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FL18 - Frontline18 .:. Österreichisch-ungarisches Jagdflugboot "Hansa-Brandenburg Typ A"

:: Österreichisch-ungarisches Jagdflugboot "Hansa-Brandenburg Typ A" ::

Österreichisch-ungarisches Jagdflugboot
"Hansa-Brandenburg Typ A"


Hansa-Brandenburg W.18 in deutschen Diensten

Bereits 1910 begann die K.u.K. Marinesektion sich eingehend mit dem Einsatz von Luftfahrzeugen zur Unterstützung der Flotte zu beschäftigen. Anders als in den meisten anderen Staaten richtete man dabei sein Augenmerk weniger auf Luftschiffe, als vielmehr auf Flugboote und Wasserflugzeuge. Von diesen erhoffte man sich (zu Recht) ein höheres Entwicklungspotential. Zu diesem Zweck wurde auf der Insel Santa Catarina im Hafen von Pola eine Seeflugzeugstation eingerichtet und verschiedene ausländische Maschinen zu Erprobungszwecken angekauft. Parallel dazu begann die Seeflugzeugstation auch mit dem Bau eigener Flugzeuge nach Entwürfen des Dipl.Ing Josef Mickl.
Der erste Einsatz der Seeflieger erfolgte dann 1913 im Zuge der Blockade von Skutari (Albanien) durch einen internationalen Flottenverband. Dazu wurde in Kumbor im Golf von Cattaro eine Küstenflugstation errichtet, von wo die Maschinen nicht nur Erkundungsflüge unternahmen, sondern auch die ersten Luftbilder der Küste heimbrachten.
Ab 1914 wurden die K.u.K. Seeflieger vor allem zur Aufklärung des Küstenvorfeldes, zur Abwehr feindlicher Luftschiffe und zur Bombardierung von Küstenstädten eingesetzt. Die hauptsächlich eingesetzten Flugzeugtypen waren dabei die Lohner Typ L, Phönix Typ K und Hansa-Brandenburg Typ K - allesamt einmotorige Doppeldecker-Flugboote mit zwei (in der Hansa-Brandenburg drei) Mann Besatzung.
Ab Ende 1915 begannen die Italiener zunehmend, die österreichisch-ungarischen Küstenstädte mit ihren großen Caproni-Bombern unter Begleitschutz durch Nieuport 11-Jäger anzugreifen. Daher kam für die K.u.K.-Seeflieger als zusätzliche Aufgaben das frühzeitige Abfangen der Feindflugzeuge über der Adria hinzu. Als Zwischenlösung wurde eine Anzahl deutscher Fokker E.III-Jäger mit Radfahrgestell unter dem Namen Fokker Typ A angekauft.


Dreiseitenriß der Hansa-Brandenburg Typ A

Wesentlich besser für einen Einsatz über See waren natürlich Wasserflugzeuge oder Flugboote geeignet und so sah die K.u.K. Seefliegertruppe sich bereits frühzeitig nach einem geeigneten Typ um. Die Wahl fiel schließlich auf die Hansa-Brandenburg CC (nach dem Besitzer der Firma Camillo Castiglione benannt). Diese Maschine war vom Chefkonstrukteur der Firma Ernst Heinkel nach österreichischen Wünschen als elegantes einsitziges und einmotoriges Flugboot entworfen worden. Die Flügelkonstruktion basierte dabei auf der, beim österreichisch-ungarischen Heer eingesetzten, Hansa-Brandenburg D.I mit einem auffälligen"Stern" aus V-förmigen Streben zur Stabilisierung. Dazwischen war ein unverkleideter 200 PS-Reihenmotor mit Druckpropeller von Hiero oder Austro-Daimler aufgehängt. Der Pilot saß direkt vor dem unteren Flügel.
Trotz des wenig schmeichelhaften Spitznamens "Die Spinne" war die Hansa-Brandenburg Typ A (wie die CC in österreichischen Diensten hieß) ausgesprochen beliebt und erfolgreich. Insgesamt wurden ab März 1916 105 Exemplare des Typs A von Hansa-Brandenbung und Phönix gebaut. Auch die deutsche Marine kaufte 25 Exemplare unter der Bezeichnung Hansa-Brandenburg W.18, setzte sie aber nur selten ein.
Im Vergleich mit ihren direkten Gegnern auf italienischer Seite - der Hanriot HD.1 und der SPAD S.VII - war der Typ A zwar etwas langsamer, hatte dafür aber eine höhere Wendigkeit. Außerdem waren die späteren Baulose mit zwei MGs bestückt, während die italienischen Jäger nur eines hatten.


