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| FL18 - Frontline18 .:. Hunde im Weltkrieg |
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Hunde im Weltkrieg
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Der erste Weltkrieg ist bekannt als unheimlich grausam und menschenvenichtend, doch kaum jemand kennt die Rolle des Hundes in diesem "Großen Krieg":
Der Hund war immer schon der treuste Freund des Menschen und sollte das in diesem Krieg auch zu Genüge unter Beweis stellen: 1914 mußten alle am Krieg teilnehmenden Nationen auf private Hundbestände zurückgreifen, da ja nie eine "Hundereserve" aufgestellt wurde. Die Ausbildung erfolgte meist nur kurz und übereilt.
Am leichtesten hatten es jene Hunde, die hinter den Fronten lediglich militärische Einrichtungen bewachen mußten. Dies taten hauptsächlich Engländer und Franzosen, während die Deutschen verstärkt Melde- und Sanitätshunde einsetzten. Wo Zugtiere nicht mehr weiterkamen, übernahmen Hundegespanne den Munitionstransport und schafften in vier Tagen bis zu 90 Tonnen Material an die Front!
Nach dem Krieg bekannt gewordene Zahlen sind beeindruckend: Am Ende des Krieges schickte Frankreich 15.000 Hunde an ihre Besitzer zurück, 5.000 wurden als verloren gemeldet: Deutschland hatte 20.000 Hunde verloren. Aber: ca. 10.000 deutsche Soldaten wurden durch Hunde vor einem elenden Tod im Niemandsland bewahrt!
Der Einsatz von Hunden verlangte aber auch neue Einrichtungen. Ein Veterinärdienst wurde aufgestellt. 1916 errichtete der "Verein für Tier- und Menschenfreunde" in Jena ein Lazarett für Hunde. In Oldenburg wurde ein Lazarett speziell für Sanitätshunde ins Leben gerufen, und auch ein Hundeoperationsbesteck "Modell 1918" wurde vom Kriegsministerium beschafft.
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Der Erste Weltkrieg schaffte eine weitere Einsatzverwendung: den Meldeläufer. Es gab ihn in abgewandelter Form auch schon in früheren Kriegen, aber damals in der Regel nicht im feindlichen Geschoßhagel auf dem Schlachtfeld. Diese neue Verwendung war eine der gefährlichsten des neuen Krieges. Es muss jedoch festgestellt werden, dass die Funktion des Meldeläufers den Hunden überaus zusagte. Sie genossen sogar den Vorzug, zwei Herrchen gleichzeitig zu dienen, von ihnen abwechselnd umsorgt, gefüttert und beschmust zu werden. Die Ausbildung war ein weiter Weg, denn alle infrage kommenden Hunde mußten erst einmal an den Lärm des Krieges gewöhnt werden und es muss ihnen vorgetäuscht werden, dass über ihnen krepierende Geschosse, neben ihnen detonierende Minen und vorbeipfeifende Kugeln ungefährlich seien und sozusagen zum Alltag des Meldehundes gehören.
Nicht alle Hunde haben diese Prüfung bestanden. Diejenigen, die sie bestanden, mußten haarsträubende und tödlich-gefährliche Abenteuer erleben. Während der Soldat – wurde die Luft "bleihaltig" - sich in den nächsten Trichter warf, konnte ein Meldehund nur durch Tod oder Verwundung von seinem Auftrag abgehalten werden: Erdfontänen links und rechts, Krachen, Bersten und Pfeifen als ungeheure Zumutung für empfindliche Hundeohren, Explosionsgerüche und Brandqualm als Beleidigung für sensible Nasen. Hektor, Moritz und wie sie alle hießen, hatten nur Heimkehr zu Herrchen im Sinn, um den nächsten Auftrag entgegenzunehmen.
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So ist es ganz selbstverständlich, dass zwischen Frontsoldaten und Hunden ein Verhältnis entstand, wie es enger nicht sein konnte. Wie Lauffeuer begannen an der Front die Heldentaten berühmter Hunde zu kursieren, und fiel einer dieser Helden, dann wurde er von den Soldaten wie ein "echter" Kamerad bestattet. Viele besondere Leistungen sind überliefert, auf die hier nicht eingegangen werden kann.
Im Gegensatz zum Meldehundewesen bestand das Sanitätshundewesen schon vor dem Krieg. Die Schweiz hatte Versuche mit vielen Hunden gemacht, die zur Zufriedenheit ausfielen. Alle Armeen zogen nach. Jedem Hund liegt ja das Aufspüren, Verweisen und Verbellen im Blut, und während für den Meldedienst große und robuste Typen bevorzugt wurden, brauchte der Sanitätsdienst mehr die anschmiegsamen, besonders weibliche, die nicht so giftig und lauthals bellen.
Bei Beginn des Krieges gab es nicht genug Hunde für den Sanitätsdienst, so dass auch hier private Hundehalter mit "Leihgaben" einspringen mussten. Das organisierten die Hundevereine. So gingen insgesamt etwa 7.000 Sanitätshunde an die deutsche Front, die Tausende Führer und Ausbilder verlangten. Auch aus England liegen Zahlen vor, und obwohl die Militärs dort von der Sache nichts hielten, stellte die Bevölkerung mehr als 7.000 ihrer Lieblinge der Front zur Verfügung.
