Frontline18
    Frontline18    |    BF1918    |    History    |    Forum [ ? ] User Online    |    Login    German English
Geschichte
Suchen
Buddyliste [0/0]
Du musst eingeloggt sein um die Buddyliste zu nutzen.
FL18 - Frontline18 .:. Die Geschichte der deutschen Panzerwaffe

:: Die Geschichte der deutschen Panzerwaffe ::

Die Geschichte der deutschen Panzerwaffe

Die Idee

Fahrzeuge mit Schutzfunktion der Besatzung finden sich bereits früh in Epochen der Kriegsgeschichte. Der Beginn der Panzerwaffe wird nichts des do trotz immer mit der Konzeption des k.u.k. Oberleutnat Gunther Burstyn in Verbindung gebracht. Er vereinte zum erstenmal ein verbrennungsmotorbetriebenes auf Ketten fahrende Fahrzeug mit Panzerung und Bewaffnung. Sein Kraftfahrgeschütz sollte bereits über eine Drehturmbewaffnung verfügen und berücksichtigte auch die Anforderungen an ein solches Fahrzeug, in schwerem Gelände, dass die Entwicklung der Artillerie auf dem Gefechtsfeld vermuten ließ, einsatzfähig zu sein. Obwohl sein Konzept im Oktober 1911 ohne Resonanz des österreichischen Kriegsministeriums blieb, reichte er es am 28. Februar 1912 in Berlin zum Patent ein.


Zeichnung aus der Patentschrift Nr. 252 815 des k.u.k. Olt Gunther Burstyn

Burstyn kann sicherlich nicht als Erfinder des Panzers oder Tanks bezeichnet werden, doch vereinte seine Idee bereits konzeptionell einiges, was später das Aussehen der Panzer prägen sollte.

Die ersten Schritte

Die Grundlagen der deutschen Panzer wurden aber anders gelegt. Bereits zu Beginn des Krieges bestanden im Reich Überlegungen, geländegängige Fahrzeuge zu bauen, um Versorgungsgüter über unwegsames Gelände zu transportieren, Erstes Ergebnis war ein 4 Tonnen LKW mit zwei Raupenkettenpaaren, von denen allerdings nur das hintere Paar angetrieben wurde. Infolge von Problemen mit dem vorderen ungetriebenen Kettenpaar, wurde dieses später gegen zwei Vorderräder ausgetauscht; der Anfang der Halbkettenfahrzeuge.


Marienwagen II mit vorderen Laufrädern anstelle des unbetriebenen Kettenpaares

Der steigende Bedarf an Schutz und Panzerung sorgte aber bald für das Ende dieser Produktionsreihe, da das Fahrzeug nicht geeignet war, einen 9mm-Stahlpanzeraufbau zu tragen.

Der A7V

Am 13. November 1916 wurde dann der Auftrag vom Kriegsministerium vergeben, einen Panzerkraftwagen (dieser Name wurde dann am 22. September 1918 in Sturmpanzerwagen geändert) zu entwickeln. Als Deckname wurde die Bezeichnung der zuständigen Verkehrsabteilung des Kriegsministeriums gewählt: A7V. Die Federführung bei der Entwicklung hatte die Verkehrstechnische Prüfungskommission des Kriegsministeriums und Oberingenieur Vollmer. Bei der Laufwerkskonstruktion griff man nicht auf eigene Entwicklungen zurück, sondern nutzte eine Laufwerkskonstruktion der Holt-Caterpillar Company in Bukarest. Geprägt war die Konzeption des A7V ohne Frage von den Gegenstücken auf Seite der Entente; dem St. Chamond und dem Mark I; eine große, waffenstrotzende, gepanzerte Kiste mit Ketten. Der Vorschlag, den A7V in die Liste 1 der Dringlichkeit für die Produktion von Kriegsmaterial aufzunehmen, wurde seitens der Obersten Heeresleitung abgelehnt. Unsinnige Anforderungen taten ihr übriges. Einmal sollte das Fahrzeug einen Artillerievolltreffer überstehen, dann kam wieder die Forderung nach einem Überlandwagen zu Transportzwecken, zu dem das Fahrzeug auch zu nutzen sein sollte. Entscheidend für die späte Einsatzfähigkeit war jedoch die Frage der Bewaffnung und der Suche nach einer geeigneten Kanone. Waren diese Probleme überwunden, tauchten dann Rohstoffknappheit und technische Probleme an Antrieb, Laufwerk und an den Panzerplatten auf. Bereits in der Erprobung und Ausbildung bei der Truppe erwiesen sich dann eklatante Probleme wegen des zu tiefen Bugs, zu geringer Bodenfreiheit, Untermotorisierung (2 x 100 PS), Laufwerksproblemen und der notwendigen Generalüberholung nach jedem Einsatz. Daraufhin wurde die Bauentscheidung über 38 Stück widerrufen und vorab nur 20 Exemplare in Auftrag gegeben, um die Fronterfahrung abzuwarten.


