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Thema: Naval Pic of the Day |
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| Tirpitz hat folgendes geschrieben: | | Bildadresse nachsehen ist doch eh Betrug, oder?... |
Naja, aber es soll ja auch Leute geben, die so ein Bild speichern wollen, und spätestens dann sieht man den Namen...
Zum neuen Bild: Für die Gloire sieht mir das Schiff zu neu aus, würde eher sagen 1875 - 1880.
Es dürfte aber ein Französisches Panzerschiff sein, denn ich kenne Fotos, auf denen ähnliche Einheiten abgebildet sind.
Vielleicht was in Richtung Devastation oder Colbert...eher letztere, denn Devastation hatte ein noch wuchtigeres aussehen.
[Editiert von Cpt. Sentenza am 02.Mar.2006 um 14:19]
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 | =DFL= Feldwebel Schultz |
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Is die COLBERT. So, nu ma wer andres...
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Gut, dann mal das hier - ist nicht überaus schwierig:

[Editiert von Cpt. Sentenza am 02.Mar.2006 um 15:54]
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 | Jagdpanther |
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Sieht für mich wie die Queen Mary aus, ein Schlachtkreuzer der Lion-Klasse - vermutlich ist es diese, wegen der Heckgalerie.
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Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?
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Richtig, es ist die Queen Mary.
Das ist btw ihr Ende, auf Foto gebannt. Man beachte, wie winzig das Schiff links im Vergleich zum Feuerball wirkt.

(Bild: Wikipedia)
Gut ich gebe zu, es war recht leicht. Die Aufstellung und Form der Schornsteine ist ziemlich markant.
JP is next!
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 | Jagdpanther |
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Tja, der Schlitten hat eine ganz nette Feuerwolke erzeugt... nur schade, daß über 1000 Mann Besatzung mit hochgingen - die hatten sich das wohl auch anders vorgestellt.
Nächstes Bild - vermutlich nicht allzu schwer.
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Die Französische Devastion?
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Kein Plan überlebt die erste Feindberührung. (Helmuth von Moltke)
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| hOMEr_jAy hat folgendes geschrieben: | Ich hab nochmal ne Frage zu diesem Panzerschiffdingens:
Wie war dieses Schiff denn bewaffnet? Ich kann daran keinerlei Rohre,Mündungen oder sonst etwas entdecken, dass auf Kanonen hinweißt.... |
Unter der Back hatte die Stonewall ursprünglich einen einzelnen gezogenen 300pdr Vorderlader stehen, der zwischen fünf Stückpforten wechseln konnte. Dazu kam jeseits ein gezogener 70pdr Vorderlader, der durch eine Stückpforte auf Höhe des Hauptmastes schoß.
In deutschen bzw. japanischen Diensten wurden die Schiffe dann umarmiert und auch die Aufstellung der Geschütze geändert:
Prinz Adalbert erhielt 1865 einen festen Panzerturm mit zwei 17cm Hinterladern mittschiffs. Der Hauptmast wurde dafür deutlich nach achtern versetzt. Das Buggeschütz wurde gegen einen 21cm Hinterlader ersetzt. Die Zahl der Stückpforten dafür sank auf drei (voraus und beide Breitseiten)
Auf Kotetsu/Azuma wurde 1871 das Reduit mittschiffs so vergrößert, daß jeseits zwei Stückpforten Platz hatten und die Geschütze dort durch vier gezogene 16cm Vorderlader ersetzt. Als Buggeschütz wurde ein gezogener 22,9cm Vorderlader montiert und die Zahl der Stückpforten auf drei reduziert (wie beim deutschen Schwesterschiff).
Zur besseren Orientierung habe ich die sichtbaren Stückpforten im Bild rot markiert:

@Jagdpanther:
Könnte das dieses Schiff sein?

