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| FL18 - Frontline18 .:. Die Schlacht um Gallipoli |
 | :: Die Schlacht um Gallipoli :: |  |
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Die Schlacht um Gallipoli
Vorgeschichte
Nach der Stabilisierung der Front in Frankreich und dem Kriegseintritt der Türkei war der Krieg für die Entente im Winter 1914 in eine Sackgasse geraten. An der Westfront hatten sich die Deutschen eingegraben und ließen sich nicht wieder vertreiben, und die Russen hatten nach Anfangserfolgen schwere Niederlagen erlitten und wurden jetzt selbst angegriffen. Die Briten suchten nach einem Weg, um aus dieser Sackgasse herauszukommen. Man erwog einen Angriff über das Meer, um den Gegner an einer unerwarteten Stelle zu treffen und die hohe Mobilität der Flotten ausnutzen zu können. Ein Projekt war ein Angriff auf Deutschland über die Ostsee, um den schwer bedrängten Russen zu helfen, dies wurde aber letztendlich verworfen. Aus mehreren Gründen schien einen Angriff auf die Meerenge der Dardanellen und den Bosporus verlockend: auf diese Weise könnte man die Türken zwingen, aus dem Krieg auszuscheiden, und eventuell die abwartenden Balkanstaaten auf die Seite der Entente ziehen. Zudem würde dadurch der Seeweg nach Rußland über das Schwarze Meer wieder frei, und die Russen benötigten dringend Nachschub an Munition, während sie gleichzeitig keine Möglichkeit mehr hatten, ihre riesigen Mengen an Lebensmitteln loszuwerden, die ohne Zugang zum Weltmeer nicht mehr exportiert werden konnten. Man würde also mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen.
Um wertvolle Truppen zu sparen, die in Frankreich und anderswo benötigt wurden, entschied man sich für einen reinen Marineangriff durch die Meerengen hindurch. Die alliierten Kampfschiffe sollten mit ihrer überwältigenden Feuerkraft die Küstenbefestigungen niederkämpfen, dann durch die Meerenge ins Marmarameer laufen und Konstantinopel bedrohen. So hoffte man, die Türken zum Frieden zu zwingen. Allerdings gab es kaum Erfahrungen bei Einsätzen moderner Kampfschiffe gegen Küstenbefestigungen, jedoch ging man davon aus, daß die schweren Geschütze genug Feuerkraft aufbringen würden, die Küstenverteidigung schnell auszuschalten. Es gab erhebliche Zweifel an der Durchführbarkeit dieses Planes, und Admiral Lord Fisher forderte den zusätzlichen Einsatz von Truppen. Dies wurde jedoch vom Kriegsminister Lord Kitchener und vom Ersten Seelord Winston Churchill abgelehnt.
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Der Erste Seelord Winston S. Churchill in London 1915
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Der erste Angriff
Am 15. Januar 1915 hielten die Briten Kriegsrat. Man einigte sich auf folgendes Vorgehen: zunächst sollten die Kampfschiffe die Forts am Eingang der Dardanellen zerstören, danach würde man die Minen räumen, welche die Meerenge versperrten. Der nächste Schritt würde die Forts unmittelbar an der Engstelle vernichten, danach wäre der Weg frei nach Konstantinopel. Auch hier forderten einige Stimmen wieder den Einsatz von Landungstruppen, um türkische Stellungen an Land angreifen zu können, und wieder wurde dies abgelehnt, weil man sich sicher war, die Wirkung moderner Geschütze mache dies überflüssig.
