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FL18 - Frontline18 .:. Die deutschen Kolonien - Deutsch-Ostafrika

:: Die deutschen Kolonien - Deutsch-Ostafrika ::

Die Kampfhandlungen 1914

In den frühen Morgenstunden des 5. August erfuhr die Küstenfunkstation von Daressalam von der britischen Kriegserklärung an das Deutsche Reich. Daraufhin erklärte Dr. Schnee den Kriegszustand für die Kolonien. Sofort errichteten die Briten eine Seeblockade, zerschnitten die �berseekabel , versuchten sich der gegnerischen Schiffe zu bemächtigen und nahmen die deutschen Küstenplätze unter Feuer.

Am 13. August kaperten die Briten auf dem Njassasee den Dampfer Hermann von Wissmann. Im Gegenzug eroberte die Schutztruppe am 15. August das Fort Taveta in Kenia am Kilimandscharo. Acht Tage später versuchte der britische Kreuzer Pegasus die Telegraphenstation von Bagamoyo zu zerstören. Schon am 31. Juli war ihr Widersacher, der deutsche Kreuzer Königsberg (Kpt.z.S. Looff), ausgelaufen, um die britischen Schifffahrtswege im Indischen Ozean zu stören. Am 20. September gelang es ihr die Pegasus, die zur Reparatur im Hafen von Sansibar verweilte, nach kurzem Gefecht zu versenken. Diese Aktion rief gro�e Freude in der Kolonie hervor, da die Pegasus für gro�en Schaden gesorgt hatte. Die Briten hatten nun ernsthafte Sorgen aufgrund der Königsberg und versuchten sie so schnell wie möglich zu stellen. Die Stärke der Royal Navy zwang sie dann auch, sich Ende Oktober in das Rufiji-Delta zurückziehen wo sie nun Kohle aus dem Dampfer Somali bunkerte.

Die kriegerischen Handlungen erstreckten sich jetzt auf fünf weit voneinander gelegene Orte. Die Brennpunkte waren an der Küste des Indischen Ozeans bei Daressalam, im südwestlich gelegenen deutsch-britischen Grenzgebiet zwischen Tanganjika und Njassasee, am britischen Ostufer des Victoriasees und in der Gegend nordöstlich des Kilimandscharo. Zusätzlich standen den Deutschen und ihren Askaris noch die Belgier im Gebiet nordwestlich des Kiwusees gegenüber, wo sie schnell die Station "Goma" besetzten. Entgegen der Befürchtung Schnees, dass es einen Aufstand im Inneren der Kolonie geben könnte, blieben die Einheimischen während der Kampfhandlungen weiterhin ruhig.

Lettow-Vorbeck entsandte nun Sprengtrupps zum wichtigsten Lebensnerv der Briten, der Ugandabahn. Solange das Gebiet um den Kilimandscharo und die Steppe zwischen Moschi und besagter Bahn gehalten werden konnte, war die Lage für ihn sehr günstig und Kenia eher bedroht als die eigene Kolonie. Daher hatte die Unterbindung dieser Bedrohung für Gro�britannien oberste Priorität, zumal dies auch ein gutes Einfallstor in das Innere des Schutzgebietes bedeutete. Lettow-Vorbeck wusste dies und unternahm entsprechende Vorsichtsma�nahmen, um einen erwarteten kombinierten Angriff auf das Kilimandscharogebiet und die Küste zu widerstehen. Alle entbehrlichen Verbände mussten derweil nach Tanga geschickt werden, da sich hier ein Angriff der Briten hier ankündigte.

Ende des Monats Oktober bereitete sich eine britische Brigade vor, um Moschi zu nehmen und den linken Flügel der Schutztruppe zu umfassen. Aus Mombasa rückte zeitgleich ein Landungskommando an, um Tanga zu nehmen und sich mit der Brigade zu vereinigen. Am 2. November begann mit einem konzentrierten Angriff die Schlacht um Tanga mit einem britischen und acht indischen Regimentern sowie einigen Spezialtruppen.

Zunächst konnten die Verteidiger von Tanga nur ein paar Infanteriezüge in die Schlacht werfen. Erst gegen Abend schlossen sich mehrere Verbände und das freiwillige Schützenkorps Usambara an. Die deutsche Hauptstreitmacht stand zu dem Zeitpunkt viel zu weit weg am Kilimandscharo in Stellung, trotzdem versucht Lettow-Vorbeck in Eilmärschen den Tangaverteidigern Unterstützung zukommen zu lassen. Der erste Angriff konnte indes zurückgeschlagen werden wobei sich die Alliierten unter dem Schutz des Kreuzers Fox zurückzogen. Etwa 1.000 Mann der Schutztruppe führten mit ihren 21 Maschinengewehren einen Gegenangriff nach dem anderen durch und hielten die Linien weiter aufrecht. Erst als die Briten am 4. November mit achtfacher �berlegenheit die Stadt stürmten, brach der Widerstand zusammen. Der Verlust Tangas barg eine ernsthafte Gefahr für die rechte Flanke der Deutschen, die nun umfasst zu werden drohte.

