 |
 |
|
| FL18 - Frontline18 .:. Deutsches Unterseeboot Typ 'UC' |
 | :: Deutsches Unterseeboot Typ 'UC' :: |  |
|  |
|
 |
Deutsches Unterseeboot Typ 'UC'
Historischer Hindergrund
Ähnlich wie die an anderer Stelle beschriebenen UB-Boote waren auch die UC-Boote als kleine Küsten-U-Boote für die Kriegführung im Englischen Kanal von der eroberten belgischen Küste aus vorgesehen. Im Gegensatz zu ihrem Schwestertyp, welche mit Torpedorohren ausgerüstet war, trugen die UC-Boote jedoch stets Minen als Hauptbewaffnung. Wegen der sehr ähnlichen Anforderungen waren die beiden Typen in zu weiten Teilen baugleich, die UC-Boote basierten fast immer auf den Plänen der UB Typen, und oftmals kamen dieselben Teile und Einrichtungen auf beiden Typen zum Einsatz.
|
|
|

'UC 5' vom Typ UC-I im Trockendock
|
|
|
Projekt 35a: Der Typ UC-I
Trotz der ablehnenden Beurteilung der U-Boot-Inspektion (UI) wurde am 17. Oktober 1914 vom Reichsmarineamt (RMA) verfügt, daß zwei Versuchsboote von 150 ts Verdrängung mit reiner Minenarmierung nach Projekt 35a in Bau gegeben werden sollten, und zwar ein U-Boot bei der Germania Werft Kiel und das andere bei der AG Weser in Bremen. Als Bauzeit wurden nur vier Monate gefordert. Die Klärung der Minenwurfeinrichtung und die Konstruktion einer für U-Bootzwecke geeigneten Mine (UC/120) beanspruchte wegen der grundsätzlichen Neuheit dieser Materie in der UI einige Zeit. Im Grunde wurde von der UB-I Konstruktion ausgegangen, nur das Vorschiff musste völlig neu entworfen werden, um den nötigen Platz für die sechs Minenschächte zu schaffen. Um das Legen der Minen auch in Fahrt zu ermöglichen, wurden diese schräg angeordnet, was jedoch zu Problemen mit der Druckfestigkeit des Vorschiffes führte. Am 21. November 1914 waren die Pläne fertig und die Aufträge für die Boote konnten vergeben werden. Da jedoch die Germania Werft keine Kapazitäten mehr frei hatte, musste eine neue Werft für den U-Bootbau herangezogen werden. Man entschied sich für die Vulcan Werft in Hamburg, welche sich schon mehrfach um U-Boot Aufträge beworben hatte. Am 23. November 1914 wurden UC 1-UC 10 bei der Vulcan Werft und UC 11-UC 15 bei der AG Weser in Auftrag gegeben. Das erste Boot konnte am 26. April 1915 abgeliefert werden.
UC 1-UC 11 wurden mit der Bahn nach Flandern, UC 12-UC 15 nach Pola verlegt. Die Boote erwiesen sich als sehr nützlich, doch waren sie letzlich zu klein, um wirklich von Wert zu sein. Sie waren recht erfolgreich, eine ganze Anzahl Kriegsschiffe sowie zahlreiche Handelsschiffe sanken auf ihren Minen. UC 1 war wohl das erfolgreichste Boote dieses Typs, denn es versenkte 38 Handels- und 4 Kriegsschiffe durch seine Minen. Interessant ist auch das Schicksal von UC 2, UC 8 und UC 12, die alle drei während des Krieges in feindliche Hände gerieten: Erstere sank im Juli 1915 nach Kollision mit dem Frachter SS Cottingham, wurde danach von den Briten gehoben und öffentlich ausgestellt. Zweitere lief 1915 an der holländischen Küste auf Grund und wurde von den Niederländern als M 1 beschlagnahmt und unter eigener Flagge in Dienst gestellt. UC 12 schließlich sank 1916 bei der Explosion einer eigenen Mine in der Adria, von den Italienern geborgen und als X 1 übernommen. Nach Kriegsende wurden die überlebenden Boote ausgeliefert und Anfang der 20er verschrottet.
|
|
|

