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FL18 - Frontline18 .:. 2. September 1870 - Sedanstag

:: 2. September 1870 - Sedanstag ::

2. September 1870 - Sedanstag

Heute vor 135 Jahren endete die Schlacht von Sedan mit der Kapitulation eines großen Teils der kaiserlich französischen Armeen vor den vereinigten deutschen Heeren, Kaiser Napoleon III. geriet in Gefangenschaft. Damit endete die entscheidende Schlacht des Deutsch-Französischen Krieges mit einem großen deutschen Sieg und ebnete den Weg zum endgültigen Triumph über Frankreich und auch zur von Bismarck in die Wege geleiteten deutschen Einheit im Sinne der Kleindeutschen Lösung.


2. September 1870: Napoleon III. übergibt seinen Degen

Bereits im letzten Krieg von 1866 hatte Preußen seinen Konkurrenten Österreich im Ringen um die Hegemonie unter den deutschen Staaten aus dem Felde geschlagen, aber den besiegten Rivalen großmütig behandelt, um nicht unnötig böses Blut zu machen. Jedoch wurden einige der deutschen Staaten, die sich an der Seite Österreichs und des Deutschen Bundes gegen Preußen gestellt hatten, von diesem annektiert, vor allem Kurhessen und das Königreich Hannover. Dies war sehr entgegen der Wünsche des französischen Kaisers, der sich eine Schwächung der preußischen Position erhofft hatte und sich nun enttäuscht sah. Die kurze Kriegsdauer hatte keine Unterstützung der österreichischen Seite erlaubt, und nun gründete Preußen zu allem Überfluß auch noch den Norddeutschen Bund, der alle deutschen Staaten nördlich der Mainlinie vereinte und als unmittelbarer Vorgänger des späteren Deutschen Reiches gesehen wird. Die süddeutschen Staaten beteiligten sich an diesem Bund auch aufgrund französischer Drohgebärden nicht, allerdings schlossen sie alle Schutz- und Trutzbündnisse mit Preußen.

Im Juli 1870 kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen Frankreich und Preußen um die Kandidatur des Hohenzollernprinzen Leopold von Sigmaringen (katholische Nebenlinie des Hauses Hohenzollern) auf den spanischen Königsthron, Frankreich wollte eine Umklammerung durch von Hohenzollern regierte Staaten vermeiden und drohte mit Krieg. In der sogenannten “Emser Depesche” forderte Napoleon III. den preußischen König Wilhelm I. ultimativ auf, die Kandidatur seines Verwandten zurückzunehmen. Bismarck gab die Depesche an die Presse, allerdings unter Auslassung einiger Sätze, so daß sie wie ein Affront wirken mußte. Daraufhin forderten einflußreiche Kreise in Frankreich die Kriegserklärung, Napoleon III. beugte sich ihrem Druck und erklärte Preußen am 19.7.1870 den Krieg. Alle deutschen Staaten, auch die Süddeutschen, erfüllten ihre Bündnisverpflichtungen mit Preußen und traten geschlossen in den Krieg gegen Frankreich ein.

In dem nun folgenden Konflikt hielt sich Frankreich zunächst für überlegen, und das mit einigem Recht. Es besaß die stärkste Armee Europas und wurde allgemein als die mächtigste europäische Großmacht angesehen. Seine Streitkräfte waren hervorragend ausgerüstet, so hatte z.B. das französische Chassepot-Gewehr eine erheblich höhere Reichweite als das preußische Dreyse-Zündnadelgewehr - ein unschätzbarer Vorteil in der Schlacht. Jedoch hatte der Kaiser lediglich mit einem Krieg gegen Preußen allein gerechnet, und nun hatte er alle deutschen Staaten gegen sich. Nichtsdestotrotz glaubte man auf französischer Seite, einen leichten Sieg erringen zu können.


Schlachtplan von Sedan (Klick für großes Bild)

