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FL18 - Frontline18 .:. Britisches Linienschiff der "Majestic"-Klasse

:: Britisches Linienschiff der "Majestic"-Klasse ::

Britisches Linienschiff der "Majestic"-Klasse

Giganten aus Stahl

Zur Zeit ihres Stapellaufs 1895 war die Majestic das modernste und fortschrittlichste Schlachtschiff der Royal Navy. Sie war ein typischer Vertreter des sogenannten Einheitslinienschiffes, wie sie Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts in großer Zahl in allen bedeutenden Flotten der Welt in Dienst gestellt wurden. Diese Schiffe waren aus einer langen Reihe älterer Panzerschifftypen hervorgegangen und besaßen im wesentlichen dieselben Spezifikationen: zwei Doppeltürme mit schweren Geschützen (meistens im Kaliber 30,5 cm, bei den Deutschen 28 cm), eine Anzahl mittelschwerer Schnellfeuerkanonen gegen leichtere Schiffe sowie kleine, schnellfeuernde Waffen zur Abwehr von Torpedobooten. Die Schiffe waren schwer gepanzert, besaßen allerdings noch keinen oder kaum Unterwasserschutz, da Torpedos und Minen zur Zeit ihrer Entwicklung noch keine große Rolle spielten. Sie erreichten Größen zwischen 10.000 und 15.000 Tonnen und liefen mit ihren Kolbendampfmaschinen etwa 15 Knoten Höchstgeschwindigkeit. Schiffe dieser Art waren maßgeblich an den Kriegen des ausgehenden 19. und des beginnenden 20. Jahrhunderts beteiligt. So kämpften sie im Spanisch-Amerikanischen Krieg 1898, und der Russisch-Japanische Krieg 1904-05 wurde ganz wesentlich von derartigen Schiffen ausgefochten.


HMS Majestic

Bewaffnungsphilosophie

Die Bewaffnung mit Schnellfeuerkanonen war eine relativ neue Entwicklung, welche bei der Seeschlacht vor dem Yalu im Chinesisch-Japanischen Krieg 1894 jedoch ihren Wert bereits bewiesen hatte: die mit zahlreichen mittleren Schnellfeuerkanonen ausgerüsteten japanischen Panzerkreuzer schossen die Mehrzahl der chinesischen Schiffe zusammen, denen eine solche Bewaffnung fehlte. Lediglich die chinesischen Linienschiffe erwiesen sich damit als unbezwingbar, ihre Panzerung war zu stark. Schwere Geschütze erwiesen sich als unverzichtbar beim Niederkämpfen schwer gepanzerter Gegner, denen die Schnellfeuerwaffen nicht beikommen konnten. Entsprechend besaßen die neueren Linienschiffe beides: schwere Waffen gegen Schlachtschiffe und Schnellfeuerkanonen gegen Kreuzer und Torpedoboote. Damit hoffte man, allen möglichen Kampfsituationen gewachsen zu sein.
Die Linienschiffe dienten als Kern jeder Schlachtflotte und trugen die Hauptlast jedes Gefechtes. Gewöhnlich fuhr man in Kiellinie (also hintereinander) und kehrte dem Feind die Breitseite zu, um möglichst alle Geschütze zum Tragen bringen zu können. Das Ziel war dann, möglichst viele gegnerische Schiffe zu versenken oder kampfunfähig zu schießen, ohne selbst zu schwere Verluste zu erleiden. Manöver hatten dabei meistens das Ziel, dem Feind die Breitseite zukehren zu können, ohne daß dieser dasselbe tun und damit nur wenige Geschütze einsetzen konnte - die erstrebte Konstellation der Linien erinnerte an ein T, wobei der ausmanövrierte Gegner den Stamm, der Angreifer den Querstrich darstellte. So konnte man den Feind mit Granaten überschütten, während er selbst kaum antworten konnte. Dieses Manöver trug den Namen "Crossing the T" und spielte in der Linientaktik des Schlachtschiffzeitalters eine besondere Rolle. Z.B. vermochten die Japaner bei Tsushima 1905 aufgrund ihrer überlegenen Geschwindigkeit die Russen auszumanövrieren und vollzogen gleich zweimal das "Crossing the T"-Manöver. Auch die Briten versuchten dies 1916 im Skagerak, die Deutschen entzogen sich ihnen allerdings durch eine Gefechtskehrtwende um 180°.


