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| FL18 - Frontline18 .:. Der Krieg im Mittleren und Nahen Osten |
 | :: Der Krieg im Mittleren und Nahen Osten :: |  |
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Der Krieg im Mittleren und Nahen Osten
Die Lage zu Kriegsbeginn
Als der Erste Weltkrieg in Europa begann, blieb es im Nahen Osten vorerst ruhig. Das Osmanische Reich war zwar eng mit Deutschland befreundet und schloß mit ihm am 2. August 1914 einen geheimen Bündnisvertrag, jedoch war der Rüstungsstand der Türken ungenügend, um sofort in den Krieg einzutreten. In den Jahren 1912 und 1913 hatten die Osmanen durch die Balkankriege und die Invasion der Italiener in Libyen empfindliche Niederlagen hinnehmen müssen, ihr Heer war schlecht ausgebildet und nicht sehr modern ausgerüstet, die Flotte bestand nur aus wenigen veralteten Schiffen. Zudem bestand kaum eine militärische Infrastruktur, Rüstungsbetriebe und Industrie fehlten fast völlig und die Versorgung mit Nachschub und Munition hing fast vollständig von Lieferungen aus Österreich-Ungarn und Deutschland ab. Dennoch bestanden, wie auch in anderen imperialistischen Staaten, umfangreiche Expansionspläne bei der von den prodeutschen, reformorientierten Jungtürken dominierten Regierung: der Kaukasus, die Krim und das von türkischen Völkern bewohnte Mittelasien weckten Begehrlichkeiten.
Um die Schwäche der Flotte zu überwinden, hatten die Türken in England zwei moderne Großkampfschiffe bestellt. Sie wurden jedoch kurz vor ihrer Fertigstellung unmittelbar vor Kriegsausbruch mit Deutschland von den Briten beschlagnahmt. Als Ausgleich stellten die Deutschen den Türken die beiden Schiffe der deutschen Mittelmeerdivision, den Schlachtkreuzer Goeben und den Kleinen Kreuzer Breslau, zur Verfügung, die nach einer aufsehenerregenden Flucht quer durch das Mittelmeer in den Bosporus eingelaufen waren.
Die Deutschen besaßen im Osmanischen Reich einen großen Einfluß. Die türkischen Truppen wurden von deutschen Offizieren ausgebildet und benutzten überwiegend deutsche Waffen, dazu wurden die türkischen Armeen häufig von deutschen Generälen kommandiert, und der Befehlshaber der deutschen Mittelmeerdivision Vizeadmiral Souchon wurde nach seinem Übertritt in türkische Dienste Flottenchef. Deutschland drängte auf einen baldigen Kriegseintritt des Osmanischen Reiches, um einen zusätzlichen Verbündeten zu gewinnen und Hilfslieferungen der Entente an Rußland über das Schwarze Meer zu verhindern. Man begann schon bald mit Vorbereitungen, so wurden die Dardanellen im September 1914 vermint. Und am 29. Oktober eröffnete die türkische Flotte mit Beschießungen der russischen Häfen Odessa, Novorossisk und Sevastopol die Feindseeligkeiten. Kurz darauf erklärten auch Frankreich und England den Osmanen den Krieg.
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Das Osmanische Reich 1914
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Aktionen zu Beginn des Krieges
Zu Beginn des Krieges stießen russische Trupen nach Armenien hinein vor, konnten aber von den Türken gestoppt werden. Der türkische Gegenstoß auf den Kaukasus endete mit einer schweren Niederlage, der geplante Vorstoß über den Suezkanal nach Ägypten hinein mußte verschoben werden. Währenddessen landeten am 7. November 1914 britische und französische Truppen nahe Kuwait und stießen in Richtung Basra vor. Die Türken litten unter der geringen Kampfkraft ihrer Armeen und dem schlecht ausgebauten Verkehrsnetz und konnten die auf sie zukommenden militärischen Aufgaben bald kaum noch allein bewältigen. Sie waren von allem Nachschub aus Deutschland und Österreich-Ungarn abgeschnitten, solange es keine Landverbindung über den Balkan gab. Andererseits zwang der Kriegseintritt der Türkei die Entente, ihre Kräfte zu strecken, was für die Mittelmächte in Europa eine gewisse Entlastung bedeutete.
