schrapnell ? Stelle ich mir bei einem 42 - cm Dubass ziemlich fiess vor, allerdings spricht die strategische Rolle (Festungen knacken) und der irre Aufwand beim Aufbau dagegen...
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 | oSo |
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Clan: Doomsdaywarriors.com
Postings: 885
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Es gab u.a. sogenannte "Haubengranaten", die aerodynamischer geformt waren und dadurch eine größere reichweite hatten.
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 | Parabellum |
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Clan: Team Frontline18
Postings: 5411
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@Radetzky: Ist wohl eher konstruktiv gemeint, als ursprünglich als Küstenhaubitze entworfen und später angepaßt.
@JT: Für das M-Gerät (Feldlafette) gab es eine ganze Palette an Geschossen, von denen aber nur rudimentäre Daten erhalten geblieben sind: Eine dünnwandige Sprenggranate von 810kg, zwei verschiedene Betonsprenggranaten (930kg und 1.160kg) und ein weitreichendes Haubengeschoß (400kg). Die Reichweite mit den ersten drei betrug etwa 9km, mit der Haubengranate 12km. Alle verwendeten Geschosse hatten relativ unempfindliche Bodenzünder.
Das Gamma-Gerät (Eisenbahnlafette) verschoß hingegen ausschließlich die 930kg-Betongranate und dies, dank stärkerer Treibladungen, über 14,3km.
Für das im 2.WK eingesetzte Gamma-Gerät wurden neue Betonsprenggranaten von 1.003kg Gewicht hergestellt, die auch eine ballistische Haube trugen. Hier konnte ich sogar den verwendeten Zünder ausfindig machen: BdZ f 21cm Gr Be (eigentlich für 21cm-Granaten gedacht).
Mehr war leider nicht zu finden. Sorry! 
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 | Admiral Graf Spee |
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Clan: t.A.T.u.
Postings: 3314
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Ich habe nicht alles gelesen weil ich schon trockerne Augen habe .
Ich nehme mal an dass das Überschwehre Geschütz In den Mod kommt , aus wie vielen Männern würde denn dan die Besatzung bestehen??
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Ich ......dein Kamerad
Wir bleiben Kameraden 

"Man muss das Wahre immer wiederholen,weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht nur von Einzelnen, sondern von der Masse.In Zeitungen und Enzyklopedien,auf Schulen und Universitäten,überall ist der Irrtum obendrauf,und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität,die auf seiner Seite ist ."
Goethe am 16.Dezember 1828 zu Eckermann
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 | Gamma |
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 Moderator
Clan: Kein Clan
Postings: 5404
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Mehr als einer in jedem Fall. Also lass dicvh überraschen. Erstmal sehen wie wir das coden können.
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Dicke Kinder sind schwerer zu kidnappen!
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 | NOCKZ |
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Clan: Anti - Clan
Postings: 626
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Muhahaha das wird der totale hammer!
So eine Waffe hat es noch nie bei bf gegeben...
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Früher oder später sterben wir alle - ihr früher, ich später ;-)
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 | Vellern |
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Clan: The Ameland Rockers
Postings: 1942
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Naja, die Scud bei DC dürfte wohl ungefähr das gleiche Prinzip sein, oder schwebt euch da etwas ganz anderes vor ?
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Inside1918: http://www.inside1918.net
Nur der exzessive Konsum von Kyuss wird euch Frieden und Wohlstand bringen !
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 | Sentenza |
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Clan: 0
Postings: 1345
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naja...bibi5000 und den anderen modellern wird schon was "passendes" einfallen.
und wenn man das ergebnis auch "nur" als object für object based maps verwendet...
Dicke-Bertha-Sprengen oder so
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 | Admiral Graf Spee |
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Clan: t.A.T.u.
Postings: 3314
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Im Ersten Weltkrieg gab es ja viele Überschwere Geschütze , hoffentlich kommt auch eine Eisenbahnlafette im cal. 80 cm!!!!! Mann e da wird man größenwahnsinnig 
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 | Cold|Heat |
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Clan: The Ameland Rockers
Postings: 983
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ich glaube du meinst die dora wenn ich mich jetzt nicht gänzlich täusche @admiral graf spee
die gabs "leider" nur im 2ten Weltkrieg
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 | Admiral Graf Spee |
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Clan: t.A.T.u.
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Ja ich weiß ich habe die in meinem Busch -Handbuch der Wehrmacht - Ich dachte nur die gabs auch im Ersten WK
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 | X_VanTagE_X |
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Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 2157
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The biggest calibre of the first world war was a 520mm gun, more precisely the Obusier 520, a French railway cannon. Only two were made of these. The firts one blew up when the 5th shell got stuck in the barrel. This massive cannun used a new type of shell, aparently it wasn't polished up enough.
The secodn gun was stocked away for revisions I believe. It was brought out again when WW2 broke out, but was quickly captured by the swiftly advancign German troops. The nazis then used this cannon themselves during the siege of Léningrad, but this cannon to blew up in 1942, so nothing remains of the Obusier 520 today.
Have a look at this here site: http://html2.free.fr/canons/can520.htm
It's in French, but the pictures and stats speak for themselves 
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Jubilation!
Jubilation2!
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Clan: Team Frontline18
Postings: 5411
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X_VanTagE_X ist mir zuvor gekommen... 
