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| FL18 - Frontline18 .:. Deutschland am Vorabend des Ersten Weltkrieges - Teil 2 |
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Bismarcks Bündnissystem und der neue Kurs von Kaiser Wilhelm II.
Deutschland ist "saturiert"
Nach dem Ende des Deutsch-Französischen Krieges 1871 und der Ausrufung des deutschen Nationalstaates im Versailler Spiegelsaal (s. Artikel "Deutschland am Vorabend des Ersten Weltkrieges - Teil 1") existiert in Mitteleuropa plötzliche eine nicht zu unterschätzende Konzentration an militärischer und wirtschaftlicher Macht in Form des neuen Deutschen Reiches. Dieses ist zwar keine Folge einer Bewegung "von unten", also aus dem Volke heraus, sondern vielmehr das Ergebnis der erfolgreichen Politik des preußischen Ministerpräsidenten Otto von Bismarck und des Zusammenstehens der Deutschen gegen die Franzosen im gerade beendeten Krieg, also eine Einigung "von oben", aber der Wunsch der meisten Deutschen nach einem deutschen Nationalstaat hat sich endlich erfüllt. Das ist die Grundlage für die innere Stabilität des neuen Staates.
Jedoch blicken die anderen europäischen Mächte argwöhnisch auf den jungen Einheitsstaat. Ein unberechenbarer Machtblock ist jetzt auf dem Kontinent auf den Plan getreten und seine Absichten stufen viele Staaten als "besorgniserregend" ein. Allen voran steht das von Deutschland durch den "Frieden von Frankfurt" gedemütigte Frankreich. Nicht nur, dass es den Krieg verloren hat und das Elsass und Lothringen an Deutschland abtreten muss, auch die immensen Reparationszahlungen - welche jedoch erstaunlich schnell abgezahlt werden können - tragen zu einer offenen feindlichen Haltung Frankreichs gegenüber Deutschland bei. Um die aufgewühlte Stimmung in Europa zu besänftigen, verbreitete Bismarck den Status der "Saturiertheit" Deutschlands. Deutschland strebe nicht mehr nach territorialen Erweiterungen (z.B. die Angliederung der deutschsprachigen Gebiete), um nicht in Konflikt mit den anderen Nationen Europas zu geraten (z.B. Russland, Österreich); Deutschland ist gesättigt. Bismarck legt sich auf eine defensive Außenpolitik in Europa fest, um die Stellung Deutschlands in Mitteleuropa zu festigen und den jungen Staat ins Mächtegeflecht zu integrieren. Das Mittel der Wahl sieht er in einem komplexen Bündnissystem mit verschiedenen Staaten. Aufgrund der Unversöhnlichkeit mit Frankreich und der Differenzen mit England ist ein Bündnis mit diesen von vornherein ausgeschlossen. Auch will er den Albtraum von einem Zweifrontenkrieg gegen Russland und Frankreich verhindern, indem er Bündnisbestrebungen zwischen beiden zu unterbinden sucht. Sein erklärtes Ziel ist es, Frankreich auf dem
Kontinent weitestgehend zu isolieren.
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Abb. 1: Anschlag der Kapitulation der französischen Armee
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Abb. 2: Empfang des Hamburger Infanterie-Regiments 76 auf dem Rathausmarkt nach dem Krieg
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Absicherung nach allen Seiten hin - Deutschlands Bündnisse
Bismarcks größte außenpolitische Befürchtung ist ein Zweifrontenkrieg gegen Deutschland. Daher räumt er der Isolation Frankreichs und der Verhinderung eines französisch-russischen Bündnisses allerhöchste Priorität in seinen Bündnisbestrebungen ein. Da er ähnliche politische Ziele anstrebt wie Russland - nämlich den Erhalt der monarchischen Ordnung -, sieht er in Russland einen Bündnispartner. Im Mai 1873 schießt er also mit dem russischen Reich eine Militärkonvention ab. Diese sieht vor, dass die Bündnispartner sich mit je
200.000 Soldaten unterstützen, sollte eine dritte Macht einen Vertragspartner angreifen. Für einen Angriff einer der Mächte ist jedoch keine Unterstützung vorgesehen; das Bündnis ist rein defensiv. Im Laufe dieses Jahres tritt Deutschland einem Bündnis zwischen Österreich-Ungarn und Russland bei. Dieser als Drei-Kaiser-Abkommen bezeichnete Bund ist jedoch wesentlich allgemeiner gehalten und sichert lediglich gegenseitige Konsultationen für den Verteidigungsfall vor.