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Gefangener türkischer Soldat in Mesopotamien
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Gallipoli und der Kampf in Mesopotamien
Anfang 1915 führten die Türken einen erfolglosen Vorstoß gegen den Suezkanal durch, der diese wichtige Schiffahrtslinie der Entente unterbrechen sollte. Währenddessen planten die Engländer einen Vorstoß gegen die Dardanellen und den Bosporus, um Konstantinopel in ihre Gewalt zu bringen und den Seeweg nach Rußland zu öffnen. Damit sollten nicht nur die Russen den dringend benötigten Nachschub erhalten, sondern die Türken sollten auch zum Ausscheiden aus dem Krieg gezwungen werden. Diese Unternehmung war das Lieblingsprojekt des Ersten Seelords Winston Churchill, der sich allein mit Kriegsschiffen den Weg durch die befestigten Meerengen freikämpfen wollte. Dieser erste Vorstoß wurde zum Desaster. Es gelang den britischen und französischen Kriegsschiffen nicht, die Küstenbefestigungen an den Meerengen zum Schweigen zu bringen und die türkischen Minenfelder zu beseitigen. Zahlreiche Kampfschiffe gingen durch türkisches Artilleriefeuer und Minentreffer verloren. Eine am 25. April 1915 unternommene amphibische Landung durch australisch-neuseeländische Truppen (ANZAC-Corps), welche die Küstenbefestigungen in britische Hand bringen sollte, wurde von den Türken unter dem Kommando des deutschen Generals Liman von Sanders in monatelangen Grabenkämpfen aufgehalten, die Armeen beider Seiten erlitten dabei hohe Verluste. Der spätere Diktator der Türkei, Mustafa Kemal (der spätere Atatürk), zeichnete sich in dieser Schlacht besonders aus. Schließlich zogen sich die Alliierten wieder zurück und verzichteten für den Rest des Krieges darauf, den Seeweg nach Rußland durch das Schwarze Meer gewaltsam öffnen zu wollen. Diese Niederlage kostete Winston Churchill seinen Posten als Erster Seelord. Zwar wurden durch den langen und blutigen Einsatz starke türkische Kräfte gebunden, allerdings hatten sie in der Schlacht auch beträchtliche Kampferfahrung gesammelt und waren gefährlicher als je zuvor.
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Karte der Halbinsel Gallipoli. Die gestrichelten Linien zeigen das weiteste Vordringen der Engländer an
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Währenddessen verstärkte die Entente ihre Truppen in Mesopotamien. Ein türkischer Gegenstoß auf Basra scheiterte, die Entente rückte weiter vor, konnte aber kurz vor Bagdad bei Ktesiphon gestoppt werden.
Im Herbst 1915 gelang es den Mittelmächten, durch die Eroberung Serbiens und den Kriegseintritt Bulgariens auf ihrer Seite den Landweg über den Balkan zu öffnen. Somit war der Nachschub für die schwer angeschlagenen Osmanen nun möglich. Später erweiterte die Eroberung Rumäniens diesen Korridor noch. Ab diesem Zeitpunkt unterstützten deutsche und auch österreichische Truppen die Türken direkt.
Völkermord
Das Jahr 1915 sah allerdings auch den Beginn eines verabscheuungswürdigen Verbrechens. In den von den Russen besetzten Gebieten Kleinasiens unterstützten die dort lebenden Armenier die Invasoren. Dies bewog die türkische Führung, einen grausamen Völkermord an den in ihrer Reichweite befindlichen Armeniern zu beginnen. Diese Vernichtungsaktion wurde auch von der Bevölkerung mitgetragen, welche den häufig als Händler tätigen christlichen Armeniern ihren Reichtum und ihren Einfluß neidete. Mehr als eine Million Menschen verhungerten oder gingen in Lagern oder auf der Flucht vor den Türken zugrunde. Zwar unterstützten die Deutschen diese Aktion nicht direkt, unternahmen aber auch nichts dagegen, um den türkischen Bündnispartner nicht vor den Kopf zu stoßen.