Lettow-Vorbeck erkannte jedoch eine Schwachstelle im linken britischen Flügel und rieb ein Regiment fast auf. Durch gut koordinierten Nachschub der Deutschen bestand nun andererseits auch die Gefahr für diesen britischen Flügel, eingekesselt zu werden, worauf hin die Briten kein Risiko eingingen und den Rückzug anordneten. Die indischen Einheiten flohen aus ihren Stellungen, wurden aber aufgrund von falschen Signalen nicht von der Schutztruppe verfolgt. Mit hohen Verlusten konnten die Briten und Inder am Morgen des 5. November eingeschifft und zurückgezogen werden. Hiermit war ein gro�er Triumph für die Schutztruppe errungen, die darüber hinaus mit der zurückgelassenen Ausrüstung auch noch drei Kompanien modern ausrüsten konnte. Die Verluste der Briten in dieser Schlacht waren zehnmal so hoch wie die der Deutschen und Askaris. Zeitgleich gelang auch eine Zurückschlagung der Einheiten nordwestlich des Kilimandscharo an den Longidobergen, das Stoppen des britischen Vormarsches bei Bukowa und des belgischen Angriffs bei Kifumbiro. Dies alles hatte eine lähmende Wirkung auf die Truppen der Briten, die einsahen, dass eine gute Planung von Nöten war, um Lettow-Vorbeck in die Knie zu zwingen.

Mitte November nahmen britische Kriegsschiffe noch einmal Daressalam unter Feuer, danach erlebte die Kolonie eine relative Ruhe. Zum Jahreswechsel hatten die Deutschen und ihre afrikanischen Truppen das ganze Schutzgebiet in ihrer Hand.


Eines der geborgenen 10,5cm-Geschütze der 'Königsberg' in
Behelfslafette als Denkmal in Johannesburg (Südafrika)


Die Kampfhandlungen 1915

Am 18. und 19. Januar fanden wieder intensive Kämpfe im Grenzort Jassini bei Tanga statt. Die Briten wurden hierbei völlig aufgerieben und wieder über die Grenze geworfen. Trotzdem war Lettow-Vorbeck entsetzt über die Verluste, die seinem Heer allmählich mehr und mehr zusetzten. Um weiter durchhalten zu können, konzentrierte er sich nun auf den Abschnitt der Uganda-Bahn, der innerhalb von drei Tagesmärschen von den Kilimandscharo-Stellungen zu erreichen war. Durch eine stete Bedrohung der Bahn erhoffte sich Lettow-Vorbeck, die Briten hier zu binden. Au�erdem erhöhte er die Kompaniestärke auf 200 Mann und lie� alle Rassenschranken fallen. Gerade im Umgang mit den schwarzen Soldaten der Schutztruppe war er kaum zu übertreffen, da er soldatische Tugenden über die jeweilige Rasse stellte und somit hohes Ansehen und treue Gefolgschaft bei den Farbigen erntete. Natürlich war dies zu dieser Zeit nicht überall gerne gesehen, auch Gouverneur Schnee betrachtete dies eher mit Argwohn, lie� Lettow-Vorbeck aber gewähren.

Durch die knappen Rohstoffe musste man auch auf diesem Gebiet umdenken und erfinderisch agieren. So wurde zum Beispiel der gro�e Dampfer Graf Götzen mit einfachsten Mitteln in Bau genommen, allerdings nicht mehr ganz fertig gestellt. Nachschub war nahezu ausgeschlossen. Nur zweimal gelang es, ein Versorgungsschiff aus der Heimat nach Ostafrika zu bringen. Keine andere deutsche Kolonie hatte dieses Glück. Am 8. Februar lief der erste Nachschub in Form des Sperrbrecher A, getarnt als dänisches Schiff Kronberg aus, um Kohle, Munition und Waffen zu liefern. Das Schiff konnte sich durch alle britischen Linien durchmogeln und wurde erst enttarnt, als es Funkverkehr mit der ostafrikanischen Küste aufnahm. Der Kreuzer Hyacinth eröffnete sofort das Feuer und nahm die Verfolgung auf. Das ungleiche Duell wurde erst durch einen Maschinenschaden des britischen Kreuzers gestoppt, woraufhin der Sperrbrecher in die Manzabucht vor Tanga flüchtete und auf Grund lief. Das an Bord befindliche Material (4 Geschütze, 5 Millionen Schuss Munition und Medikamente) wurde sofort von der Schutztruppe ausgeladen. Lediglich die Kohle die für die Königsberg vorgesehen war, verbrannte bei der Havarie an Bord. Die Besatzung schloss sich als weitere Verstärkung der Schutztruppe an. Zu diesem Zeitpunkt konnte die Schutztruppe über 2.000 Europäer, 7.500 Askaris und 2.000 eingeboren Hilfskrieger verfügen, wobei die Träger nicht mitgerechnet sind.

