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FL18 - Frontline18 .:. Das Tankgewehr M1918

:: Das Tankgewehr M1918 ::

Das Tankgewehr M1918

Anfang Oktober 1917 beauftragte die Gewehr-Prüfungskommission die Firma Mauser mit der Entwicklung des TuF MGs, eines Schweren Maschinengewehres gegen Tanks und Flieger, lies das genaue Kaliber offen, schlug jedoch eines im Bereich von 13 bis 15 mm vor. Mauser entwickelte zusammen mit der Firma Polte die 13 x 92 mm Mauser Patrone mit Halbrand, aus der 1919 die .50 BMG (Browning Machine Gun, 12,7 x 99 mm) hervorging. Bei deren Entwicklung fanden auch erbeutete deutsche Tankbüchsen Verwendung. Das TuF MG wurde von der MAN weiterverfolgt, aber bis Kriegsende wurde nur ein Prototyp hergestellt.
Im November 1917 beschloss das Heereswaffenamt den Mauserwerken einen Auftrag für einen mit dem TuF MG kalibergleichen, aber schneller verfügbaren, Einzellader zu erteilen. Im Januar 1918 erfolgten erste Schussversuche mit einem ersten Prototypen, und im Mai 1918 waren die Mauserwerke zur Serienproduktion bereit.


Ein Tankgewehr im Waffenmuseum Oberndorf

Das Mauser Tankgewehr ist ein Zylinderverschluss-Repetierer mit einem Verschlusssystem ähnlich dem 98er System. Um die Ausbildung zu vereinfachen wurden alle Bedienelemente wie beim Mauser Gewehr 98 (G98) angeordnet. Das Tankgewehr entsprach bis auf die Dimensionen, den Pistolengriff und das massive Zweibein am Vorderschaft dem G98, was auch die entsprechend kurze Entwicklungszeit von nur vier Monaten erklärt. Es existierten zwei verschiedene Versionen, das kurze Modell mit einem kürzeren, aber dickeren und somit schwereren Lauf, von dem nur etwa 300 Stück produziert wurden, und das normal lange Modell von dem es eine nachgewiesene Produktionszahl von ungefähr 16.500 gab. Wegen dem sehr hohen Gasdruck der 13 mm Mauser Patrone wurde der Lauf und die Systemhülse sehr massiv gearbeitet und am Verschluss Gasentlastungsbohrungen, die jedoch aus ungeklärten Gründen nicht bei jedem T-Gewehr vorhanden sind, und ein zusätzliches Warzenpaar vor dem Kammerstengel angebracht. Die Hülse hat einen Durchmesser von 6 cm. Der Lauf und der Verschluss sind getrennt, der Lauf wurde in das System eingeschraubt und dann durch drei Schrauben und einen Ring am Schaft befestigt. Der Schaft bestand bis auf einige Ausnahmen bei frühen T-Gewehren aus 2 Teilen. Der untere Teil des Kolbens war angeleimt. Der Schaft reicht bis zu dem ersten Drittel des Laufs. Am Beginn des Vorderschafts wird der Lauf mit einem Ring am Schaft befestigt, an dem auch per Bajonettverschluss das Zweibein angebracht wurde. Insgesamt war der Schaft 105 cm lang und an der breitesten Stelle 8 cm breit.
Diese für eine Infanteriewaffe gigantischen Abmessungen erklären auch warum beim T-Gewehr ein Pistolengriff am Schaft angeschraubt wurde, mit ca. 8 cm Durchmesser war der Schaft für den Schützen einfach zu groß. Hinzu kam der mörderische Rückstoss, der durch das Zweibein und das hohe Gewicht etwas gemildert wurde. Hätte dann auch noch der Schütze das Gewehr nicht richtig fassen können, wäre es nicht bei den üblichen blauen Flecken geblieben.


