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| FL18 - Frontline18 .:. Der Panzerangriff von Cambrai |
 | :: Der Panzerangriff von Cambrai :: |  |
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Der Panzerangriff von Cambrai
Eine neue Waffe
Im Jahr 1917 waren die Deutschen an der Westfront hauptsächlich in der Defensive geblieben, der Schwerpunkt ihrer Angriffe lag im Osten und richtete sich gegen das vor dem Zusammenruch stehende Russland. Die Entente hatte die relative Schwäche des deutschen Westheeres genutzt und hatte eine Reihe von Offensiven gestartet, die zwar einige Teilerfolge brachten, aber die Position der Deutschen nicht nennenswert beeinträchtigten. Dabei waren auch in immer stärkerem Maße Panzerwagen, genannt „Tanks“, zum Einsatz gekommen. Sie sollten als Stoßkeile dienen, um die gegnerischen Grabenlinien zu überwinden, die mit Artillerie und Maschinengewehren gespickt waren und immer wieder Infanterieangriffe unter schwersten Verlusten abgewiesen hatten. Dabei hatte es bereits erste Erfolge gegeben, allerdings litten die Tanks auch noch unter erheblichen Schwächen. Ihre Geländegängigkeit war ungenügend und ihre Panzerung unzureichend, konzentriertes MG-Feuer oder Artillerietreffer konnten sie stoppen, weshalb die Deutschen in derartigen Waffen auch lange keinen Sinn sahen. Bislang waren die Tanks auch nur vereinzelt zum Einsatz gekommen, um der vorgehenden Infanterie den Weg zu bahnen und gegnerische Verteidigungsstellungen auszuheben. Weithin wurde die Entwicklung der Kampfwagen als Irrweg angesehen, und die Soldaten hatten noch kein Vertrauen zu dieser neuen Waffe. Für den November 1917 war jedoch ein neuerlicher Angriff gegen die deutsche Front bei Cambrai geplant, der einen Masseneinsatz von Kampfwagen vorsah. Drei britische Panzerbrigaden, jede bestehend aus drei Panzerbataillonen mit zusammen 126 Tanks, sollten zusammen mit sechs Infanteriedivisionen die deutschen Stellungen aufbrechen und einem dahinterstehenden Kavalleriekorps den Durchbruch durch die feindlichen Linien ermöglichen, primäres Ziel war die Einnahme des Eisenbahnknotenpunktes Cambrai. Die dafür zur Verfügung stehenden Tanks der Typen Mark IV und Mark V waren Neuentwicklungen, erheblich schneller und geländegängiger als ihre Vorgänger vom Typ Mark I. Sie waren mit insgesamt 12 Mann Besatzung bemannt und trugen sechs Maschinengewehre oder zwei 5,7 cm-Kanonen.
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Ein britischer Mark IV-Tank, davor die Besatzung
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Der britische Angriff
Am Morgen des 20. November 1917 begann um 7 Uhr die Offensive mit einem schlagartig einsetzenden Trommelfeuer aus 1000 Geschützen, das 20 Minuten lang anhielt. Danach wurde ein künstlicher Nebel über das Schlachtfeld geblasen, unter dessen Schutz die über 300 Tanks auf einer Frontbreite von 10 Kilometern zum Angriff antraten, begleitet von Sturminfanterie. Sie drangen mit Leichtigkeit zwischen die starken deutschen Abwehrstellungen der "Hindenburglinie" vor und überwanden Gräben und Drahthindernisse, während die deutsche Abwehr durch den Nebel bedingt kaum Gelegenheit zum Feuern hatte. Gegen Mittag waren die Briten sieben Kilometer tief in das deutsche Stellungssystem eingebrochen und hatten den Verteidigern schwere Verluste zugefügt, einzelne Stützpunkte verteidigten sich jedoch hartnäckig. An diesem ersten Tag machten die Briten etwa 8000 Gefangene und erbeuteten 100 Geschütze, jedoch war die Zusammenarbeit zwischen Tanks und Infanterie noch nicht perfekt, weil viele Offiziere der Fußtruppen den Tanks misstrauten. 165 Tanks waren ausgefallen, aber nur 65 waren zerstört, während der Rest wegen technischer Mängel liegenblieb. Bereits am nächsten Tag überquerten erste britische Einheiten die Schelde, und am 22. November erreichten englische Kavalleriepatrouillen Cambrai. Jedoch litten die Briten durch das völlig zerwühlte Gelände unter Nachschubschwierigkeiten, so dass ihr Angriff liegenblieb, während die Deutschen schnellstens Reserven heranführten. Schon am 30. November begann die Heeresgruppe Rupprecht von Bayern eine Gegenoffensive, welche den Briten in heftigen Kämpfen innerhalb einer Woche einen großen Teil des eroberten Geländes wieder abnehmen konnte. Dabei wurden 9000 Gefangene gemacht und 148 Geschütze sowie 700 MGs erbeutet. Die Deutschen wandten bei dieser Offensive zum ersten Male die von General von Hutier entwickelte Infiltrationstaktik an, welche bei den Offensiven 1918 für die Erfolge der Deutschen verantwortlich war. Im Verlauf der Schlacht um Cambrai verloren die Deutschen etwa 50.000, die Briten ca. 45.000 Mann.
