 |
 |
|
| FL18 - Frontline18 .:. Die Entwicklung der modernen Waffen |
 | :: Die Entwicklung der modernen Waffen :: |  |
|  |
|
 |
Die Entwicklung der modernen Waffen
|
Die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts war gekennzeichnet von bahnbrechenden Erfindungen, welche die Lebensweise der Menschen innerhalb einer Generation stärker veränderten als in den vorangegangenen 2000 Jahren. Industrialisierung, Bevölkerungsexplosion und das Aufkommen der Eisenbahnen und des Dampfschiffes gaben der Welt ein neues Gesicht. Dies schlug sich auch in der Kriegstechnik nieder. Strategien, Waffen und Taktiken, die jahrhundertelang gegolten hatten, veralteten und mußten durch neue ersetzt werden.
Neue Entwicklungen im Landkrieg
Neue Waffen
Um 1860 bahnte sich eine Revolution in der Waffentechnik an: das alte, in Jahrhunderten fast unveränderte glattrohrige Vorderladergeschütz wurde durch die mit gezogenen Rohren versehene Hinterladerkanone ersetzt. Sie schoß schneller, weiter und erheblich zielgenauer, als es die alten Kanonen vermochten. Zudem verschoß sie nicht länger eiserne Kugeln, sondern langgezogene Granaten, die mit Aufschlagzündern oder Schrapnelladungen verheerende Wirkung erzeugen konnten. Gleiches ereignete sich bei der Infanterie: die alte Vorderladermuskete verschwand und wurde durch moderne gezogene Hinterladerbüchsen ersetzt, die viel schneller und zielgenauer schossen. Auch die Zündmechanismen veränderten sich: statt der unzuverlässigen Steinschloßzündung mit Feuerstein und Stahl gab es jetzt die chemische Perkussionszündung, die feuchtigkeitsunempfindlich war und bei jedem Schuß zuverlässig arbeitete. Durch diese Fortschritte bedingt, veralteten die meisten Festungen von heute auf morgen: sie waren der weitaus höheren Leistung der modernen Artillerie nicht mehr gewachsen. Die Eisenbahn beschleunigte den Transport von Truppen, Gerät und Nachschub erheblich und setzte neue Akzente bei der Planung von Feldzügen. Die Telegraphie verbesserte die Kommunikation zwischen Führung und Truppe deutlich, die Armeen konnten nun viel besser gelenkt und koordiniert werden. Der Deutsch-Französische Krieg, in dem die Eisenbahn und Telegraph ausnutzenden Deutschen die Franzosen überrumpelten, zeigte dies deutlich.
|
|
|

Preußisches Belagerungsgeschütz vor Paris 1871
|
|
|
|
Der amerikanische Bürgerkrieg
Der Bürgerkrieg in den USA setzte die neuen Waffentechniken erstmals in die Tat um. Aus der ungeheuer erhöhten Feuerkraft der Armeen, an die sich die alte Linientaktik der Infanterie noch nicht angepaßt hatte, resultierten die blutigen Verluste auf den Schlachtfeldern Amerikas. Neuartige Belagerungsgeschütze zerschlugen in kürzester Zeit befestigte Stellungen, und die neuen Gewehre gaben jedem Infanteristen statt einer unzuverlässigen Muskete eine Präzisionsbüchse in die Hand, bei der es keine Zündversager mehr gab und die auch auf größere Entfernung sicher traf.
Als eines der ersten Länder in Europa setzte Preußen die modernen Waffen konsequent bei der Ausrüstung seiner Armeen ein. Der dadurch erlangte Vorsprung half ihm in seinen Kriegen gegen Österreich und Frankreich, so wurden die französischen Festungen mit Hilfe der neuen Kanonen sehr schnell erobert, die Eisenbahn steigerte die Aufmarsch- und Vormarschgeschwindigkeit, und die erhöhte Feuerkraft und Zielgenauigkeit der Artillerie steigerte ihren Kampfwert gegenüber den schlechter ausgerüsteten Gegnern erheblich.
|
|
|

Das preußische Dreyse-Zündnadelgewehr, eine revolutionäre Waffe
|
|
|
|
Weitere neue Techniken
Später gab es noch weitere Fortschritte: Das althergebrachte Schießpulver wurde durch neue, bessere Spreng- und Treibmittel ersetzt, so etwa durch das rauchlose Pulver, das eine bessere Tarnung von Infanterie- und Artilleriestellungen erlaubte, die sich nicht mehr sofort durch den Pulverdampf verrieten. Neue Verschlußmechanismen und die Einführung der metallenen Einheitspatrone ermöglichten ein immer schnelleres Feuern mit Gewehren und Pistolen. Stahl und Beton ersetzten die alten Stein- und Erdfestungen, die den neuen Waffen nicht genug Widerstandskraft boten. Eiserne und bronzene Geschützrohre wurden schließlich gegen leichtere und leistungsfähigere aus Stahl ersetzt.
|
|
|

