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| FL18 - Frontline18 .:. Französischer schwerer Panzer CA Saint Chamond |
 | :: Französischer schwerer Panzer CA Saint Chamond :: |  |
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Französischer schwerer Panzer CA Saint Chamond
Ungleiche Zwillinge
Wenn man sich die beiden ansieht, glaubt man es kaum, aber das berüchtigte "Rollende Krematorium" Schneider CA 1 und der berühmte CA Saint Chamond basierten ursprünglich auf den gleichen Bauplänen, ja sie sollten sogar ein und dasselbe Fahrzeug sein! Dennoch hatten die beiden Panzer später kaum noch eine Gemeinsamkeit.
Um diese Seltsamkeit zu erklären, muß man einen Blick zurück in das Jahr 1916 werfen: Damals Entwickelten der Schöpfer des CA 1, Colonel Jean-Baptiste Estienne, der Chefkonstrukteur von Schneider Eugene Brillié und zwei junge Konstrukteure der französischen Armee zusammen den Tracteur A, wie der Prototyp des späteren CA 1 damals offiziell hieß. Der Bauauftrag für die ersten 400 Exemplare ging auch, wie erwartet, an die Firma Schneider-Creuzot. Als jedoch eine zweite Serie von 400 Fahrzeugen an Schneiders größten Konkurrenten Compagnie Forges et Aciéres de la Marine et Homecourt (FAMH) in Saint Chamond vergeben werden sollte, verweigerte Brillié dieser die Nutzung der patentierten Heckkonstruktion des CA 1.
Der Service Technique Automobile, das Fahrzeugbeschaffungsamt der französischen Armee, zog darauf seine beiden Konstrukteure auf dem Projekt zurück und stellte sie FAMH zur Verfügung, um eine überarbeitete Version des Tracteur A mit geändertem Heck zu entwerfen.
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Char d'Assaut Saint Chamond
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Der Char Saint Chamond
Unter der Leitung von Colonel Emile Rimailho - der mit der berühmen 75 mm-Kanone M1897 einst das erste Schnellfeuergeschütz der Welt entwickelt hatte - entstand so ein Fahrzeug, dass kaum noch Ähnlichkeit mit dem ursprünglichen Entwurf hatte: Auf einem etwa 4,6 m langen Fahrwerk eines Holt-Traktors saß ein 8,7 m langer Aufbau aus Panzerstahl. Darin befanden sich neben der Bewaffnung ein vierzylindriger Panhard-Benzinmotor und ein großer Generator, der den Strom für zwei Elektromotoren lieferte, die wiederum die Ketten antrieben. Dadurch konnten beide Laufketten unabhängig von einander und stufenlos gesteuert werden, was dem Fahrzeug eine hervorragende Wendigkeit verlieh. Allerdings war das System auch wesentlich schwerer als das konventionelle Getriebe anderer Tanks seiner Zeit.
Ein weiteres ungewöhnliches Merkmal war, dass der CA St. Chamond eine separate Fahrerposition für Rückwärtsfahrt hatte, die vom hinteren MG-Schützen mitbedient wurde. So etwas findet man bis heute sonst nur bei Spähpanzern mit Radfahrwerk.
Eine wesentlich folgenreichere Eigenheit war die Hauptwaffe des Saint Chamond. Diese war eine Abart von Colonel Rimailhos eigenem 75er-Geschützes, welche aber bei der französischen Armee keinen Anklang gefunden hatte. Nun baute er das Geschütz stillschweigend in 'seinen' neuen Panzer ein.
Diese Waffe verlieh dem Tank eine gewaltige Feuerkraft, erhöhte aber das (ohnehin schon beachtliche) Fahrzeuggewicht noch weiter.
Nach den ersten 165 Exemplaren flog Rimailhos Betrug auf (er bekam für jede eingebaute Waffe eine Provision) und alle weiteren St. Chamonds erhielten stattdessen die konventionelle 75 mm-Kanone M1897, die auch die Feldartillerie verwendete.
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CA St. Chamond: Man sieht deutlich die Probleme, die der lange Aufbau mit sich brachte
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Einsatzerfahrungen
Der Char d’Assaut Saint Chamond hatte seinen ersten Kampfeinsatz am 5. Mai 1917, als 16 Fahrzeuge die französische Offensive bei Moule de Laffaulx unterstützen sollten. Allerdings blieben 15 davon beim Versuch, die deutschen Schützengräben zu überqueren, stecken.
Dies und die bitteren Erfahrungen mit dem CA 1 im Monat zuvor führten zu einer nochmaligen Überarbeitung des Entwurfes, bei der die Unterseite der Frontpartie stärker angeschrägt und zusätzliche Panzerplatten von 6,5 bis 8 mm Dicke montiert wurden. Außerdem wurde die Fahrzeugoberseite dachartig gewölbt, um Handgranaten abrutschen zu lassen.
Diese endgültige Version bildete dann für den Rest des Krieges die Hauptwaffe der Artillerie d’Assaut, der schweren französischen Panzerwaffe. Er wurde dabei zunehmend von Briten und Franzosen gleichermaßen geschätzt, da sein weitreichendes Geschütz die deutschen Artillerie- und MG-Bunker bereits auf wesentlich größere Entfernung wirksam bekämpfen konnte, als dies mit den leichteren 6pdr-Waffen der britischen Tanks der Fall war.
Dennoch wurde die Produktion im Mai 1918 nach 550 gebauten Exemplaren zugunsten des FT 17 eingestellt und die Artillerie d’Assaut aufgelöst. 54 CA St. Chamond wurden entwaffnet und zu gepanzerten Munitionstransportern unter dem Namen Char de Ravitaillement Saint Chamond umgebaut. Der Rest wurde verschrottet.
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Char de Ravitaillement Saint Chamond
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| Technische Daten: |
Gewicht: 22.000 kg
Länge: 8,69 m
Breite: 2,67 m
Höhe: 2,36 m
Antrieb: 4cyl Panhard-Benzinmotor mit 90 PS
Geschwindigkeit: 8,0 km/h
Fahrstrecke: 60 km
Max. Panzerung: 17 mm
Bewaffnung: eine 75 mm Kanone L/36 mit 106 Schuß und vier 8 mm-MGs mit zusammen 7.488 Schuß
Besatzung: 8 Mann
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| Autor |
Thema: Französischer schwerer Panzer CA Saint Chamond |
 | Kaiserjäger Goldi |
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Clan: [BEF]
Postings: 6163
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Sehr schöner Artikel...
das einzige was mich gewundet hat ist warum der
Panzer so lang sein musste. könnte mir das mal jemand
erklären? bitte
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 | Parabellum |
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Clan: Team Frontline18
Postings: 5411
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Ein komplettes Feldgeschütz incl. genügend Freiraum für den Rücklauf, der Motor, der Generator und noch Platz für das Heck-MG - und das alles hintereinander. Kürzer ließ sich das wohl nicht machen.
Hier mal ein Photo aus der Bauhalle...