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Abb. 3: Karikatur zum Drei-Kaiser-Abkommen: Bismarck spielt mit den drei Kaisern (Deutschland, Russland und Österreich-Ungarn) nach seinem
Belieben
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In den Jahren 1877/78 kommt es aufgrund der Expansion Russlands im Süden zu einem Krieg Russlands gegen das Osmanische Reich. Österreich-Ungarn (auch als K&K-Monarchie bezeichnet) verhält sich aufgrund des Drei-Kaiser-Bündnisses neutral. Die im Frieden von San Stefano erzielten Gebietsgewinne der Russen rufen die anderen europäischen Mächte auf den Plan, da sie ihre Interessen gefährdet sehen. Deutschland schwingt sich hier in die Rolle des Schlichters und lädt alle der beteiligten Mächte (Russland, England, Österreich-Ungarn) nach Berlin zu Verhandlungen ein. Im Ergebnis des Berliner Kongresses jedoch kommt es zur Verstimmung des russisch-deutschen Verhältnisses, da Russland eroberte Gebiete abtreten muss. Von russischer Seite aus wird das Drei-Kaiser-Abkommen als nicht mehr existent angesehen. Dies eröffnet wiederum die Gefahr eines Zweifrontenkrieges, da Russland sich nun Frankreich annährt.
Um sich nun gegen einen Angriff Russlands abzusichern, geht Bismarck mit Österreich-Ungarn 1879 den Zweibund ein. In diesem bis 1888 geheim gehaltenen Bund wird folgendes festgelegt: volle Unterstützung des Bündnispartners bei einem Angriff Russlands oder eines russischen Partners sowie die gegenseitige Neutralität bei einem Angriff einer anderen Macht. So sichert sich Deutschland gegen Frankreich und Russland und die K&K-Monarchie gegen Russland ab.
Russland befindet sich nun in der Zwickmühle. Soll es mit dem politisch isolierten Frankreich zusammengehen und riskieren Deutschland, England und Österreich-Ungarn gegen sich zu haben oder soll es sich seinen alten Partner annähern. Man entschließt sich zu einer Neuauflage des Drei-Kaiser-Bündnisses
von 1873. In dem 1881 geschlossenen Drei-Kaiser-Abkommen sichert man sich bei einem Angriff einer vierten Macht auf einen Vertragspartner gegenseitige, wohlwollende Neutralität zu. Außerdem werden noch einmal die Ergebnisse von Berlin bekräftigt und eine Eindämmung eines möglichen Konfliktes beschlossen. In Zusatzprotokollen werden strittige Fragen wie die Balkanlösung und der Zugriff auf das Schwarze Meer geklärt.
Nachdem Italien außenpolitisch der Frankreich unter Druck gesetzt wird, ersucht es Deutschland und Österreich-Ungarn um ein Beistandsbündnis. Das sich hier eine weitere Möglichkeit bietet, Frankreich zu isolieren und den Süden Österreich-Ungarns zu decken, schlägt Bismarck zu. Alle Mächte sichern sich im 1882 gegründeten Dreibund militärische Unterstützung zu, sollte Frankreich einen der drei Staaten angreifen.
Die Differenzen zwischen Österreich-Ungarn und Russland um den Balkan führen zu einem unverlängerten Auslaufen des Drei-Kaiser-Abkommens im Jahre 1887. Noch im selben Jahr schließt Deutschland den geheimen Rückversicherungsvertrag mit Russland ab. Er beinhaltet russische Neutralität bei einem französischen Angriff auf Deutschland und deutsche Neutralität bei einem russischen Angriff auf Österreich-Ungarn. Weiterhin wurden Russland aber in einem streng geheimen Zusatzprotokoll weitere Zugeständnisse gemacht.
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Abb. 4: Deutschlands Bündnisse unter Bismarck (Vorsicht Fehler! Mittelmeerabkommen und Rückversicherungsvertrag sind vertauscht in der farblichen Kennzeichnung)
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Der Neue Kurs Wilhelm II. - Ein Platz an der Sonne?