Die Hansa-Brandenburg Typ A von LschLt Gottfried von Banfield als Modell

Der berühmteste Nutzer der Hansa-Brandenburg Typ A war Linienschiffsleutnant Gottfried von Banfield, den Freund und Feind als "Adler von Triest" kannten. Mit verschiedenen Flugbooten (L 16, A 11, A 24) erzielte er insgesamt achtzehn Abschüsse, davon vier gegen Luftschiffe (weitere drei Abschüsse blieben unbestätigt). Der berühmteste seiner Luftsiege dürfte dabei der vom 31.Mai 1917 sein, als die K.u.K. Seeflieger zur Unterstützung des Heeres in der 10.Isonzoschlacht eingesetzt wurden und ihm der erste Nachtabschuß der Luftfahrtgeschichte gelang. Später zeichnete er sich dann vor allem als Kommandeur der Seeflugstation Triest aus. Als einziger K.u.K. Flieger erhielt Banfield am 17.August 1917 den Maria-Theresia-Orden (die höchste Auszeichnung Österreich-Ungarns).
Nach dem Krieg erbte Banfield eine Bergungsgesellschaft und wurde während und nach dem Zweiten Weltkrieg vor allem mit der Hebung von Schiffswracks bekannt. Als sein Glanzstück galt dabei die Hebung von einigen Schiffen, die im Zweiten Nahostkrieg (1956) durch britisch-französische Luftangriffe im Suez-Kanal versenkt worden waren.


Linienschiffsleutnant Gottfried von Banfield, der "Adler von Triest"
(1890-1986)
Technische Daten
Antrieb: 200 PS Hiero- oder Austro-Daimler-Reihenmotor
Spannweite: 9,30 m
Länge: 7,70 m
Höhe: 3,58 m
Startgewicht: 1.030 kg
Höchstgeschwindigkeit: 175 km/h
Gipfelhöhe: 4.800 m
Flugzeit: 210 Minuten
Bewaffnung: ein oder zwei MG08/15
Besatzung: 1

20. August 2004 - 10:13
( Parabellum )

Deutsche Foren >> Kommentare > Österreichisch-ungarisches Jagdflugboot "Hansa-Brandenburg Typ A"
Antwort erstellen
 Autor Thema: Österreichisch-ungarisches Jagdflugboot "Hansa-Brandenburg Typ A"
Sentenza
05.09.2004 um 10:36 QuoteProfileSend PM

Clan: 0
Postings: 1344

hut ab, sehr guter artikel!
auf den ersten blick würde man solchen flugbooten ihre leistungsfähigkeit nicht ansehen, doch sie waren - wie beschrieben - sehr erfolgreich...
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Parabellum
05.09.2004 um 12:11 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Frontline18
Postings: 5411

Jep, die italiener haben sich auch nach Kräften bemüht, ein würdiges Gegenstück zu bauen, was ihnen dann auch mit der recht ähnlichen Macchi M.5 gelang:


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Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. (Napoléon Bonaparte)
 
Radetzky
05.09.2004 um 12:23 QuoteProfileSend PM

Clan: european.Xtreme.elite
Postings: 570

ein schöner Artikel von schönen Flugzeugen

wie lang war eigentlich der Start- bzw landeweg von den Wasserflugzeugen damals? Etwas länger als an land, oder?

[Editiert von Radetzky am 05.Sep.2004 um 12:25]
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Austriae est imperare orbi universo
Motto einer Österreichischen Minensucheinheit im Kosovo:
"Wer suchet der findet, wer drauftritt verschwindet."
 
Parabellum
05.09.2004 um 14:50 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Frontline18
Postings: 5411

Gute Frage...

Die meisten landgestützten hatten so etwa 50-80m Startstrecke, mit starkem Gegenwind sogar noch weniger. Bei einem Flugboot tippe ich wegen des hohen Wasserwiderstandes auf etwa das anderthalbfache bis doppelte.
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NOCKZ
05.09.2004 um 16:20 QuoteProfileSend PM

Clan: Anti - Clan
Postings: 626

Punk's not dead ! :|
Jep, da kann ich nur zustimmen, schöner Artikel!
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Früher oder später sterben wir alle - ihr früher, ich später ;-)
 
Panzerdivision Tiger II
06.09.2004 um 12:49 QuoteProfileSend PM

Clan: Kein Clan
Postings: 51

Er wird euch alle fressen ! Muhahahaha
Das ding wäre sicherlich bei bf 1918 geil und echt guter Artikel.
 