Anfang Mai planten die Briten eine neue Gro�offensive mit Hilfe von 70.000 australischen und indischen Kräften. Hierbei sollten 25.000 Mann von See her Tanga nehmen und in das Innere der Kolonie vorsto�en, während der Rest die strategisch wertvolle deutsche Usambarabahn in Beschlag nehmen sollte. Lettow-Vorbeck wurde von diesen Plänen unterrichtet und zog alle verfügbaren Kräfte an der Bahn zusammen. Kurz vor dem eigentlichen Angriffsbeginn wurden die indisch/australischen Kräfte jedoch wieder eingeschifft, da die Entente sie dringend bei der Dardanellenoffensive benötigte. Somit erhielten die deutsch/afrikanischen Kräfte eine wichtige Atempause im Kampf um Ostafrika.

Seit den Januarkämpfen um Jassini gab es nur noch wenige britische Landoffensiven. Die Briten konzentrierten sich jetzt lieber auf die Jagd nach der Königsberg welche immer noch in der Rufijimündung verweilte und auf Kohlen wartete. Den Briten war der ungefähre Aufenthaltsort klar, genau konnten sie den Kreuzer aber lange nicht ausmachen. Beobachtungsflüge waren erst am 25. April erfolgreich. Um zu verhindern das die Königsberg wieder in den Indischen Ozean flüchten konnte, wurde die Flussausfahrt mit mehreren Kreuzern und einem Linienschiff blockiert. Diese konnten aber aufgrund des seichten Wassers nicht angreifen, weshalb zwei Monitore aus England angefordert wurden.

Im Morgengrauen des 6. Juli drangen die angeforderten Schiffe Mersey und Severn in das Delta ein und eröffneten das Feuer aus 15 Kilometern Entfernung. Die Antwort erfolgte prompt durch eine eigens aufgestellt "Deltatruppe" die die Monitore sofort mit MG und Geschützfeuer eindeckte. Auch die Königsberg warf nun gut gezielte Salven auf die Angreifer, wobei der vordere Geschützturm eines Monitors vernichtet wurde. Trotzdem gelang es den britischen Schiffen auf Schu�weite heranzukommen und mit Hilfe eines Beobachtungsflugzeuges ein Geschütz der Königsberg zu zerstören. Erst die herannahende Ebbe unterbrach den Kampf. Die Wiederkehr der Monitore erfolgte am 11. Juli. und mündete in der Vernichtung der Königsberg. Diese konnte noch in den letzten Atemzügen das Beobachtungsflugzeug vom Himmel schie�en, ehe der schwer verwundete Kommandant den Sprengbefehl für das Schiff erteilte. Nur 23 Seemänner entkamen dem Gefecht unversehrt, 65 wurden schwer verwundet und 32 mussten mit ihrem Leben bezahlen. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde ein Kriegsschiff durch Geschütze au�er Gefecht gesetzt, deren Artilleriefeuer von einem Flugzeug gelenkt wurde. Die Briten hatten jetzt ihr Ziel erreicht, die Königsberg unschädlich zu machen, und mussten keine ernsthaften Störungen mehr im Schiffsverkehr um die Kolonie fürchten. Allerdings hatte die fast ein Jahr dauernde Jagd auf den Kreuzer, mit teilweise zwei Dutzend Kriegsschiffen, wichtige Kräfte in Ostafrika gebunden, die damit in Europa ausfielen. Somit ging die Strategie von Lettow-Vorbeck auch auf See zeitweilig auf. Von den Schutztruppen wurden nach der Versenkung zehn noch brauchbare Geschützrohre abmontiert und auf Wagen geladen, ehe sie von 400 Schwarzen nach Daressalam geschleppt wurden. Dort wurden die Geschütze mit Lafetten versehen und bildeten die schwerste Artillerie in ganz Ostafrika. 120 Matrosen wurden mit ihren Offizieren zusätzlich als "Königsberg-Kompanie" den Verbänden Lettow-Vorbecks zugeführt. Zusätzlich übernahm Kapitän Loof, der Lettow-Vorbeck eher skeptisch betrachtete, die Verteidigung Daressalams.

Neben den fast ständigen deutschen �bergriffen auf die Ugandabahn, deren Strecke an mindestens zwanzig Stellen gesprengt wurde, und Guerillaangriffen auf kleine britische Verbände, fanden das ganze Jahr über wechselseitige Kämpfe östlich des Victoriasees bei Schirati, am Westufer bei Bukoba, am Kiwusee und am Tanganjikasee statt. Auf letztgenannten See gelang es Deutschen auch den belgischen Dampfer Delcommune zu versenken.