Im so genannten Drei-Kaiser-Jahr 1888 erfährt die Politik des Deutschen Reiches einen harten Umbruch. Mit der Inthronisierung von Kaiser Wilhelm II. kommt es zum Bruch in der Innen- und Außenpolitik mit der
Bismarck'schen Linie. Hat der alte Kaiser Wilhelm I. noch weitgehend Bismarck die Zügel überlassen, will nun der junge deutsche Kaiser Deutschland auf eine neue, erfolgreichere Linie bringen. Aufgrund der starken innen- und außenpolitischen sowie privaten Differenzen zwischen Bismarck und Wilhelm II. wird der Reichskanzler im Jahre 1890 entlassen, um den Weg frei für eine neue Politik zu machen. Die Außenpolitik macht einen nachhaltigen Wandel durch. Kaiser Wilhelm strebt zu einem Kaiserreich mit "Weltgeltung" zu. Unter der Maxime "Weltpolitik als Aufgabe, Weltmacht als Ziel, Flotte als Instrument" steuert Deutschland mit Volldampf und Neuem Kurs auf Weltmachtpolitik und Imperialismus zu. Bismarcks direkter Nachfolger Leo von Caprivi erklärt die passiv-defensive Außenpolitik Deutschland als passé und ist nicht gewillt die Bismarck'sche Bündnispolitik weiterzuführen. Daher wird trotz Drängen von Seiten Russlands der Rückversicherungsvertrag 1890 nicht verlängert. Dies führt zu einer Annäherung Russlands an Frankreich, was 1894 schließlich im französisch-russischen Zweibund endet. Der neue Außenminister von Bülow prägt den Begriff vom "Platz an der Sonne" und fokussiert den Kolonialismus Deutschlands in Verbindung mit der Förderung von Schifffahrt, Handel und Industrie. Der eingesetzte Marineminister von Tirpitz verwirklicht den Wunsch des Kaisers nach einer starken Flotte auf Grundlage des 1. Flottengesetzes von 1898. Das massive Flottenrüsten der Deutschen tritt jedoch in Konflikt mit dem englischen Flottenbau. Der englische "Two Power Standard" - die englische Flotte ist stärker, als die beiden nachfolgenden zusammen - scheint durch den von Tirpitz geprägten Begriff einer "Risikoflotte" - es soll für jede Flotte ein Risiko sein, die deutsche anzugreifen - ernsthaft gefährdet. Dies führt zu einem starken Flottenwettrüsten zwischen den beiden Mächten.
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Abb. 5: Der Lotse geht von Bord - Bismarck überlässt Wilhelm II. und Deutschland seinem Schicksal
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Die oft diplomatisch ungeschickte, unüberlegte und sprunghafte Politik Wilhelms II. verhindert eine Annäherung an Großbritannien. So verschlechtert sich beispielsweise die Beziehung zum Inselstaat erheblich, als sich Deutschland in die Kolonialpolitik Englands einmischt ("Krüger-Depesche"1896). Das mit England ständig im Streit um die afrikanischen Kolonien liegende Frankreich macht mit dem überraschenden Einlenken in der Faschoda-Krise 1898 den Weg für eine britisch-französische Annäherung frei, während Deutschland einem Bündnis mit England negativ gegenüber steht. Schlussendlich erkennt Großbritannien 1904, dass das Deutsche Reich nicht bündnisfähig ist und es kommt auf Grundlage des Interessenausgleichs zwischen Frankreich und England bezüglich der Kolonien zur Bildung der "Entente cordiale". Nur drei Jahre später wird die Entente cordiale zur Tripleentente erweitert, indem Russland der Entente beitritt. Plötzlich sieht sich Deutschland in Europa umzingelt. Es sucht jedoch die Schuld in Großbritannien. Wilhelm II. gehofft, dass die Bedrohung und Provokation durch Aufrüstung die anderen Mächte Europas zu einer friedlichen Haltung gegenüber Deutschland bewegt. Jedoch hat er mit seiner Politik genau das Gegenteil erreicht: Es besteht ein Ungleichgewicht innerhalb der Pentarchie der Mächte in Europa, was zu Konflikten und Spannungen führt. Im Jahre 1905 spricht man im Kaiserreich erstmals vom Schlieffenplan. Durch einen Blitzkrieg soll im Kriegsfall Frankreich innerhalb von 12 Tage niedergerungen und danach Russland attackiert werden. 1906 wird Deutschland langsam klar, dass es nur noch einen einzigen Verbündeten in Europa hat: Österreich-Ungarn. Man hat sich durch eine leichtfertige Außenpolitik in diese Lage manövriert. Ein weiteres Beispiel für das diplomatische Unvermögen und die Taktlosigkeit des Kaisers Wilhelm II. stellt die Verhöhnung und Missachtung Großbritannien in der Daily-Telegraph-Affäre dar. Deutschland steht nun kurz vor Ausbruch des Weltkriegs vor den Scherben seiner Außenpolitik und kann sich nur noch auf die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn stützen.