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Die Schlacht auf der Karte. Durchgezogene Linie: Frontverlauf vor Angriffsbeginn, gestrichelt: weitestes britisches Vordringen, gepunktet: Lage nach dem deutschen Gegenangriff
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Nachwirkungen
Die Nachwirkungen der Offensive überstiegen ihren begrenzten Erfolg bei weitem. Zwar war der Angriff selbst am Ende wenig erfolgreich gewesen, er hatte jedoch demonstriert, was die Tanks zu leisten imstande waren, wenn sie massiert und mit Infanterieunterstützung eingesetzt wurden. Die Entente vergrößerte entsprechend ihren Park an Panzerfahrzeugen dramatisch und entwickelte sie ständig weiter. Auch die Deutschen hatten vorgeführt bekommen, was ein gepanzertes Fahrzeug leisten konnte, und begannen mit der Entwicklung eigener Panzer, deren vorläufiger Endpunkt der A7V sein sollte. Im Jahr 1918 waren die Tanks ganz wesentlich daran beteiligt, die Stellungen der Deutschen aufzubrechen und sie aus Frankreich zu vertreiben. Die Tage des Stellungskrieges waren gezählt, und die neue Waffengattung legte den Grundstein für die moderne Kriegführung. Im Zweiten Weltkrieg ermöglichten schnelle Vorstöße massierter Panzerkeile im Zusammenwirken mit der Luftwaffe die neuartige Blitzkriegtechnik, die fast ganz Europa unterwarf.
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1939: Deutscher Panzer III in Polen
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| Autor |
Thema: Der Panzerangriff von Cambrai |
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 | nA |
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Clan: 0
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Wo wurde n des Foto aufgenommen?? am Prager Fürhling oder was weil da n Peace-Zeichen draufgemalt is!
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 | Lord_Pyro |
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Clan: 0
Postings: 1216
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sieht aber.. naja aus
mal was anderes, im artikel oben steht, dass konzentriertes MGfeuer die ersten tanks zerlegen konnte
wird uns diese möglichkeit in 1918 auch gegeben mit nem 08/15 nen mark IV zu löchern?
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 | nA |
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Clan: 0
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es hieß ja konzentriertes! Ich glaube kaum dass man mit einem einzigen etwas hätte anrichten können!?
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 | Makin |
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Clan: Kein Clan
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Zu dem Bild des KW II: Daselbe Bild ist im Buch Krieg der Panzer abgedruckt, in der Bild unterschrift steht, das das Bild im 1941 im Raum Kiev aufgenommen worden ist.
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Kein Plan überlebt die erste Feindberührung. (Helmuth von Moltke)
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 | nA |
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Clan: 0
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Der KV-Panzer!?
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 | Makin |
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Clan: Kein Clan
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Ja das Bild vom KW II.
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Kein Plan überlebt die erste Feindberührung. (Helmuth von Moltke)
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 | beetle |
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Clan: II./ 35.Pz.Reg.
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| Makin hat folgendes geschrieben: | | Die 7. PD hatte Panzer 38 (T). |
ja aber sie wurde erst nach dem Polenfeldzug aufgestellt
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Der KV 2 mag vielleicht äuserlich viel hermachen, allerdings haben seine Kampfleistungen nicht dem entsprochen. Der Panzer war mit sehr vielen technischen Mängeln behaftet. Es wurden nur wenige Panzer abgeschossen, der Großteil wurde von der Besatzung aufgegeben weil die Panzer liegengeblieben sind. Ausserdem konnte der Panzer nur 52 Kg HE-Granaten veschiessen mit einer Maximalen Vo von 436 m/s, sonst wäre der Rückstoss zu stark
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 | Makin |
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Clan: Kein Clan
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Dem mag so sein, aber die 15,2cm hatte Durchschlagkraft, die Feuergeschwindigkeit ist eine anderen, aber der größte Nachteil war der Riesiege Turm der selbst auf große Entfernungen nur von Idioten verfehlt werden konnte.
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Kein Plan überlebt die erste Feindberührung. (Helmuth von Moltke)
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 | Jagdpanther |
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Clan: Team Battlefield 1918
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Beim seeligen Panzer General war mit den Dingern trotzdem nicht gut Kirschen essen - eine moströse Durchschlagkraft, dafür aber nur wenig Munition. Ich hab die immer so schnell wie möglich vernichtet...
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Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?
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 | Makin |
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Clan: Kein Clan
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Das Alte Panzer General ja ja ein tolles Spiel, läuft leider bei meinem PC nicht.
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Kein Plan überlebt die erste Feindberührung. (Helmuth von Moltke)
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 | nA |
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?????Aber BF kannste spielen oder was?
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 | Makin |
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Clan: Kein Clan
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Ich habe BF leider nicht (verdammt noch eins muss ich mir kaufen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!)
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Kein Plan überlebt die erste Feindberührung. (Helmuth von Moltke)
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 | nA |
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Ich au....
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