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Belgischer Panzerwagen "Minerva"

Zwei belgische MG-Wagen in den ersten Kriegswochen. Nur einer der beiden besitzt wenigstens provisorische Panzerung
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Ein kleines wehrhaftes Land
Belgien war eines der ersten Länder, der sich mit dem Thema der motorisierten Kriegsführung beschäftigte. Bereits vor 1914 hatte es ausgiebige Versuche mit MG-bewaffneten Tourenwagen durchgeführt, und so mag es nicht verwundern, dass diese Idee auch sofort wieder aufgegriffen wurde, als die Kaiserliche Armee im August 1914 in das Land einmarschierte.
Anfangs schien sich das Konzept nicht zu bewähren: Die Fahrzeuge waren zu empfindlich gegen feindlichen Beschuß und auch nur in geringer Zahl vorhanden, so dass sie den deutschen Vormarsch kaum behinderten.
Die Belgier versuchten dieses Problem zu lösen, indem sie ihre Maschinengewehrwagen mit einer Panzerung aus bis zu 5 mm dicken Kesselblechen versahen. Vor allem Fahrzeuge vom Typ Minerva 38CV erwiesen sich hierfür als geeignet, da sie bis auf eine Umrüstung der Hinterräder auf Doppelbereifung keinerlei Modifikationen am Fahrgestell benötigten. Die meisten dieser Minerva-Panzerwagen waren rundherum mit Panzerblechen geschlossen, so dass die Besatzung über das offene Dach einsteigen musste. Lediglich einige Sichtöffnungen für den Fahrer und zwei türartige Klappen an der Motorfront unterbrachen diese Stahlhülle. Die übliche Bewaffnung war ein einzelnes Hotchkiss-MG in der Fahrzeugmitte, dass oft - aber nicht immer - mit einem kleinen Schutzschild für den Schützen versehen war.
Einige der letzten gebauten Exemplare erhielten auch ein geschlossenes Dach mit einem halbkugelförmigen MG-Turm darauf. Außerdem gab es auch einige Feldumbauten, bei denen das Maschinengewehr gegen eine französische 37 mm-Kanone ausgetauscht war.
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Minerva-Panzerwagen
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Wider den Feind in West und Ost
Die so verstärkten Panzerwagen kamen ab Ende August 1914 zunehmend an die Front und stellten für die Deutschen - deren Vormarsch mittlerweile an den Ufern der überfluteten Yser ins Stocken geraten war - eine regelrechte Plage dar: In einer Art Guerillataktik bekämpften sie deutsche Aufklärer, versorgten abgeschnittene Widerstandsnester mit Befehlen und Nachschub und sprengten mehr als einmal Brücken und Gleisknoten, kurz bevor die deutschen Vorauskommandos sie sichern konnten.
Besonders der schneidige und photogene Lieutenant Kervyn de Lettenhove wurde dadurch zu einem regelrechten Nationalhelden.
Nachdem sich der Krieg in Grabenkämpfen festgefressen hatte, blieb an der Westfront jedoch kaum noch etwas für die belgischen Panzerwagen zu tun. Darum machte der russische Zar Nikolaus II. den Vorschlag, einen Teil davon an die Ostfront zu verlegen. So machten sich im September 1915 knapp 330 belgische Freiwillige mit zwölf Morse-Panzerwagen und 28 Motorrädern von Brest aus per Schiff auf den Weg nach Russland. Sie kämpften bis 1917 erfolgreich in Galizien gegen die Österreicher und kehrten dann über Wladiwostok, San Francisco und New York nach Frankreich zurück.
Bis zur Eroberung der Minerva-Fabrik im Oktober 1914 wurden dort knapp unter 30 Panzerwagen gefertigt, die sich durch ihre Robustheit und Vielseitigkeit einen herausragenden Ruf erwarben. Das ging so weit, dass die belgische Armee jene Minervas, die den Krieg überlebten, noch bis 1935 einsetzte! Auch die Deutschen erbeuteten vier Minervas und setzten sie mit großem Erfolg bei der Eroberung Rumäniens 1916 ein.
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Lieutenant Kervyn de Lettenhove und seine Besatzung in ihrem Minerva
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| Technische Daten: |
Gewicht: 3.500 kg
Länge: 4,40 m
Breite: 1,75 m
Höhe: 2,84 m
Antrieb: 4 Zylinder-Minerva-Benzinmotor mit 40 PS
Geschwindigkeit: 48 km/h
Fahrstrecke: 240 km
Max. Panzerung: 5 mm
Bewaffnung: ein 8 mm-MG
Besatzung: 3 Mann
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| Autor |
Thema: Belgischer Panzerwagen "Minerva" |
 | Wilmo |
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Clan: Sturmfront-Kaarst
Postings: 2569
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Hat son bisschen was von einer schönen Limousine
[Editiert von Wilmo am 14.Aug.2004 um 17:32]
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Wir wissen, wo ein Krieg beginnt, aber wir wissen nicht, wo er endet - Otto von Bismarck