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Skelette ermordeter Armenier
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Die Kämpfe in Mesopotamien und der Aufstand der Araber
Anfang 1916 stießen die Engländer in Mesopotamien erneut vor, wurden aber nach einigen Anfangserfolgen zurückgeworfen. Die von den Briten eroberte Festung Kut-el-Amara wurde von den Türken belagert und zur Übergabe gezwungen. Damit war der Vorstoß der Briten im Irak vorerst gescheitert.
Im Sommer 1916 wagten die Türken nochmals einen Vorstoß auf den Suezkanal, der aber von den gut vorbereiteten Briten zurückgeworfen wurde, Währenddessen erhoben sich die arabischen Stämme unter der Führung des britischen Offiziers T.E. Lawrence, auch als Lawrence von Arabien bekannt, und brachten Mekka und den Hedschas in ihre Gewalt. Auch andere arabische Gebiete wurden bald von dem Aufstand erfaßt, und die Partisanentätigkeit der Aufständischen war den Engländern bei ihren Vorstößen oftmals eine große Hilfe. Die Engländer versprachen den von den Türken unterdrückten Arabern ein eigenes arabisches Großreich und sicherten sich so ihre Unterstützung. Allerdings wurde dieses Versprechen nach dem Krieg nicht gehalten, die arabische Welt wurde in viele Staaten gespalten.
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Lawrence von Arabien
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Der Kampf im Schwarzen Meer
Währenddessen hatten sich die Türken mit Hilfe der beiden modernen deutschen Schiffe im Schwarzen Meer eine hinreichende Seemacht erschaffen, die ihnen eine ausreichende Kontrolle über die Schiffahrt erlaubte. Die russische Schwarzmeerflotte war nicht stark genug, um die Türken zu einer Schlacht herauszufordern, umgekehrt waren aber auch die Türken zu schwach, die Russen ernsthaft zu bedrohen, insbesondere da die russische Flotte nach und nach Verstärkung durch die neuen Schlachtschiffe der Imperatricija Marija-Klasse erhielt. Beide Seiten fügten sich gegenseitig Verluste zu, ohne den Gegner jedoch entscheidend schwächen zu können - Russen und Türken konnten ihre Truppen weiterhin über See versorgen, ohne daß der jeweilige Gegner sie ernsthaft daran hindern konnte. Der Kampf wurde durch zahlreiche Vorstöße beider Seiten ins gegnerische Seegebiet bestimmt, um Minen zu legen, Küsten zu beschießen und gegnerische Handelsschiffe zu zerstören. Erst die beginnende Revolution in Rußland, die auch die Flotte ergriff und sie entscheidend lähmte, brachte den Türken die alleinige Seeherrschaft, was ihnen letztlich auch den Sieg gegen die russischen Armeen brachte, die von ihrem Nachschub über das Meer abgeschnitten wurden.
Nach dem Waffenstillstand mit Rußland unternahmen Goeben und Breslau einen verhängnisvollen Vorstoß ins Mittelmeer, um britische Truppentransporte nach Ägypten anzugreifen. Dabei gerieten sie nahe der Dardanellen auf eine Minensperre. Die Breslau wurde versenkt, während sich die Goeben schwer beschädigt in den Bosporus zurückschleppen konnte.
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Deutsche Postkarte, die Goeben und Breslau in türkischen Diensten zeigt (Quelle: www.deutsche-schutzgebiete.de)
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Die Endphase des Krieges
1917 stießen die Engländer sowohl in Mesopotamien als auch in Palästina rasch vor, bereits im Frühjahr gelang ihnen die Einnahme Bagdads. Nach erbitterten Kämpfen in Palästina, die das ganze Jahr über andauerten, gelang den Engländern am 9. Dezember die Eroberung Jerusalems. Währenddessen tobte auch in Syrien der Aufstand der Araber und behinderte die türkisch-deutschen Truppen bei ihren Bewegungen. Diese Rückschläge brachten immer größere Teile des türkischen Heeres zu der Überzeugung, daß der Krieg nicht mehr zu gewinnen sei.