Fort d' Uxegney, eine moderne Befestigung vor Verdun
|
|
|
|
Neue Revolution in der Kriegstechnik
Doch noch blieb in der Kriegführung vieles beim Alten: weiterhin trugen Infanterie und Kavallerie die Hauptlast der Kämpfe und trafen sich in räumlich recht eng begrenzten Schlachten. Das änderte sich mit der Erfindung des modernen Maschinengewehrs durch Hiram Maxim. Diese neue Waffe vereinte in sich die Feuerkraft eines ganzen Battalions und sollte die Kriegstechnik einmal mehr revolutionieren. Sie läutete das Ende der Kavallerie ein, die gegen diese Art von Feuerkraft machtlos war. Zusammen mit der modernen Artillerie ermöglichte sie die Stellungskämpfe des Ersten Weltkrieges: die Defensive war der Offensive so überlegen, daß es kaum noch möglich war, gegen wohlverteidigte Stellungen Angriffserfolge zu erzielen. Die angreifenden Infanteristen und Kavalleristen konnten der Feuerkraft der Verteidiger nichts Gleichwertiges entgegensetzen. Das änderte sich erst mit dem Aufkommen des Panzers, der zumindest gegen MG- und Gewehrfeuer unempfindlich war und selbst erhebliche Feuerkraft besaß. Dazu kamen die immer kleineren Maschinenwaffen, die es einzelnen Infanteristen erlaubten, wesentlich mehr Feuerkraft mitzuführen, zuerst in Form der Maschinenpistole, dann im modernen Sturmgewehr. Auch das Flugzeug mit seinen überlegenen Angriffsmöglichkeiten gegen Artilleriestellungen und befestigte Positionen gab der Offensive ihre Überlegenheit zurück, was zur modernen Landkriegstechnik führte.
|
|
|

Hiram Maxim mit seiner Erfindung
|
|
|
Die Entwicklung der Kriegsflotten
Vom Holzschiff zum Eisenschiff
Bis etwa ins Jahr 1860 hielten sich die alten hölzernen segelgetriebenen Batterieschiffe, wie es sie schon zu Zeiten der Spanischen Armada Jahrhunderte vorher gegeben hatte und wie sie in der Napoleonischen Ära gekämpft hatten. Der Krimkrieg 1857 brachte die ersten Neuerungen: endlich waren Dampfmaschinen leistungsfähig und zuverlässig genug, um auch den Anforderungen der Militärs für den Antrieb von Kriegsschiffen zu genügen. Die neuen Schiffe waren wendiger und schneller, auch wenn ihre Reichweite noch sehr eng begrenzt war, deshalb führten sie bis Ende des 19. Jahrhunderts immer noch Segeltakelage mit. Die Ablösung des verwundbaren Schaufelrades durch den Schraubenantrieb machte den Dampfantrieb noch attraktiver, zusammen mit der Tatsache, daß die Schiffe jetzt vom Wind unabhängig wurden. Die alten Vollkugelgeschosse wurden durch Granaten ersetzt, die gegen die hölzernen Rümpfe der Schiffe verheerende Wirkung bewiesen - logische Folge war die Entwicklung von gepanzerten Schiffen mit Schutzhüllen aus dickem Holz, Eisen und schließlich immer härterem Stahl.
|
|
|

Eine britische Flotte der napoleonischen Zeit auf See
|
|
|
|
Die ersten Panzerschiffe
Ein entscheidendes Ereignis auf dem Wege zum modernen Kriegsschiff war der amerikanische Bürgerkrieg, der zum ersten Male den Einsatz von gepanzerten Dampfschiffen in großem Stile sah. Besonders berühmt wurde das Gefecht zwischen der konföderierten CSS Virginia und dem Unionsschiff USS Monitor. Die Virginia hatte eine Unionsflotte aus Holzschiffen, die Norfolk blockierte, mit vernichtender Wirkung angegriffen, ohne vom gegnerischen Feuer irgendwie beeinträchtigt zu werden. Die am nächsten Tage herankommende Monitor vermochte ihr standzuhalten und war in vieler Hinsicht revolutionär, so besaß sie bereits einen drehbaren Geschützturm. Die beiden Schiffe konnten sich gegenseitig nichts anhaben, noch war der Fortschritt der Artillerie nicht groß genug, um ihren Panzer brechen zu können.
Panzerschiffe konnten auch befestigte Landstellungen niederkämpfen und erwiesen sich als nützlich bei der Blockade der konföderierten Küsten, wo ihnen häufiger einzelne Panzerschiffe des Südens gegenüberstanden.
|
|
|