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Abb. 6: Die Bündnisse der Pentarchie in Europa als Ergebnis des Neuen Kurses
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Quellen
(C) 12-11-03 Die Bärtige
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16. November 2003 - 14:08 ( Team FL18 - Frontline18 )
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| Autor |
Thema: Deutschland am Vorabend des Ersten Weltkrieges - Teil 2 |
 | Hokuto No Ken |
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Clan: Kein Clan
Postings: 476
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ein simples "sehr schön"! hab zwar schon fast alles gewusst, war aber trotzdem gut zu lesen und nett illustriert. gute arbeit; weiter so!
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 | Out$!der |
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Clan: Kein Clan
Postings: 50
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An diesem (sehr guten) Artikel sieht man mal wieder, wie sehr das Fehlen Bismarcks den Deutschen geschadet hat.
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 | Hokuto No Ken |
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Clan: Kein Clan
Postings: 476
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naja darüber lässt sich nun wirklich streiten...
[Edit: Hokuto No Ken : 17.Nov.2003 - 11:58]
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 | Kaiserjäger |
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Clan: Kommando Sniper Feuersturm
Postings: 370
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Sehr schön geschrieben.
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Jedesmal wenn ich einen Engländer abgeschossen habe ist mein Jagdsinn für eine Viertelstunde besänftigt.
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 | Die Bärtige |
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Clan: -|PBF|- Funteam
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Vielen Dank für die positiven Statements hier. Ich wußte zwar, dass viele dieses Thema schon eingängig in der Schule besprochen haben. Aber bei mir ist nicht allzuviel hängengeblieben und ich denke, das geht einigen anderen auch so, die schon ein paar Jährchen aus der Schule raus sind. Daher auch die recht ausführlichen Abschnitte. Es wäre möglich gewesen das zu kürzen, aber dann wären wichtige Passagen dem Rotstift zum Opfer gefallen. Schön, dass sich einige für diese Hintergrundinfos interessieren.
Mir sind leider beim nochmaligen Lesen in paar Rechtsschreib- und Grammatikfehler aufgefallen, welche den Gesamteindruck ein wenig trüben. Aber ich denk ihr könnt darüber hinwegsehen, oder?
Es wird bald den dritten Teil dieser Reihe geben. Dieser wird sich mit den wirtschaftlichen Grundlagen und Voraussetzungen für den Krieg befassen.
Greetz Die Bärtige
[Edit: Die Bärtige : 17.Nov.2003 - 13:14]
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"Im Hafen sind Schiffe besser aufgehoben, aber dafür wurden sie nicht gemacht"
-Epiktet-
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 | Hokuto No Ken |
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Clan: Kein Clan
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noch ne kleine frage zur Abb.4 (hoffe ich habs nach 3maligem durchschauen nicht überlesen; wär peinlich): Ru steht für Rumänien nehm ich an, oder?
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 | Die Bärtige |
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Clan: -|PBF|- Funteam
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Das ist allerdings richtig, nur habe ich keine Quellen gefunden, die auf ein Bündniss zwischen Deutschland und Rumänien hinweisen. Es ist aber durchaus möglich, dass dieses Bündniss nur zwischen Österreich-Ungarn und Rumänien bestand und Deutschland nur assoziiert gewesen ist.
[Edit: Die Bärtige : 18.Nov.2003 - 08:16]
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 | Hokuto No Ken |
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Clan: Kein Clan
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hätt ich mir auch gedacht! von nem bündnis(bzw. vertrag zwischen) D-Ru zu der zeit habe ich weder früher im unterricht was gehört, noch in irgenteinem buch gelesen...