Die Besatzung bei der Flaggenparade auf dem Vorschiff der Majestic.
Deutlich sind die schweren 30,5 cm-Kanonen zu erkennen

Ruling the Waves

Die Majestic-Klasse, die insgesamt neun Einheiten umfaßte, stellte kurz nach ihrem Stapellauf die mächtigsten Schiffe der Royal Navy. Ihre Geschütze waren die schlagkräftigsten der Flotte, ihre Panzerung war von unerhörter Stärke und bedeckte einen wesentlich größeren Teil der Außenhaut als vorhergehende Modelle, und ihre Bewaffnung mit Schnellfeuergeschützen hatte nicht ihresgleichen. Jedes Schiff kostete etwa 990.000 Pfund Sterling. Nach ihrem Vorbild wurden die japanischen Linienschiffe der Shikishima-Klasse und das Flaggschiff Mikasa entwickelt, welche zehn Jahre später die Schlacht von Tsushima gewannen. England besaß die größte Flotte von Linienschiffen weltweit und arbeitete hart daran, diesen Vorsprung zu verteidigen. Die englische “Two-Power-Standard”-Doktrin forderte, daß die Royal Navy mindestens so stark sein mußte wie die beiden nächststärkeren Flotten zusammengenommen. Ende des 19. Jahrhunderts wurde dieser Wert meist noch überboten. Das Panzerschiff hatte sich von seinen bescheidenen Anfängen Mitte des 19. Jahrhunderts zu einer Hochblüte entwickelt, das Herumexperimentieren mit den unterschiedlichsten Formen von Antrieb, Bewaffnung und Panzerung der letzten Jahrzehnte hatte mit dem Linienschiff ein vorläufiges Ende gefunden.


Die japanische Schlachtflotte vor Tsushima

Der Sprung zum Großkampfschiff

Jedoch zeichnete sich die nächste Entwicklungsstufe bereits am Horizont ab. Nach den Erfahrungen der Seeschlacht von Tsushima 1905 erwiesen sich die Linienschiffe in mancher Hinsicht als unpraktisch und zu klein, ihre schlechte Seefähigkeit und geringe Stabilität ließen sie bei schwerem Wetter unzuverlässig werden, da ihre Waffen nicht mehr trafen. Die Geschütze wurden zur Erzielung größerer Mündungsgeschwindigkeiten und Reichweiten immer größer und länger, was den Platzbedarf ansteigen ließ. Zudem waren die Schiffe mit der fortschreitenden Entwicklung von Torpedos und Minen zu anfällig gegen Unterwasserschäden, schon ein einziger Treffer konnte ihr Ende bedeuten. Die Entwicklung des fortschrittlichen Turbinenantriebes tat ein Übriges, mit ihm wurden weitaus höhere Geschwindigkeiten möglich als mit den herkömmlichen Kolbenmaschinen. Die Briten taten dann den logischen Schrítt zur Entwicklung des modernen Großkampfschiffs, das mit der Dreadnought 1905 erstmals Gestalt annahm. Weit größer als die hergebrachten Linienschiffe, mit einer wesentlich schwereren Bewaffnung und stärkeren Maschinen ausgestattet, übertraf seine Kampfkraft die der alten Einheitslinienschiffe um ein Vielfaches und entwertete sie auf einen Schlag. Bald wurden in allen größeren Marinen nur noch die neuen Großkampfschiffe in den Schlachtflotten eingesetzt, die Linienschiffe traten in den Hintergrund und erfüllten andere Aufgaben. Im Ersten Weltkrieg fanden sie hauptsächlich für Sicherungsdienste und Küstenbeschießungen Verwendung, so etwa bei der Unternehmung gegen Gallipoli.