Wagen 543 "Adalbert" bei Truppenvorführung; bis Mai 1918 blieb das Eiserne Kreuz auf der Seite einfach, danach wurde es verdoppelt, dazwischen kam die jeweilige Wagennummer.

Der ersten Einsatz

Am 21. März 1918 unterstützte die 1. Abteilung die Offensive bei St. Quentin. Von fünf Panzern fiel einer vorzeitig und zwei kurz nach Angriffsbeginn aus. Die beiden übrigen, Wagen 501 und 506, griffen wirksam in den Kampf ein.

Am 24. April 1918 wurden alle drei Abteilungen bei der 2. Armee gegen das Städtchen Villers-Bretonneux, den Bois dÁquenne und das Dorf Cachy eingesetzt. Wagen 504 fiel noch vor der Bahnverladung aus, Wagen 503 erlitt in der Bereitstellung einen Zylinderkopfriss. Wagen 506 blieb zunächst mit verstopften Düsen im Gefecht liegen, wurde dann wieder flott gemacht, um schließlich in einem großen Granattrichter zu kippen. Wagen 501 blieb zunächst mit Motorüberhitzung liegen, konnte sich aber späte selbstständig zurückziehen. Wagen 562 blieb durch Verwundung des Fahrers, festgebrannte Bremsen und Getriebeschaden liegen, konnte aber später wieder am Gefecht teilnehmen. Wagen 542 kippte in einer Sandgrube um. Trotzdem konnte mit der Panzerunterstützung Boden gut gemacht werden und die Angriffsziele wurden weitgehend erreicht. Begünstigt wurde die Operation von Bodennebel, der die englische Feldartillerie einschränkte.


Colorierte Abbildung, allerdings etwas zu braunstichig. Vorne "Lotti" (527), dahinter "Siegfried" (525) nach der Schlacht bei Villers-Bretonneux.

Das erste Panzergefecht

Im Zuge der Operation am 24. April 1918 sah sich Wagen 561 auf dem Weg nach Cachy plötzlich im aufsteigenden Nebel drei englischen Tanks gegenüber. Die beiden Mark I Female mit reiner MG-Bewaffnung wurden „übel zugerichtet“. Der als vernichtet geglaubte Mark I Male mit Kanonen eröffnete aber unvermittelt wieder das Feuer auf Wagen 561. Mit dem 25. Schuss landete der Mark einen Treffer: Die rechte Frontluke wurde durchschlagen und die Geschützbesatzung fiel aus. Daraufhin ließ der Kommandant ausbooten und es folgten zwei weitere Treffer in die Seite. Da die Motoren des A7V jedoch noch liefen und zwischenzeitlich ein Minenwerfer der Mark I vernichtet hatte, saß die Besatzung wieder auf und konnte immerhin 2 Kilometer weit zurückweichen, eh die Motoren endgültig festgefressen waren. So endete das erste Panzergefecht der Militärgeschichte.

Der A7V-U

Das U steht für Umlaufkette. Aufgrund der Erfahrung mit den englischen Mark´s forderte die Oberste Heeresleitung im März 1917 die Konstruktion eines A7V mit umlaufenden Ketten.


Versuchsmodell des A7V-U. Gut zu sehen der Unterschied zur geländegängigeren Form des britischen Mark I und IV.