...und drei weitere im Einsatz...



Da war nicht wirklich viel Platz in der Kiste!
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Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. (Napoléon Bonaparte)
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 | Kaiserjäger Goldi |
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Clan: [BEF]
Postings: 6163
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danke das wollte ich wissen 
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 | Die Granate |
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Clan: BAC
Postings: 1175
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Ist da schonmal einer von dem Rückstoß der Kanone erschlagen worden?
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 | †ageÐieb |
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Clan: FL18
Postings: 997
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para, wieder einmal ein hammer artikel. macht spass es zu lesen.
*gj*
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 | Wilmo |
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Clan: Sturmfront-Kaarst
Postings: 2569
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Der war schon älter lol
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Wir wissen, wo ein Krieg beginnt, aber wir wissen nicht, wo er endet - Otto von Bismarck

played for myChanges - BF2 EPS VII
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 | -=F=-]DEFENDER[ |
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Clan: Team Franken
Postings: 366
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auch wenn der artikel schon älter ist,ist er trotzdem gut gemacht.
hab gestern erst einen bericht gesehen von der schweiz.
die rüsten total ab (wegen verschrotten im obrigen artikel)
die haben die modernen panzer einfach mit bagger mit entsprechenden greifern auseinandergebrochen.
unglaublich wie einfach die das gemacht haben.
ausserdem haben die noch tausende panzer und lafetten die keiner kaufen will.
haben die noch nie was von e-bay gelesen?
von 1000 m-113 schützenpanzern haben die gerade mal 180 stück verkauft,um den rest kümmert sich der bagger.
ich denke mal das die damals die CA ST.Chamond in kleine handliche geschosse für die ari eingeschmolzen haben.
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wo ich bin geht was schief......aber ich kann ja nicht überall sein
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 | mysquirrel |
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Clan: Kein Clan
Postings: 1759
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Die Schweiz rüsted ab weil sie keine Lager Platz für die ganzen Sachen haben.
Die Armee musste sogar Kampfanzüge verbrennen die sie für viele Milionen Franken gekauft haben!
Die Anzüge kann man ja nicht Gut bei E-Bay verkaufen weil dann irgend welche Terroristen darin rumlaufen und jeder denkt das seien Schweizer Soldaten. (Ist glaubs im Kosovo Krieg mal vorgekommen.)
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 | Kaiserjäger Goldi |
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Clan: [BEF]
Postings: 6163
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ich find´s etwas lolig...
aber die schweitzer ham´s ja *s*
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 | Radetzky |
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Clan: european.Xtreme.elite
Postings: 570
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Die Schweizer haben ja die blutigen Milliarden vom Herrn Schicklgruber, die können sich's wirklich leisten...
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Austriae est imperare orbi universo
Motto einer Österreichischen Minensucheinheit im Kosovo:
"Wer suchet der findet, wer drauftritt verschwindet."
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 | †ageÐieb |
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Clan: FL18
Postings: 997
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allg.: schei** egal wie alt der artikel ist, mir gefällt er und hab ihn erst jetzt gelesen. 
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 | Kaiserjäger Goldi |
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Clan: [BEF]
Postings: 6163
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tja ein großteil des vermögens der romanovs is auch in der schweitz...
ich sollte mehr artikel lesen dann tun das auch andere 
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