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FL18 - Frontline18 .:. Die Woche vom 30. November bis 6. Dezember 1914

:: Die Woche vom 30. November bis 6. Dezember 1914 ::

Die Woche vom 30. November
bis 6. Dezember 1914

Montag, 30. November 1914:

Westfront:
  • Heftige Artilleriegefechte bei Diksmuide, Ypern und Arras.
Ostfront:
  • Der Kampf um Lodz gewinnt an Intensität.
Diplomatie & Politik:
  • Der britische König Georg V. besucht die Truppen an der Front.

Dienstag, 1. Dezember 1914:

Westfront:
  • Vermelles wird von den Franzosen zurückerobert.
Ostfront:
  • Heftige Infanteriegefechte um die Vororte von Lodz.
Naher Osten:
  • Die Russen erobern Sarai und Bashkal (Armenien).
Kolonien:
  • Der Freikorpsgeneral De Wet kapituliert gegenüber der Unionsarmee.
Diplomatie & Politik:
  • Fortsetzung des Truppenbesuchs von König Georg V. bei indischen Einheiten..

Mittwoch, 2. Dezember 1914:

Westfront:
  • Deutsche Truppen versuchen die Yser auf Flößen zu überqueren, werden aber unter schweren Verlusten zurückgeschlagen.
  • Französische Truppen erobern Lesmenils (Lothringen) und Burnhaupt (Elsaß).
Ostfront:
  • Russische Truppen marschieren in Ungarn ein und erobern Bartfeld.
Balkanfront:
  • Österreichisch-ungarische Truppen erobern Belgrad. Bei Suvobor beginnen die Serben eine Gegenoffensive zur Befreiung der Stadt.
Diplomatie & Politik
  • Der deutsche Reichstag bewilligt Kriegskredite in Höhe von 5 Mrd. Goldmark.

Donnerstag, 3. Dezember 1914:

Westfront:
  • Die französische Armee dringt weiter ins Elsaß in Richtung Altkirch vor.
Balkanfront:
  • Die Schlacht um die Höhen von Belgrad beginnt.
Diplomatie & Politik:
  • Der italienische Premierminister Salandra bestreitet Gerüchte, wonach Italien einen Kriegsantritt beabsichtige.
  • Belgien wird offiziell unter deutsche Militärverwaltung gestellt.

Freitag, 4. Dezember 1914:

Westfront:
  • In Erwartung eines Gegenangriffs errichten die Franzosen Feldbefestigungen rund um Vermelles.
  • Die Franzosen erobern Langemarck (Belgien).
Ostfront:
  • In Galizien rücken die Russen weiter auf Krakau vor und erobern Vieliczka.
Kolonien:
  • Bei Reitz (Südafrika) erleiden die burischen Freikorps eine vernichtende Niederlage gegen die Unionstruppen unter Präsident General Botha.
Diplomatie & Politik:
  • König Georg V. trifft sich mit König Albert von Belgien und ernennt ihn zum Ritter des Hosenbandordens (des ältesten Ritterordens Europas).

Samstag, 5. Dezember 1914:

Westfront:
  • Reims gerät wiederholt unter heftigen Artilleriebeschuß beider Seiten.
  • Französische Flugzeuge bombardieren die Luftschiffhallen in Freiburg i.B.
Balkanfront:
  • Die Schlacht auf den Höhen von Belgrad endet mit einem serbischen Sieg. Die Österreichischer verlieren über 15.000 Mann.
Kolonien:
  • In Folge der Niederlage bei Reitz bieten die burischen Rebellen Verhandlungen an. Präsident Botha lehnt ab und besteht auf eine bedingungslosen Kapitulation.

Sonntag, 6. Dezember 1914:

Westfront:
  • Deutsche Eisenbahngeschütze beschießen den britischen Nachschubhafen Dünkirchen auf über 35 km Distanz.
Ostfront:
  • Die Russen geben Lodz verloren und ziehen ihre Truppen auf einen Linie Bzura - Ravka zurück.
Balkanfront:
  • Die österreichisch-ungarische Armee bei Belgrad sammelt sich wieder südlich der Stadt und errichtet Verteidigungsstellungen in Erwartung eines serbischen Rückeroberungsversuches.
Diplomatie & Politik:
  • Papst Benedikt XV. versucht einen Waffenstillstand für die Weihnachtsfeiertage auszuhandeln, aber keiner der kriegführenden Staaten ist dazu bereit.
  • Die französische Regierung kehrt von Bordeaux nach Paris zurück.

06. Dezember 2004 - 11:19
( Parabellum )

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