Nach dem Ausscheiden Rußlands aus dem Krieg standen den Türken wieder stärkere Truppenverbände zur Verfügung, der Widerstand in Palästina und in Mesopotamien verstärkte sich. Trotzdem konnten sie letztendlich die immer stärker werdenden englischen Truppen nicht aufhalten, und Mesopotamien und Syrien gingen verloren. Dazu wurde die mühsam erkämpfte Landverbindung nach Deutschland durch das Vorrücken der Entente auf dem Balkan wieder unterbrochen, und die erschöpften Türken bekamen keinen Nachschub mehr. Es blieb ihnen nur die Kapitulation.
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Einmarsch der Briten in Jerusalem
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Nachspiel
Nach dem Krieg wurde die Türkei auf ihre heutige Größe reduziert und war zu einem großen Teil von fremden Truppen besetzt. Nur dem Widerstand der Reformkräfte unter Atatürk war es zu verdanken, daß sie nicht zum Spielball ausländischer Interessen wurde. Allerdings zog dieser Widerstand einen Krieg zwischen Griechenland und der Türkei nach sich. Die Griechen wollten die kleinasiatische Küste in ihre Gewalt bringen, wurden aber von den Türken geschlagen. In der Folge wurden alle Griechen aus Kleinasien vertrieben, ebenso wie alle Türken aus Griechenland fliehen mußten. Dies verstärkte den wechselseitigen Haß nur noch, der bis heute z.B. auf Zypern ein beträchtliches Problem darstellt.
Den siegreichen Arabern blieb ihr einiges Reich verwehrt, der Nahe Osten wurde in zahlreiche Staaten aufgeteilt, die zudem politisch von Frankreich und England abhingen. Diese Zersplitterung dauert bis heute an.
Atatürk reformierte den morschen osmanischen Staatsverband gründlich und setzte ohne Rücksicht auf Verluste eine Modernisierung und Hinwendung zum Westen durch. Dazu gehörte auch eine Zurückdrängung des Islam auf den Privatbereich und eine Laisierung des Staates. Eines seiner Vorbilder war Mussolini, und sein Führungsstil war sehr autoritär. Bis heute hat die Türkei nicht zu echter Demokratie gefunden, jedoch trugen Atatürks Reformen sehr dazu bei, daß sie den Anschluß an die moderne Welt nicht gänzlich verlor und heute eines der fortschrittlichsten islamischen Länder ist.
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Kemal Atatürk
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| Autor |
Thema: Der Krieg im Mittleren und Nahen Osten |
 | Jagdpanther |
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Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348
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Was ist denn? Keiner hat was dazu zu sagen? Da gibt man sich nun Mühe, und niemand sagt auch nur einen Ton... 
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Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?
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 | SturmSoldat |
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Clan: [-|FS|-]
Postings: 90
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Der bericht ist sehr gut, sehr informativ und da steht vieles, was ich garnet gewusst hab.
@Jagdpanther
Ich würde mal gerne mit dir reden.
Meine ICQ nummer is: 257327292
MSN: chrisi72@gmx.de
Ich würde mich freuen, wenn du das einrichten könntest 
[Editiert von SturmSoldat am 14.Apr.2004 um 17:52]
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!!!Besucht uns!!!
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 | sultan |
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Clan: Kein Clan
Postings: 1
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Hallo,
der Bericht beschränkt sich auf das wesentliche und ist gut gelungen. Allerdings habe ich bezüglich deiner Ausführungen zum vermeintlichen Völkermord an den Armeniern einige Einwände und Ergänzungen.