'UC 31' (Typ UB-II) zur Zeit der Kapitulation im November 1918
|
|
|
Projekt 41: Der Typ UC-II
Mit der fast völligen Einstellung des U-Bootkrieges im Herbst 1915 rückte die Bedeutung von Minen U-Booten wieder in den Vordergrund. Da der Typ UC-I jedoch dieselben Mängel wie der Typ UB-I zeigte, beschloß man ein neues Minen-U-Boot zu konstruieren. Als Projekt 41 legte die UI im Sommer 1915 einen größeren Entwurf für ein Minen-U-Boot mit einer Naßlagerung von 18 UC/200 Minen in sechs Schächten im Vorschiff vor, das darüber hinaus noch zwei Bug- und ein Hecktorpedorohr sowie ein 8,8 cm Deckgeschütz erhalten sollte. Im Juli 1915 waren die Pläne fertig und die ersten Boote dieses neuen Typs wurden bestellt, und zwar: UC 16-UC 24 bei Blohm & Voss und UC 25-UC 33 bei Vulcan. Ende 1915 wurden weitere Boote bestellt (UC 34-UC 48), denen im Januar 1916 eine dritte Bestellung (UC 49-UC 79) folgte. Die Boote erwiesen sich als gute Konstruktionen, aber auch sie zeigten noch gewisse Mängel. Sie waren sehr erfolgreich, nicht nur durch Minen, sondern auch mit Torpedos. Eines der erfolgreichsten Boote dieses Typs war UC 47, das 52 Handels-und ein Kriegsschiff mit 65.884 BRT versenkte. Nach Friedensschluß mußten die Überlebenden wiederum ausgeliefert werden, sie wurden Anfang der 20er Jahre abgewrackt.
|
|
|

'UC 71' vom Typ UC-II
|
|
|
Projekt 41a: Der Typ UC-III
Nach den großen Verlusten an UC-Booten brauchte man dringend neue Boote dieses Typs, da jedoch die UC-II Boote einige Mängel aufwiesen, beschloss man einen neuen Typ zu konstruieren. Hauptgrund für die Neuentwicklungen waren:
1. Die wenig befriedigenden Taucheigenschaften
2. Die nasse Brücke infolge der Deckstorpedorohre
3. Die starke Zugluft im Boot (was zu Personenschäden führte)
Im Bestreben, die genannten Mängel zu beseitigen, entstand eine neue Bootsform, bei der die Back zum Turm hin abfiel. Die Torpedorohre wurden auf die Höhe des Turmes zurück genommen, dadurch wurde die Spritzwasserbelästigung der Brückenwache aufgehoben, aber die Torpedorohre erzeugten einen unangenehmen Schaumstreifen. Außerdem wurde die Anzahl der Flutschlitze erhöht, was die Tauchzeit auf zwanzig Sekunden verkürzte. Im Juli 1917 waren die Pläne fertig und 39 Boote dieses Typs wurde bestellt, und zwar: UC 80-UC 86 bei der Kaiserlichen Werft Wilhelmshaven, UC 87-UC 89 bei der AG Weser und UC 90-UC 118 bei Blohm & Voss Hamburg. Anfang 1918 und im Juli 1918 wurde weitere Boote dieses Typs geordert (UC 119-UC 192), welche jedoch nicht mehr fertiggestellt werden konnten und nach Kriegsende auf den Werften abgewrackt wurden. Die überlebenden Boote dieses Typs mussten an die Sieger ausgeliefert werden, welche sie Anfang der 20er Jahre verschrotteten. Die Boote selbst erzielten aufgrund des nahen Kriegsendes kaum noch Erfolge.
|
|
|