Der geöffnete Verschluss des Tankgewehres, gut zu sehen das
zusätzliche Verschlusswarzenpaar vor dem Kammerstengel

Einsatz

Das Tankgewehr war keine einfach zu führende Waffe, mit einem Gewicht von fast 16 kg (kurz: 16,6 kg) ohne Zweibein, 18 kg (kurz 18,6 kg) mit gusseisernem Original-Zweibein, und 17 kg (kurz 17,6 kg) mit dem Zweibein des MG 08/15 und einer Länge von 168 cm in der Standard- und 158 cm bei der "Kurz"-Version. Das bei Mauser und bei der Truppe als "Elefantenbüchse" bezeichnete Tankgewehr hatte, wie oben schon erwähnt, einen mächtigen Rückstoss und brach bei manchem ungeübten Schützen das Schlüsselbein. Bedient wurde das Tankgewehr von zwei Soldaten. Der erste Schütze trug eine Tasche mit 12 13 mm Mauser Patronen und das T-Gewehr, das er primär bediente. Der andere Schütze trug zwei Segeltuchtaschen mit je 20 Patronen, eine Kiste mit 72 Patronen und das Zweibein. Die Schützen wechselten sich normalerweise beim Schiessen ab, doch nach zwei bis drei Schuss klagten die meisten über Kopfschmerzen und Schwindelgefühle. Oft wurde auch die Uniform an der Schulter zusätzlich ausgepolstert.


Die 13mm Patrone des Tankgewehrs

Gezielt wurde über ein Dachkorn und eine Schiebekimme wie beim G98 mit 500 m als maximale Einstellung. Die ersten Tankgewehre hatten noch eine Schiebekimme mit 2.000 m maximaler Einstellung, nach 150 m lies die Durchschlagskraft aber rapide nach. Unter 50 m durchschlug die 13 mm Mauser 25 mm Stahl (bei einem Auftreffwinkel von 90°) bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 785 m/s. Die ersten britischen Mark 1 Tanks hatten zum Vergleich eine 5 bis 14 mm starke Panzerung. Doch selbst bei einem Durchschlag war das Ausschalten des Tanks längst nicht gewährleistet, denn dazu musste der Fahrer oder ein kritisches System wie die Munition oder der Kraftstofftank getroffen werden, und ein britischer Mark 1 Tank hatte bis zu 12 Mann Besatzung. Ein weiteres Problem für die Tankgewehrschützen stellte die nachrückende Infanterie dar, der die Schützen fast schutzlos ausgeliefert waren. Bei Kriegsende waren so nur 1% der ausgeschalteten britischen Tanks von Tankgewehren abgeschossen worden. Dennoch wurde das Tankgewehr von den Alliierten in seiner Wirkung gefürchtet und überschätzt.
Nachdem durch den Versailler Vertrag dem deutschen Heer der Besitz von Panzerabwehrwaffen verboten wurde, beschlagnahmten die Alliierten einen Grossteil des Tankgewehrbestandes, der Reichswehr gelang es aber einige wenige in ihren Arsenalen vor den Prüfungskommissionen zu verbergen. Diese wurden im Geheimen weiterentwickelt, und teilweise noch beim Angriff auf Polen 1939 verwendet.
Das Tankgewehr war unhandlich und nicht sehr wirksam, aber es war die erste leichte Panzerabwehrhandwaffe der Welt. Und sie hatte eine enorme psychologische Wirkung auf beiden Seiten, kam aber, wie viele Entwicklungen, zu spät und war zu schwach um den Kriegsverlauf zu beeinflussen.

Technische Daten
Bezeichnung der Waffe: M1918
Hersteller: Mauserwerke, Oberndorf am Neckar
Kaliber: 13 x 92 mm HR
Länge: 168 cm, Kurz 158 cm
Gewicht ohne Zweibein: 15,8 kg, Kurz 16,6 kg
Mündungsgeschwindigkeit: 805 m/s
Mündungsenergie des Projektils: 17.000 J
effektive Schussweite: 150 m

04. Juni 2004 - 17:15
( Bill Kilgore )

Deutsche Foren >> Kommentare > Das Tankgewehr M1918
Antwort erstellen
 Autor Thema: Das Tankgewehr M1918
Seite: 1 | 2 next >>
Asperagus
12.06.2004 um 14:54 QuoteProfileSend PM


Clan: Kein Clan
Postings: 2747

Heidenei, des haut rei!
 
Parabellum
12.06.2004 um 16:39 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Frontline18
Postings: 5411

Vor allem in die Schulter des Schützen!
__________________
Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. (Napoléon Bonaparte)
 
Asperagus
12.06.2004 um 17:56 QuoteProfileSend PM


Clan: Kein Clan
Postings: 2747

Und wohl auch in die Halswirbelsäule, denn daher rührten wohl die Kopfschmerzen und die Übelkeit. Und dabei war das Ding im Prinzip so dermaßen nutzlos...

