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FL18 - Frontline18 .:. Forum > Was für Munition und Sprengsätze wurden verwenden?

Deutsche Foren >> History > Was für Munition und Sprengsätze wurden verwenden?
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 Autor Thema: Was für Munition und Sprengsätze wurden verwenden?
Gandalf
15.11.2003 um 16:02 QuoteProfileSend PM

Clan: Kein Clan
Postings: 11

Hey Commentbesucher, Ich würde gerne wissen, was man Damals alles an Munitionstypen, Spengsätze, Granaten, Bomben, etc. verwendet wurden. Und natürlich auch was so an Großgerät (Schiffe, Panzer, Flugzeuge, etc.) verwendet wurden

[Edit: Gandalf : 15.Nov.2003 - 16:04]
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"Viele die leben, verdienen den Tod. Und manche, die
sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen
geben? Dann sei auch nicht so rasch mit einem
Todesurteil zur Hand."

 
Popelmon
15.11.2003 um 16:55 QuoteProfileSend PM

Clan: Kein Clan
Postings: 14

oh gott,das ist eine sehr umfangreiche frage.
www.waffenhq.de ist eine sehr gute anlaufstellle
www.firstworldwar.com steht auch vieles,aber mehr über die zusammenhänge als wirklich über das gerät
 
Bill Kilgore
15.11.2003 um 21:24 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 1547

Wenn du das rausbekommen willst empfehle ich dir erstmal einiges in Fremdsprachen kenntnisse zu investieren, dann in Bücher, und dann noch in Regale die diese ganzen Bücher tragen können.

Abr nett von dir das du deine Frage präzisiert hast.
Andere hätten velleicht nur gesagt "Was gabs im 1. Weltkrieg für Waffen?"



__________________
The problem with America is stupidity. I'm not saying there should be a capital punishment for stupidity, but why don't we just take the safety labels off of everything and let the problem solve itself?

 
Jagdpanther
15.11.2003 um 22:22 QuoteProfileSend PM

Moderator

Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348

He's watching YOU...
Wenn du unsere internen Foren sehen könntest, die strotzen nur so vor historischem Material, das zur Bearbeitung ansteht. Handwaffen, Geschütze, Flugzeuge, Panzer, Schiffe usw. Aber da müßt ihr euch leider noch ein bißchen gedulden... das wartet alles noch auf Umsetzung.
__________________
Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?


 
Boba_Fett
16.11.2003 um 01:32 QuoteProfileSend PM

Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 426

Hm, die Frage ist etwas umfangreich. In kleineren Frage-Portionen ließ sich das leichter abhandeln.

Bei so großem Interesse darf ich Dich aber schonmal dazu einladen, in unserer History-Sektion zu stöbern und die Foren teilweise zu durchforsten, da wir dort schon versucht haben, die eine oder andere Frage zu erörtern.

Die History-Sektion wird ständig erweitert. In Hinblick auf Ari kann ich schonmal andeuten, dass Berichte zu den Themen "Lichtmess- und Schallmessverfahren", "Einzelfeuer, Trommelfeuer, Vernichtungsfeuer" und weitere in absehbarer Zeit folgen werden.
 
Mephisto
17.11.2003 um 16:49 QuoteProfileSend PM

Clan: Kein Clan
Postings: 96

Lern mal Deutsch
Ansonsten frag mich mal wenn du was wissen willst!!

[Edit: Mister T : 17.Nov.2003 - 16:49]
__________________
Ich würde keine Freunde haben, wenn ich nicht auch Feinde hätte, man kann nicht beides zugleich, kalt und warm, sein, und auf Kampf besteht das Leben in der ganzen Natur
Otto v. Bismarck
 
Gandalf
17.11.2003 um 17:23 QuoteProfileSend PM

Clan: Kein Clan
Postings: 11

Ich kann sehr wohl Deutsch, Mister T. Jetzt kannst du mir ja endlich ´ne Antwort auf meine Frage geben.
__________________
"Viele die leben, verdienen den Tod. Und manche, die
sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen
geben? Dann sei auch nicht so rasch mit einem
Todesurteil zur Hand."

 
Mephisto
17.11.2003 um 18:14 QuoteProfileSend PM

Clan: Kein Clan
Postings: 96

Nö, kein Bock vielleicht wenn wir uns mal wieder sehen!
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Otto v. Bismarck
 
Mephisto
17.11.2003 um 18:15 QuoteProfileSend PM

Clan: Kein Clan
Postings: 96

Aber ich weiß eh nicht so viel über großgerät!