'UC 94' vom Typ UC-III im Februar 1919 unter italienischer Flagge
|
|
|
Schlussbetrachtung
Die UC-Boote stellten eine recht interessante U-Boot-Gattung dar, sie stellten den ersten Typ von speziellen Minen-U-Boote dar, der in Massen gebaut wurde (der erste dedizierte U-Minenleger überhaupt war die russische Krab von 1912). Es steht außer Zweifel, dass die Boote dem Welthandel einigen Schaden zufügten, aber letztendlich konnte ihr Einsatz die Niederlage Deutschlands nicht verhindern.
|
|
|
Technische Daten
|
|
|
|
|
UC I
|
UC II
|
UC III
|
| Verdrängung:
|
170 ts/180 ts
|
420 ts/480 ts
|
490 ts/570 ts
|
| Länge:
|
34,0 m
|
49,4 m
|
56,5 m
|
| Breite:
|
3,2 m
|
5,2 m
|
5,5 m
|
| Tiefgang:
|
3,0 m
|
3,7 m
|
3,8 m
|
| Besatzung:
|
14
|
26
|
32
|
|
|
| Bewaffnung:
|
sechs 100cm-Minenrohre
(12 Minen)
|
sechs 100 cm-Minenrohre
(18 Minen)
drei 50 cm-TR (2 Bug außen, 1 Heck;
7 Torpedos)
eine 8,8cm L/30
|
sechs 100 cm-Minenrohre
(14 Minen)
drei 50 cm-TR (2 Bug außen, 1 Heck;
7 Torpedos)
eine 8,8cm L/30 oder 10,5cm L/45
|
|
|
| Antrieb:
|
ein Daimler 6zyl-Diesel
(90 ePS) und ein Elektromotor (175 WPS) auf einer Wellen
|
zwei MAN, Daimler oder Körting 6zyl-Diesel
(500 ePS) und zwei Elektromotoren (460 WPS) auf zwei Wellen
|
zwei MAN 6zyl-Diesel
(600 ePS) und zwei Elektromotoren (770 WPS) auf zwei Wellen
|
| Fahrstrecke:
|
780 sm/5 kn über Wasser
(50 sm/4 kn getaucht)
|
7.300-10.000 sm/5 kn über Wasser
(54 sm/4 kn getaucht)
|
9.900 sm/7 kn über Wasser
(40 sm/4,5 kn getaucht)
|
Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von Björn "Makin" Busse.
20. Oktober 2005 - 19:15 ( Team FL18 - Frontline18 )
|
 |
 |
 |
| Autor |
Thema: Deutsches Unterseeboot Typ 'UC' |
|
 | Teddy40 |
|
|
|
Clan: Kein Clan
Postings: 7
|
Quelle:
Geschichte des deutschen U-Bootbaus
von Eberhard Rössler
|
 | Makin |
|
|
|
Clan: Kein Clan
Postings: 1198
|
Richtig kann ich jedem empfehlen
__________________
Kein Plan überlebt die erste Feindberührung. (Helmuth von Moltke)
|
 | nA |
|
|
|
Clan: 0
Postings: 3500
|
Schick^^
|
 | Kaiserjäger Goldi |
|
|

Clan: [BEF]
Postings: 6163
|
wenn es eine reine abschrift ist dürfte man es eigentlich
wirlich reinstellen.
__________________

|
 | Kopernikus |
|
|

Clan: The Ameland Rockers
Postings: 2319
|
| Zitat: |
Ich finde diese Seite immer besser. Copyright scheint euch ein Frendwort zu sein.
|
Kein Grund gleich ausfallend zu werden. In solchen Fällen einfach freundlich drauf hinweisen, wenn wirklich copyright-Verletzungen vorliegen, wird der Artikel wieder offline genommen.
Im vorliegenden Fall handelt es sich übrigens um einen Gastartikel, sofern es uns bei der Kontrolle nicht zufällig auffällt, weil einer das betreffende Buch selber hat, können wir da nur auf die Ehrlichkeit des Verfassers vertrauen.
__________________
SI VIS PACEM, PARA BELLUM
http://www.tar-clan.de/
|
 | Makin |
|
|
|
Clan: Kein Clan
Postings: 1198
|
So die masse der Infos stammt tatsächlich aus Geschichte des Deutschen U-Bootbaus aber ich habe einige änderungen vorgenommen und auch teile hin zugefügt.
@4711 tom: Die Infos zu den UB Booten stammen auch teilweise aus dem genannten Buch, aber hier habe ich sie auch umgeschrieben. Und um dir zuvor zukommen die Infos zu meinem Artikel über die Torpedobootszerstörer der B97-klasse stammen aus dem Internet und dem Buch Z-Vor Band und wo die von der Internetseite ihre Infos herhaben weiß ich nicht!
[Editiert von Makin am 17.Nov.2005 um 12:30]
__________________
Kein Plan überlebt die erste Feindberührung. (Helmuth von Moltke)
|
 | 4711-tom |
|
|
|
Clan: Kein Clan
Postings: 25
|
Was heißt denn hier `ausfallend werden` Fakt ist, das ohne Genehmigung des Verlages ( des Autors) Fotos veröffentlicht worden sind. Somit wurde deutsches Recht gebrochen (Legal, Ilegal, scheißegal). Oder nicht? ``Ah! Hier darf man nicht parken? Wußte ich nicht!, darum muß ich das Verwahngeld auch nicht bezahlen. ``
Bleiben wir mal im Internet und sehen uns die Seite `Deutsche Schutzgebiete`` an. Der Betreiber hat schlimme Erfahrungen mit Copyright gemacht, die fast zur Schließung der Seite geführt haben.
Ein mir bekannter Autor mußte wegen eines kleinen Zitats ohne Genehmigung (WKII-Uboote)über 10.000 DM zahlen.
Ich habe daraufhin aufmerksam gemacht, wie die Rechtslage ist. Wenn es euch aber Spaß macht, kann ich mich ja mal bei den Autoren von K+M und B+G schlau machen. Fehlt euch wirklich die Einsicht ? Was ist so schlimm daran, von jetzt an darauf zu achten, bevor Post vom Rechtsanwalt kommt.
Gruß
PS: Makin: Es geht nicht um den Text, der grotenschlecht und zusammen gesucht, es geht um die Fotos.
[Editiert von 4711-tom am 17.Nov.2005 um 13:03]
|
 | Kopernikus |
|
|