Bevor die Frage kommt: Das größte Heeresgeschütz überhaupt war übrigens ein 91,4cm-Mörser der US Army im Zweiten Weltkrieg. Als Geschosse verwendete der - man glaubt es kaum - umgebaute Fliegerbomben!!!
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Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. (Napoléon Bonaparte)
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 | Sentenza |
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Clan: 0
Postings: 1345
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holy shit!!!...um es amerikanisch zu formulieren 
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 | Parabellum |
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Clan: Team Frontline18
Postings: 5411
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Hier ist Dein "Holy shit":

Der Mörser- genannt "Little David" - hatte übrigens kein Rücklaufsystem, sondern wurde stattdessen einfach mitsamt Lafette im Boden eingegraben, wie man im Bild sieht. Es wurde nur ein Exemplar gebaut und nie eingesetzt. Es wird heute im Aberdeen Proving Ground (nationales Amerikanisches Artilleriemuseum) ausgestellt.
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 | Radetzky |
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Clan: european.Xtreme.elite
Postings: 570
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wenn schon bei der "Dicken Bertha" stand, ich zitiere:
| Zitat: | | Der ungeheure Abschußknall zertrümmerte in einem Umkreis von einem Kilometer um das Geschütz Fensterscheiben und brachte Dächer zum Einsturz |
würd ich gerne wissen was da noch nach dem Abschuss stand 
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 | Cold|Heat |
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Clan: The Ameland Rockers
Postings: 983
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Gibts dann auch eine extra Animation wie nach einem Abschuss alle Besatzungsmitglieder und wer sonst noch da so stand sich auf dem Boden winden und "Aua aua! Meine Ohren!" brüllen? 
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 | (EM)Lord_Vader |
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Clan: Elite-Marines
Postings: 121
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Mich würd mal interessieren was beim Abschuss der Little David passiert wäre.
Ohne Rückaufsystem hätte es den doch regelmässig aus der Bettung reissen müssen.
Fest steht jedenfalls nur eines: So grosse Geschütze sind unnütz, ausser für die Moral.
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“Selbst ein gutes Flugzeug mag einen schlechten Piloten nicht zu einem Ass machen. Ein schlechtes Flugzeug ist aber der Tod eines jeden Kriegers.”
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 | Parabellum |
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Clan: Team Frontline18
Postings: 5411
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| (EM)Lord_Vader hat folgendes geschrieben: | Mich würd mal interessieren was beim Abschuss der Little David passiert wäre.
Ohne Rückaufsystem hätte es den doch regelmässig aus der Bettung reissen müssen. |
Das Ding hat als Mörser nur im oberen Winkelbereich geschossen. Da die Lafette eingegraben war, passierte also garnichts...
| Zitat: | | Fest steht jedenfalls nur eines: So grosse Geschütze sind unnütz, ausser für die Moral. |
Im Gegenteil: Solange es noch keine punktgenauen Bombenangriffe gab, waren sie essentiell um stark verteidigte Befestigungen auszuschalten (z.B. Bertha, Skoda 30,5cm,...) oder gegnerische Truppenkonzentrationen weit hinter der Front zu stören (Eisenbahngeschütze).
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Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. (Napoléon Bonaparte)
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 | (EM)Lord_Vader |
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Clan: Elite-Marines
Postings: 121
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"Es zeigte sich allerdings, daß die überschweren Mörser sich mit den erheblich stärkeren Forts von Verdun sehr schwer taten, und der Einsatz wurde als Mißerfolg angesehen. Für den Rest des Krieges wurden die Dicken Berthas von der Front abgezogen."
Also nochmal im Gegenteil.
Gegen schwere Forts nutzlos und für Störaktionen im Hinterland zu teuer. Die grossen Geschütze haben gegen die veralteten Anlagen gewirkt, bei Verdun dagegen versagt.
Es stimmt zwar das ein Treffer verheerende Wirkung hat, aber der Aufwand dafür ist nicht zu rechtfertigen.
Kleinere Geschützebatterien haben bei weniger Kosten grössere Wirkung.
Der wichtigste Erfolg der grossen Geschütze ist der Moralfaktor.
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 | Parabellum |
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Clan: Team Frontline18
Postings: 5411
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| (EM)Lord_Vader hat folgendes geschrieben: | | Gegen schwere Forts nutzlos und für Störaktionen im Hinterland zu teuer. Die grossen Geschütze haben gegen die veralteten Anlagen gewirkt, bei Verdun dagegen versagt. |
Du vergißt, das 90% der Festungen in Europa in die Kategorie "veraltet" fielen...
Außerdem ist überschwere Artillerie das preiswerteste Mittel für Störaktionen im direkten Hinterland der Front, daß man sich vorstellen kann. Vorraussetzung ist lediglich, daß man dafür keine separaten Geschütze herstellen muß. Daher basierten die meisten Eisenbahngeschütze des Ersten Weltkriegs auch auf Rohren von ausgemusterten Schiffen bzw. Reserverohren.
Der Moral halfen überschwere Geschütze nur wenig, denn sie standen weit hinter der eigenen Front und ihre Ziele lagen weit hinter der gegnerischen Front - die normalen Frontsoldaten bekamen also oft weder Abschuß noch Einschlag mit!
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