Chilenisches Turmschiff Huascar ('65; 2030ts)
[Editiert von Parabellum am 03.Mar.2006 um 09:32]
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Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. (Napoléon Bonaparte)
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Nicht ganz... Peruanisches Turmschiff Huascar. Es hat eine recht interessante Geschichte: im Salpeterkrieg verhinderte es fast ganz allein monatelang eine chilenische Invasion der peruanischen und bolivianischen Küstenprovinzen, da der Nachschub über See bedroht war und die Chilenen keinen Vorstoß wagten. Lange führte sie sehr erfolgreich Handelskrieg gegen den Feind, bis es einigen chilenischen Kriegsschiffen gelang, die Huascar zu stellen und aufzubringen. Damit war die Seeherrschaft erkämpft, und die Chilenen konnten auch zu Land angreifen. Das feindliche Panzerschiff wurde als Kriegsbeute einbehalten und ist heute in einem chilenischen Hafen ausgestellt.
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Ich bleibe bei "chilenisches Turmschiff", denn auf Deinem Bild weht am Heck die chilenische Kriegsflagge!
Tatsächlich wurde die Huascar nach der Erbeutung 1879 sofort von den Chilenen in Dienst gestellt und nahm sogar noch im gleichen Krieg an Gefechten teil (Beschießung der Häfen von Arica und Callao, bei ersterer Gelegenheit auch ein unentschiedenes Gefecht mit dem peruanischen Monitor Manco Cápac).
Nach einer Überholung 1885-87 wurde sie bei Ausbruch des Chilenischen Bürgerkriegs von 1891 von den Rebellen erobert und als Konvoischutz und zur Verteidigung des Hafens von Taltal eingesetzt. Nach diesem Krieg diente die Huascar weiter als Artillerieschulschiff, bis sie 1897 bei einer Kesselexplosion schwerste Schäden erlitt. Sie wurde außer Dienst gestellt und aufgelegt. Zwei Jahrzehnte später erinnerte man sich jedoch des weiterhin in gutem Zustand befindlichen Rumpfes und stellte sie nach einem Umbau 1917 wieder als U-Boot-Tender in Dienst. In dieser Rolle diente sie bis 1930.
In der folgenden Zeit wurde sie dann in drei großen Umbauten (1934, 1951-52 und 1971-72) wieder in den Zustand von 1878 versetzt und liegt seither im Hafen von Talcahuano als gemeinsames Marineehrenmal der Seestreitkräfte von Chile und Peru.
Aber eigentlich wollte ich Euch mein Rätsel stellen: Welches ist das linke Schiff auf dem folgenden Bild?
Ein Tip hierzu: Schaut Euch das Bild sehr genau an. Auch wenn es ziemlich schwierig aussieht, gibt es ein kleines Detail, das die Identifikation zu einem Kinderspiel macht!