Währenddessen waren die Türken nicht untätig. Sie rechneten bereits mit einem Angriff auf die Meerengen und hatten ihre Truppen beiderseits der Meerenge in Stellung gebracht. Diese waren jedoch miserabel ausgerüstet und trainiert, und die Forts der Küstenverteidigung waren hoffnungslos veraltet. Das Kommando hatte der deutsche General Liman von Sanders. Dieser führte eine umfassende Besichtigung des Umfeldes von Konstantinopel durch und kam zu dem Schluß, daß der Gegner für einen Angriff auf Konstantinopel zuerst die Befestigungen der Dardanellen überwinden mußte. Dann hatte er genügend Truppen landen, um die Stadt und die Meerengen dauerhaft zu beherrschen. Das war aber nur möglich, wenn die Dardanellen in seiner Hand waren. Sanders ging also daran, die Halbinsel Gallipoli mit Feldbefestigungen für eine Verteidigung gegen eine erwartete Landung einzurichten. Gleichzeitig forderte er alle Feldgeschütze an, die er bekommen konnte, denn um durch die Meerengen zu laufen, müßte der Feind zunächst die dort befindlichen Minensperren beseitigen – und die hölzernen Minenräumer konnten auch mit den leichten Kalibern der Feldgeschütze bekämpft werden. Die Geschütze rechtzeitig herbeizuschaffen, erwies sich unter anderem wegen der schlechten Verkehrswege als äußerst schwierig, und es wurde ein Wettlauf gegen die Zeit - sie mußten ihre Stellungen bezogen haben, bevor die Briten versuchten, die Meerengen anzugreifen.
Unterdessen begannen die Verbündeten, Schiffe vor dem Eingang zur Meerenge zusammenzuziehen. Ein Angriff mit Landtruppen war weiterhin nicht vorgesehen, und dem Geschwader fehlte eine ausreichende Basis in unmittelbarer Nähe. Immerhin war eine stattliche Anzahl Schiffe zusammengekommen, die am 15. Februar mit der Forcierung der Durchfahrt beginnen sollten. Neben etlichen veralteten französischen und britischen Linienschiffen standen den Angreifern zwei neue Schlachtkreuzer und der neue Super-Dreadnought Queen Elizabeth zur Verfügung. Sie sollten die Küstenverteidigung niederkämpfen und die Minenräumer bei ihrem Vorstoß decken.
Am 18. Februar traf der britische Befehlshaber der Angriffsflotte, Vizeadmiral Sackville H. Carden, auf seiner Basis Tenedos unweit des Eingangs zur Meerenge ein. Am nächsten Tag begannen die alliierten Schiffe damit, die Forts und Küstenbatterien am Eingang der Dardanellen zu beschießen. Das Feuer blieb aber größtenteils wirkungslos; zwar mußten die Geschützbedienungen in Deckung gehen, aber es wurden kaum Geschütze zerstört und die Wälle der Forts fingen einen großen Teil der horizontal einschlagenden Geschosse auf. Am 25. Februar wurde die Beschießung wiederholt, wieder mit demselben Ergebnis. Der nächste Tag sah den ersten Einsatz der Minenräumer vor, die aber von gezieltem türkischem Feuer zurückgetrieben wurden. Nun versuchte man, die Geschütze an Land durch Landungstrupps zu zerstören, sie wurden aber von den Türken abgewehrt. Nach einer Wartezeit von fünf Tagen, in der er günstigere Aufklärungsdaten zu erlangen versuchte, entschloß sich Carden zu einer Landung. Zwei mitgebrachte Battalione Marineinfanterie sollten die Stellungen an Land wegnehmen und die dort aufgestellten Geschütze zerstören. In der Zwischenzeit waren die von Sanders bestellten Feldgeschütze samt Bedienungen endlich eingetroffen und gingen beiderseits der Meerenge in Stellung. Der Angriff der britischen Marineinfanterie wurde am 4. März von den Türken zurückgeschlagen.
Die Briten versuchten es jetzt anders. Bei Nacht operierende Minenräumer machten den Weg für die Linienschiffe bis kurz vor der Engstelle frei, wo sich das strategisch wichtige Hochplateau von Kilid Bahr mit seinen Forts über der Meerenge erhob. Am 7. März beschossen zwei britische Linienschiffe dieses Plateau und brachten die Geschütze der Forts zum Schweigen. Jedoch ergriffen die Engländer jetzt nicht die Gelegenheit, die Minensucher nach vorn zu schicken, um den Rest der Minen zu räumen, sondern zogen sich zurück. In der folgenden Nacht legte das türkische Minenschiff Nusrat eine Minensperre genau dort, wo die beiden Linienschiffe sich bei der Beschießung aufgehalten hatten. In den nächsten Nächten machten die Briten erneut Versuche, die Minensperren in der Meerenge unbemerkt zu räumen, wurden aber jedesmal von der an Land stehenden Feldartillerie erkannt und zurückgeschlagen. Winston Churchill forderte nun einen Generalangriff bei Tag, um die türkischen Stellungen auf einen Schlag mit der Schiffsartillerie zu zerschlagen. Vizeadmiral Calder wollte die Verantwortung für ein solches Unternehmen nicht übernehmen und trat von seinem Kommando zurück, sein Stellvertreter de Robeck ersetzte ihn.