[Edit: Mister T : 17.Nov.2003 - 18:16]
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Otto v. Bismarck
 
Weedburner
20.11.2003 um 11:36 QuoteProfileSend PM

Clan: Kein Clan
Postings: 53

Es wurde damals auch sehr viel Dum-Dum und Hohlladung für die Gewehre verwendet,die Munition ist dann in der Genver Konvetion auch verboten worden (im Krieg jedenfalls).

Die Soldaten haben bei ihren Patronen oft selber die Spitze abgeschnitten und eingekerbt,es gab aber auch Projectile die genau wie eine Hülse ausahen,Rund und innen komplett Hohl!!Die wurden zb von Frankreich ofiziel verwendet.Ich denke Deutschland hat auch "Action" munition verwendet bin mir aber nicht sicher.Von Deutschland kenn ich nur die SMK 08 Munition mit Stahlmantel für die Mgs,gedacht zur Panzerabwehr
 
Kaiserjäger
20.11.2003 um 12:18 QuoteProfileSend PM

Clan: Kommando Sniper Feuersturm
Postings: 370

Was bringt es wenn man der Patrone die Spitze abschneided?
__________________
Jedesmal wenn ich einen Engländer abgeschossen habe ist mein Jagdsinn für eine Viertelstunde besänftigt.
 
Jagdpanther
20.11.2003 um 12:44 QuoteProfileSend PM

Moderator

Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348

He's watching YOU...
Beim Auftreffen reißen diese Geschosse fürchterlichste Wunden, deshalb auch stramm verboten.

Was Großgerät angeht: ein paar Geschütze, Flugzeuge und Panzer habt ihr ja schon gesehen. Der Zeppelin ist auf dem Weg, Schiffe kommen auch irgendwann. Das kann allerdings noch etwas dauern. Zusätzlich wirds wohl noch extremes Landkriegsgerät wie Belagerungsgeschütze geben... einfach abwarten und Tee trinken!
__________________
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Bill Kilgore
20.11.2003 um 13:06 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 1547

Dum-Dum ist ein ort in Indien in dem die Briten Munition hergestellt habem.

DumDum geschosse sind ursprünglich einfach Blei-Teilmantel geschosse die beim auftreffen aufs ziel zerbrechen...

Die Spitze abfeilen bringt nur bei Vollmantel geschossen etwas- dadurch wird der kern freigelegt und das geschoss kann aufpilzen.

Laut Artikel 23 der Haager Landkriegsordung:
Zitat:
Art. 23

Abgesehen von den durch Sonderverträge aufgestellten Verboten, ist namentlich untersagt:
a.
die Verwendung von Gift oder vergifteten Waffen,
b.
die meuchlerische Tötung oder Verwundung von Angehörigen des feindlichen Staates oder des feindlichen Heeres,
c.
die Tötung oder Verwundung eines die Waffen streckenden oder wehrlosen Feindes, der sich auf Gnade oder Ungnade ergibt,
d.
die Erklärung, dass kein Pardon gegeben wird,
e.
der Gebrauch von Waffen, Geschossen oder Stoffen, die geeignet sind, unnötigerweise Leiden zu verursachen,
f.
der Missbrauch der Parlamentärflagge, der Nationalflagge oder der militärischen Abzeichen und der Uniform des Feindes sowie der besonderen Abzeichen der Genfer Konvention,
g.
die Zerstörung oder Wegnahme feindlichen Eigentums, es sei denn, dass die Kriegsnotwendigkeit dies dringend verlangt.

Quelle: http://www.admin.ch/ch/d/sr/0_515_111/app1.html

DumDum ist nicht explizit ausgeschlossen, wobei man aber sagen muss das es DumDum geschosse (Kaliber .58 ) in keiner Armee mehr eingesetzt werden
Und Geschossarten wie Hohlspitz, Teilmantel sind bei den heutigen Armeen nicht besonders verbreitet- was auch eine Preisfrage ist.
Deshalb wird bei der Bundeswehr/NATO mehr oder weniger die gleiche 9mm Vollmantel Munition verwendet.

http://waffen-der-welt.alices-world...dballistik.html
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HELLCAT
20.11.2003 um 15:08 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 997