Clan: The Ameland Rockers
Postings: 2319
|
| Zitat: |
Was heißt denn hier `ausfallend werden`
|
Es ging mir um den Kommentar bezüglich unserer Einstellung zum Copyright. Wir sind hier alles nur Amateure, die es als Hobby betreiben. Wir bemühen uns, alles sorgfältig und ohne Fehler und Copyrightverletzungen zu betreiben, abr niemnd ist unfehlbar, vor allem, wenn dann arbeiten von aussenstehenden eingereicht werden. Den Hinweis hätte man auch eintragen können, ohne gleich patzig zu werden.
__________________
SI VIS PACEM, PARA BELLUM
http://www.tar-clan.de/
|
 | Makin |
|
|
|
Clan: Kein Clan
Postings: 1198
|
Du hättest mich auf normale art darauf aufmerksam machen können so wie Teddy 40 der mir folgende PM geschickt hat:
Hallo Makin!
Wollte Dir auch noch mitteilen, das Du lieber nicht immer alles so abschreiben solltest, wie Du es findest.
Zumindest ohne irgendwelche Quellen anzugeben. Da kannst Du ganz schnell mal in ein Fettnäpfchen treten,
sprich Dir eine Copyrights-Klage an den Hals holen.
Spreche da aus Erfahrung, da ich das schon durch gemacht habe.
Gruß
Teddy
Außerdem kenne ich seiten auf denen die Bilder geschützt sind, alle Bilder die ich habe sind von seiten auf denen sie nicht geschützt sind, aber es gibt Seiten auf denen sehr deutlich darauf hingewiesen wird. Was den Text angeht: Nur weil ich Hauptschüler war und einige Fehler gemacht habe (die jeder wohl macht selbst du!) heist das noch lange nicht das der Text schlecht ist, habe Leute gesehn die in ein 100 Wörter Diktat 78 Fehler reingehauen haben, außerdem hätte ich auch ein Technischen Zahlenwerk schreiben können, das fast niemand verstehen würde!
PS: Zum Glück muss ich heute zum Selen Doktor ansonsten würde ich nen nerven zusammenbruch bekommen!
[Editiert von Makin am 17.Nov.2005 um 14:59]
__________________
Kein Plan überlebt die erste Feindberührung. (Helmuth von Moltke)
|
 | 4711-tom |
|
|
|
Clan: Kein Clan
Postings: 25
|
Nun weine mal nicht gleich. Von Rechtschreibung habe ich überhaupt nicht gesprochen. Mache selbst Fehler genug.
Mit grotenschlecht meine ich den INHALT. Er zeigt an, das du kaum oder kein Wissen über das was du schreibt hast (ich meine hier Marine WK1). Abschreiben allein bring es nicht. Auch wenn alles nur Spaß ist, wer was veröffentlicht ( das Internet ist eine Veröffentlichung) muß sich Kritik gefallen lassen.
Nächster Irrtum. Es ist gleich, ob du die Fotos, Karten usw aus einem Buch klaust oder aus dem Internet.
Beispiel:
Necat Onurkan klaut aus Fock seinem Buch einen Generalplan und stellt ihn ins Internet. Das ist ganz eindeutig eine Copyright-Verletzung. Ich gehe nun in Necat seine Seite `Schiffe die die Welt nicht braucht`und finde dort den Generalplan. `Oh, wie fein`denkte ich ,``das läßt sich kopieren und Necat hat keine Quelle oder Beschränkung angegeben`` Ich gehe also davon aus, das der Generalplan frei ist und nehme ihn auf meine Seite `was so alles im Internet steht`mit dem Hinweis Quelle: N.Onurkun.
Es bleibt dennoch eine Copyright-Verletzung, denn `Unwissenheit schütz nicht vor Strafe`
Ist das alles so schwer zu verstehen?
Gruß
[Editiert von 4711-tom am 17.Nov.2005 um 16:14]
|
 | Teddy40 |
|
|
|
Clan: Kein Clan
Postings: 7
|
Hallo,
man kann das alles aber auch in einem normalen Ton diskutieren.
Wollte hier keinen Streit vom Zaun brechen!
Das Problem ist auch oftmals, das ein Autor, der ein Buch veröffentlicht hat,
