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Das französische Jagdflugzeug SPAD VII wurde im Sommer 1916 eingeführt, um die älteren Nieuport 17-Maschinen zu ersetzen. Es war ein sofortiger Erfolg. Frühe Ausführungen litten unter einer zu geringen Steigfähigkeit, aber ein verbesserter Motor und vergrößerte Tragflächen halfen dem bald ab. Die Maschinen fanden in den Luftstreitkräften vieler Ententestaaten Verwendung: neben Frankreich auch Belgien, Italien, Großbritannien und Rußland. Später verbreiteten sie sich bis in die Vereinigten Staaten, nach Peru, Thailand, Portugal, Brasilien, Griechenland, Rumänien und Jugoslavien und wurden noch lange nach Ende des Krieges geflogen. Insgesamt wurden 3825 Exemplare dieses Typs gefertigt.
Dieser Flugzeugtyp wurde von fast allen französischen Fliegerassen geflogen. Seine Robustheit und gute Sturzflugfähigkeit kamen dem Kampfstil französischer Piloten entgegen, während die Briten sich mit ihm schwerer taten - ihre Pilotenausbildung sah eher einen Nahkampf vor, für den die SPAD nicht so ideal geeignet war. Sie konnte zwar nicht so enge Kurven fliegen wie die deutsche Fokker DR I, war aber dafür schneller. Allerdings besaß sie nur ein .303 Vickers-MG, weshalb ihre Feuerkraft im Vergleich zu anderen Flugzeugen eher gering war. Das führte bei ihrer Weiterentwicklung SPAD XIII zum Einbau von zwei MGs.
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