HELLCAT



Die Hauptmunition für die 77mm L.23 Feldkanone M.96 war das FKG11 (Feldkanonengeschoß 11). Eine Art des Universalgeschosses und kombinierte stark Explosives mit Schrapnell.Das Gewicht Betrug 6.85kg und enthielt 294 stk. 10-Gramm-Gewehrkugel Schrapnell und 0.25 Kilogramm FP02, (Füll-Pulver 02 d.h. TNT). Dieses wurde durch das FG96, Feldgranate 96 ergänzt, 6.8 Kilo schwer, mit 0.19 Kilos FP02, und 10-Gramm Gewehrkugel Schrapnell. Zusätzlich zu diesem kamen Rauch und Gasgeschosse. Die benutzten Zünder waren hauptsächlich die K.Z.11, eine Zeitzünder und die neueren L.K.Z.16 einem Kontaktzünder.
__________________

 
Kronprinz Rupprecht v. Bayern
21.11.2003 um 19:23 QuoteProfileSend PM

Clan: Kein Clan
Postings: 91

Weedburner hat folgendes geschrieben:
Es wurde damals auch sehr viel Dum-Dum und Hohlladung für die Gewehre verwendet,die Munition ist dann in der Genver Konvetion auch verboten worden (im Krieg jedenfalls).

Die Soldaten haben bei ihren Patronen oft selber die Spitze abgeschnitten und eingekerbt,es gab aber auch Projectile die genau wie eine Hülse ausahen,Rund und innen komplett Hohl!!Die wurden zb von Frankreich ofiziel verwendet.Ich denke Deutschland hat auch "Action" munition verwendet bin mir aber nicht sicher.Von Deutschland kenn ich nur die SMK 08 Munition mit Stahlmantel für die Mgs,gedacht zur Panzerabwehr



action munition, wenn du jetzt auf die action 4 munition der deutschen polizei anspielst ist das für das thema 1.wk etwas ehr unangemessen.
damals war man von ner munition die kontrolliert aufpilzt und so ne hohe manstopfunktion hat noch meine weit weg.
das zeug zu der zeit hat sich meist im körper koplett zerlegt oder das geschoss hat sich überschlagen und so alles zerfetzt.

wenn du den begriff jetzt anders gemeint hat haben wir wohl aneinander vorbei geredet
__________________
member of


 
Kaiserjäger
04.12.2003 um 12:21 QuoteProfileSend PM

Clan: Kommando Sniper Feuersturm
Postings: 370


das zeug zu der zeit hat sich meist im körper koplett zerlegt oder das geschoss hat sich überschlagen und so alles zerfetzt. [/quote]


Na lecker!
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Jedesmal wenn ich einen Engländer abgeschossen habe ist mein Jagdsinn für eine Viertelstunde besänftigt.
 
Chrischan
13.12.2003 um 10:40 QuoteProfileSend PM

Clan: Kein Clan
Postings: 24

ich hab mal ne frage. wurden schon mienen eingesetzt? wenn ja gegen menschen, fahrzeuge oder beides? ja das wärs schon das wollt ich nur ma wissen.
 
Mephisto
13.12.2003 um 11:01 QuoteProfileSend PM

Clan: Kein Clan
Postings: 96

Ich glaube es gab Wassermienen, die von U-Booten gelegt wurden!
__________________
Ich würde keine Freunde haben, wenn ich nicht auch Feinde hätte, man kann nicht beides zugleich, kalt und warm, sein, und auf Kampf besteht das Leben in der ganzen Natur
Otto v. Bismarck
 
Balu
08.02.2004 um 12:39 QuoteProfileSend PM

Clan: Kein Clan
Postings: 8

Wenn ich mich nicht irre haben die Englaender auch spezielle pioniereinheiten gehabt , die Stollen unter die deutschen Graeben anlegten. Diese Stollen wurden dann vor dem eigentlichen Infanterieangriff mit schweren Bomben zum einsturz gebracht. Ist wohl auch nicht so gut gelaufen, Die Englaender hatten in dem besagten Angriffsabschnitt ihr Arifeuer gleich auf die hinteren Deutschen Linien gelegt,da sie so von der Sprengung ueberzeugt waren. So hatten die ueberlebenden deutschen Soldaten Zeit sich in den neuen grossen Kratern festzusetzen und so den Angriff zurueck zuschlagen.

Hab ich auch nur drueber gelesen,aber interressant isses schon
 
Morgul
08.02.2004 um 17:18 QuoteProfileSend PM

Clan: Kein Clan
Postings: 981

Aaargh!
Ich hab da eine Liste aus dem 2.WK, bin mir nicht sicher ob es auch schon im 1. galt.