Das Gefecht von Hampton Roads: USS Monitor (links) und CSS Virginia (rechts), die ersten echten Panzerschiffe, im Gefecht
|
|
|
|
Rasante technische Entwicklung
Aber bald fand das gezogene Hinterladergeschütz auch Eingang in die Marinen der Welt, und der eiserne Rumpf ersetzte die alten hölzernen Linienschiffe. Die Technologie machte dabei immer größere Sprünge, beinahe jährlich änderten sich die modernsten Schiffsbaumuster, nur um durch noch bessere ersetzt zu werden. Die Maschinen wurden immer stärker, die Panzer immer dicker und härter, die Geschütze immer schwerer und durchschlagkräftiger. Man ging von den in Breitseite aufgestellten Geschützbatterien erst zu in offenen Barbetten postierten schweren Geschützen über, dann zum vollgepanzerten drehbaren Geschützturm. Viele kleine Kanonen mit geringer Reichweite wurden durch immer größere Geschütze mit immer höheren Schußweiten ersetzt, deren panzerbrechende Wirkung sich stetig verbesserte. Die eiserne Vollkugel früherer Tage wurde durch die Brisanz- oder Sprenggranate ersetzt, die sich besonders auf die alten Holzschiffe verheerend auswirkte und später durch die Panzersprengranate gegen stark gepanzerte Ziele ergänzt wurde. Die Fregatte als Aufklärungs- und Handelsstörschiff wurde durch den Kreuzer abgelöst, ein schnelles Schiff mit leichterer Bewaffnung. Ihm zur Seite trat der Panzerkreuzer, ein größeres Schiff mit stärkerer Panzerung und schwereren Waffen, das zur Kreuzerbekämpfung vorgesehen war und stärkeren Schiffen durch höhere Geschwindigkeit entkommen konnte. Das Linienschiff hatte sich zu einem stählernen Giganten entwickelt, der mit schweren Geschützen und starker Panzerung ausgestattet, aber vergleichsweise langsam war und im wesentlichen dazu diente, gegnerische Linienschiffe zu vernichten.
|
|
|

Das japanische Linienschiff Mikasa, Admiral Togos Flaggschiff in der Seeschlacht von Tsushima 1905
|
|
|
|
Das Zeitalter der großen Schlachtflotten
Sobald sich diese Schiffstypen herausgebildet hatten, hatten die Marinen der Welt mehr Planungssicherheit gewonnen. Diese Schiffe würden nicht mehr so schnell veralten wie bisher und mußten nicht in kürzesten Abständen durch moderne Neubauten ersetzt werden. Der aufkommende Kolonialismus machte größere Flotten erforderlich, um die Verbindung mit den Kolonien aufrechtzuerhalten und eigene Interessen in Übersee durchsetzen zu können. Das Zeitalter des Navalismus brach an, in denen alle größeren Mächte starke Flotten unterhielten. Flottenbauprogramme wurden beschlossen, und bald baute jede Großmacht in jedem Jahr neue Kriegsschiffe in immer größeren Zahlen. Immer stärker wurden die Schiffe und Flotten, England bewahrte dabei seine in den Napoleonischen Kriegen errungene Vormacht zur See, die es auch benötigte, um sein weltumspannendes Reich zusammenzuhalten. Auch Deutschland machte Anstrengungen zur Seerüstung, um sich den “Platz an der Sonne” unter den Großmächten zu erkämpfen, was es in Gegensatz zu England brachte.
|
|
|

SMS Brandenburg, das erste moderne deutsche Linienschiff (Quelle: www.kaiserliche-marine.de)
|
|
|
|
Der Rammsporn
Schon im Altertum war der Rammsporn eine tödliche Waffe im Schiffskampf gewesen, und mit dem Aufkommen der Panzerschiffe fand er neue Verfechter. Die Kanonen waren anfangs vielfach nicht stark genug, um einem Panzerschiff nennenswerten Schaden zuzufügen. Sowohl die CSS Virginia als auch die USS Monitor verfügten über einen Rammsporn, die Virginia setzte ihn auch erfolgreich zur Zerstörung der Unionsflotte ein. Im österreichisch-italienischen Krieg von 1866 kam die Taktik des Rammens in der Seeschlacht von Lissa zu neuen Ehren. Trotz einer deutlichen Unterlegenheit hatte die österreichische Flotte den Italienern schwere Verluste beigebracht und sie zum Rückzug gezwungen. Es war dem österreichischen Flaggschiff Ferdinand Max gelungen, das brandneue italienische Flaggschiff Re d' Italia durch Rammstoß zu versenken, wie auch der Rammsporn in diesem Gefecht gegen die Panzerschiffe deutlich mehr Wirkung zeigte als die Geschütze. Fortan fand der Rammsporn zahlreiche Liebhabher unter den Taktikern und den Schiffbauern. So trat z.B. im chinesisch-japanischen Krieg 1894-95 in der Seeschlacht vor dem Yalu die chinesische Flotte nach dem Vorbild der Österreicher bei Lissa in einer Dwarsformation gegen die Japaner an, die einen Einsatz des Rammspornes begünstigte, allerdings ohne Erfolg. Die Japaner waren mit ihren moderneren Schiffen zu schnell und zu wendig und wichen den Chinesen in einer Kiellinienformation aus, während sie sie zusammenschossen. Dennoch erhielt bis in die Anfangsjahre des 20. Jahrhunderts jedes größere Kriegsschiff bis herunter zum Kleinen Kreuzer einen Rammsporn. Erst allmählich setzte sich die Erkenntnis durch, daß die Kampfentfernungen mit den ungeheuer verbesserten Geschützen so groß geworden waren, daß ein erfolgversprechender Rammangriff kaum mehr möglich war. Auch waren die Schiffe jetzt viel schneller und konnten leichter ausweichen. So fiel der Rammsporn allmählich weg und wurde durch andere Bugformen ersetzt.
|
|
|