Am 18. März liefen die alliierten Schiffe zum Angriff an und beschossen zunächst die Küstenforts unter Ausnutzung ihrer höheren Reichweite eine Stunde lang. Danach gingen die älteren Linienschiffe näher heran und beschossen zwei Stunden lang die Stellungen am Ufer, während sie selbst unter heftigem Feuer der Küstenartillerie lagen. Es gelang ihnen allmählich, die Geschütze der Forts zum Schweigen zu bringen, allerdings erlitten sie dabei beträchtliche Schäden. Nun schickte de Robeck frische Schiffe nach vorn, um die Beschießung fortzusetzen. Die ablaufenden Schiffe der ersten Welle gerieten auf die am 8. März gelegten türkischen Minen, von denen sie nichts wußten. Das französische Linienschiff Bouvet lief auf eine Mine und versank sofort. Währenddessen schickten die Briten die Minenräumer nach vorn, um die Sperren in der Meerenge zu beseitigen. Sie gerieten in das vernichtende Kreuzfeuer der Feldgeschütze, welches die Kampfschiffe nicht ausschalten konnten; die Minenräumer erlitten schwere Verluste. Darauf befahl de Robeck den Rückzug. Dabei gerieten erneut mehrere alliierte Schiffe auf Minen. Der britische Schlachtkreuzer Inflexible konnte noch abgeschleppt werden, während die Linienschiffe Irresistible und Ocean sanken.
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Der große Angriff auf die Meerengen auf der Karte
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Die Landungen auf Gallipoli
Nach diesem Desaster entschieden die Briten, daß es unumgänglich sei, die Meerengen mit Truppenlandungen anzugehen, um die feindliche Küstenverteidigung auszuschalten. Die Infanterie sollte die Halbinsel Gallipoli besetzen, um es den Türken unmöglich zu machen, dort weiterhin Geschütze zu postieren. Sofort setzten die Briten vier Divisionen Infanterie unter dem Kommando von Sir Ian Hamilton in Marsch, hauptsächlich Australier und Neuseeländer, die Franzosen steuerten ebenfalls Truppen bei. Alle diese Soldaten sollten sich auf der Ägäisinsel Mudros sammeln, ehe sie zum Angriff antraten. Dabei entstand ein fürchterliches logistisches Durcheinander, das nicht so schnell beseitigt werden konnte. Das ließ Liman von Sanders genug Zeit, den Hauptteil seiner Truppen von Kleinasien nach Gallipoli zu verlegen und gleichzeitig mit dem Bau von Feldbefestigungen zu beginnen.
Der britische Angriffsplan sah vor, an zwei Stellen zu landen und gleichzeitig Scheinangriffe gegen die türkischen Flügel zu führen, um die dort liegenden Truppen in ihren Stellungen festzuhalten. Die eine Landung sollte an der Spitze der Halbinsel erfolgen, während die andere weiter nördlich stattfinden sollte. Währenddessen sollten die Reservetruppen Landungsversuche am nördlichen Ende der Halbinsel und an der kleinasiatischen Küste vortäuschen. Man hoffte so, die Türken im Zentrum ihrer Aufstellung zu überwältigen und möglicherweise einzukesseln, ehe ihnen die Kräfte an den Flügeln zur Hilfe kommen konnten. Beide Landungen sollten am 25. April im Morgengrauen beginnen. Man plante, bis nach Kilid Bahr vorzustoßen und damit die Meerenge in die Hand zu bekommen, bevor die Türken erkannten, daß die Flankenangriffe nur Finten waren und Verstärkungen heranbringen konnten. Jedoch war der Operationsplan zum größten Teil geheim, und die mit den Landungen betrauten Offiziere waren sich darüber im Unklaren, wie sie vorzugehen hatten – das sollte sich später rächen.