played for myChanges - BF2 EPS VII
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 | Cold|Heat |
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Clan: The Ameland Rockers
Postings: 983
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Mich würde interessieren ob der Minerva auch für BF1918 geplant ist (ist eigentlich die Belgische Armee nun fest eingeplant? ^^) und wenn ja in welcher Variation er kommen würde. Die mit offenem Dach und mit MG ohne Schutz (wie ganz unten zu sehen) fände ich noch am interessantesten 
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Denn Mord, hat er schon keine Zunge, spricht mit wundervollen Stimmen.
- Ave Caesar, morituri te salutant! -
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 | Wilmo |
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Clan: Sturmfront-Kaarst
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Und tödichsten und zugleich unbeliebtesten? 
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Wir wissen, wo ein Krieg beginnt, aber wir wissen nicht, wo er endet - Otto von Bismarck

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 | Cold|Heat |
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Clan: The Ameland Rockers
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Nunja sie währe dem Erhardt mit Sicherheit unterlegen, aber der Minerva kann ja auch auf einer Map ähnlich wie Sere de Rivieres eingesetzt werden, wo es nur einen oder mehrere Minervas als Fahrzeuge gibt. Dadurch dass er offen ist, ist er für Infanterie noch relativ gut zu eliminieren... okay ein Schild für das MG bräuchts vielleicht schon 
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Denn Mord, hat er schon keine Zunge, spricht mit wundervollen Stimmen.
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 | Trenchnut |
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Clan: Canadian Engineers
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Bis zur Eroberung der Minerva-Fabrik im Oktober 1914 wurden dort knapp unter 30 Panzerwagen gefertigt...
-die machen wir doch an einem Abend kaputt, oder?
Gruß Trenchnut
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OLD SOLDIERS NEVER DIE
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 | Kaiserjäger Goldi |
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ich glaub da reichen wenige stunden 
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 | NOCKZ |
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Mir richtigem Teamwork (ari+späher) in 10 minuten. 
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Früher oder später sterben wir alle - ihr früher, ich später ;-)
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 | Kaiserjäger Goldi |
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Clan: [BEF]
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gefunden:

das erwähnte spätere modell mit kuppel
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Clan: 0
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Schickes Bild aber wieso steht unten link Krieg von 1914-17?
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 | Parabellum |
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Clan: Team Frontline18
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Vielleicht weil das Bild von 1917 ist? 
Das Modell mit Kuppel ist übrigens von Sava, nicht von Minerva.
[Editiert von Parabellum am 08.Nov.2005 um 16:05]
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Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. (Napoléon Bonaparte)
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 | nA |
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Clan: 0
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ja gut...könnt sein
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 | Makin |
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Clan: Kein Clan
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Oder das Fahrzeug wurde 1917 zerstört
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Kein Plan überlebt die erste Feindberührung. (Helmuth von Moltke)
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 | Parabellum |
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Clan: Team Frontline18
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Und darum steht da "Le Guerre 1914-17" (Der Krieg 1914-17)?
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Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. (Napoléon Bonaparte)
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 | Makin |
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Clan: Kein Clan
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Vielleicht weil das Fahrzeug von 1914-1917 im Einsatz war und dann zerstört wurde.
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Kein Plan überlebt die erste Feindberührung. (Helmuth von Moltke)
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 | Kaiserjäger Goldi |
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Clan: [BEF]
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| Parabellum hat folgendes geschrieben: | Vielleicht weil das Bild von 1917 ist? 
Das Modell mit Kuppel ist übrigens von Sava, nicht von Minerva.
[Editiert von Parabellum am 08.Nov.2005 um 16:05] |
ich war mir ned sicher...
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 | Jagdpanther |
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Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348
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Vielleicht dachte der Autor, das der Krieg schon 1917 beendet sein würde - sieht man in deutschen Publikationen auch öfters, oder auf Andenken vom Schlachtfeld. Schließlich konnte keiner genau wissen, wann der Mist endlich vorbei ist...
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Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?
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 | nA |
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Könnt ich mir durchaus auch vorstelln!?
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 | =DFL= Feldwebel Schultz |
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Clan: DFL - L´Legion Etrangere
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Ja was isn jetz das?
Und hier ein cool aussehender Entwurf von Renault.

[Editiert von Tirpitz am 09.Nov.2005 um 13:25]
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 | Kaiserjäger Goldi |
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wenn ich mich ned irr is das obere ein gepanzerter ford T
ich denk die polen haben den eingesetzt 1920
das unere sieht aus wie eine mischung aus lancester und austin
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 | nA |
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Der flache vordere Teil kommt mir so komisch vor
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 | Kaiserjäger Goldi |
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Clan: [BEF]
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so sorry das erste is ein maxwell von 1915

http://www.oldrhinebeck.org/collect...mored%20car.htm
das andere sieht dem putilov garford ähnlich:

[Editiert von Kaiserjäger Goldi666666 am 09.Nov.2005 um 20:17]
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 | nA |
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Ja von den Rädern her!?
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