Das österreichische Panzerschiff Ferdinand Max, Admiral Tegethoffs Flaggschiff bei Lissa. Rechts ist deutlich der Rammsporn zu sehen
|
|
|
|
Der Torpedo
Schon länger hatte es Experimente mit Sprengladungen gegeben, die unter Wasser an feindliche Schiffe herangetragen wurden. Eine der ersten mäßig erfolgreichen Anwendungen war der Spierentorpedo, bei dem eine am Bug angebrachte lange Stange eine Sprengladung mit Aufschlagzünder trug. Sie erwies sich aber wegen der geringen Kampfentfernung und den Schwierigkeiten beim Zielen als unpraktikabel.
Die Erfindung des modernen Whitehead- oder auch Fischtorpedos drohte die Doktrin der Panzerschiffe in Frage zu stellen, konnte doch eines dieser Geschosse mühelos auch große Schiffe versenken. Logische Folge war das Auftreten der Torpedoboote, die - stets in Gruppen eingesetzt - sehr schnell und beweglich waren und trotz ihrer geringen Größe genug Torpedos mitführen konnten, um ganze Schlachtflotten zu versenken. Die Panzerschiffe und Kreuzer wurden als Antwort darauf mit Schnellfeuerwaffen ausgestattet, da ihre großen Geschütze zu schwerfällig waren, um Torpedoboote wirksam abzuwehren. Auch verbesserte Schotten und Torpedonetze sollten die neue Bedrohung verringern helfen.
|
|
|

Whitehead-Fischtorpedo
|
|
|
|
Die Seemine
Schon in den Napoleonischen Kriegen war ein sprengstoffgefüllter schwimmender Hohlkörper vorgeschlagen worden, der ein Schiff durch Zündung nahe des Rumpfes zerstören sollte. Damals waren die technischen Mittel aber noch zu unzuverlässig, so daß die Waffe nicht brauchbar war. Die Russen setzten die ersten verwendbaren Seeminen im Krimkrieg ein, sie wurden von Land aus ferngezündet, wenn sich Schiffe ihren Positionen näherten. Im amerikanischen Bürgerkrieg setzten die Konföderierten wegen ihrer Unterlegenheit zur See stark auf Minen (damals noch "Torpedos" genannt) und erzielten damit beachtliche Erfolge. Im russisch-japanischen Krieg 1904-1905 kamen erstmals in großem Maßstab Minen zum Einsatz und veränderten die Seekriegsführung. Es war erstmals möglich, Seegebiete und Küsten wirksam gegen das Eindringen feindlicher Schiffe zu schützen. Die Russen arbeiteten bei der Verteidigung Port Arthurs sehr viel mit Minen und hielten sich damit die japanischen Blockadegeschwader vom Leib. Am verbreitetsten war die Ankertaumine, die am Meeresboden verankert knapp unter der Oberfläche schwamm und bei Kontakt mit einem Schiff explodierte. Minentreffer waren eine große Bedrohung für jedes Schiff, und das Räumen von Minen war gefährlich. Im Ersten Weltkrieg wurden in der Nord- und Ostsee zahlreiche Minensperren gelegt, so z.B. zwischen Schottland und Norwegen, um die Blockade Deutshlands zu vervollständigen. Minen forderten zahlreiche Verluste unter den kriegführenden Flotten und Handelsschiffen, vielfach liefen Schiffe auch auf eigene Minen. Während des Krieges wurden Minen von zahlreichen Schiffen ausgebracht, so hatten Handelsstörer und Hilfskreuzer häufig eine große Anzahl von ihnen an Bord. Sie legten Minenfelder in allen Teilen der Welt, so z.B. vor der australischen Küste. Auch U-Boote wurden zum Minenlegen eingesetzt, mit verheerender Wirkung.
|
|
|