An beiden Landungsstellen begannen die Kriegsschiffe mit einem intensiven Küstenbeschuß, von welchem man annahm, daß er jeden Widerstand effektiv ausschalten würde. Am nördlichen Landepunkt bei Gaba Tepe gelang die Landung ohne größere Probleme, und die australischen und neuseeländischen Truppen begannen, sich ins Landesinnere vorzuarbeiten. Dort stießen sie allerdings auf eine türkische Reserveformation unter dem Kommando von Mustafa Kemal, dem späteren Atatürk. Dieser erkannte, daß die gesamte Verteidigung bedroht war, und leistete zähen Widerstand, den die ANZAC-Truppen nicht zu brechen vermochten.
An der südlichen Spitze der Halbinsel bei Kap Helles waren die Briten weniger erfolgreich. Sie näherten sich im Morgennebel mit Ruderbooten und dem zum Landungsschiff umgebauten Kohledampfer River Clyde der Küste, die sie nach dem einstündigen Beschuß durch die Linienschiffe für feindfrei hielten. Jedoch war das Feuer der Schiffsartillerie weit weniger effektiv gewesen, als es den Anschein hatte, und zwischen Feuereinstellung und Landung lag eine längere Pause, während derer die Türken ihre Verteidigung neu organisieren konnten. Als die Briten an Land gingen, schlug ihnen aus dem zerklüfteten Gelände vernichtendes Abwehrfeuer entgegen, und ein großer Teil der Landungstruppen wurde zerschlagen. Dennoch gelang es mehreren Battalionen, an Land Fuß zu fassen – doch nun fehlten ihnen aufgrund der übertriebenen Geheimhaltung die nötigen Vormarschbefehle, so daß sie untätig blieben. Dadurch gelang es den Türken, die Stellungen an den Landeköpfen so lange zu halten, bis Verstärkungen von den Flügeln herankamen und die gegnerischen Vorstöße stoppten. Der britische Angriff war gescheitert, mangelnde Planung, ungenügende Artillerievorbereitung und unnötige Geheimniskrämerei waren dafür verantwortlich gewesen. Die Angreifer gruben sich in ihren Brückenköpfen ein, und auch die Türken zogen Schützengräben, um sie am Vorrücken zu hindern. Die Front erstarrte im Stellungskrieg.
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Die River Clyde setzt ihre Truppen unter schwerem türkischem Feuer im südlichen Landekopf an Land
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Stillstand
Von Mai bis Dezember 1915 gab es am neuen Kriegsschauplatz kaum Veränderungen, weder die Briten noch die Türken waren in der Lage vorzurücken. Nachschubschwierigkeiten auf beiden Seiten verhinderten effektive Angriffe mit Ausnahme lang anhaltender Artillerieduelle. Türkische Feldartillerie hielt die britischen Stellungen Tag und Nacht unter Feuer, trotzte schwerstem Beschuß durch Schiffsartillerie und stoppte alle britischen Angriffe. Die Briten brachten es nie fertig, ihre Schiffsgeschütze im Beschuß von Punktzielen so effektiv zusammenzufassen, daß ein Durchbruch möglich wurde. Konzentrierten sich die Schiffe auf einen Grabenabschnitt, gruben sich die Türken so nahe beim Gegner ein, daß die Granaten Freund wie Feind trafen. Traten die Türken ihrerseits zum Angriff an, wurden sie durch das zusammengefaßte Feuer der Schiffsartillerie und die gegnerische Infanterie zurückgeworfen. Auf beiden Seiten gab es immer höhere Verluste.
Auch zur See nahm der Kampf an Härte zu. In der Nacht vom 12. auf den 13. Mai stieß das türkische Torpedoboot Muavenet gegen die Landungsflotte vor und vernichtete in einem unbemerkten Angriff das britische Linienschiff Goliath. Wenige Tage später traf das von österreichischen Adriastützpunkten ausgelaufene deutsche U-Boot U 21 vor den Meerengen ein und versenkte am 25. Mai das britische Linienschiff Triumph, zwei Tage später auch die Majestic. Diese hohen Verluste bewogen die Briten zum Abzug ihrer schweren Schiffe, das Fehlen der Schiffsartillerie machte die Lage der Truppen im Landekopf nur noch schwieriger.