Die vereinigten Deutschen unter preußischer Führung hatten jedoch auch einige Vorteile auf ihrer Seite, allen voran den zur Legende gewordenen Oberbefehlshaber General Graf Helmuth von Moltke den Älteren. Dieser Mann führte die deutschen Verbände energisch und nach modernsten Taktiken. So nutzte der deutsche Aufmarsch die neuartigen Verkehrs- und Kommunikationsmittel Eisenbahn und Telegraph aus, wodurch es gelang, die Franzosen zu überrumpeln: noch ehe sie ihren Aufmarsch beendet hatten, waren die Deutschen schon über ihnen. Die Strategie Moltkes kann als Vorläufer der Blitzkriegtaktik gelten: den Gegner schlagen, noch bevor er sich richtig aufgestellt hat. Trotz ihrer waffentechnischen Unterlegenheit errangen die vereinigten deutschen Heere, die über das Elsaß nach Frankreich einbrachen, eine Kette von Siegen über die französischen Truppen - bei Weißenburg, Wörth, Vionville und Gravelotte erlitten die Franzosen gegen die erheblich besser geführten Deutschen empfindliche Niederlagen. Bei Sedan stellte sich der größte Teil der verbliebenen kaiserlichen Truppen unter Führung Napoleons III. am 1. September 1870 den angreifenden Deutschen. Trotz teils erheblicher Verluste gelang es den Angreifern, die Franzosen einzukesseln und zur Kapitulation zu zwingen - der größte Teil der französischen Feldarmee war damit vernichtet. Mit der Gefangennahme des französischen Kaisers stürzte auch das Zweite Kaiserreich, und in Paris wurde die Republik ausgerufen. Trotz der hastigen Aushebung neuer Truppen und heroischer Anstrengungen der neuen Regierung war die Niederlage unvermeidlich, Paris wurde den Winter über belagert und schließlich besetzt. Nach langwierigen Friedensverhandlungen wurde schließlich am 10. Mai 1871 der Friede unterzeichnet, Frankreich mußte die mehrheitlich deutschsprachigen Provinzen Elsaß und Lothringen an das inzwischen gegründete Deutsche Reich abtreten und eine Kriegsentschädigung von fünf Milliarden Goldfranc zahlen, die im Juliusturm der Zitadelle Spandau eingelagert wurden. Noch einige Jahre nach dem Krieg verblieben deutsche Besatzungstruppen in Nordfrankreich.


Belagerung von Paris (Klick für großes Bild)

Der Tag des entscheidenden Sieges, der 2. September, wurde in der Folge als hoher nationaler Feiertag im Deutschen Reich begangen (Sedanstag, gefeiert bis 1918), als der Tag, an dem Deutschland zum ersten Mal vereint einen mächtigen Gegner besiegt hatte. Die Schlacht wurde zur Legende, an der sich nationale Selbstüberhebung entzündete. Die Folgen des gewonnenen Krieges waren allerdings gravierend: Frankreich war tief in seiner nationalen Ehre gekränkt, weniger wegen des Gebietsverlustes als wegen der schmachvollen militärischen Niederlage gegen einen vermeintlich unterlegenen Gegner, und trachtete unaufhörlich in geradezu krankhafter Weise nach Rache - dieses Ansinnen ging als Revanchepolitik in die Geschichte ein. Deutschland hatte sich einen mächtigen Feind geschaffen, den es ständig im Auge zu behalten galt. Der Gegensatz zwischen beiden Ländern trug viel zur Bildung feindlicher Machtblöcke am Vorabend des Ersten Weltkrieges bei, und es war auch der unbändige Haß der Franzosen, der sie nach der deutschen Niederlage im Ersten Weltkrieg dazu bewegte, Deutschland zu demütigen und ihm alles zu nehmen, worauf eine große Nation und europäische Großmacht damals stolz war - Heer, Flotte, Kolonien und noch dazu erhebliche Gebietseinbußen. Diese Demütigung ließ nun die Deutschen ihrerseits auf Rache sinnen, was den Aufstieg Hitlers ganz wesentlich erleichterte und den Weltenbrand des Zweiten Weltkrieges auslöste, in dem nicht nur das alte Deutschland, sondern das ganze alte Europa unterging und das Zeitalter der Supermächte heraufführte.


Festlich geschmücktes Brandenburger Tor zum Sedanstag

20. Oktober 2005 - 19:18
( Jagdpanther )

Deutsche Foren >> Kommentare > 2. September 1870 - Sedanstag
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 Autor Thema: 2. September 1870 - Sedanstag
CORTEX
31.10.2005 um 01:36 QuoteProfileSend PM

Clan: SF / 83 / FfF Newspeople
Postings: 2209

"Dein Freund und Helfer von der SturmFront"
@jagdpanther

sach mal wo bekommste eigentlich immer das schöne kartenmaterial her - ich meine das sind schließlich original Armeekarten.
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ÜBEN, ÜBEN, ÜBEN!!!
 