Ankertaumine vor dem Auslegen. Unten ist der Minenstuhl zu erkennen, mit dem sie am Grund verankert wird
|
|
|
|
Schlachtschiff und Schlachtkreuzer
Durch neuartige Überlegungen im Großkampfschiffbau und den Willen, den Deutschen im Flottenwettrüsten endgültig den Rang abzulaufen, entschloß sich Großbritannien zum Bau des neuartigen Linienschiffs Dreadnought, dem ersten richtigen Schlachtschiff, dessen Klassenbezeichnung bald zum Namen für moderne Großkampfschiffe wurde. Sie zeichneten sich durch eine einheitliche Hauptbatterie von schweren Geschützen aus, die in jede Richtung unbeschränkt feuern konnte, besaßen eine starke Panzerung und waren durch die erstmals verwendeten Dampfturbinen schneller als herkömmliche Linienschiffe mit ihren Kolbenmaschinen; zudem waren sie deutlich größer als ihre Vorgänger. Durch diese Schiffe wurden die alten Linienschiffe schlagartig entwertet, sie hatten kaum eine Chance gegen die neuen Großkampfschiffe. Doch Deutschland baute bald seine eigenen Dreadnoughts, denn die Admiralität meinte so den Vorsprung Englands schneller aufholen zu können, und Land für Land zogen die Großmächte nach.
Ein weiterer Schritt in dem Bestreben Großbritanniens, seinen Vorsprung zur See zu wahren, war die Entwicklung der Schlachtkreuzer. Deutschland hatte viele Panzerkreuzer gebaut, um die britische Überlegenheit an Kreuzern zu entwerten. Also bauten die Engländer eine Schiffsklasse, die speziell gegen Panzerkreuzer und Kreuzer einzusetzen war. Diese Schiffe der Invincible-Klasse waren fast so groß wie Schlachtschiffe, jedoch bedeutend leichter gepanzert - ausreichend, um mit den Waffen von Panzerkreuzern fertigzuwerden. Das ersparte Gewicht wurde in leistungsfähige Turbinenmaschinen investiert, so daß die neuen Schlachtkreuzer Panzerkreuzer und Kreuzer mühelos einholen konnten und schnell genug waren, überlegenen Schlachtschiffe zu entkommen. Die Bewaffnung entsprach der von Schlachtschiffen und war den Kanonen von Kreuzern an Reichweite und Feuerkraft weit überlegen. Auch hier zogen die Deutschen bald nach und bauten Schlachtkreuzer, die den englischen Modellen überlegen waren. Bald schon waren Schlachtkreuzer und Schlachtschiff der neue Standard in der Marineplanung. Und zu Ausbruch des Krieges bestanden die größeren Schlachtflotten schon weitgehend aus solchen Schiffen, und sie waren es auch, die sich in der Skagerakschlacht - nach Zahl und Größe der Schiffe die größte Seeschlacht der Geschichte - gegenüberstanden.
|
|
|

HMS Dreadnought, das erste moderne Großkampfschiff
|
|
|
|
Das Unterseeboot
Schon im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg hatte es erste Versuche gegeben, unter Wasser Krieg zu führen. Jedoch waren alle derartigen Versuche bis ins ausgehende 19. Jahrhundert unpraktikabel, es fehlte an einem geeigneten Antrieb und die Technik war für Tauchschiffe noch nicht ausgereift genug. Zudem gab es auch keine brauchbaren Waffen für solche Schiffe. Das änderte sich mit der Erfindung des Elektro- und des Verbrennungsmotors. Sie machten erstmals leistungsfähige Tauchboote möglich, die auch einen ausreichenden Aktionsradius besaßen. Die Erfindung des Whiteheadtorpedos brachte eine hervorragende Waffe für die neue Schiffsgattung hervor. Da es sich getaucht von der Oberfläche aus kaum ausmachen oder bekämpfen ließ, wurde es zur tödlichen Bedrohung. Das zeigte ein Vorfall vom Beginn des Krieges, als ein einzelnes deutsches U-Boot innerhalb einer Stunde drei britische Panzerkreuzer versenkte. Da die deutsche Schlachtflotte durch die überlegenen Engländer in der Nordsee eingeschlossen blieb und die Handelskriegführung mit Kreuzern deshalb kaum möglich war, setzten die Deutschen zunehmend auf die neuen U-Boote, welche die Blockade brechen und in den Atlantik gelangen konnten. Sie machten einen ernsthaften Versuch, Englands Überseeverbindungen abzuschneiden; immer mehr Handels- und auch Kriegsschiffe fielen ihnen zum Opfer. Erst im Verlauf des Krieges fanden sich Mittel gegen die Unterseeboote, mit Hilfe von Hydrophonen konnte man sie orten und mit Hilfe von Wasserbomben bekämpfen. Dazu kam das Konvoisystem, das die Boote zwang, sich erst mit den bewaffneten Eskorten auseinanderzusetzen, bevor sie die Handelsschiffe angreifen konnten. So ging die Zahl der Versenkungen wieder zurück, und die Verluste der U-Boote stiegen immer mehr an.
|
|
|