Den Briten dagegen gelang es, einige kleine U-Boote durch die Meerenge ins Marmarameer zu schleusen und türkische Versorgungsschiffe zu versenken, was die Lage der Türken auf Gallipoli noch zusätzlich erschwerte. Allerdings konnten sie den Nachschub nie ganz abschneiden.
Die Briten hatten bei der Versorgung ihrer Truppen mit erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Jede Tonne Nachschub mußte über die Strände in die Schützengräben gebracht werden. Man schuf künstliche Häfen mit versenkten Pontons, direkte Vorläufer der Konstruktionen, welche die Alliierten 30 Jahre später in der Normandie errichteten. Neukonstruierte Landungsboote mit Rampen am Bug ermöglichten das unverzügliche Anlandsetzen von Truppen ohne das umständliche Ausbooten, wie es vorher notwendig gewesen war. Die Marine war mit dem Nachschub und der Beschießung der türkischen Stellungen so in Anspruch genommen, daß sie sich dem eigentlichen Ziel, dem Angriff auf die Meerengen, nicht mehr widmen konnte.
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Mustafa Kemal im Schützengraben auf Gallipoli
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Ein letzter Angriff
Die Briten hofften, mit einem letzten Großangriff die Lage doch noch zu wenden. Am 6. August landeten sie zwei neue Divisionen südlich des ANZAC-Brückenkopfes, die mit den bereits an Land befindlichen Truppen quer über die Halbinsel vorstoßen und Kilid Bahr einnehmen sollten. Doch trotz des Einsatzes von 120.000 Soldaten und aufopferungsvollem Ansturm schlug der Angriff nicht durch, die Briten verzettelten sich in zusammenhanglosen Einzelaktionen und wurden von den Türken gestoppt. Ein Battalion erreichte zwar die Höhen über Kilid Bahr, wurde dann jedoch vermutlich von eigener Schiffsartillerie schwer beschossen. Dennoch hielten sie stand, bis Mustafa Kemal einen Gegenangriff organisierte und sie wieder vertrieb. Eine letzte geplante amphibische Unternehmung, welche die Türken mit kombinierten Landungs- und Schiffsartillerieangriffen in ihren Stellungen festnageln und dann einen Angriff auf die Meerenge ermöglichen sollte, kam durch die logistischen Schwächen der britischen Kommandostellen nicht mehr zustande. Heer und Marine hatten getrennte Kommandostäbe, die nur unvollkommen zusammenarbeiteten und sich nicht zur Koordination eines so komplexen Angriffsplanes durchringen konnten.
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ANZAC-Soldaten im Angriff
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Die Evakuierung
Im November 1915 war klar, daß man aus dem Brückenkopf nicht gegen Konstantinopel vorrücken konnte. Fast eine halbe Million britischer und französischer Soldaten hatten vergeblich versucht, das Tor zum Schwarzen Meer aufzubrechen, und hatten dabei Verluste von fast 250.000 Toten und Verwundeten erlitten. Die Türken hatten zwar noch höhere Verluste, hielten aber weiterhin Kilid Bahr, den Schlüssel zu den Dardanellen und Konstantinopel. Widerstrebend gab der Kriegsminister Lord Kitchender den Befehl, Gallipoli zu räumen. Die Marine reparierte von Dezember 1915 bis Januar 1916 die in den Winterstürmen zerstörten künstlichen Häfen und bereitete mit großem logistischen Aufwand den Abzug vor. Was während der Monate der Kämpfe nur höchst unvollkommen funktioniert hatte, nämlich gewissenhafte Planung, gute Koordination und eiserne Disziplin, wurde hier endlich vorteihaft umgesetzt. Innerhalb von vier Tagen gelang es, einen Großteil der Truppen aus dem ANZAC-Brückenkopf abzuziehen und diesen Rückzug überzeugend zu verschleiern, ohne daß die Türken Verdacht schöpften. Als sie den ANZAC-Brückenkopf leer vorfanden, begriffen sie endlich und griffen mit allen verfügbaren Kräften den Brückenkopf bei Kap Helles an. Jedoch gelang es den Briten, sich geordnet und unter erträglichen Verlusten innerhalb einer Woche von dort zurückzuziehen. Die Schlacht um Gallipoli war zu Ende.