Jagdpanther
31.10.2005 um 02:15 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348

He's watching YOU...
Vor ein paar Monaten hab ich ein paar hundert Schleifen in eine Sammlung alter Atlanten investiert, aus dem späten 19. und dem frühen 20. Jahrhundert. Die Sammlung umfaßt zur Zeit:

- Andrees Allgemeiner Handatlas, Verlag Von Velhagen & Klasing (Bielefeld u. Leipzig), Sechste Auflage 1914
- Stielers Handatlas, Verlag Justus Perthes (Gotha), Neunte Auflage 1907
- Professor G. Droysens Historischer Handatlas, Verlag Von Velhagen & Klasing (Bielefeld u. Leipzig), erste und einzige Auflage 1886

Dabei handelt es sich um Höhepunkte der kartographischen Kunst ihrer Zeit, in diesen Tagen (letze Hälfte 19. und erste Hälfte 20. Jahrhundert) waren die deutschen Atlanten vermutlich die schönsten überhaupt, wahre Kunstwerke und mit heutigen Standardwerken gar nicht zu vergleichen. Manche dieser Werke liegen heutigen Atlanten zugrunde, so geht z.B. der große Times Atlas of the World-Weltatlas, der in deutscher Lizenzausgabe als Knaurs Großer Weltatlas erscheint, auf Andrees Handatlas zurück: die erste Ausgabe des englischen Werks war eine übersetzte Lizenzausgabe des Andrees.

Die Karte der Schlacht von Sedan und die der Belagerung von Paris stammen aus Droysens Historischem Handatlas; wenn ich so sagen darf, sind sie recht zeitnah - der Krieg war bei Erscheinen des Atlas gerade 15 Jahre her.

Ich bin noch auf der Suche nach einem guterhaltenen Debes Handatlas aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, ab und zu taucht bei ebay einer auf, aber die Preise sind gesalzen...

[Editiert von Jagdpanther am 31.Oct.2005 um 17:26]
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Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?


 
Vellern
31.10.2005 um 10:06 QuoteProfileSend PM


Clan: The Ameland Rockers
Postings: 1943

@Cortex: Ich empfehle dir mal bei Jagdpather auf ein Bier vorbei zu schauen. Dann zeigt er dir mal seine Schätzchen Da sind echt ein paar Kracher dabei
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Inside1918: http://www.inside1918.net

Nur der exzessive Konsum von Kyuss wird euch Frieden und Wohlstand bringen !

 
Leonidas
31.10.2005 um 15:10 QuoteProfileSend PM


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Postings: 896

translation? :P
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Rommel
31.10.2005 um 16:14 QuoteProfileSend PM

Clan: Kein Clan
Postings: 260

Zwei Sachen könnte man noch erwähnen:

Der deutsche Kaiser wurde im Spiegelsaal von Versaille gekrönt, was auch eine zusätzliche Schmach für die Franzosen war.

Wenn ich mich nicht irre, hatten die Preußen aber auch einen erheblichen militärischen Vorteil, da sie auf Grund einer besseren Ausbildung, deutlich weniger Zeit zum Nachladen brauchten, glaube sogar 2:3 (Franzosen - Deutsche).
__________________
Stalin
The death of one man is a tragedy. The death of millions is a statistic
 
Tjaden
31.10.2005 um 16:24 QuoteProfileSend PM

Clan: clanlos
Postings: 2078

Der Spinner
Ja,das war das neue Gewehr was die deutschen hatten.
der Franz mann hatte zu der zeit noch den forderlader was ein erheblicher nachteil war.
ein Colonel(ich weiss sein namen nicht mehr))hatte unter tränen gesagt das er seiner ganze schadron verlohren hatte.
Die schlacht von sedan hatte gezeigt was man für einen vorteil hatte wenn man bessere waffen hatte.
Und die deutsche militär führung hatte ja auch in der USA im Bürgerkrieg genug Hohe Militariere gesendet um den graben kampf zu studieren.
der amerikanische Burgerkrieg war ja das Kind des ersten Weltkrieges.
Es zeigte was ballt auf die menscheit zukommt wenn es zum Krieg in Europa kommen wird.
meiner meinung nach ist das der Amerkinasche Burgerkrieg die vorstuffe zum 1WK war war in sachen was kommen wird.
__________________

 
nA
31.10.2005 um 17:33 QuoteProfileSend PM

Clan: 0
Postings: 3500

Würd ich net sagen dass des die Vorstufe war...in gewisser Weise vllt schon auf den Grabenkampf bezogen den es aber zum Beispiel im Russisch-Japanischen Krieg viel ausgeprägter gab. Ansonsten wohl noch durch die rasante militärische Entwicklung z.B. der Einführung des Hinterladers...
 
Parabellum
31.10.2005 um 23:07 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Frontline18
Postings: 5411

Rommel hat folgendes geschrieben:
Wenn ich mich nicht irre, hatten die Preußen aber auch einen erheblichen militärischen Vorteil, da sie auf Grund einer besseren Ausbildung, deutlich weniger Zeit zum Nachladen brauchten, glaube sogar 2:3 (Franzosen - Deutsche).