Ich hab irgendwo mal - mich dünkt, es war imHandbuch von "History Line 1914 - 1918" ein spezielles deutsches Panzerabwehrgeschütz aus dem 1. WK gesehen. Ein hochmordenes Gerät mit Persikopvisier zum Zielen aus der Deckung, niedriger Lafette, etc..

Könnte man nicht irgendwie mehr drüber in Erfahrung bringen und so ein Teil dann ggf. in BF18 einbauen?
 
Leibdragoner
12.06.2004 um 18:19 QuoteProfileSend PM

Clan: I.C.P.C.
Postings: 633

lö, so ein Grabengewehr? Das Rohr und der größte Teil des Gewehrs liegen oben auf, während die Schulterstütze, Abzug usw. im Graben sind... die dinger sind echt geil...
__________________

 
Jagdpanther
12.06.2004 um 18:21 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348

He's watching YOU...
Hab ich auch gesehen... vielleicht kann ich euch mal ein Photo bringen, das Teil ist keine 500 m von hier.
__________________
Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?


 
Leibdragoner
12.06.2004 um 18:41 QuoteProfileSend PM

Clan: I.C.P.C.
Postings: 633

Dann mach auch gleich noch ein paar Bilder vom A7V Replika...
__________________

 
heni2000
12.06.2004 um 20:22 QuoteProfileSend PM

Clan: Schweizer
Postings: 198

heni2000
höhö den text von Bill Kilgorehabe ich schon gelesen auf waffenhq und ich hatte schon damals gedacht das wär was für den ingenieur im mod bf1918 weil etwas nützliches gegen panzer gibt es nicht. Ich wär dafür das Tankgewehr M1918 dem Ingenier zu geben und bei jedem schuss würde es 25% schaden anrichten.

[Editiert von heni2000 am 12.Jun.2004 um 21:23]
__________________



 
Cold|Heat
12.06.2004 um 20:48 QuoteProfileSend PM

Clan: The Ameland Rockers
Postings: 983

Haha war das jetzt ernstgemeint oder so ein "Überkrieger" Vorschlag?
__________________
Denn Mord, hat er schon keine Zunge, spricht mit wundervollen Stimmen.

- Ave Caesar, morituri te salutant! -
 
heni2000
12.06.2004 um 21:12 QuoteProfileSend PM

Clan: Schweizer
Postings: 198

heni2000
warum nicht?
__________________



 
Cold|Heat
12.06.2004 um 21:56 QuoteProfileSend PM

Clan: The Ameland Rockers
Postings: 983

Weil dann keiner mehr mit Tanks fährt wenn man sie so leicht ausschalten kann. Es müssen - nach deiner Idee - nur 4 Ingenieure irgendwo gemeinsam auf der Lauer liegen und einmal gemeinsam auf einen Tank schiessen damit er hochgeht, was nebenbei etwas unrealistisch ist...
Ich zitiere nur den Text "Doch selbst bei einem Durchschlag war das Ausschalten des Tanks längst nicht gewährleistet, denn dazu musste der Fahrer oder ein kritisches System wie die Munition oder der Kraftstofftank getroffen werden, und ein britischer Mark 1 Tank hatte bis zu 12 Mann Besatzung. "

Wenn überhaupt sollte es diese Waffe als "Pickup-Kit" geben und nicht in eine Standartklasse eingeführt werden. Von der Wirkung her.. nunja ich fürchte, manche Leute könnten sie nebenbei als "1-Hit" Sniperrifle missbrauchen.. ich wäre also für extrem lange Ladezeiten, da sich der Schütze nach einem Schuss ja ersteinmal erholen muss und die Waffe ja ein Einzellader ist. Was die Wirkung gegen Tanks betrifft... realistisch wäre es, wenn man auf die Entsprechende Stelle (z.B. Turm des St. Chamond) zielen müsste um den Fahrer herauszuschiessen. Wie das aber gegen andere Besatzungsmitglieder klappen soll weiss ich nicht und die Effektivität wäre auch selten sehr hoch, da Panzer meist nur von einem oder 2 Leuten gefahren werden. Den Motor zu treffen oder das Munitionslager.. nunja.. das würde wohl weitestgehend auf deine Variante hinauslaufen aber vielleicht könnte man ja (falls so eine Waffe jemals integriert würde) ein Zufallsprinzip entwickeln, ob die Waffe etwas trifft und wenn ja was. Also ich bin da sehr sehr skeptisch...
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- Ave Caesar, morituri te salutant! -
 