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Von den Briten zurückgelassene Ausrüstung
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Die Nachwirkungen
Für die Entente endete der Angriff auf die Dardanellen in fast jeder Hinsicht mit einer Niederlage. Es war nicht gelungen, die Türken aus dem Krieg zu werfen und den Seeweg nach Rußland zu öffnen. Statt dessen hatte man erhebliche Mengen Soldaten monatelang praktisch nutzlos eingesetzt, die an anderen Fronten dringend gebraucht wurden. Dazu kamen erhebliche Verluste an Personal, Material und Kriegsschiffen. Der einzige Nutzen war, daß man einen großen Teil der türkischen Armee längere Zeit gebunden und ihr schwere Verluste beigebracht hatte. Aber dabei hatten die Türken auch erhebliche Kampferfahrung gesammelt und waren gefährlicher als je zuvor. Keiner der auf Gallipoli eingesetzten alliierten Verbände konnte an die Westfront versetzt werden, wie man es eigentlich beabsichtigt hatte – sie wurden an anderen Kriegsschauplätzen gebraucht.
Die positiven Erfahrungen aus diesem Mißerfolg zeigten sich erst viele Jahre später. Man hatte in einer schmerzvollen Lektion gelernt, wie man eine amphibische Landungsunternehmung durchzuführen hatte. Dazu war nahtlose Zusammenarbeit zwischen den Waffengattungen sowie ein flexibler und realistischer Plan erforderlich, zudem mußte genug und geeignetes Material bereitstehen, und das Feuer von Schiffsartillerie mußte besser koordiniert und erheblich intensiver sein. Diese Lehren waren im Zweiten Weltkrieg bei den alliierten Landungen im Pazifik und auf dem europäischen Kriegsschauplatz von unschätzbarem Wert.
Das Fiasko von Gallipoli hatte folgenschwere Auswirkungen auf die Karrieren zahlreicher Politiker und Offiziere. Winston Churchill mußte als Erster Seelord zurücktreten, und Sir Hamilton erhielt nie wieder ein Feldkommando. Admiral Lord Fisher erklärte im Mai 1915 seinen Rücktritt, und auch das Ansehen des britischen Kriegsministers Lord Kitchener hatte gelitten. Er konnte im Kriegsrat nicht länger eine dominierende Rolle spielen und verlor bei der Bestimmung der alliierten Kriegspläne viel von seinem Einfluß. Die Meerengen blieben bis Kriegsende in der Hand der Mittelmächte, und die Sperrung des Seeweges nach Rußland trug wesentlich zum Zusammenbruch der russischen Armee bei.
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Der Gallipoli-Stern, eine türkische Kriegsauszeichnung des Ersten Weltkrieges
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| Autor |
Thema: Die Schlacht um Gallipoli |
 | Brain |
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Clan: Kein Clan
Postings: 35
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Toller Artikel. War interessant zu lesen.
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 | Oswald Boelcke |
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Clan: Kein Clan
Postings: 23
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weiss jemand, was die türken und ungarn-österreicher im 1.wk für flugzeuge flogen? flogen sie von deutschen übernommene flugzeuge? und was für erkennungszeichen trugen die flugzeuge? hat jemand bilder von deren flugzeugen?
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"Was Boelcke uns sagte, war ein Evangelium", v. Richthofen
"Es waren schoene Zeiten bei unserer Jagdstaffel. Der Geist des Fuehrers uebertrug sich auf seine Schueler," v. Erwin Boehme.
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 | Jagdpanther |
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Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348
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Dei Türken flogen meistens deutsche oder österreichische Flugzeuge (z.B. die Albatros) und außerdem alles, was sie von der Entente erbeuten konnten. Das türkische Hoheitszeichen war ein weiß umrandetes schwarzes Quadrat, in den Jahren nach dem Krieg wurde es rot.
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Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?
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 | Oswald Boelcke |
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Clan: Kein Clan
Postings: 23
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ahh ok thx würde aber gern mal en bild davon sehen
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"Was Boelcke uns sagte, war ein Evangelium", v. Richthofen
"Es waren schoene Zeiten bei unserer Jagdstaffel. Der Geist des Fuehrers uebertrug sich auf seine Schueler," v. Erwin Boehme.