Verheerend wirkte sich der britische Angriff auf Bukoba aus. Hier konnten die Angreifer die Stadt plündern und die Funkstation, welche die letzte Verbindung mit der Heimat sicherte, zerstören. Erst nach drei Tagen glückte die Rückeroberung. Im Gegenzug brach eine englische Offensive mit 1.600 Mann an der Kilimandscharofront im deutschen MG-Feuer zusammen. Zudem hatten die Allierten jetzt mit Aufständen im britischen Njassaland und Portugiesisch-Ostafrika zu kämpfen. In Deutsch-Ostafrika herrschte demgegenüber fast Friedensbetrieb. Die Bevölkerung blieb über den gesamten Kampfzeitraum ruhig, die Verwaltung funktionierte einwandfrei und niemand litt Not. Lebensmittel und die medizinische Versorgung waren durch die gute wirtschaftliche Lage und Ideenreichtum mittelfristig gesichert. Auch wurde die Schutztruppe laufend mit neuen schwarzen Rekruten versorgt, was das Ungleichgewicht an Soldaten zumindest teilweise relativierte.

In der Organisation hinter der Front tat sich besonders Generalmajor Wahle hervor. Dieser war bei einem Privatbesuch vom Krieg überrascht worden und betätigte sich jetzt als Architekt des logistischen Apparates und der gesamten rückwärtigen Dienste. Später bewährte er sich auch als Truppenführer.


Wei�e und Askaris der Schutztruppe an einem alten 9 cm-Geschütz


Die Kampfhandlungen 1916

Zu Anfang des Jahres lie� Lettow-Vorbeck die Hauptkräfte seiner Armee am Kilimandscharo in Stellung gehen, da er hier mit einer gro�en Offensive rechnete. Bereits zu Ende des Jahres 1915 sammelten sich gro�e Truppenteile in Kenia, die nach der Eroberung Deutsch-Südwestafrikas frei geworden waren. 30.000 Mann standen somit im Januar hundert Kilometer vor der deutschen Grenze bei Voi. Die ersten Angriffsversuche zweier Brigaden konnten noch zurückgeschlagen werden.

Im Februar wurde der Oberbefehl der britischen Streitkräfte an General Smuts, ein Held aus dem Burenkrieg und Mitbegründer der Südafrikanischen Union, weitergereicht. Lettow-Vorbeck stand damit einen absolut ebenbürtigen Gegner gegenüber, der nun versuchte, die deutschen Truppen so schnell wie möglich einzukesseln und zu vernichten. Lettow-Vorbeck wusste was ihm nun bevorstand und machte sich keine Illusionen über die Situation der Kolonie, deren Kräfte um ein vielfaches geringer waren. Ein Verfechter des "Boden halten um jeden Preis" war er ohnehin nie gewesen und hatte mittlerweile Erfahrung in Rückzugsaktionen gegen übermächtige Gegner. Der 11. März markierte dann auch den Beginn der alliierten Offensive. Der rechte deutsche Flügel konnte dem heranstürmenden Gegner zwar noch schwere Verluste einbringen, trotzdem brach die Front bei Reata ein. Auch der linke Flügel war durch berittene britische Einheiten akut bedroht. Der Norden war damit verloren, und auch eine komplette Feldkompanie ging in Gefangenschaft. Lettow-Vorbeck hatte aber vorgesorgt und lie� seine Truppen in neue Stellungen südlich von Moschi einrücken die wenigstens, noch eine Zeit lang gehalten werden konnten.

Zwei Tage nach dem Beginn der Offensive überraschte die Nachricht von einem neuen Nachschubsschiff die Schutztruppe. Dem Blockadebrecher Marie war es gelungen, die alliierte Seeblockade zu umgehen und in einer einsamen Bucht im Süden der Kolonie zu ankern. Die komplette Ladung mit acht Geschützen, reichlich Munition und mehreren tausend Granaten für die Geschütze der Königsberg konnte an Land gebracht werden, ehe das Schiff entdeckt und beschossen wurde. Schwer beschädigt rettete sich der Blockadebrecher noch nach Batavi.

Ende April wurde Lettow-Vorbeck davon unterrichtet, das berittene Kräfte der Alliierten über 300 Kilometer weit in das Landesinnere eingedrungen waren und sich in Richtung Zentralbahn, dem Lebensnerv des Schutzgebietes, bewegten. Sofort wurde ein gro�er Teil der Armee in einen Gegenangriff geworfen, der genau auf den britischen Teil mit den frischesten Truppen traf. Trotzdem konnte dem Gegner in diesem Abschnitt ein so harter Kampf aufgezwungen werden, dass er zwei Monate lang die Kampfhandlungen unterbrach. General Smuts hingegen setzte am 21. Mai nach Ende der Regenzeit wieder seinen Vormarsch entlang der Nordbahn fort. Die Truppen des kampferprobten Majors Kraut, das unwegsame Gelände und hohe Ausfälle bei Zugtieren und Soldaten durch Tropenkrankheiten verlangsamten diesen Vormarsch jedoch beträchtlich. Zusätzlich wurden Smuts Vormarschstra�en immer wieder von einem Geschütz der Königsberg unter Feuer gehalten, das niemals entdeckt wurde. Parallel zu Smuts Angriff fanden jetzt die Marschbewegungen von allen Seiten statt. Im Gebiet der gro�en Seen rückten britische und belgische Truppen in das Schutzgebiet ein und bewegten sich in Richtung des Gouvernementsitzes in Tabora, während ein Landungskorps im Eilmarsch Daressalam und die nördlichen Küstenstädte einnahm. Nur im Süden konnte ein Angriff der in den Krieg eingetretenen Portugiesen von der "Königsberg-Kompanie" abgewehrt werden.

