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Die 150 mm-Haubitzen stellten im Krieg das Rückgrat der deutschen schweren Artillerie dar. Zu Beginn der Kämpfe stand noch hauptsächlich das Vorgängermodell sFH 02 in Dienst, die allmählich durch die sFH 13 abgelöst wurde. 1913 erstmals eingeführt, zeichnete sie sich durch ein längeres Rohr und eine modernere Lafette aus und konnte etwa 1000 Meter weiter schießen als ihr Vorgänger. Trotz einiger Kinderkrankheiten wie fehlerhaften Rücklaufbremsen und explodierenden Läufen bewährte sich die Waffe nach einigen kleinen Veränderungen gut und wurde zum Arbeitspferd der schweren Artillerie. Aus einem Lauf konnten 20.000 bis 25.000 Schuß abgefeuert werden, bevor er ausgetauscht werden mußte. Die Schußfolge betrug etwa vier Schuß in der Minute, und die Waffe erreichte eine Reichweite von etwa 8500 Meter. Sie galt als eine gelungene Kombination aus Beweglichkeit und Feuerkraft und wurde zum hauptsächlichen schweren Geschütz der Deutschen. Während des ganzen Krieges wurden von Krupp und Rheinmetall 3409 sFH 13 hergestellt, einige dienten auch noch im Zweiten Weltkrieg.
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