[Edit: Hokuto No Ken : 18.Nov.2003 - 16:47]
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 | Greif |
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Clan: Jagdstaffel 99
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Ja, Deutsches Reich und Rumänien waren zusammen.
Bulgarien auch.
Hier, das sind die Abzeichen der kriegsführende Nationen für Flugzeuge im 1. WK:
Bulgarien, Österreich u. Rumänien hatten gleiche Abzeichen.
[Edit: Greif : 18.Nov.2003 - 23:35]
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Hauptmann Greif
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www.jasta99.de
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 | Die Bärtige |
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Vorweg erst einmal Grundsätzliches: Deine Abzeichen sind Nationenabzeichen für das Kriegsgerät der einzelnen Staaten. Und die Staaten Deutschland+Öterreich und Rumänien bzw. Bulgarien hatten Beziehungen zueinander. Aber das erst nach Kriegsausbruch und zwar in folgender Weise:
Bulgarien verbündete sich 1915 mit D+Ö/U gegen Rußland um den Balkan. Rumänien jedoch erklärte D+Ö/U 1916 den Krieg, wurde aber recht schnell besiegt.
In keiner Zeit vor dem Weltkrieg bestand nach meinen Quellen eine Beziehung zwischen D+Ö/U und den Rumänen. Demzufolge taucht eine Erwähnung im deutschen Bündnissystem nicht auf. Leider hat die von mir verwandte Abbildung einige Fehler, aber ich habe einfach keine bessere gefunden.
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 | Kaiserjäger |
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Clan: Kommando Sniper Feuersturm
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Des war wieder typisch das die Rumänen leicht zu besiegen waren, aber sonst passt alles auf der Seite.
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 | Gamma |
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Aber wieso sind denn die Bulgaren denn mit eingestiegen.
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 | Die Bärtige |
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Clan: -|PBF|- Funteam
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Bulgarien sah in dem Bündnis mit Österreich-Ungarn gegen Russland die einzige Möglichkeit seine eigene Souveränität zu behalten. Anderenfalls wäre es wahrscheinlich von Russland überrollt worden und das wäre einem starkem Einbruch auf dem Balkan zugunsten Russlands gleichgekommen. Das hätte wiederum die Initiative in Südosteuropa des Entente-Mächten zurückgegeben, was Ö/U unbedingt zuverhindern suchte. Daher kam auch der Bund mit Bulgarien zustande. Diese hatten auch ein recht schlagkräftiges Heer, was man von Rumänien nicht behaupten konnte. Es war also eine Bereicherung für die Mittelmächte.
INFO: Morgen wird der dritte Teil dieser Serie fertiggestellt sein. Er wird sich mit den wirtschaftlichen Grundlagen und Voraussetzungen des Krieges beschäftigen und eingehend die Industrielle Revolution in Deutschland und Europa beleuchten. Aufgrund einer Prüfung konnte ich diesen Teil nicht früher fertigstellen und somit ergab sich die recht große Verzögerung zum letzten Teil. Ich hoffe ihr verzeiht mir nochmal. Sobald der Artikel fertig ist, geht er an Gamma, damit er ihn veröffentlichen kann.
Greetz Die Bärtige
[Edit: Die Bärtige : 04.Dec.2003 - 22:08]
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 | Hokuto No Ken |
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nein, ist unverzeihlich; und jetzt weg mit dir
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 | -=KAR=- |
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Hi!
Ich habe zwar keine Ahnung, auf was für eine Seite ich hier gelandet bin, musste nur was zu den Bündnissverträgen von Bismarck nachgucken, da ich da Daten hatte, die nicht übereinstimmten... aber egal!
Wollte nur sagen, dass das mit Rumänien der Beistandsvertrag von 1883 ist und der war zwischen Berlin (Deutsches Reich), Wien (Österreich-Ungarn), Rom (Italien) und Bukarest (Rumänien).
Im Mittelmeerabkommen ist das Deutsche Reich allerdings nicht mit einbezogen, sondern nur London (Großbritannien), Wien (Österreich-Ungarn), Rom (Italien) und Madrid (Spanien).
Habe mal die Länder dahinter geschrieben, falls irgendwer geographisch nicht so fit ist 
So, ich düse dann mal wieder weiter!! Muss mich noch aufs Abitur vorbereiten!!
(...Für Fehler übernehme ich keine Verantwortung...)
Ciao!
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