Nach vierwöchigen Gewaltmärschen kamen die Truppen von General Smuts an das Ende ihrer Leistungsfähigkeit. Nur die zähen und an das Klima gewöhnten afrikanischen Truppenteile konnten ihre Kampfkraft aufrechterhalten, die europäischen Soldaten hingegen mussten vor den Gegebenheiten des Buschkrieges kapitulieren. Immer wieder wurden auch die Ruhelager vom Feuer der Königsberg-Geschütze eingedeckt, was die Moral zusätzlich nach unten riss. Die von den Briten ebenfalls an Land gebrachten Geschütze der von der Königsberg versenkten Pegasus waren nicht imstande, das deutsche Artilleriefeuer zum Schweigen zu bringen. Im Gegensatz zu den gebeutelten Briten konnten sich die deutschen Truppen und ihre afrikanischen Askaris an den meisten Fronten noch über eine intakte Moral und einen guten Zustand erfreuen.

Eine von Smuts beabsichtigte Entscheidungsschlacht bei Morogoro hatte sich Lettow-Vorbeck abermals durch Rückzug entzogen, musste dafür aber die Zentralbahn, deren Bahnanlagen, Lokomotiven und Züge vorher gesprengt worden waren, und den kompletten fruchtbaren Norden der Kolonie inklusive Daressalam aufgeben. Trotzdem blieb sein Wille zum Weiterkämpfen ungebrochen. Einen ehrenvollen Kapitulationsvorschlag lehnten er und Schnee vehement ab. Gerade in Betracht der Tatsache, dass die Alliierten im unwegsamen Gelände des Südens ihren Vorteil an Automobilen, Pferden und Beobachtungsflugzeugen nicht mehr nutzen konnten und mit Krankheiten vom Schlage der Malaria und des Schwarzwasserfiebers ein neuer Gegner auf den Plan trat, der zwischen Oktober und Dezember 15.000 kampfunfähige Briten hinterlie�, war ein schneller Sieg eher unwahrscheinlich. Auch deutsche Truppen hatten durch diese Krankheiten bedingte Ausfälle, die aber bei weitem nicht so schwer wie beim Gegner wogen. Ihre Hauptaufgabe war es, nach der britischen Eroberung des Nordens die Linie bei Kibata so lange wie möglich zu halten um die dahinter heranreifende Ernte zu schützen und die drohende Lebensmittelverknappung abzuwenden.


Askaris und Träger auf dem Marsch


Die Kampfhandlungen 1917

Die Alliierten wollten den Kolonialkrieg sobald wie möglich mit einem raschen Sieg nach Beendigung der Regenzeit abschlie�en. Beide Seiten nutzten diese Regenzeit. Die Deutschen erhielten eine dringend benötigte Atempause, während die Briten ihre Truppen restrukturierten und auffüllten. Als die Trockenzeit wieder einsetzte, rückten die britischen Verbände sofort im Norden, Westen und Osten vor und überschritten den Rufiji.

Im Laufe des Jahres wurde die Schutztruppe immer mehr in die äu�erste Südostecke der Kolonie gedrückt und in einen Kessel geworfen. Die Lage wurde immer kritischer, Vorräte mussten streng rationiert werden und einzelne Askaris wechselten angesichts der Situation die Fronten. Lettow-Vorbeck wollte dieser bedrohlichen Einschnürung unbedingt entfliehen und stellte sich den von Norden und Osten heranrückenden Armeen bei Mahiwa zum letzten gro�en Zusammenprall auf dem Gebiet Deutsch-Ostafrikas, der am 15.-18. August in einer der wildesten und blutigsten Schlachten auf dem afrikanischen Kontinent mündete. Die dort stehenden britischen Verbände hatten mit 2.700 Toten und Verwundeten mehr als die Hälfte ihrer Soldaten eingebü�t, im Gegenzug verloren die Deutschen und ihre Askaris 519 Mann und alle Geschütze bis auf eins.

Obwohl man diese Schlacht als Sieg für die Schutztruppe werten darf, war die Lage jetzt in Anbetracht der Tatsachen dass die Versorgungslage sich dramatisch verschlechterte und Truppenteile sich ergeben mussten, absolut hoffnungslos. Ein extra in die Kolonie geschickter Zeppelin voll mit dringend benötigten Nachschub kehrte kurz vor dem Ziel wieder um, da er von einem falschen Funkspruch der Briten getäuscht worden war, der das Ende der Kämpfe verkündete. Danach wurden keine weiteren Versuche mehr unternommen, aus der Heimat Unterstützung zu schicken. Der einzige Weg für Lettow-Vorbeck, Nachschub zu organisieren, beschränkte sich lediglich noch auf das Erbeuten von feindlichem Nachschub und Ausrüstung. Da diese Taktik gegen die starken britischen Verbände aussichtslos war, wich er nun nach Portugiesisch-Ostafrika aus. Die dort stationierten Portugiesen waren den Deutschen klar unterlegen, au�erdem spekulierte er auf die Verfolgung gro�er britischer Truppenteile, um sein Ziel, die Bindung möglichst vieler Soldaten, weiter zu verfolgen.