HMS Dreadnought, das erste moderne Großkampfschiff

Das Schicksal der Majestic

Die Majestic war nach ihrer Fertigstellung zunächst Flaggschiff der britischen Kanalflotte. Im August 1906 wurde sie zur Atlantikflotte überstellt, bereits im Oktober desselben Jahres zur Flottenreserve. Im Mai 1912 trat sie zur Home Fleet (3rd Fleet) in Devonport und wurde mit einer Feuerleit- und einer Funkanlage ausgerüstet. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges wurde sie dem Siebten Schlachtgeschwader in Devonport zugeteilt, eskortierte kanadische Truppentransporte und nahm an Küstenbeschießungen an der belgischen Küste teil. 1915 wurde sie ins Mittelmeer verlegt und gehörte zu der Flotte, die am 18. März die Dardanellen angriff und später den gelandeten Truppen mit ihrer schweren Artillerie Feuerunterstützung bot. Am 26. Mai wurde sie innerhalb von 24 Stunden zweimal vom deutschen U-Boot U 21 torpediert und sank in nur sieben Minuten, wobei 40 Besatzungsmitglieder ums Leben kamen. Dieser Verlust führte zusammen mit dem Verlust des Linienschiffs Triumph durch dasselbe Boot zwei Tage zuvor zum Abzug der schweren Schiffseinheiten von der Invasionsküste, was dem Landungskorps durch das Ausbleiben der Feuerunterstützung große Schwierigkeiten bereitete. Die anderen Schiffe der Majestic-Klasse überstanden den Krieg und wurden Anfang der 20er Jahre im Zuge der allgemeinen Abrüstung auf See als veraltet angesehen und verschrottet.


HMS Triumph wird vor den Dardanellen von einem Torpedo
der U 21 getroffen (Quelle: www.kaiserliche-marine.de)
Technische Daten
Abmessungen
Länge: 118,9 m
Breite: 25,9 m
Tiefgang: 8,3 m
Verdrängung: 14.900 t
Besatzung: 672

Bewaffnung
30,5 cm: 4 (2x2)
15,2 cm: 12
7,6 cm: 16

Panzerung
Gürtel: 229 mm
Deck: 102 mm
Barbetten: 356 mm
Türme: 254 mm
Kommandoturm: 356 mm

Antrieb
Typ: 2x Dreifach-Expansionskolbenmaschinen
Leistung: 10.000 WPS
Höchstgeschwindigkeit: 16,1 Knoten


19. April 2004 - 19:42
( Jagdpanther )

Deutsche Foren >> Kommentare > Britisches Linienschiff der "Majestic"-Klasse
Antwort erstellen
 Autor Thema: Britisches Linienschiff der "Majestic"-Klasse
Parabellum
24.04.2004 um 11:43 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Frontline18
Postings: 5411

Seeehr schöner Artikel Jagdpanther, aber leider nicht ganz korrekt:

Zitat:
Manövriert wurde dabei meistens kaum: die Flotten dampften im laufenden Gefecht nebeneinander her und versuchten, sich gegenseitig zu versenken - so etwa geschehen bei Tsushima 1905.

Die These ist nicht ganz richtig, das Beispiel definitiv falsch: Tsushima wurde vollständig vom überlegenen Manövrieren der Japaner unter Togo entschieden. Wie ist es sonst zu erklären, daß 4 Linienschiffe und 8 Panzerkreuzer gegen 8 Linienschiffe, 3 Küstenpanzer und 1 Panzerkreuzer siegten?

Roschestwenskijs "Zweites Pazifisches Geschwader" (in Wirklichkeit eine völlig ungeübte Ansammlung von uralten und topmodernen Schiffen) war nach einer Reise um den halbe Globus völlig mit Kohlevorräten überladen und hatte reperaturbedürftige Maschinen. Die japanischen Schiffe wiederum waren frisch überholt und exzellent aufeinander eintrainiert.

Togo konnte mit knapp 16 kn Gefechtsgeschwindigkeit also die Russen (~10 kn) gemütlich ausmanövrieren, zweimal im Verlauf der Schlacht ein "Crossing the T" vollziehen (14:10 & 15:00) und hat den Kampf sogar nachts mit Zerstörern und T-Booten fortgesetzt.
Also definitiv kein bloßes "aufeinanderballern"!