10 Gebote für die Kriegsführung des deutschen Soldaten.

1. Der deutsche Soldat kämpft ritterlich für den Sieg seines Volkes. Grausamkeiten und nutzlose Zerstörung sind seiner unwürdig.
2. Der Kämpfer muß uniformiert sein oder mit einem besonders eingeführten, weithin sichtbaren Abzeichen versehen sein. Kämpfen in Zivilkleidung ohne ein solches Abzeichen ist verboten.
3. Es darf kein Gegner getötet werden, der sich ergibt, auch nicht der Freischärler und der Spion. Diebe erhalten ihre gerechte Strafe durch die Gerichte.
4. Kriegsgefangene dürfen nicht mißhandelt oder beleidigt werden. Waffen, Pläne und Aufzeichnungen sind abzunehmen. Von ihrer Habe darf sonst nichts abgenommen werden.
5. Dum-Dum-Geschosse sind verboten. Geschosse dürfen auch nicht in solche umgestaltet werden.
6. Das rote Kreuz ist unverletzlich. Verwundete Gegner sind menschlich zu behandeln. Sanitätspersonal und Feldgeistliche dürfen in ihrer ärtztlichen bzw. seelsorgerischen Tätigkeiten nicht gehindert werden.
7. Die Zivilbevölkerung ist unverletzlich. Der Soldat darf nicht plündern oder mutwillig zerstören. Geschichtliche Denkmäler und Gebäude, die dem Gottesdienst, der Kunst, Wissenschaft oder der Wohltätigkeit dienen, sind besonders zu achten. Natural und Dienstleistungen von der Bevölkerung dürfen nur auf Befehl von Vorgesetzten gegen Entschädigung beansprucht werden.
8. Neutrales Gebiet darf weder durch Betreten oder Überfliegen noch durch Beschießen in die Kriegshandlungen einbezogen werden.
9. Gerät ein deutscher Soldat in Gefangenschaft, so muß er auf Befragen seinen Namen und Dienstgrad angeben. Unter keine Umständen darf er über Zugehörigkeit zu seinem Truppenteil und über militärische, politische und wirtschaftliche Verhältnisse auf der deutschen Seite aussagen. Weder durch Versprechungen noch durch Drohungen darf er sich dazu verleiten lassen.
10.Zuwiderhandlungen gegen die vorstehenden Befehle in Dienstsachen sind strafbar. Verstöße des Feindes gegen die unter 1-8 aufgeführten Grundsätze sind zu melden. Vergeltungsmaßregeln sind nur auf Befehl der höheren Truppenführung zulässig.
__________________

 
Bill Kilgore
09.02.2004 um 01:31 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 1547

Balu hat folgendes geschrieben:
Wenn ich mich nicht irre haben die Englaender auch spezielle pioniereinheiten gehabt , die Stollen unter die deutschen Graeben anlegten. Diese Stollen wurden dann vor dem eigentlichen Infanterieangriff mit schweren Bomben zum einsturz gebracht. Ist wohl auch nicht so gut gelaufen, Die Englaender hatten in dem besagten Angriffsabschnitt ihr Arifeuer gleich auf die hinteren Deutschen Linien gelegt,da sie so von der Sprengung ueberzeugt waren. So hatten die ueberlebenden deutschen Soldaten Zeit sich in den neuen grossen Kratern festzusetzen und so den Angriff zurueck zuschlagen.

Hab ich auch nur drueber gelesen,aber interressant isses schon


So gings fast 4 jahre in den Argonnen zu.

@Morgul:
Quelle?

Wenn man sich nur dran gehalten hätte

Aber wirkt auf mich eher WK1 Like...

[Editiert von Bill Kilgore am 09.Feb.2004 um 01:59]
__________________
The problem with America is stupidity. I'm not saying there should be a capital punishment for stupidity, but why don't we just take the safety labels off of everything and let the problem solve itself?

 
Morgul
09.02.2004 um 03:36 QuoteProfileSend PM

Clan: Kein Clan
Postings: 981

Aaargh!
Tja, gute Frage... Quellenangaben habe ich leider nicht parat. Ich habe das irgendwo aus den Tiefen des Internets gezogen. Das es dadurch nicht sehr handfest ist, ist klar. Jedoch habe ich diese "Richtlinien für Soldaten" auf verschiedenen Seiten gesehen. Diese waren zwar untereinander etwas verschieden im Schreibstil, doch der Inhalt sagte jedes Mal dasselbe aus...
__________________

 
oSo
09.02.2004 um 22:27 QuoteProfileSend PM

Clan: Doomsdaywarriors.com
Postings: 885

Also derartige Stollen, die man unter die gegnerischen Positionen gegraben hat waren gang und gebe. Das haben alle Seiten mehr oder minder erfolgreich betrieben. Mitunter hat man sogar schon Abwehrstollen gegraben um zu verhindern das sich der Feind unter die eigenen Positionen gräbt.
Ein Artikel:

http://www.firstworldwar.com/featur...hill60_1915.htm

Man achte in dem Artikel besonders auf die größe der Verwendeten Sprengladung!