Sentenza
06.09.2004 um 13:33 QuoteProfileSend PM

Clan: 0
Postings: 1344

da geb ich dir recht, wär nett, das teil!

da kommt mir ein gedanke:
würde mich - auch im zusammenhang mit BF1918 - interessieren, ob maschinen mit druckpropeller vorteile im hinblick auf die feuerrate ihrer MGs hatten.
bei synchronisierten systemen musste das MG ja jede halbe propellerumdrehung aussetzen, damit man sich nicht die luftschraube abschoss.

wenn man also mit halber drehzahl flog, müsste die schussfrequenz eine andere gewesen sein als bei vollgas...

[Editiert von Cpt. Sentenza am 06.Sep.2004 um 13:37]
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Parabellum
06.09.2004 um 14:14 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Frontline18
Postings: 5411

Cpt. Sentenza hat folgendes geschrieben:
wenn man also mit halber drehzahl flog, müsste die schussfrequenz eine andere gewesen sein als bei vollgas...

Du wirst lachen: Die flogen immer Vollgas! Eine Gasregelung war schlichtweg nicht vorhanden und zum Landen blieb ihnen nichts anderes übrig, als in regelmäßigen Abständen den Motor aus- und wieder einzuschalten!

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Sentenza
06.09.2004 um 14:27 QuoteProfileSend PM

Clan: 0
Postings: 1344

das mit dem motor ein- und ausschalten, war mir bekannt.
schätze aber, dass das nur bei umlaufmotoren zutraf. ein reihenmotor müsste wie bei einem auto über die drosselklappe zu steuern gewesen sein...

jedoch gab es afaik bei der Sopwith F.1 Camel mit dem Gnome Monosoupape umlaufmotor die möglichkeit, die zündung teilweise abzuschalten, sodass der motor auf 1, 3, 5, 7 oder 9 zylindern lief.
beim umschalten von 1 auf 9 gab es dann einen gewaltigen flammenstoß bzw. einen "sanften" druck an der wirbelsäule

dass unsynchronisierte MGs schneller schossen ist also nicht gesagt, copy?

[Editiert von Cpt. Sentenza am 06.Sep.2004 um 14:36]
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Parabellum
06.09.2004 um 15:10 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Frontline18
Postings: 5411

Gerade bei der Camel weiß ich, daß man den Motor nicht drosseln konnte. In einem Artikel über die noch flugfähige Camel von Old Rhinebeck Aerodrome habe ich das nämlich zum ersten mal gelesen!

[Editiert von Parabellum am 06.Sep.2004 um 15:11]
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Sentenza
06.09.2004 um 15:41 QuoteProfileSend PM

Clan: 0
Postings: 1344

hm...ich werd mal meine quelle checken...
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Sentenza
06.09.2004 um 19:04 QuoteProfileSend PM

Clan: 0
Postings: 1344

ne, scheinbar doch.
hab nochmal nachgelesen: der 150 PS Monosoupape hatte ne einstellbare zündung
wie auch immer...
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Sir Gigus
12.08.2005 um 12:53 QuoteProfileSend PM

Clan: Kein Clan
Postings: 1

Bin gerade durch Zufall über dieses Forum gestolpert und bin echt begeistert. Bitte nicht auslachen, aber eine Frage: Wann und wo gibts diese Mod?

__________________
viribus unitis!
 
Kopernikus
12.08.2005 um 12:58 QuoteProfileSend PM


Clan: The Ameland Rockers
Postings: 2319

hahahah, nein Scherz...

Also, erstmal willkommen hier.

Aktuell ist die Version 2.0 für Battefield 1942, downloadbar auf allen gängigen großen BF-Downloadseiten, z.B. hier: http://battlefield2.filefront.com/

Geplant ist für die nächsten Wochen noch eine Version 2.01 für BF1942, danch stellen wir die arbeiten dafür ein und konzentrieren uns auf die erste Version für Battlefield 2. Wann die fertig ist, steht aber noch in den Sternen.
__________________
SI VIS PACEM, PARA BELLUM
http://www.tar-clan.de/


 
Oblt Lukasch
06.02.2006 um 17:46 QuoteProfileSend PM

Clan: 0
Postings: 1

Hallo, ich hab mich spontan angemeldet wie ich zu meiner großen Freude einen Artikel abseits vom WW1-Aviation Mainstream ( Fokker DVII, MvR ... ) gefunden hab. Es ist leider viel zu selten, dass sich jemand mit sowas exotischem wie der Altösterreichischen Marinefliegerei beschäftigt.
Zur aufgetauchten "Dauervollgas"-Thematik:

Die Praxis mit dem "Blip" oder "Coupe"- Switch findet ausschließlich bei Umlaufmotoren statt, da diese keinen Vergaser in dem Sinn, sondern lediglich eine "Spritzdüse" haben.
Die Reihensechser von Austro-Daimler und Hiero ( wie sie in den späteren Flugbooten ausschließlich verwendung fanden ) haben einen "richtigen" Vergaser ( mit Schwimmerkammer und Drosselklapper und ... ), der eine Leistungsreduktion ohne "Zündschalterakrobatik" ermöglicht.