manche Informationen nicht überprüft hat, sondern diese einfach genommen hat.
Später hat der nächste Autor ein etwas anderes Buch geschrieben,
das etwa gleiche Thema und hat die gleichen Fehler mit abgeschrieben.
Dabei meine ich natürlich nicht die Rechtschreibung.
Gruß
Teddy
[Editiert von Teddy40 am 17.Nov.2005 um 17:34]
|
 | 4711-tom |
|
|
|
Clan: Kein Clan
Postings: 25
|
Hat mit Streit nix zu tun. Es geht auch nicht darum, das Text geklaut worden ist oder vielleicht. Es ist ganz einfach so, das der Inhalt der Berichte Müll ist. Ins Nets gestellt, stellt man sich der Kritik, oder man schreibt vorweg:Hallo Leute, was ich schreibe kann sein, kann nicht sein, ist eben nur alles Spaß.
vielleicht kommt es daher, das man den Text von Rössler nicht genau übernehmen wollte und so umschrieb. Das Autoren sich irren ist das normalste der Welt, nur der Unterschied zum Internet ist, das bei einem Verlag ( der normale Weg) ein Lektor und eventl. Fachautoren das Material durchsehen und das Allergröbste verhindern. Es geht schließlich um Geld, das wieder eingebracht werden muß.
Im Internet kann jeder alles schreiben, somit ist auch die Müll-Faktur masiv größer als bei Büchern.
Gruß
|
 | Makin |
|
|
|
Clan: Kein Clan
Postings: 1198
|
Wenn du meinst das ich nichts über die DT. Marine im 1. WK weiß, liegst du falsch!, über die DT. Marine im 2. WK weiß ich aber mehr.
Frag mich doch mal was für die DT. Marine im 1. WK
__________________
Kein Plan überlebt die erste Feindberührung. (Helmuth von Moltke)
|
 | 4711-tom |
|
|
|
Clan: Kein Clan
Postings: 25
|
Oh, oh ich würde sowas nie machen, das Spiel kannst du nicht gewinnen. Ich suche mir jetzt Fragen aus, die ich an Hand von Akten belegen kann und die du wohl nicht kennst. Wäre normal keine `Schande`und ist absulut unfair von mir , aber bitte.
Reichen 10 Fragen vorweg?
1) Warum wurde v.Mücke von den T-Boot weg zur MMD versetzt ?
2) Welchen Befehl gab KL Bernd von Arnim in der Nacht zum 20.April 1917, er zum Verlust seines Bootes führte und wohl einmalig in der Geschichte der deutschen Marine ist.
3) Wer waren die Marineoffiziere die Fryatt zum Tode verurteilten
4) Warum wurde Souchon nicht Flottenchef (der HSF)
5) Warum verließ KK Schuur seine 2.TF im Zorn im Juni 1916 in Flandern?
6) Welcher spätere Chef der türksichen Flotte tat auf einem deutschen U-Boot Frontdienst
7) Was rief Capt. Evens seiner Besatzung zu, als sein Zerstöer auf ein deutsches T-boot traf.
8) Warum ruhte das Verfahren gegen KL Rücker vor dem Reichsgericht noch im Jahre 1925
9) Wie hießen die Minen-Bargen des SoKo Bulgarien
10) Wie hieß der deutsche Kaiser auf den 1914/18 die deutschen Marine vereidigt war.
Sind 9 böse Fragen, mal so aus der Hand geschüttelt.
PS: Stellemir bitte KEINE fragen dieser Art, ich kann sie nicht beantworten
[Editiert von 4711-tom am 17.Nov.2005 um 20:09]
|
 | Makin |
|
|
|
Clan: Kein Clan
Postings: 1198
|
So war das nicht gemeint, du hast Akten zur Hand ich nicht die meisten der Fragen kenne ich nicht, weil ich mich vornehmlich für die Technik interessiere. Ich gebe mich geschlagen, stelle mir vielleicht eine einfachere Frage, für deren antwort man jedoch hintergrundwissen braucht.
PS: Was hällst du davon, wenn wir unseren streit begraben.
Hier eine Frage von mir zur DT. Marine des 2. WK:
Welches Deutsche Schiff hieß Taucher?
__________________
Kein Plan überlebt die erste Feindberührung. (Helmuth von Moltke)
|
 | Kaiserjäger Goldi |
|
|