So überquerten 300 Deutsche, 1.700 Askaris und 3.000 Träger und Askarifrauen, am 25. November den Grenzfluss Rovuma und nehmen ein portugiesisches Fort nach dem anderen. Genug Beute konnte gemacht werden, um die Schutztruppe mit neuer Kleidung, Munition, Gewehren und Nahrung zu versorgen, zusätzlich wurden die Angreifer wegen der schlechten Behandlung der Einheimischen durch die Portugiesen auch noch als Befreier begrü�t und erhielten von ihnen Unterstützung. Den Briten schlug deswegen sogar passiver Widerstand entgegen, da sie als Helfer der portugiesischen Kolonialherren gesehen wurden. Deutsch-Ostafrika war im Gegenzug endgültig aufgegeben worden und wurde Anfang Dezember zum alliierten Protektorat erklärt.

Trotzdem mehrte sich bei den Briten nun die Angst, das Lettow-Vorbeck seine Armee von Portugiesisch-Ostafrika aus auf ihr Kolonialgebiet führen könnte. Eine unwirkliche Situation hatte sich Ende des Jahres herauskristallisiert. Man hatte die ganze feindliche Kolonie besetzt, war aber immer noch bedroht. Auch wenn die verbliebene Schutztruppe keine Chancen mehr auf einen Sieg hatte - sie war stark genug, um in Feindgebiet einzudringen und dort erheblichen Schaden anzurichten und massive gegnerische Verbände zu binden.


Britische Soldaten bereit zum Abmarsch


Die Kampfhandlungen 1918

Wie Ende 1917 begonnen, plünderte sich die Schutztruppe weiter durch die portugiesischen Armeelager und konnte die Verfassung teilweise aufrechterhalten. Anfang Mai gelang es den nachrückenden Briten den Deutschen gro�e Verluste an Munition und Ausrüstung beizubringen, die diesen Nachteil aber am 1. Juli durch die Einnahme von Namacurra mit ihrer reichen Beute wieder wettmachten. Die britische Seite versuchte das ganze Jahr über mit aller Macht, den militärischen Wanderzirkus der Deutschen und ihrer Askaris endlich zu stellen, konnten aber immer wieder mit Abwehrkämpfen auf Distanz gehalten werden. Lettow-Vorbeck steuerte jetzt wieder in Richtung Deutsch-Ostafrika auf Njassaland zu und stand nach 2500 Kilometern Marsch Ende August wieder am Rovuma. Heftiger Widerstand war an dieser Linie quasi vorprogrammiert, was ihn dazu veranlasste, nördlich des Njassasees den Weg nach Westen einzuschlagen, um über Nordrhodesien nach Angola zu gelangen. Immer noch konnte die Versorgung durch Beutezüge aufgefrischt und die Kampfkraft dadurch - wenn auch nur notdürftig - aufrechterhalten werden. Krankheiten und der lange Marsch machten der Armee immer mehr zu schaffen.

Am 13. November, also zwei Tage nach dem Schweigen der Waffen in Europa, erfuhr der inzwischen zum Generalmajor beförderte Lettow-Vorbeck aus den Papieren eines gefangen genommenen britischen Motorradfahrers von der Kapitulation des Reiches und der angeordneten �bergabe der Schutztruppe binnen eines Monats. Empörung machte sich bei den Deutschen und ihren afrikanischen Verbündeten darüber breit, weil sie sich als unbesiegt ansahen und nun auf Anordnung in Kriegsgefangenschaft gehen mussten. Besonders die Askaris waren erzürnt über das siegerhafte Verhalten der Alliierten, worauf es vereinzelt zu Prügeleien unter den "deutschen" und "britischen" Afrikanern kam. Erst jetzt erhielten die Soldaten genaue Informationen über die Vorgänge in Europa.

Bei der Unterzeichnung des Waffenstillstandes am 25. November waren 155 deutsche Offiziere und Soldaten sowie 1.311 Askaris von der kämpfenden Truppe übrig geblieben, die vier Jahre lang einer Viertelmillion Soldaten die Stirn geboten hatte. Die Waffenübergabe ähnelte aufgrund der Beutezüge eher der Rückgabe geliehener Gegenstände. Die �bergabe sah man als Kapitulation einer Armee, die nicht verloren hatte, gegenüber einer Streitmacht, die nicht gewonnen hatte. Und in der Tat hatte Lettow-Vorbeck sein eigenes persönliches Ziel erreicht. Ohne Aussicht auf einen militärischen Sieg hatte er über den ganzen Krieg hinweg eine enorme Zahl von gegnerischen Truppen gebunden, die dem europäischen Schauplatz damit entzogen waren, und vernichtete alle alliierten Hoffnungen auf einen schnellen Sieg wie in den anderen Kolonien, indem er selbst länger aushielt als die Heimat.