Kleine Ergänzung zum Artikel:
Das definitiv Interessanteste an dieser Epoche dürfte sein, daß es außer Kap Shantung (1904) und Tsushima (1905) keine einzige echte Seeschlacht gab. Die Taktiken und der Schiffsbau der damaligen Zeit basierte also nicht auf Erfahrungswerten, sondern auf reiner Theorie. Aus diesem Grunde sahen die Linienschiffe (und in geringerem Maße auch andere Typen) zwischen 1890 und 1905 alle so ähnlich aus - jeder kopierte einfach die Ideen des jeweils anderen!

Der Russisch-Japanische Krieg war die erste Nagelprobe und insofern eine derbe Überraschung, als man - wie Jagdpanther im zweiten Absatz schreibt - bisher das Schwergewicht auf schnellfeuernde mittlere Kaliber (meist 4"-6") gelegt hatte. Tsushima wurde aber im Schnitt auf 6-8 km Distanz ausgefochten und dies praktisch nur mit der schweren Artillerie (~10"-12").

Die Dreadnought war darauf insofern dann die logische Antwort, als sie praktisch keine Schnellfeuerartillerie (außer einigen Kanonen gegen T-Boote) hatte, sondern nur noch 12"-Geschütze. Damit konnte sie ihre volle Feuerkraft auf maximaler Distanz einsetzen. Diese Idee war Lord Fisher - dem britischen Ersten Seelord - übrigens schon 1898 bei Manövern im Mittelmeer gekommen, hatte sich aber bis zum Erscheinen der ersten Nachrichten vom Russisch-Japanischen Krieg nie wirklich durchgesetzt.

Dummerweise zogen US-Amerikaner und Deutsche schon 1908 mit gleichartigen Schiffen nach (South Carolina- bzw. Nassau-Klasse) und Großbritannien fand sich auf einmal im heißesten Rüstungswettlauf der Geschichte wieder, denn mit dem Bau der Dreadnoughts (wie diese Schiffsklasse dann an sich genannt wurde) hatte es nicht nur die Linienschiffe potentieller Feinde entwertet, sondern auch die eigenen...
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Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. (Napoléon Bonaparte)
 
Jagdpanther
24.04.2004 um 12:20 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348

He's watching YOU...
Ist mir schon klar, ich wollte die Darstellung aber nicht unnötig ausufern lassen... und wer (außer uns beiden ) ist hier schon Seekriegsspezialist? Die Seeschlacht von Tsushima würde an sich einen eigenen Artikel rechtfertigen, ist aber zu weit vom Thema Erster Weltkrieg weg - aber danke für deine Klarstellung, interessiert hoffentlich den ein oder anderen. Hier geht es nur um die Linienschiffe und weniger um die Schlacht. Das Hauptgefecht lief allerdings tatsächlich auf einen Austausch von schwerem Artilleriefeuer hinaus, nachdem Togo mit seiner schnellen Wendung zum laufenden Gefecht aufgedreht hatte und die Russen mit seiner höheren Geschwindigkeit und der wirkungsvollen Artilleriemunition trotz ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit zusammenschoß. Dabei spielte natürlich die Tatsache, daß die Japaner ihre Geschütze besser zum Tragen bringen konnten, eine erhebliche Rolle. Die Aktionen von T-Booten und andere Dinge habe ich hier außenvor gelassen, weil ich mich auf die Linienschiffe konzentrieren wollte.

P.S.: So besser?


[Editiert von Jagdpanther am 24.Apr.2004 um 18:40]
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Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?


 
oSo
24.04.2004 um 15:36 QuoteProfileSend PM

Clan: Doomsdaywarriors.com
Postings: 885

Die Japaner hatten aucn noch gewisse Vorteile durch den Schiffsanstrich der Russen. Schwarzer Rumpf und Gelbe Schornsteine sind leichter auszumachen als blaugrüne Schiffe. Des weiteren hatten die Japaner die meiste Zeit auch noch die Sonne im Rücken, was es den Russischen Kanonieren natürlich sehr erschwert hat genau zu zielen.

