Frontline18
    Frontline18    |    BF1918    |    History    |    Forum [ ? ] User Online    |    Login    German English
Geschichte
Suchen
Buddyliste [0/0]
Du musst eingeloggt sein um die Buddyliste zu nutzen.
FL18 - Frontline18 .:. Die Woche vom 8. März bis 14. März 1915

:: Die Woche vom 8. März bis 14. März 1915 ::

Die Woche vom 8. März
bis 14. März 1915

Montag, 8. März 1915:

Westfront:
  • Nach intensivem Trommelfeuer greifen die Deutschen Dixmude an, werden aber dennoch abgewehrt.
Ostfront:
  • Heftige Kämpfe entlang der gesamten Front nördlich der Weichsel.
  • In den Kämpfen um Osovyets (Polen) zeichnet zunehmend ein russischer Sieg ab.
  • Trotz heftiger Verluste setzt die österreichisch-ungarische Armee ihre Angriffe auf Baligrod (Karparthen) fort.
  • Ein russischer Angriff bei Kosziowa (südliche Karparthen) wird von den Österreichern zurückgeworfen.
Krieg zur See:
  • Die Beschießung der Dardanellenforts wird wegen schlechten Wetters unterbrochen.
  • Die russische Schwarzmeerflotte bombardierd Eregli an der anatolischen Nordküste.
  • Die britische Kanalflotte beschießt Ostende.
Diplomatie & Politik:
  • Kaiser Franz Joseph I. bietet Italien Grenzkorrekturen in Südtirol als Gegenleistung für dessen Neutralität an.

Dienstag, 9. März 1915:

Westfront:
  • Den Franzosen gelingen Geländegewinne in der Region von Perthes und Mesnil (Champagne).
  • Heftige Gefechte bei Four-de-Paris und Bolante (Argonnen).
Ostfront:
  • Die Deutschen gehen bei Praschnitz (nahe Warschau) in dei Offensive.
  • Russischer Vormarsch nördlich von Osovyets.
  • Heftige Artilleriegefechte entlang des Flusses Narev (Polen).
  • Mehrere österreichische Versuche in den Karparthen wieder die Initiative zu erlangen scheitern.

Mittwoch, 10. März 1915:

Westfront:
  • Die Schlacht von Neuve Chapelle beginnt: Nach einem halbstündigen Bombardement der deutschen Linien durch 340 Geschütze geht die britische Erste Armee (Gen. Haig) mit 40.000 Mann britischer und indischer Infanterie gegen die deutsche Front bei Neuve Chapelle und Aubers vor. Erstmalig wurden dabei zur Feuerleitung Flugzeuge eingesetzt.
    Da die deutsche Sechste Armee (Gen. Kronprinz Rupprecht) nur eine einzige Division in diesem Sektor hat, fällt die Stadt Neuve Chapelle nach nur vier Stunden an den Feind.
Ostfront:
  • Deutsche Angriffe entlang des Njemen und westlich Grodno werden von den Russen abgewiesen.
Krieg zur See:
  • Adm. Carden meldet der britischen Regierung die Angriffe auf die Dardanellen als gescheitert, da zwar die äußeren Forts zerstört werden konnten, aber die starken Minenfelder und die türkische Feldartillerie ein weiteres Eindringen in die Meerenge unmöglich machen. Marineminister Churchill und der First Sea Lord Fisher verlangen dennoch die Fortsetzung der Operation.
  • Der als Hilfskreuzer eingesetzte deutsche Passagierliner Prinz Eitel Friedrich wird in Newport News (USA) interniert, nachdem ihre Kohlevorräte nahezu ausgebraucht sind. Das Schiff hatte sich im Oktober 1914 vom Ostasiengeschwader getrennt und 11 feindliche Handelsschiffe im Pazifik und Südatlantik aufgebracht.

Donnerstag, 11. März 1915:

Westfront:
  • Schlacht von Neuve Chapelle: Die Briten erobern trotz Nachschubschwierigkeiten l'Epinette auf dem Weg nach Aubers.
Ostfront:
  • Die Deutschen starten bei Praschnitz (Polen) eine neue Offensive.
Naher Osten:
  • Australische Kavallerie stößt bis Nakaila (westlich Basra) vor.

Freitag, 12. März 1915:

Westfront:
  • Schlacht von Neuve Chapelle: Eine Gegenoffensive der Deutschen mit neu herangeführten Reservetruppen wird von den Briten zurückgeschlagen.
Ostfront:
  • Heftige Kämpfe in den Wäldern um Augustowo und nördlich Praschnitz enden mit deutschen Niederlagen.
Naher Osten:
  • Die Franzosen versammeln ihre Invasionstruppen für die Gallipoli-Operation in Nordafrika.
  • General Sir Ian Hamilton wird zum Oberbefehlshaber der alliierten Truppen für die Landung auf der Gallipoli-Halbinsel ernannt.
  • .
Diplomatie & Politik
  • Die holländische Regierung ordnet an, daß alle Schiffe, die ohne Berechtigung unter holländischer Flagge fahren, interniert werden.
  • Die britische Regierung unterstützt den russischen Anspruch auf Konstantinopel.

Samstag, 13. März 1915:

Westfront:
  • Weitere Geländegewinne der Franzosen in der Champagne.
  • An der Yser gewinnen die Belgier zunehmend Boden.
  • Heftige Beschießung von Ypern durch die Deutschen.
Ostfront:
  • Entlang der gesamten Ostfront kommen die Offensivbemühungen der Mittelmächte zum erliegen. Die Deutschen Angriffe bleiben zwischen Augustowo und Praschnitz liegen, die Österreicher scheitern in den Karparthen und Ostgalizien.
Krieg zur See:
  • Ein unbekanntes deutsches U-Boot versenkt den neutralen schwedischen Dampfer Hanna trotz deutlich sichtbarer Flagge.

Sonntag, 14. März 1915:

Westfront:
  • Beginn der Schlacht von St. Elois: Südlich Ypern gehen die Deutschen mit starken Kräften in die Offensive.
  • Die Belgier machen Geländegewinne im Yserbogen und südlich Dixmude.
  • Unter schweren Verlusten scheitern deutsche Angriffe zwischen Four-de-Paris und Bolante.
Ostfront:
  • Bei Praschnitz gehen die Russen zum Angriff über.
Krieg zur See:
  • Die Panzerkreuzer Kent und Glasgow stellen den Kreuzer Dresden, der als einziges Schiff der Vernichtung des deutschen Ostasiengeschwaders Anfang Dezember 1914 entkam, vor der chilenischen Insel Juan Fernandez. Obwohl sich die Schiffe in neutralen Gewässern befinden, versenken die beiden britischen Schiffe die Dresden.
Diplomatie & Politik
  • Mushir ed Dowleh wird Nachfolger von Mustaufi ul Mamalek im Amt als persischer Premierminister.

15. März 2005 - 11:48
( Parabellum )

:: Kommentar ::
Es liegen noch keine Kommentare vor.

Kommentar hinzufügen
  WebSystem © 2003 by Griffon · DOTLAN · info @ dotlan.net · www.dotlan.net