Gro�en Anteil daran hatte neben den bravourös kämpfenden Askaris auch die eingeborene Bevölkerung, ohne deren Loyalität diese Kraftanstrengung in keinster Weise möglich gewesen wäre. Auch der Umstand, dass das Kampfgeschehen vornehmlich in dünn besiedelten Gebieten stattfand, hatte die Leiden der Zivilisten in Grenzen gehalten und ihre Motivation zu Aufständen verringert. Wirtschaftlich gelang es auch darum immer wieder, solange das Schutzgebiet mindestens noch teilweise in deutscher Hand war, trotz totaler Blockade genügend Ressourcen zur Verfügung zu stellen und aus dem wenigen Vorhandenen Maximales herauszuholen. Die Verluste inklusive Kampfhandlungen und Krankheiten betrugen insgesamt bei den Briten und ihren Verbündeten 20.000 Europäer und 60.000 Afrikaner, demgegenüber hatte die Schutztruppe 814 Europäer und 1.900 Afrikaner als tot zu beklagen. Die Askaris blieben bis zur �berführung in ihre Heimat in Tabora, während die Deutschen in der Zeit bis zur Heimreise nach Europa in Daressalam untergebracht wurden. Am 2.März 1919 zog die einstige Schutztruppe mit Gouverneur Schnee, Lettow-Vorbeck und Königsberg-Kommandant Looff durch das Brandenburger Tor in Berlin ein.

Lettow-Vorbeck wurde mit hohen Ehrungen bedacht und auch von den Briten als fairer Kämpfer und anständiger Gegner gelobt. Das Gebiet der ehemaligen Kolonie wurde unterdessen unter den Siegern verteilt. Den grö�ten Teil sicherte sich England per Völkerbundsmandat, der Nordwesten mit Ruanda und Burundi wurde 1921 Belgien zugesprochen und über das Kionga-Dreieck im Süden des Rowuma erhielt Portugal das Mandat. Damit endete die Geschichte der letzten deutschen Kolonie.


Karte Deutsch-Ostafrikas von 1907 (Klick für Vollbild)

Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von Karl Nagel ( nur Text ).



23. August 2005 - 10:51
( Team FL18 - Frontline18 )

Deutsche Foren >> Kommentare > Die deutschen Kolonien - Deutsch-Ostafrika
Antwort erstellen
 Autor Thema: Die deutschen Kolonien - Deutsch-Ostafrika
Jagdpanther
09.09.2005 um 00:39 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348

He's watching YOU...
Artikel noch einmal leicht überarbeitet und Karte Ostafrikas hinzugefügt.

Und wo bleiben die Lobeshymnen? Der gute Vellern hat sich hier weiß Gott redliche Mühe gegeben, das wünsche ich honoriert zu sehen...
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Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?


 
Gamma
09.09.2005 um 07:54 QuoteProfileSend PM

Moderator

Clan: Kein Clan
Postings: 5428

Dann würde ich als erstes empfehlen die Absätze kleiner zu machen. Die Texte sind soooo lang.
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Vellern
09.09.2005 um 13:09 QuoteProfileSend PM


Clan: The Ameland Rockers
Postings: 1943

Danke für die Karte JP
Sorry Gamma, aber dat is so ein komplexes Thema. Da macht eine verkürzte Fassung wenig Sinn
Oder wir brauchen mal schnell 1000 Fotos

[Editiert von Vellern am 09.Sep.2005 um 13:10]
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Nur der exzessive Konsum von Kyuss wird euch Frieden und Wohlstand bringen !

 
ChrmChrm
09.09.2005 um 13:21 QuoteProfileSend PM

Clan: 0
Postings: 186

Also ich hab ihn gelesen, er war sehr interessant nur leider wären ein paar Absätze (oder 1000 Bilder ) wirklich nicht schlecht gewesen.
Jedenfalls ein sehr schöner Artikel.
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Friedrich II. der Große
König von Preußen (1712 - 1786)
Es heißt, daß wir Könige auf Erden die Ebenbilder Gottes seien. Ich habe mich daraufhin im Spiegel betrachtet. Sehr schmeichelhaft für den lieben Gott ist das nicht.
 
Gamma
09.09.2005 um 13:28 QuoteProfileSend PM

Moderator

Clan: Kein Clan
Postings: 5428

Vellern: darf ich mich mal an dem Artikel vergehen? Dann wirst du sehen was ich meine. Die Länge ist OK. Aber im Blocksatz ohne jeglichen Absatz ist der einfach so schwer zu lesen, das es nur wenige tun werden.
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Dicke Kinder sind schwerer zu kidnappen!
 
