Die Woche vom 14. September bis 20. September 1914
Montag, 14. September 1914:
Westfront:
- Die Deutschen graben sich an der Aisne und nördlich von Reims ein. Die Franzosen versuchen sie dennoch weiter zurückzutreiben: Die Schlacht an der Aisne beginnt.
- Bei Missy kommt es zu heftigen Gefechten, als die BEF versucht die deutsche Front im Norden zu umgehen.
Ostfront:
- In Galizien erzwingen die Russen einen Übergang über die San und treiben die Österreicher unter Dankl weiter vor sich her.
Balkanfront:
- Visegrad (Bosnien) wird von Serben und Montenegrinern besetzt.
Kolonien:
- Unionstruppen überrennen die deutschen Stellungen bei Ramansdrift (Südafrika).
Krieg zur See:
- Der deutsche Hilfskreuzer SMS Cap Trafalgar wird vom britischen Hilfskreuzer HMS Carmania vor Trinidad gestellt und versenkt.
Dienstag, 15. September 1914:
Westfront:
- Die Schlacht an der Aisne geht weiter. Die Kämpfe konzentrieren sich dabei auf Soissons.
- Die Deutschen rücken im Argonnerwald gegen nur geringen Widerstand vor.
- Arras wird von den Deutschen besetzt.
Ostfront:
- Die Russen errichten am Njemen starke Stellungen, um die nachrückende deutsche Armee aus Ostpreußen zu stoppen.
- Die Russen besetzen Czernowitz in der Bukowina
Balkanfront:
- Die Österreicher werden auf breiter Front über die Drina zurückgedrängt. Damit ist der zweite Invasionsversuch in Serbien gescheitert.
Diplomatie & Politik:
- In Potchefstroom (Südafrika) findet ein großes Treffen von Südafrikanern statt, die gegen die Kriegsbeteiligung ihres Landes sind. Ihr Wortführer General de la Rey wird dabei versehentlich von einem britischen Soldaten erschossen, als er eine Straßensperre zu umgehen versucht.
Mittwoch, 16. September 1914:
Westfront:
- Die Schlacht an der Aisne geht weiter. Die Franzosen unter General Joffre geben die Frontalangriffe auf und versuchen die deutsche Flanke im Nordwesten zu umgehen.
- Die Deutschen besetzen Valenciennes.
Ostfront:
- Die Russen rücken auf Przemsyl (Galizien) vor.
Donnerstag, 17. September 1914:
Westfront:
- Die Schlacht an der Aisne geht weiter. Hauptkampfgebiet ist dabei wieder die Gegend von Soissons.
Balkanfront:
- Die Serben evakuieren Semlin (Syrmien).
Kolonien:
- Truppen aus Deutsch-Südwest überfallen Nakob (Südafrika).
Diplomatie & Politik:
- General Beyers, ein Vertrauter General de la Reys, wird wegen Verdachtes auf Konspiration seines Amtes enthoben.
Freitag, 18. September 1914:
Westfront:
- Die Schlacht an der Aisne geht weiter: Kämpfe um Noyon und Reims.
Ostfront:
- Die Russen besetzen Sandomierz (Galizien).
Kolonien:
- Die Lüderitzbucht wird von Südafrikanern besetzt. Alle deutschen Männer kommen in ein Konzentrationslager bei Pretoria, die Frauen und Kinder in eines nahe Pietermaritzburg.
Samstag, 19. September 1914:
Westfront:
- Die Schlacht an der Aisne geht weiter: Deutsche Gegenangriffe auf die Festungslinie an der Maas, v.a. bei Verdun.
Sonntag, 20. September 1914:
Westfront:
- Die Schlacht an der Aisne geht weiter: Bei der Beschießung französischer Stellungen um Reims wird die Kathedrale schwer beschädigt.
Ostfront:
- Die Russen geben Augustova (Lettland) auf. Osovets wird dagegen von den Deutschen belagert.
Balkanfront:
- Aufgrund allgemeiner Erschöpfung auf beiden Seiten schweigen vorerst die Waffen.
Krieg zur See:
- Der Kreuzer SMS Königsberg taucht überraschend vor Sansibar auf. Sie versenkt den dortigen Wachkreuzer HMS Pegasus, zerstört die Funkstation des Hafens und verseucht die Hafeneinfahrt scheinbar mit Minen (tatsächlich nur sandgefüllte Petroleumfässer zur Täuschung).
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