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FL18 - Frontline18 .:. Die Woche vom 17. August bis 23. August 1914

:: Die Woche vom 17. August bis 23. August 1914 ::

Die Woche vom 17. August
bis 23. August 1914

Montag, 17. August 1914:

Westfront:
  • Im Elsaß rücken die Franzosen wieder vor und nehmen Marsal und Chateau-Salins ein.
  • Der Befehlshaber der BEF, General Sir John French, richtet sein Hauptquartier bei Le Cateau ein.
Balkanfront:
  • Die Schlacht am Jadar, bei der Österreich-Ungarn einen Durchbruch durch die serbischen Verteidigungslinien zwischen Loznica und Shabats erzwingen will, beginnt.
Krieg zur See:
  • Ein österreichisch-ungarischer Verband aus dem Kleinen Kreuzer Zenta und dem Zerstörer Ulan trifft vor Antivari (Montenegro) auf das französische Mittelmeergeschwader mit 17 Schiffen (darunter alleine 5 Schlachtschiffe!). Nach einstündigem Gefecht sinkt die Zenta, der Zerstörer kann entkommen.
Diplomatie & Politik:
  • Die belgische Regierung wird von Brüssel nach Antwerpen verlegt.
  • Angesichts der Unruhen in Irland und der Verlegung der meisten Armeeeinheiten auf den Kontinent gründet Großbritannien eine paramilitärische Bereitschaftspolizei: Die Special Constables, die noch heute existieren.

Dienstag, 18. August 1914:

Westfront:
  • Die Deutschen besetzen Tirlemont (Belgien).
  • In Lothringen erobern die Franzosen Saarburg und unterbrechen damit die Verbindung zwischen Metz und Straßburg.
Ostfront:
  • Zwei russische Armeen unter General Brussilov marschieren in Galizien ein.
Balkanfront:
  • Die Schlacht am Jadar geht weiter: Shabats wird von den Serben zurückerobert.

Mittwoch, 19. August 1914:

Westfront:
  • Die Deutschen erreichen die belgisch-französische Verteidigungslinie zwischen Dinant und Neufchateau. Louvain wird erobert.
  • Die belgische Feldarmee wird bei Aerschot geschlagen und zieht sich nach Antwerpen zurück.
Ostfront:
  • Der österreichisch-ungarische Vormarsch in Polen kommt bei Kyeltsi zum Stehen.
Balkanfront:
  • Die Schlacht am Jadar endet mit einem Sieg der Serben.

Donnerstag, 20. August 1914:

Westfront:
  • Die Belgier evakuieren Brüssel, kurz bevor die Deutschen dort einmarschieren.
  • Deutsche Artillerie beginnt mit der Beschießung von Namur.
  • Die Deutschen starten eine Gegenoffensive in Lothringen. Saarburg und Morhange werden zurückerobert.
  • Die BEF hat sich im Raum Avesnes-Le Cateau fertig versammelt.
Ostfront:
  • In Ostpreußen endet die Schlacht von Gumbinnen mit einem russischen Sieg. Gumbinnen, Goldap and Lyck werden besetzt.
Balkanfront:
  • Die österreichisch-ungarischen Truppen ziehen sich in Unordnung vom Jadar zurück.
Kolonien:
  • Deutsche Truppen erobern Taveta (Kenia) und unterbrechen damit die Eisenbahn nach Uganda.
Zivilleben:
  • Papst Pius X. (*2.6.1835 als Giuseppe Sarto) stirbt im Vatikan an Altersschwäche.

Freitag, 21. August 1914:

Westfront:
  • Die Belgier ziehen sich aus Namur zurück.
  • Die Schlacht von Charleroi (Belgien) zwischen Deutschen und Franzosen beginnt.
  • Die BEF rückt auf Mons vor.
Ostfront:
  • Die russische Zweite Armee unter General Samsonov rückt in Ostpreußen weiter vor und besetzt Allenstein, Neidenburg, Soldau und Johannisburg.
Kolonien:
  • Deutsche Truppen marschieren von Deutsch-Südwest aus in Südafrika ein.

Samstag, 22. August 1914:

Westfront:
  • Namur wird evakuiert.
  • Die Schlacht von Charleroi endet mit einer französischen Niederlage.
  • Nach dem Verlust von Luneville zieht sich die französische Armee in Elsaß-Lothringen auf breiter Front zurück.
Ostfront:
  • Die Russen evakuieren Kyeltsi (Polen) angesichts heranrückender österreichisch-ungarischer Verstärkung.
Balkanfront:
  • Shabats und Loznica fallen endgültig wieder an die Serben. Ein Versuch der Österreicher, an der Drina eine Verteidigungslinie zu errichten scheitert.