Vellern
09.09.2005 um 13:51 QuoteProfileSend PM


Clan: The Ameland Rockers
Postings: 1943

Sehr gerne Gamma, ist wirklich ziemliche Textwüste !
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Cold|Heat
09.09.2005 um 14:38 QuoteProfileSend PM

Clan: The Ameland Rockers
Postings: 983

Schöner Artikel und Respekt vor der Mühe, die er sicherlich gefordert hat. Ich sollte mal häufiger auf den Verfasser schaun dann schrecken mich auch vielleicht nicht mehr längere Textzeilen ab .

Nur eine Frage... kurz vor dem Bild mit dem Zug heisst es: "Auch der Bau von Eisenbahnlinien kam langsam in Fahrt, so wurde 1894 die erste 14 km lange Strecke zwischen Tanga und Pongwe eröffnet." Im Bild darunter steht dann aber der Stadtname als "Tanger". Waren da deine Gedanken in jenem Moment gerade.... *hüstel* "woanders"?


[Editiert von Cold|Heat am 09.Sep.2005 um 14:39]
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Denn Mord, hat er schon keine Zunge, spricht mit wundervollen Stimmen.

- Ave Caesar, morituri te salutant! -
 
Gamma
09.09.2005 um 15:21 QuoteProfileSend PM

Moderator

Clan: Kein Clan
Postings: 5428

Gründlich nachformatiert, Rechtschreibung umfassend korrigiert, Artikel auf 2 Seiten verteilt, wobei 4 wohl eher angebracht wären .

Ich hoffe du bist zufrieden Vellern.

Sehr geiler Artikel übrigens. Auch wenn ich das vom Ansatz her anders gelöst hätte.
__________________
Dicke Kinder sind schwerer zu kidnappen!
 
Cold|Heat
09.09.2005 um 15:39 QuoteProfileSend PM

Clan: The Ameland Rockers
Postings: 983

Gute Verbesserungen. Die kleineren Absätze sehen zwar leider nicht so gut aus wie die großen, aber ermöglichen es, besser den Überblick zu bewahren wo man gerade ist oder war. Und die Teilung auf zwei Seiten wirkt wohl ein wenig der "Abschreckung" entgegen, einen Ellenlangen Titel "auf einmal" durchlesen zu müssen.. bzw. wenn man erstmal angefangen hat und die wirklich spannende Geschichte mitverfolgt und zu dem Button "zur zweiten Seite" kommt, will man auch weiterlesen.
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Denn Mord, hat er schon keine Zunge, spricht mit wundervollen Stimmen.

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Vellern
09.09.2005 um 18:09 QuoteProfileSend PM


Clan: The Ameland Rockers
Postings: 1943

@Coldy: Die Bildunterschrift kam nicht von mir. Tanga ist definitv richtig, Tanger liegt in Marokko

@Gamma: Sieht so wirklich viel besser aus, vielen Dank. Und wie wäre dein Ansatz gelaufen ?
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Gamma
09.09.2005 um 22:07 QuoteProfileSend PM

Moderator

Clan: Kein Clan
Postings: 5428

Einleitende Fakten, das schon richtig so. Die Gefechte hätte ich temporär geordnet in einer Liste oder Tabelle. Wegens der Lesegemütlichkeit und der Übersichtlichkeit, aber vor allem wegens meiner Faulheit .
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Dicke Kinder sind schwerer zu kidnappen!
 
Vellern
09.09.2005 um 23:07 QuoteProfileSend PM


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Mh, gut. Ich find es so besser. Nackte Fakten sehen halt "nackt" aus. Ausserdem können Zusammenhänge so besser erklärt werden. Und darauf sollte mMn größter Wert gelegt werden. Wobei es bei einfache Tabellen aufgrund der zahlreichen zeitlichen Überschneidungen auch unübersichtlich werden kann.

Aber jedem das seine. Dafür find ich deine Textanordnungen besser als meine
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Cold|Heat
10.09.2005 um 01:29 QuoteProfileSend PM

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Ich sehs so wie Vellern. So ist es generell lesegemütlicher. Gamma´s Version wär praktisch für alle, die schnell recherchieren wollen ohne lange Texte lesen zu müssen aber das ist ja glaube ich bei uns weniger oft der Fall.

Ideal wäre natürlich eine durch Flash erstelle Animation, die eine Karte zeigt, links erklärt was gerade zu jener Zeit passierte und dann anhand von Pfeilbewegungen optisch darstellt, welche Armeen sich wo verschieben und aufeinandertreffen und wie sich die Grenzen verschoben. Aber hey.. wer macht sich schon den Aufwand... ich finds sehr gut so wie es ist.
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ofw braam
10.09.2005 um 10:10 QuoteProfileSend PM

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Sehr netter artikel.
Der gefällt mir sehr gut lieber ingo.
Wenn den der Kamp lesen würde wärste bestimmt sein darling schätzchen
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