Clan: [BEF]
Postings: 6163
|
| 4711-tom hat folgendes geschrieben: | | 10) Wie hieß der deutsche Kaiser auf den 1914/18 die deutschen Marine vereidigt war. |
wilhelm II?
__________________

|
 | 4711-tom |
|
|
|
Clan: Kein Clan
Postings: 25
|
Wahnsinn..Unglaublich..die Frage 10 ist gelöst. Das es aus Österreich kommt war klar. Warum? Nun die Familie meiner Frau stammt aus Tulln und daher weiß ich wie schlau die Ostmärker sind. Weiter so Austria, es sind noch 9 Fragen offen.
Gruß
|
 | Makin |
|
|
|
Clan: Kein Clan
Postings: 1198
|
Zu frage 2:
War das nicht der vorfall bei dem Vier M-Boote auf Minensperren verloren gingen, das Führerboot sank beim versuch überlebende eines anderen M-Boote?
PS: Nimmst du mein Friedensangebot an?
[Editiert von Makin am 17.Nov.2005 um 22:42]
__________________
Kein Plan überlebt die erste Feindberührung. (Helmuth von Moltke)
|
 | 4711-tom |
|
|
|
Clan: Kein Clan
Postings: 25
|
Wir haben doch keinen Krieg, du bist nu zu leichtsinnig.. Also Frage 2 ist falsch beantwortet. Es war dicht unter Dover, in einer kalten Aprilnacht des Jahre 1917
Will nicht alles verraten aber soviel. Der Herr v. Arnim gab seinen Leuten den Befehl ......., kurz darauf traf man auf die BROKE und SWIFT. Was dann los war ist im Internet zu lesen...aber nicht warum. Und dabei soll es bleiben. Wer mehr wissen will....Bundesarchiv Freiburg KTB der beteiligten Boote.
Weiter machen es sind noch 8 Fragen offen. 1 plus, 1 minus als unentschieden im Moment.
PS: Falls die Fragen mit dem Dampfer WK2 an mich gerichtet sein sollte? Kein Interesse an Hitlers Kriegen, bleiben wir beim Kaiser
[Editiert von 4711-tom am 17.Nov.2005 um 23:50]
|
 | †ageÐieb |
|
|

Clan: FL18
Postings: 997
|
was soll das hier werden, bitte?
__________________
|
 | Parabellum |
|
|