Nein, das war nicht der Fall. Im Gegenteil: Da man das Dreyse kräftig zuschlagen mußte, damit es gasdicht verriegelte, während das Chassepot eine leichtgängige Gummidichtung hatte, waren die Franzosen auch hier im Vorteil. Es gab auch eine Version des Dreyse mit einer Gummidichtung (M1865), jedoch waren nur einige Gardeeinheiten 1870 damit ausgerüstet und die mußten es bei der Mobilmachung aus logistischen Gründen (Munitionsversorgung!) gegen die alten M1862 eintauschen. Wenig bekannt ist, daß es auf deutscher Seite aber sehr wohl ein Gewehr gab, welches dem Chassepot ebenbürtig und in einigen Punkten sogar überlegen war: Das bayerische Werder M1869. Allerdings waren damit bei Kriegsbeginn nur vier Jäger-Battalione ausgerüstet und zwei Linien-Infanterie-Regimenter erhielten es während des Krieges.
Somit war die einzige realistische Chance der Deutschen gegen die Franzosen ihre deutlich modernere Artillerie (stählerne Hinterlader vs. bronzene Vorderlader), der sie effektiv alle Schlachtensiege zu verdanken hatten.

Mehr zu den Gewehren des deutsch-Französischen Krieges findet man auf dieser exzellenten Seite.

[83]SexxyTjaden hat folgendes geschrieben:
Ja,das war das neue Gewehr was die deutschen hatten.
der Franz mann hatte zu der zeit noch den forderlader was ein erheblicher nachteil war.

Ein Wort: falsch! (s.o.)

[Editiert von Parabellum am 31.Oct.2005 um 23:10]
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Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. (Napoléon Bonaparte)
 
Jagdpanther
31.10.2005 um 23:25 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Battlefield 1918
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He's watching YOU...
Interessante Seite... wieder was gelernt!
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Le.Poilus
01.11.2005 um 16:17 QuoteProfileSend PM

Clan: Kein Clan
Postings: 75

http://www.landships.freeservers.com/jpegs/french1916_x1_small.jpg
Bon j'avoue on c'est fait rossé pas la peine de nous le rapelé a tous bout de champs^^.(c'etait un lol)
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nA
01.11.2005 um 17:48 QuoteProfileSend PM

Clan: 0
Postings: 3500



[83]SexxyTjaden hat folgendes geschrieben:
Ja,das war das neue Gewehr was die deutschen hatten.
der Franz mann hatte zu der zeit noch den forderlader was ein erheblicher nachteil war.

Ein Wort: falsch! (s.o.)[/quote]

Das war nur im Krieg gegen Österreich der Fall!?

 
Parabellum
02.11.2005 um 12:49 QuoteProfileSend PM


Clan: Team Frontline18
Postings: 5411

Afroman hat folgendes geschrieben:
Das war nur im Krieg gegen Österreich der Fall!?

Genau. Die Österreicher haben nämlich 1866 mehrheitlich noch gezogene Lorenz-Musketen M1854 eingesetzt, also Vorderlader mit Perkussionsschloß. Damit ließen sich unter Kampfbedingungen bestenfalls 3 S/min abfeuern und die effektive Reichweite lag ca. bei 300m. Das preußische Zündnadelgewehr Dreyse M1862 war dagegen auf 600m genau und konnte im Idealfall 6-8 S/min abgeben.
Das einzige, was 1866/67 eine totale Katastrophe für die Österreicher bewirkte war ihre zwar technisch nicht besser ausgestattete, aber überlegen geführte Feldartillerie.

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ubisacco
29.03.2011 um 19:22 QuoteProfileSend PM

Clan: Kein Clan
Postings: 1

Ja Sage Mal!
So viel daneben geschossen habe ich aber selten gesehen!!!
Klar die Moderne Dienstwaffe bei der mehreheit der Deutschen Landstreitkräften (ist wohl klar das "nicht alle Länder" gemeint sind) hat viel ausgemacht.
ABER DER UNTERSCHIED, der entscheidende Unterschied war die IMPFUNG!!!!!
30-40% der Französischen Kräfte war entweder von der Influenza geschwächt, von der "Spanischen Krankheit" dezimiert und zudem Verlaust!!!!!
So. Und nun trete man mal in dem Zustand gegen GESUNDE (weil geimpft und sorgfältig entlauste), gut ernährte und gut trainierte Gegner an. MAHLZEIT.
Da haste Sedan.
 
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