Das einzige gebaute Exemplar fiel zu groß und zu schwer aus und neigte im Gelände dazu, nach vorn umzukippen. Erste Fahrversuche zeigten den auch bei den britischen Panzern beobachteten Mangel, dass die Kettenführung im oberen Teil des Panzers schnell versandete. Auch war der Fahrtwiderstand 40 % höher als bei der Grundversion. Am 12. September 1918 wurde dieses Projekt aufgegeben.

Der Großkampfwagen oder K-Wagen

Noch vor Fertigstellung des A7V wurde der K-Wagen vom Chef des Kraftfahrwesens beim Kriegsministerium beantragt. Mit 13 Meter Länge und 100 Tonnen Gewicht eine erste Monstrosität, die ihre Krönung dann im Panzer Maus und oder auch schon fast im Königstiger wiederfinden wird; zu groß, zu schwer, unsinnig. Trotzdem wurde der Bau von 10 K-Wagen am 28. Juni 1917 genehmigt. Gefordert waren: Grabenüberschreitfähigkeit von 4 Metern, Panzerung von bis zu 3 Zentimetern, ein oder zwei halbautomatische Kanonen von 5 bis 7 Zentimeter, vier MG´s, 2 Flammenwerfer, 18 Mann Besatzung. Angetrieben werden sollte dieses Monster mit immerhin 2 Motoren á 200 PS; bedenkt man, dass der Tiger I bei nur 57 Tonnen mit 650 PS schon untermotorisiert war, eine fast schon belustigende Vorstellung. Zum krönenden Abschluss sollte der Panzer dann noch in Modulen zu 30 Tonnen transportiert und knapp hinter der Front zusammengesetzt werden.


Modell des K-Wagens

Allen Problemen zum Trotz wurde fleißig geplant. Da man nichts Vorhandene verwenden konnte, wurde alles neu entwickelt. Auch die Motorenplanung wurde verworfen. Nach der Erkenntnis, dass 400 PS einfach zu wenig waren, verwendete man 2 6-Zylinder-Schiffstriebwerke zu je 650 PS. Tolle Sache, der Panzer wog mit Antrieb dann schon 140 bis 150 Tonnen. Eine Verkürzung des Fahrzeuges erbrachte dann die Reduzierung auf 120 Tonnen. Durch die vermehrten Erkenntnisse und Beobachtungen von der Front in Hinblick auf Verwendbarkeit und Anforderungen an Panzer, kamen nun aber vermehrt Zweifel am geplanten K-Wagen. Die Versuchsabteilung des Feldkraftfahrwesens hielt am 18. Oktober 1917 den K-Wagen nur für den Stellungskrieg geeignet. Bis Kriegsende war lediglich ein Fahrzeug fast fertig gestellt, ein zweiter ohne Motoren und nur halb fertig gestellt und ein weiteres Panzergehäuse produziert.

Leichter Kampfwagen

Angesichts der englischen und französischen leichten Panzer und ihrer erfolgreichen Einsätze schlug der Chef der Kraftfahrabteilung am 29. Dezember 1917 den Bau leichter Kraftwagen vor. Basieren sollte er auf Kraftwagen und wurde wegen geringer Verfügbarkeit und schwacher Panzerung von der Obersten Heeresleitung abgelehnt.


LK I bei einer Geländefahrt während der Erprobung

Unterdessen verfolgte die Oberste Heeresleitung mit Krupp zusammen selbst ein Projekt – Kompetenzgerangel, persönlich Animositäten und gegenseitige Unterstellung der Unfähigkeit ist keine Erfindung der Neuzeit oder eine Erscheinung der deutschen Rüstungsindustrie des Zweiten Weltkrieges; dass war schon immer so – Das rund 8 Tonnen schwere Fahrzeug sollte 12 bis 15 km/h erreichen, Gräben von 2 Metern überwinden und Steigungen von 45° bewältigen. Als Bewaffnung wurde eine 5,7 cm Schnellfeuerkanone vorgesehen. Konzeptionell lehnt sich der LK I und der folgende LK II am ehesten an den britischen Whippet an, verfügt aber analog zum FT-17 über einen Turm. Probefahrten im März 1918 erwiesen sich als zufriedenstellend und die Planung des LK II wurde aufgenommen. Die Bewaffnung wurde infolge von Schießversuchen modifiziert. Da der Aufbau zu schwach für die 5cm Kanone war, wurde nun eine 3,7 cm Kanone eingebaut. Beginn der Serienproduktion war auf Dezember terminiert mit einem Ausstoß von zunächst 10 Stück, ab April 1919 200 Stück monatlich. Bei Kriegsende waren nur wenige Fahrzeuge fertig.