Im Gaskrieg des Ersten Weltkriegs wurden sogar die wertvollen Meldehunde mit Gasmasken versehen, damit so wenig wie möglich verloren gingen. Damals waren Verwundete schlechter dran als im Zweiten Weltkrieg, da das Lazarettwesen noch nicht so durchorganisiert war. Wer nicht sofort behandelt wurde, weil er draußen auf dem Schlachtfeld lag, drohte ohne Rücksicht auf die Schwere seiner Verwundung bald an Sepsis, Wundbrand oder Wundstarrkrampf zu sterben. Viele Tausende von Verwundeten und Todgeweihten haben Hunde aufgespürt und gerettet. Nicht von ungefähr brachten die Geretteten noch Jahre später allen Hunden Dankbarkeit entgegen.
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Weniger gefährlich war der "Einsatz" als Maskottchen. Hierüber gibt es aus beiden Kriegen viele belustigende und ergreifende Schilderungen. Besonders im Ersten Weltkrieg mit seinen endlosen Stellungskämpfen hatten die Soldaten oft in den Schützengräben wenig zu tun, harrten aus, warteten und mussten sich die Zeit vertreiben. Dabei und während der entsetzlichen Trommelfeuer war es zweifellos besser auszuhalten, wenn sich ein kleiner oder auch großer vierbeiniger Kamerad eng anschmiegte und die Angst teilte.
Auf den Feldflugplätzen beider Kriege wurden besonders viele Hunde als Maskottchen gehalten, die bald so "schlau“ waren, dass sie Herrchens zurückkehrende Maschine am Motorengeräusch erkennen konnten. Staffelhunde waren ein fester Bestandteil jeder fliegenden Einheit.
Hunde auf hoher See - auch das war erlaubt und wurde eifrig praktiziert, mit Ausnahme der U-Boote, wo sowieso kaum Platz genug vorhanden war; dennoch soll auch dies vorgekommen sein.
Kameradschaft, Treue und Verlässlichkeit sind in Notzeiten besonders gefragt – Hunde boten dies alles und mehr. Tausende von ihnen sind jedoch nicht mehr zurückgekehrt.
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Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von Daniel "Goldi666666" Goldmann
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06. August 2004 - 14:39 ( Team FL18 - Frontline18 )
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| Autor |
Thema: Hunde im Weltkrieg |
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 | Morgul |
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Postings: 981
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| Kopernikus hat folgendes geschrieben: |
Gute Ideen hören wir uns immer gerne an, inwieweit die dann tatsächlich umsetztbar sind ist ein anderes Thema. |
Allerdings. Ich werde heute aber noch was posten, was klar umsetztbar ist. Die Frage wird sein:wollen wir das? 
| Kopernikus hat folgendes geschrieben: |
Sollte tatsächlich eine Hundehütte gemodelt werden werde ich mich dafür einsetzen das als kleines Dankeschön an dich ein Namensschild dranhängt:
Morgul
Vosicht Bissig! |
LOL, na, das wär doch mal was. 
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 | mysquirrel |
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Ich will das der Hund Kastriert wird! *fg* 
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 | Kaiserjäger Goldi |
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kann man irgendwo eine tote katzte aufhängen 
ich mach die viecher nicht 
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Ich liebe Katzen! *schnurr*
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Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. (Napoléon Bonaparte)
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 | Kaiserjäger Goldi |
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sry
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| Goldi666666 hat folgendes geschrieben: | | sry |
Wofür?
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Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. (Napoléon Bonaparte)
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 | Kaiserjäger Goldi |
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dafür dass ich die katzen die du magst irgendwo aufhängen möchte
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Solange das nur virtuell geschieht...
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 | Kaiserjäger Goldi |
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 | Admiral Graf Spee |
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Clan: t.A.T.u.
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Goldi bist du leich auch ein Katzenhasser zzzzzz nanana also mir macht es Spaß die ficher zu schrecken hihi
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Ich ......dein Kamerad
Wir bleiben Kameraden 

"Man muss das Wahre immer wiederholen,weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht nur von Einzelnen, sondern von der Masse.In Zeitungen und Enzyklopedien,auf Schulen und Universitäten,überall ist der Irrtum obendrauf,und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität,die auf seiner Seite ist ."
Goethe am 16.Dezember 1828 zu Eckermann
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 | Kaiserjäger Goldi |
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ich mag katzen solang sie ganz klein sind
aber wenn sie vögel umbringen
etc. dann mag ich sie nicht mehr
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 | De_little_Bubi |
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Clan: 83.Infantrie Regiment
Postings: 310
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ich hasse katzen!!!
die ham mir ma ins bett geschissen, seit fem kann ich sie nicht mehr ausstehen
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 | desert_jin |
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Clan: Kein Clan
Postings: 1744
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| (EM)Lord_Vader hat folgendes geschrieben: | Dann hol dir ne Katze. Da bist du nur der Kloputzer und Fresschenbringer. Die haben ihren eigenen Willen und lassen sich nicht unterordnen.
Und die haben ihre Mittel ihren Willen zu bekommen. |
Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal!
[Editiert von desert_jin am 30.Jan.2005 um 18:38]
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AVE CAESAR, MORITURI TE SALUTANT!!!
"100% aller Menschen sterben am Ende ihres Lebens." - desert_jin
Korollar: "Nimm dein Leben nicht zu ernst - du überlebst es sowieso nicht!" - mysQuirrel
"Das Leben ist eine sexuell übertragbare tödliche Krankheit" - esfrance|Millenius
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