Clan: Team Frontline18
Postings: 5411
|
| Tagedieb hat folgendes geschrieben: | | was soll das hier werden, bitte? |
Um es mal etwas provokativ auszdrücken: 4711-tom passen unsere Artikel nicht, weil wir...
a.) ... sie aus Büchern zusammenschreiben, anstatt mit den für 99% von uns unzugänglichen Originalquellen zu arbeiten...
b.) ...er offenbar gegen derartige Veröffentlichungen im Internet ganz allgemein etwas hat...
c.) ...für unsere Bilder keine Quellen angeben und damit möglicherweise einige Copyright-Verletzungen dabei haben...
d.) ...einige Aussagen von uns über das Endschicksal der Goeben offenbar falsch sind und er das an Originalunterlagen beweisen zu können behauptet (interessanterweise im Widerspruch zu ausnahmslos allen Büchern die ich kenne)...
Den Anfang der Diskussion findest Du beim Artikel Die Jagd auf die deutsche Mittelmeerdivision.
__________________
Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. (Napoléon Bonaparte)
|
 | 4711-tom |
|
|
|
Clan: Kein Clan
Postings: 25
|
zu 1)
Nicht nur abgeschrieben, was ja klauen bedeutet, sondern auch falsch interpretiert
Warum sind für 99% von euch die Akten nicht zugänig? Sie stehen allen offen, es muß natürlich Interesse und Arbeitseinsatz vorhanden sein. Ich war mein Leben lang berufstätig (mittleres Einkommen) mit Familie, habe aber immer ne Woche oder so Zeit gefunden um Archive aufzusuchen. Es geht wenn man will.
zu 2)
ich habe ganz allgemein was dagegen, sich ungefragt Arbeitsergebnise fremder Leute anzueignen.
Das Copyrightverfahren gibt es nicht ohne Grund.
zu 3)
Es wird nicht mal so Copyright verletzt, sondern ständig. Das ist nicht nur ein Rechtsbruch, sondern sagt auch was über die Geisteshaltung der Täter aus.
zu 4)
Meine Aussagen lassen sich auch an Hand neuerer Literatur belegen und zwar von Autoren, die ernsthaft Quellenstudium betrieben haben und sich nicht auf `Auf See unbesiegt `berufen.
z.Z.
Paul G. Halpern A NAVAL HISTORY OF WORLD WAR I
Gerhard P. Goß DIE SEEKRIEGSFÜHRUNG DER KAISERLICHEN MARINE IM JAHRE 1918
Langensiepen,Nottelmann, Krüsmann HALBMOND UND KAISERADLER
Paul G. Halpern THE KEYES PAPERS
usw
Daneben reichtlich was in türkisch und ( so wurde mir erzählt) in russisch
Wenn das ganze hier als Spiel aufgezogen wird, dann ist es ja i.O. aber passt auf, das man euch nicht den Arsch aufreißt. Ich werde jedenfalls die mir bekannten Autoren auf diese Seite hinweisen
Gruß
[Editiert von 4711-tom am 18.Nov.2005 um 09:00]
|
 | Makin |
|
|
|
Clan: Kein Clan
Postings: 1198
|
Das mit der zugänglichkeit mag zwar stimmen, aber du kommst aus Köln, ich komme vom Platten Land (20km von Entlager Gorleben entfernt), habe keinen Führerschein und ein Bahnhof ist auch etwas weiter weg. Wenn ich z.b. in Hamburg oder Kiel wohnen würde, würde ich auch Archive aufsuchen.
__________________
Kein Plan überlebt die erste Feindberührung. (Helmuth von Moltke)
|
 | 4711-tom |
|
|
|
Clan: Kein Clan
Postings: 25
|
Björn, du bist so jung. Warte doch ab. Trotz Gorleben kannst du mit noch vielen Lebensjahren rechnen. Die Aussage war je, das 99% von euch die Unterlagen `nicht zugänglich`wären. Also selbst wenn man zu Fuß zum BAMA Freiburg gehen würde, man diese Unterlangen nicht einsahen kann. Das ist Quatsch.
Anruf genügt. Ich habe selbst erlebt, das Leute ganz sontan auftauchten, wird zwar nicht gern gesehen geht aber auch. Weiterhin: Bücher sind natürlich teuer , aber gehe doch einfach mal zu deiner Stadt- oder Kreisbücherei und spreche über den Fernleih. Jeder Bürger kann jedes in Deutschland vorhandene Buch sich darüber ausleihen. Leute, mal ehrlich. Es ist natürlich einfacher locker am PC durch die Internetseiten zu jagen, als sich Wissen zu ERARBEITEN. In diesem Sinne.
|
 | Makin |
|
|
|
Clan: Kein Clan
Postings: 1198
|
Das mit den Büchern ist kein Problem, Amazon machst möglich.
Hier eine Auflistung der Bücher die ich zum Thema 1. und 2. WK habe:
Der 1. WK
Atlas zum 2. WK
Der 2. WK
Geschichte des 2. WK
Die Speer Bücher
Panzer Rhapsdie Depesche für Rommel
Flieger am Feind (Die Originalausgabe)
Krieg der Panzer
Die Vertriebenen
...bis Stalingrad 48km
Die Deutschen Panzer 1926-1945
Der Deutsche Festungsbau
Die Wüstenfüchse
Ritterkreuzträger des DAK
Die SS
Die 1. SS Panzer-Division HJ
Die 12. SS Panzer-Division Leibstandarte
KTB des OKW Band 1-8
Die Deutsche Kriegsmarine 1935-1945
Schwimmende Bstionen
Die Kleinen-Kreuzer 1903-1918 Bremen-Cöln-klasse
Geschichte des Deutschen U-Bootbaus Band 1 u. 2
Der U-Bootkrieg
Der Wolf im Atlantik
Schlachtschiff Bismarck (geschrieben vom 4. AO des Schiffes)
Krieg unter Wasser
Kaleidoskop der Seeschlachten
Die Tirpitz
Schwerer-Kreuzer Blücher
Hilfskreuzer Pinguin
Die Deutschen Schnellboot 1914-1945
Der Seekrieg
Graf Zeppelin
Deutsche U-Boote zum Schwarzem Meer
Schiffsschiksale Ostsee 1945
Z-Vor Band 1 u. 2
Viele Bücher die meine Eltern in den Wahnsinn treiben
__________________
Kein Plan überlebt die erste Feindberührung. (Helmuth von Moltke)
|
 | 4711-tom |
|
|
|
Clan: Kein Clan
Postings: 25
|
Leider gibt es in Deutsch kein brauchbares Werk über den Seekrieg 14/18. Daher ,wer Englisch lesen kann.
Paul G. Halpern A NAVAL HISTORY OF WORLD WAR I
ISBN 1-85728-295-7
Überhaupt sind neuere us-amerikaniche Werke die besten.
In Deutsch sind in den letzten Jahren wohl nur so 4 - 5 brauchbare Bücher zum Thema auf den Markt gekommen. Letztlich wird wohl bald damit Schluß sein. Das Buch über die Luftschiffe 14/18 ,das jetzt bei Mittler herausgekommen ist, ist wohl das Schlußlicht. In wie weit die Entwicklung im Internet ( ich brauch kein Buch, ich hab ja das Internet) dazu beigetragen hat, ist umstritten. Ich glaube, das eine positive Wirkung ausgegangen ist, auf jeden Fall im angelsächsischen Raum. Deutschland zählt (wie bei fast allem) auch hierbei nicht mehr.
|
 | Kaiserjäger Goldi |
|
|