Zunächst einmal gibt es offizielle Volkszählungsdaten (von 1912), die auch durch europäische Statistiken bestätigt sind, die die Zahl der armenischen Bevölkerung im Osmanischen Reich auf ca. 1,3 Millionen beziffern, sodass wohl kaum 4 Millionen Armenier gestorben sein können. Die Enzyklopädie "Britannica" von 1920 gibt eine Zahl von ca. 600.000 Armeniern an, die im Verlauf des ersten Weltkriegs getötet wurden bzw. durch mangelhafte Versorgung gestorben sind.
Quellen:
The Ottoman Turks: Introductory History to 1923 von Justin McCarthy,
Longman Publishing Group (März 1997)
History of the Ottoman Empire and Modern Turkey
Stanford J. Shaw & Ezel Kural Shaw's
A Myth of Terror
An Illustrated Expose by Eric Feigl
Armenian Extremism:Its Causes and Its Historical Context
Des weiteren verschweigst du vollkommen, dass im selben Zeitraum (1914-1918) ca. 2,5 Millionen Muslime (Türken & Kurden, keine Soldaten!) ihr Leben verloren haben. Die Armenier haben nicht nur die Russische Invasion unterstützt, sondern einen aktiven Bürgerkrieg begonnen, der die Vernichtung aller Muslime im Osten Anatoliens zum Ziel hatte. Die Gründung eines armenischen Staates als osmanische Kriegsbeute wurde durch die Entente-Mächte in Aussicht gestellt. Die Darstellung der armenischen Opfer als Resultat eines Völkermordes ist absurd, und wird durch keinerlei Dokumente belegt (die osmanischen Staatsarchive sind jedermann zugänglich). Das zentrale Dokument, das von den armenischen Lobbyisten heute gegen die Türkei verwendet wird, ist das sog. "Blaue Buch", das von Viscount Bryce und Arnold Toynbee 1916 geschrieben wurde. Es war eine der Produktionen des "Wellington House", einer Kriegspropaganda-Einheit, offiziell als "Kriegs-Propaganda-Büro" (War Propaganda Bureau) bekannt. Diese Einheit war auch für die Verbreitung entsprechender Propaganda-Meldungen in Bezug auf das Deutsche Reich zuständig und wird heute von armenischen Nationalisten als wesentlicher Beweis für den erfundenen Völkermord zitiert!
Hier ein online erschienener Artikel zu diesem Thema:
Wellington House
Und schließlich haben Untersuchungen der Entente-Mächte unmittelbar nach dem 1.WK selbst alle Anschludigungen widerlegt, wonach der osmanische Staat einen systematischen Völkermord organisiert habe. Das Kriegsverbrecher-Tribunal von Malta 1919 konnte trotz aller Bemühungen keine derartigen Beweise finden und musste nach mehr als zwei Jahren Verhandlung alle 144 osmanischen Beamten freilassen! Dieser Umstand wird nirgends erwähnt. Die Tatsache, dass armenische Lobbyisten überall in der Welt versuchen, durch politischen Druck Genozid-Resolutionen durchzubringen, ist ein Affront gegen die Geschichte und verleugnet die Opfer des 1.WK.
MfG
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 | Kaiserjäger Goldi |
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Clan: [BEF]
Postings: 6163
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Mich freut dass sich alle so gut informieren
und finde den artikel sehr gut und äußerst informatif!
Well done!
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Willkommen alter Gockel
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 | Radetzky |
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Clan: european.Xtreme.elite
Postings: 570
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Sehr gut und informativ!
kleiner Nachtrag von mir:
Was Lawrence von Arabien für die Entente war, war der Österreicher Dr Alois Musil für die Mittekmächte. Das Osmanische Reich war ja auch intern zerstritten (vorallem die Beduinen) und er konnte sie wieder vereinen. Nur hat dieser Frieden nicht lange gedauert, da ja dann Lawrence auftauchte.