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 | heni2000 |
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Clan: Schweizer
Postings: 198
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hmm komisch aus dieser schlacht gingen 2 staats Chefs hevor oder ? Ata Türk und Churchill
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 | Jagdpanther |
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Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348
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Churchill wurde erst 1940 Premierminister, als die Deutschen sich anschickten, Frankreich und die Benelux-Länder zu überrennen. Er spielte nach dem Ersten Weltkrieg weiterhin eine wichtige Rolle im britischen Militär.
Bei Gallipoli setzten beide Seiten zumindest Aufklärungsflugzeuge ein, die Briten starteten ihre von einem mitgebrachten Flugzeugmutterschiff. Mal sehen, vielleicht bauen wir so ein Teil auch ein - Vorlagen existieren bereits.
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Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?
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 | Jagdpanther |
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Clan: Team Battlefield 1918
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Hier ein Bild einer Fokker E III mit türkischer Kennung:

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Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?
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 | Jagdpanther |
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Clan: Team Battlefield 1918
Postings: 3348
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Nachtrag: heute war das erste Mal, daß ich TRT für mehr als zwei Sekunden eingeschaltet habe... da lief nämlich die türkische Gedenkzeremonie zum 89. Jahrestag der alliierten Landung auf Gallipoli in Cannakale. Glücklicherweise wurden die Reden auf Englisch übersetzt, sonst hätte ich gar nichts davon gehabt .
P.S.: Heute ist in Australien und Neuseeland ANZAC-Day, der Tag, an dem man der Toten der Kriege gedenkt - passendes Datum.
[Editiert von Jagdpanther am 25.Apr.2004 um 11:26]
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Im Krieg verrohen die Sitten. Warum soll man eine Tür aufschließen, wenn man auch mit dem Sturmgeschütz dagegenfahren kann?
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 | Wilmo |
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Clan: Sturmfront-Kaarst
Postings: 2569
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Hm, ich sehe kein Bild noch sehe ich einen Link
Ist das nur bei mir so?
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Wir wissen, wo ein Krieg beginnt, aber wir wissen nicht, wo er endet - Otto von Bismarck

played for myChanges - BF2 EPS VII
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 | Von Mücke |
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Clan: Kein Clan
Postings: 29
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Guter Artikel, Jagdpanther und gut, dass du das Thema aufgegriffen hast. Die Kämpfe waren nämlich wahnsinnig komplex und vor allem die Briten haben bitteres Lehrgeld gezahlt und wichtige lessons learned für die spätere Landung im II WK in der Normandie daraus ziehen können.
Was mir wirklich bei allen Veröffentlichungen über Gallipoli fehlt, ist die Rolle der deutschen Soldaten (ohne die überragende Rolle der türkischen asker in Frage zu stellen!!!!) und vor allem deutscher Führer. Die Verteidigung von Gallipoli geschah nämlich nicht nur durch Kemal Atatürk...Der Artikel ist offensichtlich mehr aus der anglo-australischen Ecke, die jedes Jahr ihre Niederlage selbstzerfleischend feiert. Man muß wirklich einmal den ANZAC Tag am 25. April in Gallipoli, bzw. dem Helles Monument gesehen haben.
Diese Schlacht war m.E. auf beiden Seiten unglaublich "joint", d.h. im Zusammenwirken von Land-, Luft- und Seestreitkräften. Das ist mehr als ein abendfüllendes Thema, darum eine (ebenfalls weitestgehend abgeschriebene) Zusammenstellung der Ereignisse....
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 | Von Mücke |
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Clan: Kein Clan
Postings: 29
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sorry für das mühsame txt Format, das schwer zu lesen ist. Zur Erholung noch ein paar Bilder dazu...

Übersichtskarte mit Frontverlauf

Enver Pascha lauscht ergeben dem deutschen Kaiser an Bord der "Goeben"

Deutsche Albatros D III mit türkischen Hoheitsabzeichen

Boelke besucht seinen Freund und Kameraden Buddecke in Konstantinopel - hier Boelke an Bord der "Goeben"

Türkischer Graben bei Kirthe
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Clan: Team Frontline18
Postings: 5411
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Mit lokaler Adresse wird das so nix. Mach am besten für jedes Bild einen Extrapost oder schieb die Bilder auf einen Beliebigen Server und gib dann die dortige URL an.