Clan: [BEF]
Postings: 6163
|
also ich habe ein prob damit bücher zu bekommen
weil für den 1.WK interessiert sich leider keine sau
__________________

|
 | 4711-tom |
|
|
|
Clan: Kein Clan
Postings: 25
|
Na, nicht ganz so. Als alter Mann ( hab so um 1958 mein erstes Marinebuch gekauft) muß ich rückblickend sagen, das in den 50ziger, 60ziger und 70ziger auch nicht viel an Büchern erschien. Über WK1 kaum etwas. Dazu waren die Bücher auch stramm teuer. Facharbeiterwochenlohn 1962 = 90 DM netto. Dafür gab es ca. 4 Bücher. Leser gab es auch nicht mehr als heute. Der große Umschwung kam mit der Olympiade Kiel und Buchheims Das Boot (als Buch).Die Masse an Literatur ist in den letzten 20 Jahren erschienen. Was nun WK1 Marine angeht, so müßte man für ein `richtiges`` Buch 3000 Käufer finden, um in die Gewinnzonen zu kommen. Gewinn muß sein, ohne Gewinn macht auch dein Bäcker den Laden dicht. Diese 3000 Leute gibt es locker in Deutschenland, Schweiz, Österreich. Das Problem ist...sie kaufen einfach nicht. `Geiz ist geil` . Dazu kommt, das die Verlagspolitik bei Mittler z.B. es einem schwer macht. Da deren Bücher nach 1 1/5 Jahren immer als Billigware abgehen. Also, worum früh kaufen.
Nun, was folgt daraus. Marineliteraur der brauchbaren Sorte wird fast nur noch aus den USA kommen. Das Internet wird alles, was bisher veröffentlicht ist aufnehmen. Aber Neues ( zum Thema WK1 Marine) wohl kaum. Wer geht denn in die Archiv und stellt dann alles zum Nulltarif ins Netz.
Ist nun mal so.
|
 | Kopernikus |
|
|

Clan: The Ameland Rockers
Postings: 2319
|
Zum Thema Copyright:
Wir prüfen die Sache und beratschlagen wie wir vorgehen wollen. Ich bitte darum, das Thema erstmal ruhenh zu lassen.
__________________
SI VIS PACEM, PARA BELLUM
http://www.tar-clan.de/
|
 | Sarek2478 |
|
|

Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 350
|
man kann sich auch an sinnfreien sachen hochziehen... *kopfschüttel*
__________________
http://www.kirre.de.vu
|
|
| [ Antwort erstellen ] |
|
|
 |
|