Zu Lschlt. v. Banfield:

Bei den Aufgezählten Flugbooten handelt es sich nur in einem Fall um eine Hansa-Brandenburg CC/W.18.
Das mit L-Kennung dürfte von Lohner sein ( M- oder T- Modell ).
A-11 ist ein Einzelstück, Oeffag Modell H, Konstrukteur Josef Mikl, Bekannt als "Blauer Vogel" oder "Blaues Wunder".








 
Lord_Pyro
29.03.2006 um 19:30 QuoteProfileSend PM

Clan: 0
Postings: 1216

Blut wäscht, Feuer reinigt!
ich hätt ma ne frage zur kampftaktik
wie zur hälle machen die in so nem flugboot ihre abschüsse?
es mag ja recht wendig sein, doch kann ich mir nicht vorstellen, wie so ein ding ne spadauskurven will
und soviel kann doch ein heckmg nich reißen, dass 2-3spads das problem nich lösen können
oderdoch?
__________________


 
Sentenza
29.03.2006 um 20:05 QuoteProfileSend PM

Clan: 0
Postings: 1344

Naja, zumindest grundsätzlich kann man sagen, dass in einem Luftkampf nicht nur die Wendigkeit und Geschwindigkeit zählt.
Nicht zu vernachlässigen ist zB auch die Handhabung des Flugzeuges, die uA von der Flächenbelastung abhängt. Ich weiß zwar nicht, wie es hier jeweils bei der SPAD VII und der Typ A aussieht, doch die SPAD war glaube ich nicht gerade einfach zu fliegen.
Wenn man schon die halbe Zeit damit verbringt, oben zu bleiben, dann hat man sicher seine Nachteile im Kampf.
__________________
See the most beautiful jetfighter aircraft in action.

 
=DFL= Feldwebel Schultz
29.03.2006 um 20:43 QuoteProfileSend PM

Clan: DFL - L´Legion Etrangere
Postings: 2407

Legion Etrangere
Mag sein. Ist auf jeden ein sehr guter Artikel!

macht doch auch was über das Italienerdings!
__________________

 
Lord_Pyro
29.03.2006 um 20:48 QuoteProfileSend PM

Clan: 0
Postings: 1216

Blut wäscht, Feuer reinigt!
oh man, du bist ja jetzt echt der schulz XD

naja wie dem auch sei, ich geh doch davon aus, dass wenn man n zangenmanöver macht, man mit 2 spads ein unwendiges flugboot doch leicht schafft
das heckmg hat ja mit einem schon zu tun da is immer eine seite ungedeckt
außer man hat begleitschutz
__________________


 
=DFL= Feldwebel Schultz
29.03.2006 um 20:59 QuoteProfileSend PM

Clan: DFL - L´Legion Etrangere
Postings: 2407

Legion Etrangere
I hob nix gsehn. Goaanix!
__________________

 
Lord_Pyro
29.03.2006 um 21:01 QuoteProfileSend PM

Clan: 0
Postings: 1216

Blut wäscht, Feuer reinigt!
und oach nix g'hört

ich liebe diese serie XD
__________________


 
=DFL= hOMEr_jAy
29.03.2006 um 21:04 QuoteProfileSend PM

Clan: Die Fremdenlegion
Postings: 589

[83]Lord_Pyro hat folgendes geschrieben:
und oach nix g'hört

ich liebe diese serie XD

ja des is geil ^^ hab ich früher immer angeguckt..kommt des eigentlich noch?
__________________

MIT GOTT FÜR KAISER UND VATERLAND!
 
Lord_Pyro
29.03.2006 um 21:06 QuoteProfileSend PM

Clan: 0
Postings: 1216

Blut wäscht, Feuer reinigt!
nichmehr auf kabel1 was andere is mir nich bekannt

aber zurück zum thema
will mehr über das kampfverhalten von nem flugboot wissen
hatten die auch bomben dabei?
um z.b. schiffe anzugreifen
__________________


 
=DFL= Feldwebel Schultz
29.03.2006 um 21:07 QuoteProfileSend PM

Clan: DFL - L´Legion Etrangere
Postings: 2407

Legion Etrangere
Leider nein.
__________________

 
Sentenza
29.03.2006 um 21:14 QuoteProfileSend PM

Clan: 0
Postings: 1344

"Is scho recht, Herr Kommandant!" - Werden die vllt. wieder mal wo gespielt? Ich hoffe es!