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Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. (Napoléon Bonaparte)
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 | Von Mücke |
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Clan: Kein Clan
Postings: 29
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Das heisst ihr könnt die Bilder nicht sehen, wenn sie nicht als Anhang dran sind????
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 | Tommson |
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Clan: GebJgBtl. 231
Postings: 355
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nein können wir nicht. mach so wie ich es dir beschrieben habe. immer nur ein bild pro post.
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 | Von Mücke |
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Clan: Kein Clan
Postings: 29
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na dann machs ich mal Stück für Stück - übrigens finde ich diese Page wirklich gut und informativ und würdr selber gerne einmal einen Artikel posten. Wie kann man das machen? Ich werde allerdings für die nächsten Monate in Kabul afghanischen Staub schlucken und habe eh keine Zeit zum Spielen. Werde daher nur ab und wann diese Seiten besuchen können.
Gruß und bis später
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 | Von Mücke |
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Clan: Kein Clan
Postings: 29
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hier noch einmal das Bild der Albatros D III
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Clan: Team Frontline18
Postings: 5411
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| Von Mücke hat folgendes geschrieben: | | na dann machs ich mal Stück für Stück - übrigens finde ich diese Page wirklich gut und informativ und würdr selber gerne einmal einen Artikel posten. Wie kann man das machen? |
Überleg Dir 2-3 Themen, über was Du was schreiben könntest und schick mir eine PN. Der Rest ergibt sich...
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Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. (Napoléon Bonaparte)
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 | heni2000 |
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Clan: Schweizer
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| Von Mücke hat folgendes geschrieben: | na dann machs ich mal Stück für Stück - übrigens finde ich diese Page wirklich gut und informativ und würdr selber gerne einmal einen Artikel posten. Wie kann man das machen? Ich werde allerdings für die nächsten Monate in Kabul afghanischen Staub schlucken und habe eh keine Zeit zum Spielen. Werde daher nur ab und wann diese Seiten besuchen können.
Gruß und bis später |
Intressant, was machst du denn in Kabul?
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 | Von Mücke |
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Clan: Kein Clan
Postings: 29
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Ich werde im ISAF Stab für sechs Monate Dienst tun. Unser NATO Stab in Istanbul hat diese ehrenvolle (meine ich ernst) Aufgabe übernommen. Eigentlich sollte ich schon längst dort sein aber das schlechte Wetter macht uns seit einer Woche einen Strich durch die Rechnung. Vorgestern haben wir es probiert und sind nach 11 stündigen Flug (Istanbul-über Kabul kreisen-Istanbul) frustriert wieder zurück gekommen.
Da ich schon seit fast drei Jahren in der Türkei lebe, schon fast ein halber Türke geworden bin und mich sehr für die türkisch-deutsche Kriegsgeschichte bis 1918 interessiere, bin ich bei Euch hier gelandet. Zugern würde ich die Schlacht bei Gallipol mal nachspielen - na, das kommt noch.
Habe mittlerweile einiges an unveröffentlichen Material gesammelt und auch viele Bücher zum Thema antiquarisch erstandn und würde gerne, wo immer gewünscht, zum Thema beitragen.
Eigentlich bin ich ein begeisteter "Blitzkrieg" Spieler aber ich würde es gerne mal mit "BF1918" versuchen, was mangels software nicht nicht geklappt hat. Also, erstmal mein Stelldichein hier im Forum
Grüße
v. Mücke
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 | Parabellum |
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Clan: Team Frontline18
Postings: 5411
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Na denn fühl Dich wie zuhause!
*Sessel hinschieb* 
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Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. (Napoléon Bonaparte)
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 | pomakli |
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Clan: ordonat
Postings: 1
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Hallo!
Heute ist der 18. März und dieser Tag wird in der Türkei als "Siegestag der Dardanellen Schlacht" gefeiert.
Als ich im Internet gesurft habe, um nach Informationen zu schauen, fand ich ihr Artikel und las gerne.
Es ist wirklich eine gute Zusammenfassung und inzwischen habe ich auch ein paar Bilder über türkische Flugzeuge im 1. WK entdeckt, die ich nach dem scannen zur Verfügung stellen werde.
gruß
Pomakli
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