Jagdpanther
12.06.2004 um 22:36 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348

He's watching YOU...
Wie wäre es, wenn man noch dazu bei jedem Schuß selbst Schaden nimmt? Das würde einigen Leuten das allzu fleißige Herumballern mit diesem Monster verleiden, insbesondere wenn gerade keine Medikiste zur Hand ist.
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Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?


 
(* Menace TR
12.06.2004 um 23:16 QuoteProfileSend PM

Clan: Kein Clan
Postings: 116

Mustafa Kemal Atatürk
Jeder schuss 10% schaden an einem selber und für die Tanks...auf das kein schuss vorbeigeht!!!
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Alea iacta est
 
Asperagus
12.06.2004 um 23:39 QuoteProfileSend PM


Clan: Kein Clan
Postings: 2747

Hmm... dann bin ich als Schütze in dem Moment hinüber, wo ich den 10. Schuß auf die Kiste abgebe... naja, ich halte davon insgesamt wenig.
 
Sentenza
13.06.2004 um 09:42 QuoteProfileSend PM

Clan: 0
Postings: 1344

hm...dem vorschlag von Jagdpanther, beim abfeuern dieser waffe selbst schaden zu nehmen, kann ich doch was abgewinnen. es müssen ja nicht gleich 10% sein, aber für mich klingt der vorschlag interessant.
auch die idee von Cold|Heat, dass man die besatzung aus dem tank rausschießen könnte, wenn man eine bestimmte stelle trifft, wäre taktisch interessant....
der leer geräumte tank könnte dann immerhin mit eigenen leuten besetzt werden...
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See the most beautiful jetfighter aircraft in action.

 
Parabellum
13.06.2004 um 10:30 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Frontline18
Postings: 5411

Ich halte die Idee mit dem Eigenschaden garnicht für so kritisch, wenn man nur 10% von den momentanen Hitpoints verliert. Dann geht's zwar asymptotisch gegen Null, aber sterben kann man trotzdem nur durch Feindeinwirkung.

Die Idee mit "Besatzung aus dem Tank rausschießen" klingt auch interessant, müßte aber erst mal getestet werden. Das Risiko das ich dahinter sehe ist, daß die Spieler recht schnell rausbekommen werden, wo der Fahrer sitzt und dann problemlos jeden Tank lahmlegen können: Ohne Fahrer ist das Ding bewegungslos und kann auch sein Hauptgeschütz nicht einsetzen. Außerdem muß der Tankgewehrschütze dann nur auf den Moment warten, in dem der Tank sich wieder bewegt und nochmal abdrücken - prompt ist der nächste Fahrer weg!
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Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. (Napoléon Bonaparte)
 
Asperagus
13.06.2004 um 13:22 QuoteProfileSend PM


Clan: Kein Clan
Postings: 2747

Genau Para, und wozu führt das dann ganz schnell? Genau, zu Frust und Verstimmung unter den Zockern. Bringt das den Mod weiter oder erhöht gar seine Popularität oder Beliebheit? Gewiss nicht!
Außerdem hätte man dann das Problem, daß - wie es damals nun mal war - nur die Deutschen über eine solche Waffe verfügen, die Alliierten aber nicht. Das heißt dann im Klartext, wie Parabellum es ja bereits formuliert hat, daß den Deutschen eine Waffe zur Verfügung steht, mit der man ruckzuck jeden alliierten Tank lahmlegen kann, ohne ihn nennenswert zu beschädigen, und ihn dann übernehmen kann, wohingegen die Alliierten diese Tanks (und natürlich auch die deutschen A7V-Tanks) nach wie vor mit Feldartillerie oder eigenen Tanks komplett zerstören müssen - ich sehe da ein gewaltiges Balancing-Problem heraufziehen.
 