Sturmpanzerwagen "Oberschlesien"

Beim Chef der Kraftfahrabteilung setzte sich im Juni 1918 die Erkenntnis durch, dass man auf den Bau von Panzerwagen schwerster Bauform verzichten sollte und sich in erster Linie auf mobile leichte Sturmpanzerwagen zu konzentrieren sei, die sich in Massen herstellen ließen. Für den beabsichtigten Bau bewarben sich 13 Firmen. Bereits Mitte 1918 lag ein Entwurf eines Kampfwagens des Hauptmann Müller vor, den die Oberschlesischen Hüttenwerke in Gleiwitz übernahmen. Er erhielt den Decknamen "Oberschlesien".


Erhaltene Entwurfsskizze des Sturmpanzerwagens "Oberschlesien"

Die von diesem Entwurf erhaltenen Zeichnungen verdeutlichen einen gelungenen Gesamtaufbau, der sich als der klassische Zuschnitt der Panzer erweisen sollte: Fahrer vorne, Trennung von Kampfraum und hinterem Motorraum, zentrale erhöhte Waffenanordnung im Drehturm. Am 5.10.1918 wurde durch die Oberste Heeresleitung zunächst der Bau von 2 Versuchsfahrzeugen bewilligt. Ein am 12.10.1918 vorgeschlagener Bau zweier modifizierter Prototypen "Oberschlesien II" wurde gleichfalls nicht mehr realisiert.

Das Ende der Tragödie der Beginn einer größeren Tragödie

Ironie der Geschichte ist es schon fast, dass politisch und militärhistorisch ein deutscher Panzer bedeutender ist, der nie die Schlachtfelder des Ersten Weltkrieges gesehen hat, als der A7V, der schon fast von Beginn an eine Totgeburt war. Die Schulgeschichte lehrt von Bündnissen, politischen Entscheidungen, Wegen und Gründen zum Krieg und vom Matrosenaufstand als Weg in eine Revolution. Im späteren Geschichtsunterricht wurde dann von der Aufrüstung unter Hitler berichtet, mit zunehmender Erkenntnis dann eingeschränkt, dass bereits durch den Geheimteil des Abkommens von Rapallo in Russland deutsche Truppen an gemäß Versailler Vertrag untersagten Waffensystemen ausgebildet wurden. Von den hölzernen Kisten, die vor Ende des Ersten Weltkrieges das Deutsche Reich verlassen, berichten die wenigsten Bücher, geschweige dass sie im Geschichtsunterricht auftauchen.


Skizze der Kanonenversion des LK II

Mehrere LK II wurden bei Kriegsende nach Schweden verschifft, wo sie als Stridswagen m21 leicht auftauchen. Vollmer hatte bei Kriegsende zwei LKII-Prototypen gebaut und es waren Teile für weitere 8 fertiggestellt. Die fertigen Panzer wurden demontiert und die Teile für alle 10 Stück wurden nach Schweden verschifft, wo die erste Panzerkompanie des schwedischen Heeres mit dem LKII/M-21 ausgerüstet wurde. Sicherlich kann man nicht davon ausgehen, dass Vollmer die Teile eingepackt hat und dann einfach an die Schweden vertickte. Neben Bofors hatte Krupp in Schweden auch den alteingesessenen Maschinenbauer Landswerk erworben. Landswerk entwickelte sich infolge zum Hersteller einer Reihe von ausgezeichneter Panzer und Panzerkampfwagen, deren Ausführung bereits einige Merkmale der späteren deutschen und russischen Panzer erkennen lassen. Gemäß Bart Whalley ( Covert German Re-armament 1919-1939) „Zeugnis von der fruchtbaren deutsch-russisch-schwedischen Zusammenarbeit“.

Heinz Guderian, Vater der deutschen Panzerwaffe, sollte ironischerweise seinen ersten Panzer in Schweden steuern: einen herausgeschmuggelten LKII.