U1, das erste deutsche militärische Unterseeboot von 1906
|
|
|
|
Das Ende der Schlachtflotten
Somit war die Palette der Schiffe, die im Ersten Weltkrieg eingesetzt wurden, komplett. Sie bildeten bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges das Rückgrat jeder Flotte. Doch das Aufkommen des Flugzeugträgers ließ die Schlachtschiffe bald veralten, mit den neuen Waffen konnten viel schnellere, weitreichendere, vernichtendere Schläge geführt und weite Seeräume kontrolliert werden. Auch ließen die immer kampfkräftigeren Flugzeuge den Schlachtschiffen trotz immer stärkerer Flugabwehrbewaffnung keine Chance mehr. Die Riesengeschütze mit ihren schweren Granaten wurden durch die praktikabeleren Raketen ersetzt, die auch von kleinen Schiffen mitgeführt werden konnten, so daß die teuren Schlachtschiffe bald aus den Flotten verschwanden. Auch der Kreuzer wurde weitgehend durch die moderne, billige Fregatte ersetzt. Panzerung spielte im Zeitalter der Atomwaffen und der weitreichenden Raketen keine große Rolle mehr, die Zeit der klassischen Panzerschiffe und Schlachtflotten war endgültig vorüber. An ihre Stelle waren große Mengen kleinerer Schiffe getreten, welche leichter zu ersetzen waren und dennoch in ihrer Kapfkraft die alten Panzerschiffe ausstachen. Ergänzt durch die Luftmacht der Träger bilden sie heute das Rückgrat jeder Flotte.
|
|
|

Moderner Flugzeugträgerverband
|
|
|
|
 |
 |
 |
| Autor |
Thema: Die Entwicklung der modernen Waffen |
 | Hokuto No Ken |
|
|
|
Clan: Kein Clan
Postings: 476
|
mhm
jetz fehlt nur noch etwas mehr zu den landwaffen und was zu den flugzeugen!
aber ich denk das kommt wohl noch
|
 | Gummibärchen |
|
|
|
Clan: Kein Clan
Postings: 8
|
da merkt man gleich wer das geschrieben hat. der gute alte jp.
wie immer sehr informativ und gut geschrieben.
mfg gummibärchen
|
 | Soldat John |
|
|
|
Clan: Kein Clan
Postings: 1
|
Hi Jadgpanther,
sag mal, schreibst du deine Storys nur in dem Forum oder auch in dem anderen, wo ich bin (du weißt schon wo )???
Schreibst du die Historys nur mit deinem Wissen oder nimmst du dir das Internet oder ein Buch noch mal zu Hand???
Wenn nicht, woher hast du das ganze Wissen???
|
 | Jagdpanther |
|
|

Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348
|
Ob dus glaubst oder nicht: für diesen Artikel, der ungefähr zwei Stunden in Anspruch nahm, brauchte ich nicht einmal in ein Buch oder ins Netz zu schauen - alles inne Birne . So kommt das eben, wenn man hin und wieder mal ein militärgeschichtliches Buch mit Interesse liest... ich habe gerade ein riesiges Werk zur Seekriegsgeschichte bei mir rumliegen und die Kapitel über die Entwicklung der modernen Schiffe durchgelesen und dann hier sehr gestrafft wiedergegeben. Was die Entwicklung an Land angeht: in meiner Heimatstadt Jülich führten die Preußen 1860 an der dort noch heute befindlichen Festung eine große Belagerungsübung mit ihren neuen Waffen durch - mit durchschlagendem Erfolg. Darüber habe ich auch ein paar Bücher gelesen - über die militärische Revolution Mitte des 19. Jahrhunderts, welche die Armeen und Flotten der Welt auf den Kopf stellte.
Für den Artikel über den Ersten Weltkrieg mußte ich allerdings ein Buch heranziehen, damit kenne ich mich nicht so aus - aber man lernt ja immer dazu. Ich habe das Buch dann sehr gerafft und kondensiert, so daß der Artikel nicht zuuu lang wurde... aber er ist schon recht lang.
Im Augenblick ist mein arbeitstechnischer Schwerpunkt eher hier... ist ja für den Mod. Aber du kannst gerne vorbeikommen und es dir ansehen...
[Editiert von Jagdpanther am 30.Oct.2003 um 20:18]
__________________
Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?
|
 | Out$!der |
|
|
|
Clan: Kein Clan
Postings: 50
|
Sehr interessanter Artikel, exzellenter Schreibstil
|
 | Jagdpanther |
|
|

Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348
|
Ich habe den Artikel noch ein bißchen verbessert...
__________________
Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?
|
 | HELLCAT |
|
|

Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 997
|
Viele grüsse aus MG nach Jülich :-)
Das buch war nicht zufällig von Siegfried Breyer ?
__________________
|
 | Jagdpanther |
|
|

Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348
|
Gruß zurück!
Nein, sämtliche dieser Werke über Jülich wurden von Hartwig Neumann verfasst, einem kompromißlosen Vorkämpfer für die Jülicher Vergangenheit. Manchmal nervte der Mann, fast schon querulantenhaft - aber er hat sich um die Jülicher Ferstungswerke verdient gemacht. Sowohl die Zitadelle als auch der Brückenkopf sind aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht und einigermaßen vorzeigbar. Da läßt sich was mit anfangen.
__________________
Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?
|
 | Kaiserjäger |
|
|
|
Clan: Kommando Sniper Feuersturm
Postings: 370
|
Ihr müsstet euch mal vorstellen wenn die Deutschen im WW1 die Technologie am Ende des Zweiten Weltkrieges gehabt hätten. Man das wäre geil gewesen, du gegen einen 60´tonnen Panzer.
__________________
Jedesmal wenn ich einen Engländer abgeschossen habe ist mein Jagdsinn für eine Viertelstunde besänftigt.
|
 | Hokuto No Ken |
|
|
|
Clan: Kein Clan
Postings: 476
|
...mit einer panzerfaust in der hand
|
 | Kaiserjäger |
|
|
|
Clan: Kommando Sniper Feuersturm
Postings: 370
|
Oder das verbesserte "Ofenrohr". Man das würde sicher einen Mordsspass geben. (Im warsten Sinne des Wortes)
__________________
Jedesmal wenn ich einen Engländer abgeschossen habe ist mein Jagdsinn für eine Viertelstunde besänftigt.
|
 | Jagdpanther |
|
|

Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348
|
Ich habe den Artikel noch mal leicht überarbeitet und ein neues Kapitel über den Rammsporn bei den Kriegsschiffen eingefügt. Das ist bestimmt manchem aufgefallen, das viele Schiffe dieser Epoche so ein Ding hatten...
__________________
Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?
|
 | Die Bärtige |
|
|
|
Clan: -|PBF|- Funteam
Postings: 132
|
Nicht schlecht, Herr Specht!
Wusste gar nicht, dass relativ moderne Schiffe auch diesen Rammsporn hatten. Bei den Griechen und Römern war er ja unverzichtbar. Durch die Schlacht von Salamis, in welcher die zahlenmäßig unterlegenen Griechen gegen den scheinbar unbesiegbaren Perserkönig Xerxes und seine mehr als doppelt so starke Flotte kämpften, erlangte der Bugsporn seine Berühmtheit. Denn aus dem Hinterhalt angreifend konnten die Griechen viele persischen Schiffe durch rammen versenken. Es war damals die einzige Möglichkeit – sieht man einmal von den größeren "Schlachtschiffen" mit Katapulten an Bord ab – den Gegner mit einer Aktion zu versenken.
Aufgrund des Stromlinienprofils besitzen heute noch viele Schiffe eine sogenannte "Nase". Wer schon einmal einen Containerfrachter oder Öltanker im Drockendock gesehen hat, der kennt diese riesigen phallusartigen Ausstüllpungen am Bug unterhalb der Wasserlinie.
BTW: Good job, Jagdpanther!
__________________
"Im Hafen sind Schiffe besser aufgehoben, aber dafür wurden sie nicht gemacht"
-Epiktet-
Member im PlanetBattleField (-|PBF|-) Funteam (Battlefield-Funteam)
Member im Fliegendes SuizidKommando (=FSK=) Funteam (Black Hawk Down-Funteam)
|
 | Asperagus |
|
|

Clan: Kein Clan
Postings: 2747
|
| Die Bärtige hat folgendes geschrieben: | Nicht schlecht, Herr Specht!
Aufgrund des Stromlinienprofils besitzen heute noch viele Schiffe eine sogenannte "Nase". Wer schon einmal einen Containerfrachter oder Öltanker im Drockendock gesehen hat, der kennt diese riesigen phallusartigen Ausstüllpungen am Bug unterhalb der Wasserlinie.
|
Ja, so ein Phallus kann nie schaden...
|
 | Hokuto No Ken |
|
|
|
Clan: Kein Clan
Postings: 476
|
rofl
|
 | Jagdpanther |
|
|

Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348
|
Artikel nochmal vervollständigt, jetzt haben wir auch die Seemine berücksichtigt. Demnächst kommen vielleicht auch ein paar Bilder...
__________________
Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?
|
 | Jagdpanther |
|
|

Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348
|
So, nun gibts auch Bildchen. Viel Spaß damit...
__________________
Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?
|
 | Kaiserjäger |
|
|
|
Clan: Kommando Sniper Feuersturm
Postings: 370
|
Wer hat eigentlich bein Panzerschiffduell (North-South) gewonnen?
__________________
Jedesmal wenn ich einen Engländer abgeschossen habe ist mein Jagdsinn für eine Viertelstunde besänftigt.
|
 | Sentenza |
|
|
|
Clan: 0
Postings: 1344
|
| Zitat: | | aus dem text: Die beiden Schiffe vermochten sich gegenseitig nichts anzuhaben... |
somit gab es keinen sieger, afaik.
nach mehreren stunden intensiven beschusses erkannten die parteien, dass sie einander nichts anhaben konnten und zogen sich zurück...
__________________
See the most beautiful jetfighter aircraft in action.
|
 | Jagdpanther |
|
|

Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348
|
Die Virginia wurde in dem Gefecht stark beschädigt, allerdings mehr durch das Rammanöver gegen ein anderes Unionsschiff und die Erschütterungen der abprallenden Granaten. Jedoch war sie nach wie vor einsatzbereit. Allerdings wagte sie es nicht, die Blockadeflotte noch einmal lanzugreifen, weil die Monitor stets Wache hielt. Schließlich nahmen die Unionstruppen Norfolk vom Lande her ein, und die Virginia wurde von den zurückweichenden Konföderierten gesprengt. Die Monitor sank wenig später in einem Sturm, sie war eben nur für den Kampf gebaut und nicht hochseetüchtig.
__________________
Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?
|
 | Kaiserjäger |
|
|
|
Clan: Kommando Sniper Feuersturm
Postings: 370
|
Wie dick war denn die Panzerung das sie Schiffe rammen konnte?
__________________
Jedesmal wenn ich einen Engländer abgeschossen habe ist mein Jagdsinn für eine Viertelstunde besänftigt.
|
 | Jagdpanther |
|
|

Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348
|
Die Panzerung der Oberdeckkasematte der Virginia bestand aus zusammengeschweißten Einsenbahnschienen, die zusätzlich mit Ketten belegt waren. Der Panzer in der Wasserlinie bestand aus einsenbelegtem Holz. An der Bugspitze trug sie einen schweren Eisenblock, der als Rammsporn diente und eines der vor Anker liegenden Unionskriegsschiffe erfolgreich versenkte. Allerdings wäre der Rammsporn bei diesem Manöver fast abgebrochen, weil er sich beinhahe nicht mehr rechtzeitig herausziehen ließ.
Eine der Hauptschwächen der Virginia war ihre geringe Wendigkeit, die Monitor war wesentlich schneller und konnte rascher drehen, so daß sie den Rammangriffen des Konföderationsschiffes mühelos ausweichen konnte.
[Editiert von Jagdpanther am 06.Apr.2004 um 09:30]
__________________
Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?
|
 | Jagdtiger |
|
|
|
Clan: Kein Clan
Postings: 21
|
Das mit der Panzerung der Virginia (Eisenbahnschwellen und Ketten) erinnert mich ein bisschen an Monty Python " Wir sind aus einer Irrenanstalt geflohen und haben uns das Tigerkostüm aus geklauten Haferflockentüten zusammenkeklebt..." Auf was für Ideen die kamen...
|
 | Jagdpanther |
|
|

Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348
|
Tja, der Süden hatte eben so gut wie keine Schwerindustrie, welche genügende Mengen Eisen hätte liefern können - also haben sie ihre Eisenbahnen ausgeschlachtet. So gehts eben auch, und hat immerhin funktioniert.
__________________
Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?
|
 | Yoda |
|
|
|
Clan: DNRW
Postings: 28
|
Also meines wissens wurde die CSS Virginia mit Eisenbahnschienen gepanzert da man nicht genug Panzermaterial hatte
|
 | Kaiserjäger Goldi |
|
|

Clan: [BEF]
Postings: 6163
|
Was auf´s selbe hinauskommt...
ist dir keine andere frage eingefallen oder stellst du die jetzt überall
in der hoffnung dass dir jemand antwortet??
nichts für ungut 
__________________

|
 | Bill Kilgore |
|
|

Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 1547
|
| Yoda hat folgendes geschrieben: | | Also meines wissens wurde die CSS Virginia mit Eisenbahnschienen gepanzert da man nicht genug Panzermaterial hatte |
Schwellen, nicht Schienen.
__________________
The problem with America is stupidity. I'm not saying there should be a capital punishment for stupidity, but why don't we just take the safety labels off of everything and let the problem solve itself?
|
 | Jagdpanther |
|
|

Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348
|
Doch, Schienen! Die Schwellen hätten als Holzteile nicht so viel gebracht.
__________________
Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?
|
 | Bill Kilgore |
|
|

Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 1547
|
Ich hab mittlerweile den Thred dazu gefunden.
Allerdings hab ich schon ein paar mal gelesen das auch Schwellen verwendet wurden.
Die CSA hat MW auch die ihre Eisenbahngeschütze mit Schwellen gepanzert.
Nagelt mich nicht fest, ich bin keine Wasserratte 
__________________
The problem with America is stupidity. I'm not saying there should be a capital punishment for stupidity, but why don't we just take the safety labels off of everything and let the problem solve itself?
|
 | Jagdpanther |
|
|

Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348
|
Artikel nochmal etwas ausgemistet.
__________________
Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?
|
| [ Antwort erstellen ] |
|
|
 |
|