Quelle:
Der K.u.K. Wüstenkrieg, von Peter Jung
Sehr guter Artikel JP 
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Austriae est imperare orbi universo
Motto einer Österreichischen Minensucheinheit im Kosovo:
"Wer suchet der findet, wer drauftritt verschwindet."
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 | Kaiserjäger Goldi |
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Clan: [BEF]
Postings: 6163
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das buch muß ich mir kaufen!
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 | Die Granate |
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Clan: BAC
Postings: 1175
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oh man,die Türken haben ja 2/3 ihres Landes nach dem Krieg verloren!Aber ich hab nicht ganz kapiert ,warum die Türken auf einmal die Seeherrschafft im Scharzen Meer hatten,zuerst stand da ,dass sie gleichstark wie die Russsen waren.
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 | Jagdpanther |
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Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348
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Die Russen waren zur See erheblich stärker als die Türken. Diese hatten nur eine Handvoll veraltete Linienschiffe und Kreuzer sowie Torpedoboote, während die russische Schwarzmeerflotte nach und nach mehrere moderne Schlachtschiffe in Dienst stellte. Dennoch konnten die Türken mit Hilfe der beiden modernen deutschen Schiffe den Ball immer am Rollen halten und den Russen eine Kontrolle des Schwarzen Meeres verwehren, was wohl auch an der guten Führung durch den stets angriffslustigen Wilhelm Souchon lag - die Russen konnten nie die vollständige Seeherrschaft erringen, und beide Seiten konnten sich kaum an ihren jeweiligen Aktionen hindern. Später im Krieg bekamen die Russen immer mehr Schwierigkeiten mit Meutereien und Befehlsverweigerungen im Zuge der sich anbahnenden Oktoberrevolution, bis die Schwarzmeerflotte schließlich völlig unter dem revolutionären Druck zusammenbrach und die Türken die Seeherrschaft errangen. Sie besetzten nach dem Waffenstillstand sogar Sevastopol, den Hauptstützpunkt der Russen auf der Krim, und lieferten eines der letzten modernen russischen Schlachtschiffe an Deutschland aus, das ihm natürlich nach dem Vertrag von Versailles wieder abgenommen wurde.
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Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?
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 | Die Granate |
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Clan: BAC
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Aha
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 | Kaiserjäger Goldi |
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Clan: [BEF]
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spaßiwa
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 | Gamma |
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 Moderator
Clan: Kein Clan
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Nu tolko gospadin Goldi666666.
Nur muss es eben Sassiba heissen. Auf Wunsch auch gerne in kyrillischen Buchstaben .
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Dicke Kinder sind schwerer zu kidnappen!
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 | Wilmo |
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Clan: Sturmfront-Kaarst
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Kannst du russisch? Wegen ehemaliger DDR oder so?
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Wir wissen, wo ein Krieg beginnt, aber wir wissen nicht, wo er endet - Otto von Bismarck

played for myChanges - BF2 EPS VII
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 | Gamma |
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 Moderator
Clan: Kein Clan
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7 Jahre Russisch in der Schule. Da bleibt schon was hängen.
Und wenn es nur Sätze sind wie:
rukowaditjel partiie i prawitlestwo
dostoprimeltschajelnostjie
Towaritsch, klass gatov uroku
Neben den üblichen Schimpfwörtern wie swinasabaka (Schweinehund) denk ich mal das es mir durchaus möglich ist nen einfachen Brief auf Russisch zu schreiben.
Ab der 11. Klasse hat unser RussichLehrer gesagt: beim mir im Unterricht darf geschwatzt werden, aber nur auf Russich, wer auf deutsch schwatzt bekommt ne 6. Und dann hat er angefangen in einem Halbjahr 40 Noten pro Kopf zu verteilen. Nahezu jeden Tag ne kleine ex .
Und als Krönung des ganzen:
Mama i papa leschit na tarte u delaje deti. (mama und papa liegen auf dem Bett und machen Kinder).
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Dicke Kinder sind schwerer zu kidnappen!
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 | Gamma |
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 Moderator
Clan: Kein Clan
Postings: 5428
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Achja und das letzte B in Spassiba is sehr weich, daher wohl sein Irrtum.