Nach kurzem Aufenthalt in Schweden wechselte Vollmer als Chefkonstrukteur zur tschechischen Firma Adamov und ab 1925 wurden von ihm entworfene Ausführungen von den tschechischen Firmen Tatra und Skoda hergestellt, eben jene Firmen, die später den Panzerkampfwagen 35 (t) und 38 (t) lieferten.

1926 erhielt die deutsche Rüstungsindustrie die Aufträge zum geheimen Bau von Prototypen von Panzern und Panzerkampfwagen. Alles unter den Augen einer Kontrollkommission, die nicht sehen wollte, was nicht sein durfte, weil man es nicht wahrhaben wollte: Der Erste Weltkrieg endete nicht wirklich, er ging nahtlos zur Vorbereitung des Zweiten Weltkrieges über.

Quellen:

Waffen-Arsenal Band 112 „Die Deutschen Kampfwagen im Ersten Weltkrieg“
George Forts, Die Deutsche Panzerwaffe im II. Weltkrieg
Jörg-M. Hormann, Uniformen der Panzertruppe 1917 bis heute


09. November 2003 - 19:31
( Boba_Fett )

Deutsche Foren >> Kommentare > Die Geschichte der deutschen Panzerwaffe
Antwort erstellen
 Autor Thema: Die Geschichte der deutschen Panzerwaffe
Die Bärtige
14.11.2003 um 19:33 QuoteProfileSend PM

Clan: -|PBF|- Funteam
Postings: 132

313. Panzerknacker Regiment "Murmler"
Ein sehr gelungener Artikel über die Panzerwagenentwicklung in Deutschland. Mich überraschte vor allem, dass die deutschen Prototypen außer Landes geschafft und dort für die Weiterentwicklung sowie für das Fahrtraining der Soldaten benutzt wurden. Hätte nicht gedacht, das einLand wie Schweden da mit drin gesteckt hat.
Eine kleine Kritik hätte ich aber noch anzubringen: Wie wäre es, wenn du die Bilder noch einmal beschriftest. Nicht nur ich sondern auch noch andere würden dann mit ihnen und den dazugehörigen Panzern mehr anfangen können, wenn sie wüssten, was sie da eigentlich sehen.
Aber sonst wirklich gut und fundiert geschrieben.


Greetz Die Bärtige
__________________
"Im Hafen sind Schiffe besser aufgehoben, aber dafür wurden sie nicht gemacht"
-Epiktet-

Member im PlanetBattleField (-|PBF|-) Funteam (Battlefield-Funteam)

Member im Fliegendes SuizidKommando (=FSK=) Funteam (Black Hawk Down-Funteam)

 
Brain
14.11.2003 um 19:45 QuoteProfileSend PM

Clan: Kein Clan
Postings: 35

He Boba, toller Artikel.
Das lesen hat sich echt gelohnt!
 
Boba_Fett
14.11.2003 um 20:18 QuoteProfileSend PM

Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 426

@ Bärtige

Oops, naja, Du weißt doch wie sowas ist: Beschäftigt man sich lange genug damit, kommt einem alles vollkommen logisch vor. Die Bilder hatte ich eigentlich immer genau in den Artikel gepackt, zu dem sie gehören und wo sie eigentlich beschrieben werden. Geb Dir aber vollkommen Recht, das Bildunterschriften echt hilfreich wären. Schon dabei
 
Boba_Fett
14.11.2003 um 20:46 QuoteProfileSend PM

Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 426

So, erledigt, have fun

Und ich wollte nicht auf den Schweden rumhacken Gepennt haben in erster Linie mal die Kontrollkomissionen - warum wohl vor kurzem die Amis so wenig Vertrauen in Waffenkontrolleure gesetzt haben Immerhin durften sie ja schonmal "hinterher" nochmal antanzen um den "Dreck" wegzuräumen, den andere nicht sehen wollten (siehe 2. Weltkrieg).

Geschichte ist etwas faszinierendes und um die Schweden ein weiteres Stück zu entlasten; ein Stück weit liegt hier der Anfang der Globalisierung und zeigt auch gleich erschreckend auf, was daraus werden kann. Nicht Politiker haben mal schnell für "kommende Schlachten" vorgeplant, es waren auch Industrielle.