Ich weiß nicht ob ich der Typ bin, der außer euch Seekriegsspezialist ist, aber ein wenig interessiert bin ich schon. Und in nen paar Monaten bin ich sogar selbst bei der Marine :/
__________________

 
Parabellum
25.04.2004 um 17:05 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Frontline18
Postings: 5411

Jagdpanther hat folgendes geschrieben:
Die Aktionen von T-Booten und andere Dinge habe ich hier außenvor gelassen, weil ich mich auf die Linienschiffe konzentrieren wollte.

P.S.: So besser?

Ups, sorry. Ich wollte Dir nicht Deinen ganzen Artikel umschmeißen, aber wenn sich schonmal jemand mit meinem Leib- und Magen-Thema beschäftigt...

Auf jeden Fall ein genialer Artikel über eine stark vernachlässigte Schiffsgeneration!

oSo hat folgendes geschrieben:
Die Japaner hatten aucn noch gewisse Vorteile durch den Schiffsanstrich der Russen. Schwarzer Rumpf und Gelbe Schornsteine sind leichter auszumachen als blaugrüne Schiffe. Des weiteren hatten die Japaner die meiste Zeit auch noch die Sonne im Rücken, was es den Russischen Kanonieren natürlich sehr erschwert hat genau zu zielen.

Das mit der Bemalung ist hochinteressant! Ich habe leider noch keine Informationen über die Schiffsanstriche der beiden Flotten finden können. Gut zu wissen!

Die Sache mit der Sonne im Rücken muß aber falsch sein: Ich habe hier gerade eine Karte der Schlacht vor mir liegen und wenn die Angaben stimmen, waren die Japaner nur zwischen etwa 15:10 und 15:45 kurzzeitig westlich der Russischen Flotte. Ansonsten hielten sie sich meist nördlich der Russen auf, um dann nach der großen Kehrtwende gegen 17:00 zu einem laufenden Gefecht Richtung Norden überzugehen, bei dem die Japaner im Osten standen.

Leider habe ich keinen Scanner, sonst würde ich das Bild hier posten (Quelle ist Pemsel: Seeherrschaft, Band II S.461)

oSo hat folgendes geschrieben:
Und in nen paar Monaten bin ich sogar selbst bei der Marine :/

Neid! Ich wollte unbedingt zur Marine, bin dann aber nur bei den Gebirgsfernmeldern gelandet.
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Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. (Napoléon Bonaparte)
 
Jagdpanther
25.04.2004 um 17:37 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Battlefield 1918
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He's watching YOU...
Dann schau dir unbedingt noch die anderen Artikel zum Thema Schiffe an, Parabellum... ist auch ein Steckenpferd von mir. Wenigstens ein Linienschiff möchte ich später bei unseren Schiffen mit dabei haben, für Seekrieg im Schwarzen Meer und der Ostsee z.B. und für Gallipoli, wo die Linienschiffe den Landungstruppen Feuerunterstützung gaben. Auch ein Artikel über die Skagerakschlacht ist bereits vorhanden, ich hoffe er findet deine Gnade .
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oSo
25.04.2004 um 19:00 QuoteProfileSend PM

Clan: Doomsdaywarriors.com
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Huh, hab mir die Karte nochmal angeguckt, hast recht. Ist wohl schon ein bisschen her das ich mir die Schlacht zuletzt angesehn hab. Bei den beiden Crossing the Ts müssten Japaner die Sonne direkt ins Gesicht gekriegt haben, wenn man davon ausgeht das die Sonne da unten um die Zeit im Südwesten stand.

Gebirgsfernmelder hört sich anstrengend an . Als Elektrotechniker bei der Marine mach ich nichtmal die normale Grundausbildung mit =).


__________________

 
Parabellum
26.04.2004 um 19:05 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Frontline18
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Jagdpanther hat folgendes geschrieben:
Dann schau dir unbedingt noch die anderen Artikel zum Thema Schiffe an, Parabellum... ist auch ein Steckenpferd von mir.