Sonntag, 23. August 1914:

Westfront:
  • Die Deutschen besetzen Namur.
  • Deutscher Generalangriff zwischen Charleroi und Dinant: Die Schlacht um Mons beginnt.
  • Die Franzosen ziehen sich weiter aus Elsaß-Lothringen zurück. Die Verteidigungslinien an Sambre and Maas werden geräumt.
Ostfront
  • Die Deutschen evakuieren Insterburg. Bei Frankenau kommt es zur Schlacht, die die Russen gewinnen.
  • In Galizien marschieren die Russen in Brody und Tarnopol ein.
  • General Paul von Hindenburg wird zum deutschen Oberbefehlshaber in Ostpreußen ernannt.
Kolonien:
  • Die Japaner schließen Tsingtao zu Land und zur See ein und beginnen mit der Beschießung der Stadt.
Diplomatie & Politik:
  • Japan erklärt Deutschland den Krieg.

25. August 2004 - 10:20
( Parabellum )

Deutsche Foren >> Kommentare > Die Woche vom 17. August bis 23. August 1914
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 Autor Thema: Die Woche vom 17. August bis 23. August 1914
uqkza|nVidea
14.09.2004 um 21:19 QuoteProfileSend PM

Clan: -=DHA=- Die Hungrigen Adler
Postings: 524

Ich wusste garnet das japan deutschland den krieg erklährt hat...wie sind die denn vom arsch der welt bis hierher gekomme?!
__________________

 
Jagdpanther
14.09.2004 um 21:29 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348

He's watching YOU...
Überhaupt nicht, dazu hatten sie auch gar keine Lust. Sie haben sich einfach alle deutschen Besitzungen innerhalb ihrer Reichweite geschnappt, will sagen die Marianen, die Karolinen und Tsingtau - und einfach behalten (außer Tsingtau, das an China zurückgegeben wurde). Den Rest der pazifischen Besitzungen Deutschlands rissen sich Australier, Briten und Neuseeländer unter den Nagel.
__________________
Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?


 
Parabellum
14.09.2004 um 22:47 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Frontline18
Postings: 5411

Naja, ein bischen näher kamen uns die Japaner schon:

Um der ständig zunehmenden U-Boot-Gefahr in Atlantik und Mittelmeer entgegenzuwirken verlegte im April 1917 ein Verband aus dem Kreuzer Akashi und der 10. (Katsura, Kaede, Kusunoki, Ume) und 11.Zerstörer-Flottille (Matsu, Kashiwa, Sakaki, Sugi) nach Malta, um von dort aus gegen die deutschen und österreichisch-ungarischen U-Boote im Mittelmeer vorzugehen.

Im Herbst 1917 wurde das japanische Mittelmeergeschwader noch um den Panzerkreuzer Nisshin und die 15.Zerstörer-Flottille (Momo, Kashi, Hinoki, Yanagi) verstärkt.
__________________
Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. (Napoléon Bonaparte)
 
Wilmo
14.09.2004 um 23:07 QuoteProfileSend PM

Clan: Sturmfront-Kaarst
Postings: 2569

FCK
Haben die Schiffe auch etwas "sinnvolles" geleistet?
__________________
Wir wissen, wo ein Krieg beginnt, aber wir wissen nicht, wo er endet - Otto von Bismarck

played for myChanges - BF2 EPS VII
 
Parabellum
14.09.2004 um 23:13 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Frontline18
Postings: 5411

Die Franzosen hatten kaum genug Zerstörer, um ihre eigenen Kriegsschiffe zu schützen und die Engländer hatten alleine nicht genügend Zerstörer im Mittelmeer, um die deutschen und österreichisch-ungarischen U-Boote daran zu hindern, die lebenswichtige Nachschubroute Suez Kanal - Malta - Gibraltar anzugreifen. Da kamen die Japaner gerade recht!
__________________
Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. (Napoléon Bonaparte)
 
uqkza|nVidea
14.09.2004 um 23:20 QuoteProfileSend PM

Clan: -=DHA=- Die Hungrigen Adler
Postings: 524

danke für die info!
__________________

 
Kaiserjäger Goldi
15.09.2004 um 16:17 QuoteProfileSend PM


Clan: [BEF]
Postings: 6163

Viribus Unitis
weiß eigentlich jemand warum sie sich nachher angenähert haben?
__________________


 
Parabellum
15.09.2004 um 16:52 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Frontline18
Postings: 5411

Wer?
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Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. (Napoléon Bonaparte)
 
Jagdpanther
15.09.2004 um 17:25 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348

He's watching YOU...
Vermutlich Deutschland und Japan. Ich denke, der Grund war, daß beide Länder militaristische und totalitäre Systeme hatten, deren Interessen auf Expansion zu Lasten anderer Mächte, besonders Englands und Rußlands, gerichtet waren. Es war also nur natürlich, den Schulterschluß zu suchen. Dabei war die Zusammenarbeit zwischen den Bündnispartnern aber erheblich loser als auf alliierter Seite. Es wurden lediglich gegenseitige Operationsgebiete abgesteckt, aber keine gemeinsamen Unternehmungen begonnen. Dabei hätten Entlastungsangriffe des jeweils anderen Partners Deutschland oder auch Japan spürbare Vorteile bringen können, aber die Führer beider Länder dachten nicht in solchen Kategorien und hatten eher beschränkte Horizonte. In der letzten Kriegsphase schickten die Deutschen den Japanern logistische und technische Unrterstützung, so sollte etwa ein deutscher Offizier die Luftverteidigung von Tokyo übernehmen.
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Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?


 
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