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Dicke Kinder sind schwerer zu kidnappen!
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 | Kaiserjäger Goldi |
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Clan: [BEF]
Postings: 6163
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in kyrilliza?
gerne wenn´s geht.
aber ich hab erst ein jahr
aber ich bin immer bereit zu lernen
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 | Osmanli |
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Clan: <bf-g.de>
Postings: 1
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Also diese nachricht kommt sehr spät aber macht ihr auch die Befreiungkrieg in der Türkei die Schlacht um Ankara oder ???
PS (kleiner fehler von euch):
Und Mustafa Kemal Atatürk war Ministerpräsident und kein Dictator .
Bitte verbessert das
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 | Tjaden |
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Clan: clanlos
Postings: 2078
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Gib doch mal nen bericht rüber und poste ihn.Hier wird alles von 1900-1933 drüber diskutiert und ausgetauscht 
[Editiert von [83]SexxyTjaden am 11.Feb.2006 um 21:46]
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 | Kaiserjäger Goldi |
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Clan: [BEF]
Postings: 6163
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| Osmanli hat folgendes geschrieben: | PS (kleiner fehler von euch):
Und Mustafa Kemal Atatürk war Ministerpräsident und kein Dictator .
Bitte verbessert das |
ansichtssache. ich sehe jemanden der die oposition ausschaltet und
dann alleinregiert durchaus als diktator. aber ich muss durchaus
sagen dass ich einen großen respekt vor mustafa kemal pascha habe.
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 | Jagdpanther |
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Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348
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Meiner Ansicht nach könnte man Atatürk als "guten Diktator" bezeichnen... er hat nicht gerade feine Methoden angewandt, um die Macht zu erlangen und zu erhalten, und sicher eine ganze Menge Leid verschuldet, sowohl bei seinen Landsleuten als auch bei Fremden - man denke nur an die vertriebenen Griechen. Allerdings hat er die Türkei auch wieder zu einem ziemlich stabilen Staat gemacht und die Besatzer und die griechischen Invasoren aus dem Land gejagt. Die Türkei ist, das kann man wohl unbestritten sagen, in vieler Hinsicht der fortschrittlichste islamische Staat, vor allem was gesellschaftliche Entwicklungen angeht. Im internationalen Vergleich will das allerdings nicht unbedingt viel heißen - weiterhin gibt es Folter, Unterdrückung und Willkür, wenn es auch schon viel besser ist als vor 20 Jahren noch, und Teile des Landes verharren weiterhin im Mittelalter. Atatürk war auch nicht demokratisch noch irgendwie sonst legitimiert (abgesehen von der Macht der Bajonette) und hat viele Verbrechen begangen, und auch heute ist die Türkei keine wirkliche, lupenreine Demokratie, so etwas gibt es in islamisch dominierten Ländern bislang nicht. Ich hoffe allerdings, daß es irgendwann so weit kommt, dann können wir auch über einen EU-Beitritt reden.
Fazit: Atatürk hat der Türkei große Dienste erwiesen, allerdings war er deshalb noch lange kein liebenswerter Charakter oder ein legaler Herrscher. Ein Diktator eben, aber einer mit einer weitaus positiveren Bilanz als die meisten. Insofern braucht sich kein Türke seinetwegen zu schämen, da gab es viel schlimmere... z.B. unseren guten alten Adolf.
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Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?
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 | Jagdpanther |
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Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348
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So, Artikel nochmal leicht überarbeitet... es scheint, als wären "nur" eine Million Armenier ermordet worden. Immer noch viel zuviel, und bis heute beharren die Türken darauf, daß dieser Völkermord gar nicht stattgefunden habe. Da braucht man eigentlich nur die Frage zu stellen: wo sind die Armenier denn alle geblieben? So ähnlich wie mit den Holocaust-Leugnern, die sagen einem ja auch nie, wo die sechs Millionen Toten denn sonst abgeblieben sein könnten.
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Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?
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