Um noch mal drauf zurückzukommen: das hier ist was anderes als die großen Flugboote, die zur Aufklärung verwendet wurden, das hier ist ein Jagdflugboot. Da gibts auch kein Heck-MG, von dem hier die Rede ist.
Die Dinger waren den landgestützten italienischen Jägern (zB Hanriot HD-1) teils überlegen.
Umgekehrt war die spätere Macchi M.5 der Italiener schneller als die ö.u. Phönix-Jagdeinsitzer, die vom Land aus operierten.
Man darf hier auch nicht vergessen, dass die Maschinen an der Adria auch nicht ganz die Qualität der Jäger an der Westfront erreichten.

@Bomben:
gucksdu hier: http://www.doppeladler.com/kuk/seeflieger.htm
oder hier:
http://www.kuk-kriegsmarine.at unter "Flugboot"

auf letzterer Seite gabs mal tolle Bilder, aber die sind scheinbar alle verschwunden...dennoch - ein paar techn. Daten gibts zu sehen.

[Editiert von Cpt. Sentenza am 29.Mar.2006 um 21:22]
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Makin
30.03.2006 um 11:36 QuoteProfileSend PM

Clan: Kein Clan
Postings: 1198

Use the Dark Side and you are stronger than everything
Ich hab gelesen, dass die Gefahr von Flugzeugen so zunahm, dass die K.u.K Kriegsmarine plante ihre neuen Schlachtschiffe mit 15cm Zweizewck Geschützen auszurüsten.
__________________
Kein Plan überlebt die erste Feindberührung. (Helmuth von Moltke)
 
Lord_Pyro
30.03.2006 um 13:14 QuoteProfileSend PM

Clan: 0
Postings: 1216

Blut wäscht, Feuer reinigt!
wen das thema ww1 flugzeuge intressiert, der sollte auf dieses spiel warten

http://www.gennadich.com/forum/view...opic.php?t=1500

es ist von den machern von IL2 verspricht demnach die höchsten realismusqualitäten und eine schöne grafik
__________________


 
Parabellum
31.03.2006 um 09:53 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Frontline18
Postings: 5411

Makin hat folgendes geschrieben:
Ich hab gelesen, dass die Gefahr von Flugzeugen so zunahm, dass die K.u.K Kriegsmarine plante ihre neuen Schlachtschiffe mit 15cm Zweizewck Geschützen auszurüsten.

Nicht ganz: Skoda hatte derartige Geschütze für künftige Großkampfschiffe vorgeschlagen, aber allein schon das Munitionsgewicht von ~75kg bei Patronenmunition (die für Flak aufgrund der hohen Feuergeschwindigkeit zwingend ist) machte diese Idee unsinnig. In den amtlichen Plänen blieb es daher immer bei der Trennung in Mittelartillerie (15cm) und Flak (9cm).
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Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. (Napoléon Bonaparte)
 
Makin
31.03.2006 um 10:10 QuoteProfileSend PM

Clan: Kein Clan
Postings: 1198

Use the Dark Side and you are stronger than everything
Stimmt habe hier was darüber gefunden war nur geplant hier der text:

Die Schlachtkreuzervorstudie IV
Diese Interimsstudie wurde gemeinsam mit den Analogentwürfen für 42-cm-Kaliber im Dezember 1917 vorgelegt und zeigt erstmals eine waffentechnische Antwort auf den verstärkten Luftkrieg in der Adria — tägliche Luftangriffe auf Pola waren damals keine Seltenheit. Vermutlich zum erstenmal im zeitgenössischen Kriegsschiffbau sind anstatt der 9-cm-Flak der früheren Studien nun vier 15-cm-Zweizweckgeschütze mit 85° Höhenrichtbereich in gepanzerten Drehtürmen an Deck vorgesehen. Da man aber von den 18 Rohren konventioneller Mittelartillerie in Kasematten nicht abgehen wollte, und wegen des vermehrten Gewichtsbedarfes der vier Flaktürme, mußte nun allerdings das Tonnagelimit angehoben werden. Man hatte sich offensichtlich damit abgefunden, daß für die neue Großkampfschiffs-Generation wohl oder übel neue Dockmöglichkeiten geschaffen werden mußten.

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Kein Plan überlebt die erste Feindberührung. (Helmuth von Moltke)
 
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