Leibdragoner
13.06.2004 um 15:48 QuoteProfileSend PM

Clan: I.C.P.C.
Postings: 633

muss man halt die Wumme in die Mitte der Karte legen...wer zuerst kommt mahlt zuerst.
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Parabellum
13.06.2004 um 15:52 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Frontline18
Postings: 5411

Ich sehe das Problem nicht darin, daß eine Seite eine spezielle Waffe hat, die der anderen fehlt. Das ließe sich mit einem Pickup-Kit lösen, oder indem man jeder Nation eine ebenbürtige Sonderwaffe gibt. Meine Sorge bezog sich eher auf das "Herausschießen" des Fahrers an sich.

Das Tankgewehr als handliche (und seltene) Anti-Panzer-Waffe hingegen halte ich für testenswert.
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Leibdragoner
13.06.2004 um 16:05 QuoteProfileSend PM

Clan: I.C.P.C.
Postings: 633

Handlich? Nee wär schon kwl als Pick up, nur das mit dem besatzungssnipern müsste dann gescheit geregelt sein...
__________________

 
Parabellum
13.06.2004 um 16:08 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Frontline18
Postings: 5411

Handlicher als eine Ari!

[Editiert von Parabellum am 13.Jun.2004 um 16:08]
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Cold|Heat
13.06.2004 um 17:36 QuoteProfileSend PM

Clan: The Ameland Rockers
Postings: 983

Ist es möglich dass der Fahrer nicht automatisch bei einem Treffer getötet wird sondern z.B. nur durch einen Zufallsgenerator ausgerechnet wird wieviel Schaden er bekommt (der nicht immer tödlich sein muss)? In Battlefield1918 übernimmt der Fahrer ja gleich 4 Rollen wenn nicht sogar 5. Die des Kommandanten, des Fahrers, des Richtschützen und desjenigen, der nachläd (plus eventuell der des "Mechanikers". Währe der Fahrer angeschossen so ist er wohl kampfesunfähig doch würde wohl zweifelsohne der Kommandant das Steuer übernehmen. Wie gesagt im Spiel wäre dies so umgesetzt dass der Fahrer wohl bei 50-60% aller Schüsse (auf der Wahrscheinlichkeitsskala) nicht sofort ausgeschaltet ist sondern Zeit hat, zu reagieren. Das hieße das Steuer zu verlassen (eventuell vorher den Panzer günstig zu wenden) und dann entweder ein MG zu bemannen oder sich hinter dem Tank zu verstecken und Scharfschützen anzufordern. Wie ja im Text geschrieben waren Tankgewehrschützen häufig einem sehr hohen Risiko ausgesetzt, da sie keine wirkliche Verteidigung gegen die nachrückende Infanterie hatten. Nur so als Vorschlag, generell bin ich allerdings immernoch sehr skeptisch, ob es solch eine Waffe wirklich braucht und ob sie spielfördernd wäre. Wenn wäre sie wohl nur ein "lustiges" Gimmik.
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Denn Mord, hat er schon keine Zunge, spricht mit wundervollen Stimmen.

- Ave Caesar, morituri te salutant! -
 
Wilmo
13.06.2004 um 19:24 QuoteProfileSend PM

Clan: Sturmfront-Kaarst
Postings: 2569

FCK
Wie wärs wenn das Gewehr einfach nur dem Tank was abzieht? Problem gelöst!
__________________
Wir wissen, wo ein Krieg beginnt, aber wir wissen nicht, wo er endet - Otto von Bismarck

played for myChanges - BF2 EPS VII
 
Asperagus
13.06.2004 um 20:23 QuoteProfileSend PM


Clan: Kein Clan
Postings: 2747

Wilmo hat folgendes geschrieben:
Wie wärs wenn das Gewehr einfach nur dem Tank was abzieht? Problem gelöst!


Prinzipiell ja, aber da stellt sich dann wieder die kritische Frage: Wieviel Schaden soll das Gewehr anrichten? Wenns zuwenig ist, wird niemand das Gewehr benutzen wollen, wenns zuviel ist, beschweren sich die alliierten Tank-Fahrer.
 
