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FL18 - Frontline18 .:. Die Woche vom 15. März bis 21. März 1915

:: Die Woche vom 15. März bis 21. März 1915 ::

Die Woche vom 15. März
bis 21. März 1915

Montag, 15. März 1915:

Westfront:
  • Schlacht um St. Eloi: Britische Truppen erobern den Ort zurück.
  • Weitere französische Geländegewinne in der Champagne und den Argonnen.
Ostfront:
  • Die Russen rücken entlang beider Ufer des Orzec (Nordpolen) gegen die zurückweichenden Deutschen vor.
  • Eine russische Gegenoffensive nahe Smolnik (Karpaten) durchbricht das Zentrum der österreichischen Front. Die k.u.k. Truppen müssen sich zurückziehen.
Krieg zur See:
  • Der Kreuzer HMS Amethyst versucht die Dardanellen mit Gewalt zu durchbrechen, wird aber von den Türken schwer beschädigt zum Rückzug gezwungen.
  • Die Royal Navy beendet die Beschießung von Smyrna, nachdem türkische Torpedoboote mehrfach (erfolglose) Angriffe durchgeführt haben.
Diplomatie & Politik:
  • Der Befehlshaber der anglo-französischen Flotte vor den Dardanellen, Adm. Carden, tritt aufgrund von Differenzen mit dem Oberkommando zurück. Sein Nachfolger wird KAdm. de Robeck.

Dienstag, 16. März 1915:

Westfront:
  • Trotz heftiger Gegenwehr besetzen die Franzosen die Höhenzüge nördlich Mesnil und weisen mehrere deutsche Rückeroberungsversuche zurück.
Zivilleben:
  • Die deutsche Regierung läßt Kriegsgefangene im Ruhrgebiet als Bergleute arbeiten.

Mittwoch, 17. März 1915:

Ostfront:
  • Verstärkt durch neue Einheiten versuchen die Österreicher einen Übergang über den Pruth (Bukowina) zu erzwingen.
Zivilleben:
  • Der Reichstag billigt den Haushalt für 1915 und das Kriegsfinanzierungsprogramm mit nur einer Gegenstimme (Karl Liebknecht).

Donnerstag, 18. März 1915:

Westfront:
  • Verlustreiche aber ergebnislose Gefechte zwischen Four-de-Paris und Bolante.
Ostfront:
  • Russische Truppen besetzen Memel (Ostpreußen).
  • Mehrere österreichisch-ungarische Angriffe in den Karpaten und der Bukowina werden von den Russen abgewehrt.
Krieg zur See:
  • Der tragische Höhepunkt der Dardanellenbeschießung: Die anglo-französische Flotte dringt mit dem Dreadnought Queen Elizabeth, dem Schlachtkreuzer Inflexible und insgesamt 16 englischen und französischen Linienschiffen tief in die Dardanellen vor. Nach anfänglichen Erfolgen geraten einige der Schiffe jedoch in bislang unbekannte Minenfelder. Dadurch sinken die Linienschiffe Bouvet, Irresistible und Ocean. Der Schlachtkreuzer Inflexible und die Linienschiffe Gaulois und Suffren werden schwer beschädigt.
Diplomatie & Politik:
  • Rumänien beschließt die Mobilmachung und beruft die Wehrpflichtigen der Jahre 1909-15 ein.

Freitag, 19. März 1915:

Westfront:
  • Heftige deutsche Angriffe in den Vogesen.
Ostfront:
  • Ein erneuter österreichischer Ausbruchsversuch aus der belagerten Festung Przemsyl scheitert.
Krieg zur See:
  • Nach der Katastrophe vom Vortag und angesichts erneut aufziehenden schlechten Wetters wird die Beschießung der Dardanellenforts bis auf weiteres abgebrochen.
Zivilleben:
  • 34 britische Gewerkschaften erklären sich bereit, für die Dauer des Krieges sämtliche Streiks und Arbeitskämpfe im Bereich der Munitionswirtschaft zu unterlassen.

Samstag, 20. März 1915:

Westfront:
  • Die Deutschen erobern einige französische Gräben bei Notre Dame de Lorette.
Ostfront:
  • In Gefechten gegen die Nachhut der zurückweichenden Deutschen bei Smolnik machen die Russen etwa 2.400 Gefangene.
Kolonien:
  • Südafrikaner unter Gen. Botha besiegen die deutschen Schutztruppen in Südwest bei einem Gefecht nahe Riet am Swakop. Diese ziehen sich darauf hin in den Norden der Kolonie zurück.

Sonntag, 21. März 1915:

Westfront:
  • Die Franzosen erobern ihre am Vortag verlorenen Stellungen bei Notre Dame de Lorette zurück.
  • Heftige Gefechte nahe Bagatelle (Argonnen).
Ostfront:
  • Die Deutschen erobern Memel (Ostpreußen) zurück.
  • Gen. Hindenburg bläst die Offensive bei Osovyets ab und läßt die Belagerungsartillerie zurückziehen.
Diplomatie & Politik:
  • Italien beruft einen Großteil seines Botschaftspersonals in Wien ab.

22. März 2005 - 08:41
( Parabellum )

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