[Editiert von Parabellum am 06.Mar.2006 um 08:51]
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Tja es trägt die Kaiserliche Flagge - ist es ein Hilfskreuzer?
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Alles klar ....aber meine Lippen sind versiegelt.
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Hilfskreuzer Seeadler?
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Korrekt, es ist der Hilfskreuzer SMS Seeadler unter KptLt Felix Graf von Luckner.
Makin macht weiter
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So was ist das?
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Zu der Seeadler kann ich noch das Buch "Seeteufel" empfehlen, der Autor ist Graf Luckner, der Kommandant der Seeadler. Er erzählt darin seine Lebensgeschichte und die ist sehr interessant. Von zuhause abgehaun, als Schiffsjunge angeheuert, schließlich Offizier und Kapitän geworden. Kann ich wirklich nur empfehlen.
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| oSo hat folgendes geschrieben: | | ...Kann ich wirklich nur empfehlen. |
[ot]Was empfiehlst du jetzt genau? Von zu Hause abhauen, anheuern, usw.? [/ot]
Zum Schiff: sieht japanisch aus
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@oSo: Man darf aber nie vergessen, daß Luckner ein sehr von sich selbst eingenommener Mensch war. Einige der Geschichten in Seinem Buch sind pure Fiktion und sollten daher mit vorsicht genossen werden.
@Makin: Ich glaube, ich muß mal eine Mindestgröße und -auflösung der Bilder hier vorgeben... 
Insgesamt sieht das Schiff sehr nach einer britischen Konstruktion der Vor-Dreadnougt-Zeit aus: Mittelhohe und glatte Seitenwände, sehr hohe Pfahlmasten mit Gefechtstops, Aufbauten im bereich der Masten (v.a. vorderer) konzentriert, eckige Geschütztürme. Gegen einen Briten spricht die Schornsteinanordnung (2+1, britische Schiffe haben immer gleichmäßige Abstände) und die seltsame Bugform.
Letztere bietet auch gleich die Lösung: Auf britischen Schiffen der in Frage kommenden Zeit ist der Bug immer ein schwach ausgepräger Rammbug, d.h. er ist auf leicht eingezogen. Dieses Schiff hat jedoch einen geraden Steven, der im oberen Bereich leicht ausfällt - eine Bugform, die typisch für japanische Schiffe ist!
Somit suchen wir ein großes japanisches Schiff mit 2+1 Schornsteinen, welches entweder auf einer britischen Werft oder auf einer japanischen Werft nach britischen Plänen gebaut wurde. Damit bleibt nur noch der Pre-Dreadnought Aki aus der Satsuma-Klasse übrig.
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...die der erste Dreadnought (also "all big gun") hätte werden können, oder?
Afaik waren anstatt des starken Zwischenkalibers ursprünglich ebenfalls 30.5cm-Türme geplant, wobei es jedoch zu Engpässen kam.
Aki war jedoch auch das erste Japanische Kriegsschiff, das von Turbinen angetrieben wurde, ihre Schwester Satsuma hatte noch Expansionsmaschinen.
[Editiert von Cpt. Sentenza am 07.Mar.2006 um 10:28]
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Jo stimmt.
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| Cpt. Sentenza hat folgendes geschrieben: | | oSo hat folgendes geschrieben: | | ...Kann ich wirklich nur empfehlen. |
[ot]Was empfiehlst du jetzt genau? Von zu Hause abhauen, anheuern, usw.? [/ot]
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Ich fürchte von zuhause abhauen und auf einem Schiff angeuern geht heutzutage nicht mehr so "einfach" wie früher .
@Parabellum: Jo, ist mir schon klar. Ich hab ja auch nicht behauptet, dass das Buch historisch korrekt ist. Aber der Unterhaltungswert ist super, nette Abenteurgeschichten.
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| Cpt. Sentenza hat folgendes geschrieben: | ...die der erste Dreadnought (also "all big gun") hätte werden können, oder?
Afaik waren anstatt des starken Zwischenkalibers ursprünglich ebenfalls 30.5cm-Türme geplant, wobei es jedoch zu Engpässen kam. |
Korrekt: Für beide Schiffe waren ursprünglich 12 30,5cm-Geschütze von Armstrong (Großbritannien) vorgesehen, die in vier Zwillings- und vier Einzeltürmen aufgestellt werden sollten. Der Russisch-Japanische Krieg 1904/05 verschlag jedoch wesentlich mehr Geld als erwartet und schließlich reichte der Etat nicht mehr für die vorgesehene Bewaffnung.
| Zitat: | | Aki war jedoch auch das erste Japanische Kriegsschiff, das von Turbinen angetrieben wurde, ihre Schwester Satsuma hatte noch Expansionsmaschinen. |
Das ist Interpretationssache: Die Aki war das erste auf Kiel gelegte Turbinenschiff der Kaiserlich-Japanischen Marine (Kiellegung 15.3.06, Stapellauf 15.4.07, Indienststellung 11.3.11). Zuerst in Dienst gestellt wurde jedoch der Kreuzer Mogami aus der Yodo-Klasse (Kiellegung 3.3.07, Stapellauf 25.3.08, Indienststellung 16.9.08).
Ach ja: Mein nächstes Bild kommt morgen erst. Hab gerade nix passendes zur Hand und bin zu faul zum Einscannen...
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So, hier mein nächstes Bild: Der Katapultstart
Welches Schiff könnte das sein?

[Editiert von Parabellum am 08.Mar.2006 um 09:03]
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Es ist ein Leichter-Kreuzer der Omaha-klasse.
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Korrekt, es ist USS Memphis ('24; 7050ts) aus der Omaha-Klasse beim Start einer Vought O2U Corsair von ihrem Steuerbordkatapult.
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Noch unschärfer ging das wohl nicht? 
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Ist das einzige Bild das ich von diesem Schiff habe, hätte ich ein schärferes, hätte ich das gepostet.
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Hm, ich bin mir nicht mal von der Größenordnung her sicher, aber was größeres wie ein Zerstörer wird's wohl nicht sein, oder? Könnte aber auch ein großes T-Boot sein.
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