Parabellum
14.06.2004 um 10:26 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Frontline18
Postings: 5411

Ich denke, das Tankgewehr würde auch mit wenig Schaden gegen Tanks verwendet, weil es leicht transportabel ist und man sich damit gut verstecken kann im Gegensatz zur Ari.

Eine andere Frage ist: Wenn die Deutschen das Tankgewehr bekämen, was sollte mann dann Franzosen/Briten/Türken stattdessen als 'Spezialwaffe' geben?
__________________
Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. (Napoléon Bonaparte)
 
Gamma
14.06.2004 um 12:37 QuoteProfileSend PM

Moderator

Clan: Kein Clan
Postings: 5428

Also mal zum Tankgewehr.

Die Waffe hat je nach Quelle zwischen 8 und 1,5% der Tankausfälle bewirkt. Spricht nicht gerade für ihre hohe Wirkung. Hier ist zu allererst die Bedeutung des Tankgewehrs für die Moral der Truppen zu nennen. Sie hatten eine Waffe gegen Tanks. Und dann die Angst der Allierten.

Tatsächlich wurde das Tankgewehr meist als verbesserter Sniper genutzt. Vorallem gegen armierte Gräben (die teilweise mit Wellbleich geschützt waren). Viel Sinn macht die Waffe in BF1918 also nicht, da die Engine kein Durchschlagen von Panzerung zulässt. Ob sie kommt, steht in den Sternen, geplant ist sie im Mom nicht.
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Dicke Kinder sind schwerer zu kidnappen!
 
Asperagus
14.06.2004 um 13:44 QuoteProfileSend PM


Clan: Kein Clan
Postings: 2747

Parabellum hat folgendes geschrieben:

Eine andere Frage ist: Wenn die Deutschen das Tankgewehr bekämen, was sollte mann dann Franzosen/Briten/Türken stattdessen als 'Spezialwaffe' geben?


Tja... wenn man sich an die Historie hält: Gar nix, weil die nix vergleichbares hatten.
Schon ein Grund mehr, auf das Tankabwehrgewehr zu verzichten, eben weil man dann den anderen Fraktionen auch unrealistischerweise eine passende Waffe zuschustern müsste.
 
Kopernikus
14.06.2004 um 13:54 QuoteProfileSend PM


Clan: The Ameland Rockers
Postings: 2319

Zitat:

Tatsächlich wurde das Tankgewehr meist als verbesserter Sniper genutzt.


Das ist in der Tat ein guter Grund sie nicht einzufügen. Bloß nicht noch mehr nerviges rumgesnipere quer über die Karte...

Wären Gewehrgranaten evt. eine alternative als Panzerabwehrwaffe?
Sprengkraft einer Handgranate, läßt sich aber gezielter einsetzen.
__________________
SI VIS PACEM, PARA BELLUM
http://www.tar-clan.de/


 
oSo
14.06.2004 um 13:54 QuoteProfileSend PM

Clan: Doomsdaywarriors.com
Postings: 885

Die Franzosen hatte ja diese Armbrust zum verschießen von Handgranaten.

Aber ich bin trotzdem dagegen, Geschütze, Panzer, Handgranaten und Flugzeuge reichen als Panzerabwehr.
__________________

 
$ugarDaddy
14.06.2004 um 14:02 QuoteProfileSend PM

Clan: Kein Clan
Postings: 379

Man könnte ja (historisch korrekt) der entente einfach mehr panzer geben, dafür halt den Mittelmächten die Panzerbüchse. Ich wäre durchaus dafür, das diese nur Schaden am Fahrzeug verursacht, jedoch nicht übermäßig ( ca. 5% bei schweren Panzern). Das mit der Eigenverletzung find ich quatsch, es müssten sonst noch ganz andere Arten eingebaut werden, sich selbst zu verletzen ( man kann ja im Wald beim rennen stolpern und sich das Bein brechen,.....). ICh würde auch für pick-up-kits sein, 2-3 in der Basis reichen.
__________________

 
Vellern
14.06.2004 um 14:22 QuoteProfileSend PM


Clan: The Ameland Rockers
Postings: 1943

Ich möchte mich sugardaddies Idee anschließen. Es wäre nun mal die Realität wenn die Franzosen mehr Panzer haben und die Deutschen das Tankgewehr. Wenn die Karten gut balanciert sind wäre dies ja kein Problem.
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