"Money makes the world go ´round" und mit Krieg dreht sie etwas schneller. Wie heißt es an der Börse so schön "Kaufen wenn die Kanonen donnern und verkaufen, wenn sie schweigen". Leider hat nur eine einzige Sache diesen Zyklus stoppen, ja zerschlagen können: Die Atombombe. Sie hat Krieg unkalkulierbar gemacht und somit zu einem wirtschaftlichen Risiko. Auf dem Rücken der kleinen Leute, die in Kriegen ihre Haut zu Markte tragen wurde früher Geld gedruckt. "Dank" der Atombombe sind jetzt auch die hohen Tiere dran; traurig aber wahr. Deshalb weiß ich manchmal nicht, ob es gut es, die Dinger zu verschrotten, weil doch mal ein krankes Individuum auf den falschen Knopf drücken könnte, oder ob es dann nicht erst wieder richtig losgeht.

Die Zukunft wird es weisen und die wurzelt immer in der Vergangenheit. Faszinierender Weise scheinen Völker über ein kollektives Bewusstsein zu verfügen, dass sich durch Erlebtes weiterentwickelt: Wieso sonst haben in Deutschland alle panische Angst vor Inflationswerten, die dem normalen Italiener oder Franzosen nur ein müdes Lächeln entlocken würden, wo doch die Masse der deutschen Bevölkerung keine der beiden Inflationen miterlebt hat? Keine blöden Sprüche, der Euro zählt nicht
 
Die Bärtige
15.11.2003 um 00:09 QuoteProfileSend PM

Clan: -|PBF|- Funteam
Postings: 132

313. Panzerknacker Regiment "Murmler"
Jo, macht doch gleich einen echt übersichtlicheren Eindruck der Bilder. Ich wusste zwar schon, dass die Bilder zu den in diesem Abschnitt behandelten Panzern gehören, aber mich hat halt interessiert – und das geht bestimmt nicht nur mir so –, wie oder wo die Bilder entstanden sind. Nochmals vielen Dank für die nachträgliche Bearbeitung.
__________________
"Im Hafen sind Schiffe besser aufgehoben, aber dafür wurden sie nicht gemacht"
-Epiktet-

Member im PlanetBattleField (-|PBF|-) Funteam (Battlefield-Funteam)

Member im Fliegendes SuizidKommando (=FSK=) Funteam (Black Hawk Down-Funteam)

 
Jagdpanther
15.11.2003 um 01:37 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348

He's watching YOU...
Sauber! Vieles davon ist mir neu... sehr interessant zu lesen. Über die deutschen Panzer im Zweiten Weltkrieg findet man an jeder Ecke was, aber im Ersten Weltkrieg wirds schon etwas dünner. Sehr schön auch die Illustrierung des versteckten Weiterschwelens des Krieges im Hintergrund "zwischen den Kriegen"... nicht umsonst nennt mancher die Zeit zwischen 1914 und 1945 einen neuerlichen "Dreißigjährigen Krieg".

[Edit: Jagdpanther : 15.Nov.2003 - 01:38]
__________________
Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?


 
Out$!der
15.11.2003 um 14:53 QuoteProfileSend PM

Clan: Kein Clan
Postings: 50

Exzellenter Artikel, vor allem das (doch erschreckende) Ende
 
Hokuto No Ken
15.11.2003 um 17:00 QuoteProfileSend PM

Clan: Kein Clan
Postings: 476

wenn die schweden damals unsere panzer genommen haben, sollen sie uns (sozusagen als entschädigung) jetz mal ein paar ihrer chicas zuschicken(gebe meine addresse auf nachfrage)!!!
 
Kaiserjäger
17.11.2003 um 11:54 QuoteProfileSend PM

Clan: Kommando Sniper Feuersturm
Postings: 370

Groß, blond, blauäugig und riesen Ti.... . Ich melde mich auch freiwillig.
__________________
Jedesmal wenn ich einen Engländer abgeschossen habe ist mein Jagdsinn für eine Viertelstunde besänftigt.
 
[ Antwort erstellen ]
  WebSystem © 2003 by Griffon · DOTLAN · info @ dotlan.net · www.dotlan.net