Ein anderes, bekannteres Beispiel sind die Sprengungen vor dem Beginn der Somme Offensive. Hier wurden 17 Stollen gegraben und mit Sprengstoff gefüllt.
Artikel:

http://www.firstworldwar.com/battles/somme.htm

In dem Artikel findet ihr auch ein Video von der Explosion einer Mine. Allerdings ist die Qualität schlecht und man erkennt nicht sehr viel.

Video download

mfG
oSo
__________________

 
Radetzky
22.05.2004 um 18:28 QuoteProfileSend PM

Clan: european.Xtreme.elite
Postings: 570

Stollen graben und dann sprengen wurde aber auch an der Alpenfront betrieben. Bestes Beispiel der "Col di Sangue" (ital. = Blutberg). Die Italiener haben die Kaiserschützen am Berggipfel nicht und nicht besiegen können, also haben sie den ganzen gipfel weggesprengt. Es gab nur 1! überlebenden auf österr. Seite
Quelle:
http://berg.heim.at/almwiesen/410100/5119.htm
__________________
Austriae est imperare orbi universo
Motto einer Österreichischen Minensucheinheit im Kosovo:
"Wer suchet der findet, wer drauftritt verschwindet."
 
Leibdragoner
22.05.2004 um 20:33 QuoteProfileSend PM

Clan: I.C.P.C.
Postings: 633

Chrischan hat folgendes geschrieben:
ich hab mal ne frage. wurden schon mienen eingesetzt? wenn ja gegen menschen, fahrzeuge oder beides? ja das wärs schon das wollt ich nur ma wissen.


Also Anti-Personen-Minen und Fahrzeug/Panzerminen gab es noch nicht. Die wären ja auch ziemlich überflüssig, da die etwaigen Ausbringungsorte (das Niemandsland) sowiso von der Artillerie durchpflügt wurden und somit vorzeitig detonierten.

Aber Seeminen (Ankertaumine bzw. Treibminen) gabs schon, wie es mit Grundminen aussieht weiß ich nicht, denke mal dass es sie noch nicht gab, da Magnet- bzw. Schallzünder ziemlich kompliziert sind.

Ansonsten gab es ja die "Minenwerfer", allerdings funktionierten die Minen ja wie Granaten, sprich Explosion bei Aufschlag.
__________________

 
Parabellum
22.05.2004 um 22:15 QuoteProfileSend PM

Moderator

Clan: Team Frontline18
Postings: 5411

Leibdragoner hat folgendes geschrieben:
Aber Seeminen (Ankertaumine bzw. Treibminen) gabs schon, wie es mit Grundminen aussieht weiß ich nicht, denke mal dass es sie noch nicht gab, da Magnet- bzw. Schallzünder ziemlich kompliziert sind.

Seeminen gab es schon in allen Varianten. Grundminen mit beiden Zünderarten auch.

__________________
Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. (Napoléon Bonaparte)
 
Gamma
22.05.2004 um 23:07 QuoteProfileSend PM


Clan: Kein Clan
Postings: 5428

Minenwerfer sind ganz normale Granatwerfer, wenn man mal vom größeren Kaliber absieht.

Ausserdem wurden als Minen ebenfalls Sprengsätze bezeichnet, die via Tunnel unter den feindlichen Gräben gezündet wurden und die Befestigungen zerstören sollten.
__________________
Dicke Kinder sind schwerer zu kidnappen!
 
Bill Kilgore
23.05.2004 um 11:31 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 1547

In der Schweizer Armee gibt es keine Mörser. Es gibt nur Minenwerfer.
Ist das selbe.

Nur bei den kleinen deutschen Granatenwerfern (16 etc) kann man von einem Granatenwerfer sprechen. (Aufgrund des Aufbaus und des Kalibers)
__________________
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Leibdragoner
23.05.2004 um 17:05 QuoteProfileSend PM

Clan: I.C.P.C.
Postings: 633

Parabellum hat folgendes geschrieben:
Seeminen gab es schon in allen Varianten. Grundminen mit beiden Zünderarten auch.



k, thx für die Berichtigung.
__________________

 
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