Schööön! Vor allem Dein nachgeschobene Kommentar beim Scharnhorst-Atikel ist - auch für diesen Artikel hier - wichtig: Der Schritt zum Dreadnought und vor allem zum Schlachtkreuzer war etwas, was zwar jede Nation über kurz oder lang erwartete. Dennoch war es überraschend wie schnell Lord Fisher seine dementsprechenden Projekte umsetzte und als Dreadnought und Invincible dann auf einmal da waren hatte praktisch jede Seemacht ein halbes Dutzend Schiffe im Bau, die schon vor ihrer Indienststellung total veraltet waren.
Fertiggebaut wurden sie aber trotzdem alle, schließlich hatte man schon so viel Geld in sie investiert...

Jagdpanther hat folgendes geschrieben:
Wenigstens ein Linienschiff möchte ich später bei unseren Schiffen mit dabei haben, für Seekrieg im Schwarzen Meer und der Ostsee z.B. und für Gallipoli, wo die Linienschiffe den Landungstruppen Feuerunterstützung gaben.

Für Gallipoli würde ich eines der dort gesunkenen nehmen: Bouvet (frz.), Ocean oder Irresistible (eng.). Die kann man dann auch mit gutem Gewissen tatsächlich in die Tiefe schicken...

Für Schwarzes Meer und Ostsee könnte man die Kniaz Potemkin Tavricheski nehmen. Damit verbinden die Leute wenigstens etwas: Wer kennt nicht Eisensteins "Panzerkreuzer Potemkin"? (ja, ich weiß, daß sie nach der Meuterei 1905 umbenannt wurde, aber im April-Mai 1917 kehrte sie meines Wissens nochmal kurzzeitig zu ihrem alten Namen zurück).

Jagdpanther hat folgendes geschrieben:
Auch ein Artikel über die Skagerakschlacht ist bereits vorhanden, ich hoffe er findet deine Gnade .

Jup, speziell das Bild der Seydlitz dort ist genial! Ich war mal so frei, dort noch einen kleinen Kommentar zum Thema "Seydlitz nach der Schlacht" dazuzusetzen.


PS: Wie wär's mal mit einem kleinen Artikel zum Thema "Britische Schlachtkreuzer und ihr kleines Problem mit der Panzerung"? (Stichwort: Lion, Queen Mary, Indefatigable, Invincible, aber auch Hood) Vor allem die Überlebendenzahlen bei den letzten vier dürften die Leser erschrecken!

[Editiert von Parabellum am 26.Apr.2004 um 19:13]
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Jagdpanther
26.04.2004 um 19:08 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Battlefield 1918
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He's watching YOU...
Vermutlich bekommen wir nur ein Linienschiff für alle Zwecke - immerhin ist ein derartiges Schiffsmodell ein ungeheurer Aufwand, und so schrecklich viele Karten mit russischen Schiffen wird es nicht geben. Zur Majestic-Klasse war die Quellenlage relativ gut, und auch die Majestic wurde vor Gallipoli versenkt (siehe Artikel). Darüberhinaus sahen sich die Linienschiffe damals alle recht ähnlich, also müßte ein Typ ausreichen.
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Parabellum
26.04.2004 um 19:18 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Frontline18
Postings: 5411

Jagdpanther hat folgendes geschrieben:
Zur Majestic-Klasse war die Quellenlage relativ gut, und auch die Majestic wurde vor Gallipoli versenkt (siehe Artikel).

Ups, ja stimmt. Durch U-Boot-Torpedo. Ich hatte versehentlich nur die Liste für Minenverloste durchsucht.

Jagdpanther hat folgendes geschrieben:
Darüberhinaus sahen sich die Linienschiffe damals alle recht ähnlich, also müßte ein Typ ausreichen.

Hat was Wahres!

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Von Mücke
01.02.2005 um 21:11 QuoteProfileSend PM

Clan: Kein Clan
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Kapitänleutnant von Mücke
und hier noch der "Übeltäter", der die "HMS Majestc" und "HMS Triumph" auf dem Gewissen hat und für der Küste von Gallipoli versenkte - KL Otto Hersing
Torpedierte u. versenkte am 25. Mai 1915 das Schlachtschiff „HMS Triumph“ und am 27. Mai 1915 die „HMS Majestic“,ausgesch. 1918 als Korvettenkapitän a. D. O.p.l.m.
Buch: „U 21 rettet die Dardanellen“


 

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